Enns

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Enns
Wappen Österreichkarte
Wappen von Enns
Enns (Österreich)
Enns
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Linz-Land
Kfz-Kennzeichen: LL
Fläche: 33,04 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 14° 28′ OKoordinaten: 48° 12′ 24″ N, 14° 28′ 13″ O
Höhe: 281 m ü. A.
Einwohner: 11.937 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 4470
Vorwahl: 07223
Gemeindekennziffer: 4 10 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 11
4470 Enns
Website: www.enns.at
Politik
Bürgermeister: Franz Stefan Karlinger (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(37 Mitglieder)

 SPÖ  13,  ÖVP  10,  FPÖ  8,  GRÜNE  5,  NEOS  1

Lage der Stadt Enns im Bezirk Linz-Land
AnsfeldenAstenEggendorf im TraunkreisEnnsHargelsbergHofkirchen im TraunkreisHörschingKematen an der KremsKirchberg-TheningKronstorfLeondingNeuhofen an der KremsNiederneukirchenOfteringPaschingPiberbachPuckingSt. Florian (Linz-Land)St. MarienTraun (Stadt)WilheringAllhamingLinzOberösterreichLage der Gemeinde Enns im Bezirk Linz-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Der Hauptplatz von Enns mit dem Stadtturm im Zentrum
Der Hauptplatz von Enns mit dem Stadtturm im Zentrum
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Enns ist eine Stadt mit 11.937 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich. Sie liegt an der Donau und am Fluss Enns, der hier die Grenze zu Niederösterreich bildet.

Enns ist die Nachfolgestadt von Lauriacum; diese wurde 212 zur Stadt erhoben. Die Stadt bezeichnet sich als älteste Stadt Österreichs, was jedoch umstritten ist. Außerdem war Enns die erste Cittàslow-Stadt Österreichs. Wahrzeichen der Stadt ist der 60 m hohe Stadtturm.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enns liegt auf ca. 240–300 m Höhe im oberösterreichischen Zentralraum. Die Gemeinde erstreckt sich vom linken (nördlichen) Ufer der Donau gegenüber von Mauthausen linksufrig die unterste Enns hinauf. Die nördlichen Gemeindeteile gehören zum weitgehend flachen Linzer Feld, die südöstlichen zum Unteren Ennstal, die südwestlichen zur Traun-Enns-Platte. Weiteres Hauptgewässer ist der unterste Kristeiner Bach, und sein Nebenbach, der Stallbach (Moosbachl, Bleicherbach oder Lorcherbach).

Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 7,5 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,3 km². 12,8 % der Fläche sind bewaldet, 64,1 % landwirtschaftlich genutzt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asten Langenstein
Bezirk Perg
Mauthausen
(Bezirk Perg)
St. Florian Nachbargemeinden Ennsdorf
(Bezirk Amstetten, NÖ)
Hargelsberg Kronstorf St. Valentin
(Bezirk Amstetten, NÖ)

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Enns, Hiesendorf, Kristein, Lorch, Moos und Volkersdorf.

Zählsprengel sind Enns-Zentrum-Nord, -Zentrum-Süd, -Süd, -West, -Nord für die Stadt und die direkteren Randlagen, Kristein für den zweiten größeren Ort der Gemeinde, Wohnanlage Severinusstr[aße] für die Hauptsiedlungslage von Lorch, sowie Enns-Umgebung-Nord für die weiteren Orte im Linzerfeld und Enns-Umgebung-Süd für die Orte im Süden an der Enns und am Moosbachl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtturm von Enns mit Wappen und Datum der Stadterhebung

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Enns leitet sich vom keltischen Ani her. Die Römer hatten daraus den lateinischen Namen Anisus gemacht. Im 9. Jahrhundert wurde der Fluss Anesis bzw. Enisa genannt, woraus sich später der Name Enns entwickelt hatte.[2]

