Ennigloh

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Ennigloh
Stadt Bünde
Wappen von Ennigloh
Koordinaten: 52° 12′ 12″ N, 8° 33′ 44″ O
Höhe: 75 m ü. NN
Fläche: 7,54 km²
Einwohner: 8615 (30. Sep. 2009)
Bevölkerungsdichte: 1.143 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32257
Vorwahl: 05223
WerfenSüdlengernMuckumHunnebrockHüffenHolsenEnniglohDünneBustedtBünde-MitteAhleSpradowKarte
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Lage von Ennigloh in Bünde

Ennigloh ist ein Stadtteil der im Nordosten Nordrhein-Westfalens gelegenen Stadt Bünde im Kreis Herford. Mit 8.615 Einwohnern (Stand: 30. September 2009)[1] ist er nach Bünde-Mitte der größte Stadtteil der Stadt Bünde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ennigloh wurde 1191 als Eniglo erstmals schriftlich erwähnt.[2]

Vor 1969 bildete er eine eigene Gemeinde und ist heute der Standort des „Schulzentrums Nord“. Die bis zum 31. Dezember 1968 bestehende Gebietskörperschaft Amt Ennigloh war gebietsidentisch mit der heutigen Stadt Bünde abzüglich Bünde-Mitte und Bustedt und zuzüglich Südlengern-Dorf. Am 1. Januar 1969 wurde Ennigloh nach Bünde eingemeindet.[3]

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amtshaus Ennigloh ist ein Jugendstilgebäude. Der an die Renaissance erinnernde Südgiebel stammt von 1902. Bis Ende 1968 war hier die Verwaltung der Bürger der Gemeinden Hunnebrock, Hüffen, Werfen, Ahle, Holsen, Muckum, Dünne, Spradow, Südlengern und auch Ennigloh untergebracht. Heute befindet sich dort die Musikschule der Stadt Bünde (gegründet 1970).

Das Dustholz ist ein naturnaher Stadtpark mit Minigolf-Anlage und Spielplatz, an dessen Rändern verschiedene Freizeiteinrichtungen (Hallenbad „Bünder Welle“, „Erich-Martens-Stadion“, Dustholz-Kindergarten, Reithalle) gelegen sind.

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ennigloh ist über die Anschlussstelle 27 (Bünde, früher Bünde-Ennigloh) der A 30 (E 30) an das Fernstraßennetz angebunden.

In Ennigloh befindet sich der Bahnhof Bünde mit Anschlüssen in Richtung Münster/Berlin (Intercity), Bielefeld/Rahden/Hildesheim/ Hannover / Osnabrück (Regionalbahn/Regionalexpress).

Auch die Stadtbus-Linien 1, 2, 3 und 4 erschließen den Stadtteil werktags im 30-Minuten-Takt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bünde-Philippus
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ennigloh

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationsbroschüre der Stadt Bünde S. 6.
  2. Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Herford. Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-89534-924-9, S. 98. (PDF)
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 73.