Entomophagie beim Menschen

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Verzehr einer Cirina-Raupe in Burkina Faso

Als Entomophagie beim Menschen (auch entomophagische Ernährung), wissenschaftlich Anthropo-Entomophagie,[1][2] wird der Verzehr von Insekten (Entomophagie) durch Menschen bezeichnet.[3] Insektenarten, die sich zum menschlichen Verzehr eignen, werden auch unter den Begriffen essbare Insekten oder Speiseinsekten subsumiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits ca. 700 v. Chr. wurde in einer assyrischen Darstellung ein Festmahl mit Heuschrecken als Delikatessen abgebildet. Sowohl die Bibel als auch der Koran enthalten Hinweise auf das Essen von Heuschrecken. Auch in der Antike aßen die Griechen und Römer Insekten und ihre Larven, zum Beispiel Bienen und Zikaden.[4] Holzbohrerraupen (lateinisch cossus) galten bei Griechen und Römern (besonders bei Epikureern) als Delikatesse.[5] Sie wurden teilweise mit Mehl gemästet. Allerdings können unter dem Begriff auch andere Raupen holzfressender Schmetterlinge und auch Engerlinge von Käfern wie die des Hirschkäfers (Lucanus cervus) subsumiert worden sein.[6][7]

Den antiken Israeliten war dagegen der Verzehr von Insekten – mit Ausnahme von vier genau bezeichneten Heuschreckenarten – als nicht koscher untersagt. Dies gilt im Rahmen der Jüdischen Speisengesetze bis heute.[8]

Insekten in der menschlichen Ernährung weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahl der Insektenarten, deren Verzehr dokumentiert ist, nach Ländern, 2017 (mit Beispielen) (Fleischatlas 2018)

Mitarbeiter der FAO schätzen, dass Insekten heute Bestandteil der traditionellen Ernährung von annähernd 2 Milliarden Menschen sind.[9] Insektenverzehr ist vor allem verbreitet in Teilen Afrikas, Asiens, Nord-, Mittel- und Südamerikas sowie bei den australischen Ureinwohnern. Häufig hat sich dort auch eine regelrechte Insektenküche etabliert.

Entsprechend ihrer Verbreitung ist es einfach, Wildinsekten zu sammeln, besonders in tropischen Regionen. Daneben vermehren sich viele Insektenarten rasch[10], sind einfach zu halten und zu züchten. Diese Faktoren begünstigen eine entomophagische Ernährung in bestimmten Regionen. Gerade in den so genannten Entwicklungsländern mit häufigen Hungersnöten spielen diese eine gewichtige Rolle.

In westlich geprägten Kulturen ist Entomophagie eine Randerscheinung und wird häufig mit Ekelgefühlen verbunden (Nahrungstabu).[11] Jedoch sind inzwischen auch in Europa bestimmte Insekten für den Einsatz in Lebensmitteln zugelassen (z. B. seit 2017 in der Schweiz,[12] seit 2021 in der EU[13]) oder befinden sich in einem Zulassungsprozess und es werden verschiedene Lebensmittel für eine entomophagische Ernährung im Handel angeboten.[14]

Australien und Papua-Neuguinea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesammelte Sagowürmer in Papua-Neuguinea

Die Aborigines Australiens sind dafür bekannt, verschiedene Larven (zum Beispiel die Witchetty-Made) roh oder in Sand und Asche gegart zu verspeisen. Besonders die Bogong-Motte der gleichnamigen Berge war sehr beliebt. Josephine Flood beschrieb ausgiebige Festgelage mehrerer Stämme in dem Buch The Moth Hunter. Die Bogong-Motte wird im Sand gebraten und verliert so Beine und Flügel, danach wird der Kopf entfernt. Übrig bleibt der fleischige Hinterleib, der gekocht oder zu Kuchen verbacken wird. Selbst Süßigkeiten bieten die Insekten den Aborigines: Die Sammler der Honigtopfameise hängen prallgefüllt mit einer an Honig erinnernden klebrigen Masse in ihren Nestern und bieten so eine süße Nachspeise.

In Papua-Neuguinea wird die als Sagowurm bezeichnete Käferlarve als Delikatesse geschätzt.

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandwich mit Raupen in Boromo, Burkina Faso

In verschiedenen Staaten Afrikas,[15] besonders in Nigeria,[5][16][17] wird eine Reihe von Insekten regelmäßig verspeist. Dazu gehören gekochte oder rohe Termiten (besonders die Königin gilt als Delikatesse), geröstete Heuschrecken oder die dicken Palmkäferlarven. Der sogenannte Buschmann-Reis (englisch Bushman rice, auch Bushman’s rice oder Hottentots rice) der San besteht aus den optisch reisähnlichen Puppen verschiedener Termitenarten.[18]

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Puppen des Seidenspinners als Nahrungsmittel in einem Imbiss in Korea

In Japan werden Gerichte wie hachi-no-ko (Gekochte Wespenlarven) und semi (Frittierte Zikaden) zubereitet. Auf Bali werden Libellen mit speziellen Klebestangen gefangen. Die Tiere werden, nachdem die Flügel entfernt wurden, in verschiedenen Soßen gegart. In Thailand werden Schaben und Wasserkäfer sowie vielerlei Larven auf unterschiedliche Weise zubereitet und sind in öffentlichen Garküchen zum Mitnehmen erhältlich.[19] Außerdem gilt dort eine Riesenwanzenart als Delikatesse. Wo es Seidenproduktion gibt, werden die in den Kokons enthaltenen Larven des Seidenspinners nach dem Kochen der Kokons als Lebensmittel weiterverwertet.