Frühgeschichte und Entwicklung der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Siedlungen im Mündungsgebiet der Enns finden sich vor etwa 4000 Jahren. Um 400 v. Chr. besiedelten Kelten das Land. Deren Königreich Noricum wurde 15 n. Chr. dem Römischen Reich angegliedert und im Jahr 45 zur römischen Provinz Noricum erhoben. Vor 205 errichteten die Römer nördlich des heutigen Stadtzentrums, nahe der Donau, die die Reichsgrenze bildete und gegen germanische Stämme verteidigt werden musste, für die zweite Italische Legíon das Militärlager Lauriacum mit bis zu 6400 Soldaten. Lauriacum erhielt 212 von Kaiser Caracalla das Stadtrecht; damals lebten hier mit der südwestlich des befestigten Lagers gelegenen Zivilstadt etwa 30.000 Menschen.

Während einer Christenverfolgung zur Zeit Kaiser Diokletians erlitt, nach der Überlieferung, der Heilige Florian am 4. Mai 304 den Märtyrertod durch Ertränken in der Enns. Um das Jahr 370 wurde auf den Resten römischer Vorgängerbauten eine frühchristliche Basilika erbaut (1344 entstand über dem Fundament der alten Kirche die jetzige Basilika St. Laurentius von Lorch).

In der Zeit der Bedrohung Lauriacums durch die Germanen war der spätere Heilige Severin von Noricum unter anderem hier tätig. 488 zogen sich die römische Verwaltung und viele römische Siedler nach Italien zurück; auch der Bischofssitz wurde aufgegeben. Reste der romanischen Besiedlung blieben aber erhalten, als sich ab 530 Baiern hier ansiedelten. Um 700 wurde der Grenzort von den Awaren verwüstet, später aber vom bayerischen Herzog Tassilo III. wieder unter seine Herrschaft gebracht. Karl der Große nützte Lorch als strategischen Stützpunkt für seine siegreichen Awarenkriege.[3]

War in der Römerzeit der Feind aus dem Norden zu erwarten gewesen, so drohte der Angriff nun aus dem Osten. Daher wurde um 900 auf dem Georgenberg, nahe dem heutigen Stadtzentrum, die Enisiburg (‚Ennsburg‘) zum Schutz gegen die Einfälle der Ungarn errichtet und 976 dem Hochstift Passau übergeben. Aus ihr ging später das Schloss Ennsegg hervor.[4] Die umgebende Siedlung erlebte ab dem 12. Jahrhundert einen Aufschwung, als Graf Otakar II. einen Markt errichtete; das einstige römische Lorch war nun nur mehr ein Dorf.

Auf dem Georgenberg kam es 1186 zur Unterzeichnung der Georgenberger Handfeste, eines Erbfolgevertrages zwischen Otakar IV. (Ottokar IV.) von Steyr (seit 1180 Herzog), der keine männlichen Erben hatte, und dem Babenbergerherzog Leopold V. von Österreich. Nach dem Tod Otakars im Jahr 1192 fiel die Steiermark, die damals viel größer war als das heutige Bundesland und von der Save im heutigen Slowenien bis an die Donau reichte, an die Babenberger.

Mit der Verleihung des Stadtrechts durch Leopold VI. im Jahr 1212 wurde Enns zur Stadt[5] und zählt damit zu den ältesten Städten Österreichs.[6] Die Stadtrechtsurkunde aus dem Jahr 1212 kann im Ennser Museum besichtigt werden.

Nach dem Tod des letzten männlichen Babenbergers, Friedrich des Streitbaren, wurde im Frieden von Ofen 1254 – neben der Grafschaft Pitten – auch der Traungau und mit ihm die Stadt Enns von der Steiermark getrennt, ins Herzogtum Österreich einbezogen und damit zur Keimzelle für die Teilung Österreichs in die beiden späteren Erzherzogtümer Oberösterreich und Niederösterreich. 1319 wurde die wichtige Zollstation für den Salzhandel nach Reintal verlegt, 1340 dann nach Enghagen, wo vermutlich schon die römische Donauflotte gelegen hatte.

