Enka GmbH

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Enka
Rechtsform GmbH & Co. KG
Sitz Wuppertal
Leitung Christoph Sprenger, Till Boldt
Website www.enka.de
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Glanzstoff-Hochhaus an der Kasinostraße, Ecke Herzogstraße im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld

Als Vorgänger der Enka GmbH wurde bereits 1899 die Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG gegründet. Die Produktion von zellulosischem Endlosgarn wurde dann unter dem Namen Enka AG, später eine Tochter von AkzoNobel, ausgeweitet und weiterentwickelt.

1984 wurde das Werk der Spinnfaser AG geschlossen. 1999 erfolgte mit der Gründung von Acordis die Trennung von der Muttergesellschaft Akzo Nobel. 19.000 Mitarbeiter produzierten an 25 Standorten in acht Ländern rund um den Globus Chemiefasern und Spezialprodukte für technische, textile, medizinische und hygienische Anwendungen. Enka blieb mit ihren vier Produktionsstandorten in Deutschland und Polen ein selbstständiger Bestandteil der Acordis-Gruppe.

2005 übernahm die erst 2004 gegründete International Chemical Investors Group in Frankfurt am Main die Enka GmbH & Co. KG mit mehr als 1000 Mitarbeitern vollständig.

Inzwischen betreibt die International Chemical Investors-Gruppe die Schließung des Standortes Oberbruch, der die historische Wurzel des Viskosespinnens in Deutschland darstellt. Obwohl die Mitarbeiter dort eine Beschäftigungsgarantie bis 2012 hatten, wurde ihnen bereits im Mai 2006 eröffnet, dass der Standort bis Ende 2007 wegen der Verlagerung nach Jilin (China) geschlossen wird und ihre Arbeitsplätze ersatzlos wegfallen. Damit endete die Ära Glanzstoff am Ursprungsstandort endgültig. Im Jahr 2009 wurde zudem der Produktionsstandort in Elsterberg geschlossen.

Das Werk in Obernburg am Main und die Hauptverwaltung als „ENKA International GmbH & Co. KG“ in Wuppertal bestehen weiter.