Blick von Osten über die Enns auf die Stadt (Holzschnitt von Georg Hufnagel aus dem Jahr 1617)

Enns war als Landeshauptstadt im Gespräch, doch fiel 1490 die Entscheidung für Linz. Im 16. Jahrhundert wurde Enns protestantisch. 1532 standen die Türken vor Enns. Der Stadtturm, das heutige Wahrzeichen der Stadt, wurde 1564 bis 1568 unter dem Landesherrn Kaiser Ferdinand I. und seinem Sohn Maximilian II. auf Wunsch der Ennser Bürger als Glocken, Wach- und Uhrturm gebaut. 1569/70 wurde die alte Ennsburg, die langsam zerfiel, zum Schloss Ennsegg um- und ausgebaut. Auch die um 1483 errichtete landesfürstliche Burg wurde in diesen Jahren erweitert. Das Siegeln mit rotem Wachs war der Stadt Enns ab 1594 mit der Erlangung des Rotsiegelprivilegs gestattet.

Die Ennser hatten unter dem Druck der Gegenreformation zu leiden. Die Einquartierung churbayrischen Kriegsvolkes und Steuerlasten forderten große Opfer von der Bürgerschaft. Dazu kam 1625 die Pest, die jeden 14. Einwohner dahinraffte. Als 1626 die Bauern die Stadt für 30 Tage belagerten, wurden zwei Drittel der Häuser stark beschädigt. Während des Erbfolgekriegs, den Erzherzogin Maria Theresia um ihre Erbländer zu führen hatte, wurde Enns im Jahr 1741 16 Wochen lang durch churbayrische und französische Truppen besetzt.

In den Napoleonischen Kriegen waren 1805 und 1809 französische Truppen in Enns einquartiert. Nach der Schlacht von Ebelsberg, das wenige Kilometer westlich von Enns liegt (und heute zum Stadtgebiet von Linz gehört), gab es vom 4. bis 6. Mai 1809 heftige Kämpfe an der Ennsbrücke. Napoleon war für drei Tage im Schloss Ennsegg einquartiert.

Nach diesen kriegerischen Zeiten folgte vom Vormärz an eine Zeit des Aufschwungs. Da man befürchtete, die Fuhrwerke könnten nicht mehr durchkommen, wurden 1845 bis 1849 die Stadttore abgebrochen, dann auch die Ringmauern bis auf heute noch sichtbare Reste entfernt. Seit am 15. Dezember 1858 die Kaiserin-Elisabeth-Bahn von Wien nach Linz (im August 1860 bis Salzburg und München verlängert) mit einer Station in Enns eröffnet wurde, ist die Stadt an die modernen Verkehrsnetze angebunden. Die Brunnen am Hauptplatz wurden um 1900 abgetragen.

Zeitgeschichte und Gemeindeentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 wurde die Gemeinde Lorch mitsamt allen weiteren heutigen Ortschaften der Stadt eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg befand sich in Enns ein Außenlager des KZ Mauthausen, in dem etwa 2000 KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit im Bunkerbau herangezogen wurden.

Enns lag von 1945 bis 1955 in der US-amerikanischen Besatzungszone; das östlich benachbarte Niederösterreich war von der Roten Armee besetzt. Die Enns bildete eine Zonengrenze, an der die sowjetischen Soldaten bis 1954 strenge Kontrollen durchführten und so manchen Reisenden verhafteten. 1945 ließen sich vertriebene Deutschböhmen, insbesondere aus Gablonz (Jablonec nad Nisou), nieder und begründeten die Siedlung Neugablonz.

In den 1960er Jahren wurde die West Autobahn errichtet. Sie verläuft mit einer Abfahrt (Enns Ost) südlich des Ennser Stadtzentrums. Im Oktober 2010 wurde die B 309-Anschlussstelle Enns West / Steyr eröffnet. Sie verbindet die Schnellstraße (B 309 nach Steyr) mit der West Autobahn (A 1) und der B 1. 2005 wurde die Schnellfahrtrasse der neuen Westbahn im Abschnitt um Enns errichtet; sie besitzt in Enns keine Station.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Steyr.

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13
10
8
5
1
13 10 
Insgesamt 37 Sitze
Gemeinderatswahl 2015[7]
Wahlbeteiligung: 70,71 % (2009: 76,76 %)
 %
50
40
30
20
10
0
35,70 %
(-5,72 %p)
25,89 %
(-7,46 %p)
21,71 %
(+8,24 %p)
13,35 %
(+1,59 %p)
3,35 %
(n. k.)
2009

2015


Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister
  • seit 1. Juli 1997 Franz Stefan Karlinger (SPÖ)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegel von Enns (Sigillum Civitatis Anasensis)
AUT Enns COA.jpg
Blasonierung:Geteilt; oben in Grün ein silberner, rot gewaffneter, wachsender Panther; unten von Silber und Rot geteilt.
Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.“
Wappenbegründung: Das Wappen erinnert an die 1186 in Enns ausgestellte Georgenberger Handfeste, den 1192 wirksam gewordenen Erbvertrag zwischen den Herzögen Ottokar IV. (Steiermark) und Leopold V. (Österreich) aus dem Hause Babenberg. Der obere Teil des Wappenschildes stellt die obere Hälfte des steirischen Wappens (des steirischen Panthers) dar, der untere Teil die untere Hälfte des österreichischen Bindenschildes Rot-Weiß-Rot.

Regionalpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptort der Gemeinde: Stadt Enns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enns (Stadtteil)
Ortschaft (Hauptort der Gemeinde)
Katastralgemeinde Enns
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Linz-Land (LL), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Steyr
Pol. Gemeinde Enns
Koordinaten 48° 12′ 43″ N, 14° 28′ 42″ O
Höhe 281 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 9812 (1. Januar 2018)
Fläche d. KG 9,71 km²
Postleitzahl 4470 Enns
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 09816
Katastralgemeinde-Nummer 45102
Zählsprengel/ -bezirk Enns-Zentrum-Nord, Enns-Zentrum-Süd, Enns-Süd, Enns-West, Enns-Nord, Wohnanlage Severinusstr (41005 X [000–005, 008])
Bild
Blick über den Hauptplatz nach Süden (Wiener Straße)
Severinusstraße gehört zur KG Lorch
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS; [9]
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenbox
f0
9812

Hauptort der Gemeinde ist die Stadt Enns selbst, die auch eine auch Ortschaft und Katastralgemeinde darstellt.

Stadt Enns, um 1830 (Franziszeische Landesaufnahme, heutige Altstadt)

Der Ort Enns liegt auf dem nordöstlichen Hügelsporn des voralpinen Traun-Enns-Riedellands, etwas erhöht über dem Linzer Feld und Unteren Ennstal auf um die 280 m ü. A. Diese Ortslage umfasst die Altstadt auf dem Stadtberg (Ennsberg), den vorgelagerten Georgenberg (heute Schloßpark), und die rundumliegenden alten Vorstädte in der Flussniederung, diese auf um die 250 m ü. A. Diese Vorstädte sind Reintal (Ober-, Unter-Reintal) östlich an der Enns, Lerchental Ennsaufwärts, und Schmidberg westlich am Moosbachl (Bleicherbach). Die Altstadt befindet sich in den Grenzen der alten, heute noch teilweise erhaltenen Stadtmauern. Enns ist heute nurmehr ein Stadtteil der Stadtgemeinde. Ennsdorf, der alte Enns-rechtsufrige Brückenkopf der Stadt, gehört von alters her zu Niederösterreich.

Zur Ortschaft Enns gehören zusätzlich neben dem Raum Maria Anger (nach einer heute abgekommenen Kirche), dem Forstberg und der Siedlung Neugablonz im Süden, und den Lagen am Eichberg im Südwesten auch die Wohnanlage Severinusstraße bei der Lorcher Basilika – letztere befinden sich aber in der Katastralgemeinde Lorch (die Papstwiese aber in der KG Enns).

Die Katastralgemeinde Enns ist mit gut 970 Hektar noch umfassender, und stellt das Stadtgebiet vor 1938 dar. Sie erstreckt sich im Nordwesten bis an das Nordufer der Donau bei der Ruine Spielberg (die heute zu Langenstein gehört), im Nordosten bis in die Flussmitte der Donau, im Osten entlang der Enns (teils mittig, teil an einem der Ufer), und im Süden bis zur Westautobahn (A1) und der Anschlussstelle Enns Ost. Dazu gehören auch die Ortschaft Enghagen an der Kristeinerbach-Mündung, die alte Überfuhr Enghagen am Tabor und der Enns-linksufrige Teil des Ennshafens.

Die Stadt im weiteren Sinne umfasst heute auch die Stadtteile Kristein, Einsiedl und Lorch, die im Raum zwischen Autobahn und der Trasse der Neuen Westbahn weitgehend mit Enns verwachsen sind – die anderen Orte der Gemeinde sind noch unabhängige Ortslagen.

Nachbarorte, -ortschaften und -katastralgemeinden:




Lorch (O u. KG)

Einsiedl

Langenstein (KG u. Gem., Bez. Perg)


Enghagen (O)

Enghagen am Tabor (O) Ennshafen (Enns u. Ennsdorf)

Kristein (O u. KG)

Nachbargemeinden
Ennsdorf (O u. KG, Gem. Ennsdorf, Bez. Amstetten, )

Ental (O)
Rabenberg (O)

Moos (KG)
Forstberg


Hiesendorf (O u. KG)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Ennsegg

Das Stadtbild von Enns ist durch Bauten der Renaissance und des Barock, mit Teilen einer mittelalterlichen Stadtbefestigung geprägt.

Weitere Baulichkeiten in der Gemeinde:

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Enns

Kulturangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enns verfügt über mehrere Sportvereine (Basketballklub, Fußballklub, Volleyballverein, zwei Tennisvereine, Faustballklub, Turnverein, Ausdauersportverein). Als Freizeitangebot bietet Enns eine Kletterwand und ein Freibad mit Sauna.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Personen mit Bezug zur Stadt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Enns – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Historisches:

  • Enns. In: Österreichischer Städteatlas (Wiener Stadt- und Landesarchiv, Ludwig Boltzmann Institut für Stadtgeschichtsforschung; online mapire.eu; mit Karte)
  • Museum Lauriacum Enns

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018) (pdf), (Excel)
  2. Franz Hutter: Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales. o.n.A.
  3. Karl Oettinger, Renate Wagner-Rieger, Franz Fuhrmann, Alfred Schmeller: Reclams Kunstführer Österreich, Band I (Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland), 4. Auflage, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1974, ISBN 3-15-008605-1, S. 81 f.
  4. Eintrag über Ennsegg auf Burgen-Austria
  5. Ernst Theodor Gaupp: Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, mit rechtsgeschichtlichen Erläuterungen. Zweiter Band, Breslau 1852, S. 206–224,online
  6. Eintrag zu Stadtrecht im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon) Vergl. auch Liste der Städte in Österreich
  7. Wahlbericht. (pdf, auf wahl.land-oberoesterreich.gv.at;@1@2Vorlage:Toter Link/wahl.land-oberoesterreich.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.).
  8. Cittaslow-Liste (Memento vom 11. Juli 2013 im Internet Archive) (PDF; 350 KB).
  9. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011. (PDF, statistik.at).
  10. Kulturzentrum'd'Zuckerfabrik (d-zuckerfabrik).
  11. Theater Sellawie (sellawie.a).
  12. Civium Anasi – Ennser Bürgerschaft (civium-anasi.at)
  13. Trachtenbroschüre: Tracht. Tradition. Enns. (download auf enns.at)