Mexiko und Mittelamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Escamoles in Butter zubereitet

In Mexiko, wo auf den Märkten Insekten als Lebensmittel höhere Preise als hochwertiges Fleisch erzielen, werden „Agavenraupen“ dem Agavenschnaps Mezcal zugefügt. Möglicherweise seit der Aztekenzeit gelten die von Agaven lebenden Raupen von Comadia redtenbacheri sowie von Scyphophorus acupunctatus als essbar.[20][21][4]

In vornehmen Restaurants gelten gekochte Ameisenlarven als delikate (und sehr teure) Vorspeise: die Larven werden mit Öl und Knoblauch gemischt, und mit Tortillas serviert. Dieses Gericht, Escamoles genannt, wird von vielen als „Mexikanischer Kaviar“ bezeichnet.

Wohl ein Unikat in der Insektenküche sind die mit Schokolade übergossenen Heuschrecken, die vielerorts im südlichen Mexiko und in Guatemala von Kindern als Süßware sehr geschätzt sind.

Südamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frittierte Ameisen auf dem Markt in Tarapoto (Peru)

In Amazonas-Gebiet von Peru werden Suri, die Larven eines Rüsselkäfers gegessen.[22][23]

In Kolumbien werden die Hormigas Culonas, übersetzt „dickarschige Ameisen“, gebraten gegessen und gelten als Aphrodisiakum.

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ganze, zubereitete Speiseinsekten auf einem Streetfood-Markt in Deutschland

Während andere Gliederfüßer wie beispielsweise Hummer, Garnelen, Krebse oder Shrimps als teure Delikatessen gehandelt werden, ist der Gedanke an das Verspeisen von Insekten in Europa wenig verbreitet und oft mit Ekelgefühlen verbunden (Nahrungstabu).

Auf Sardinien und in Teilen Frankreichs gelten bestimmte Käsesorten, in denen sich die Larve einer kleinen Fliege entwickelt, als Delikatesse (Casu Marzu). Bis Mitte des 20. Jahrhunderts kannte man in Deutschland und Frankreich als Gericht die Maikäfersuppe. Im Magazin für Staatsarzneikunde von 1844 empfahl der Medizinalrat Johann Schneider dieses geschmacklich an Krebssuppe erinnernde Gericht als „vortreffliches und kräftiges Nahrungsmittel“, für das 30 Käfer pro Person gefangen, gewaschen und im Mörser zerstoßen, dann in Butter gebraten und mit Brühe aufgekocht werden. Und er fügte hinzu, dass unter Studenten kandierte Maikäfer eine beliebte Nachspeise gewesen seien.[24]

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts lässt sich wieder ein wachsendes Interesse für den Insektenverzehr feststellen. Den Besuchern der EXPO 2000 in Hannover wurden geröstete Heuschrecken angeboten. In der Schweiz bewerben Start-ups wie Essento oder Entomos seit Anfang der 2010er Jahre den Konsum von Insekten;[25] seit 2017 sind hier einzelne Insektenarten als Lebensmittel zugelassen. In den großen europäischen Städten, etwa in Berlin, lassen sich vereinzelt Restaurants finden, die zubereitete Insekten auf der Speisekarte haben.[26][27]

Der repräsentative Ernährungsbericht 2019 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gab an, dass sich 31 Prozent der Deutschen vorstellen können, Insekten als Alternative zu herkömmlichen Fleisch im Supermarkt zu kaufen.[28]

Tabuisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im westlichen Kulturraum verbreitete Verwendung des biologischen Fachbegriffs Entomophagie oder Anthropo-Entomophagie für den Verzehr von Insekten durch Menschen deutet schon darauf hin, dass dies als ungewöhnliches und abweichendes Verhalten betrachtet wird. Für die Mehrheit der Menschen in diesem Kulturraum gilt für den Insektenverzehr ein Nahrungstabu. In Europa und Nordamerika werden Insekten in der Regel mit Schmutz assoziiert und rufen häufig Ekelgefühle hervor. Die Frage, wieso Insekten trotz ihrer Essbarkeit in Europa und den Vereinigten Staaten tabuisiert sind, beantwortet der Anthropologe Marvin Harris mit seiner Theorie der optimalen Futtersuche und einem ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Nur (Wild-)Insekten, die eine bestimmte Größe haben und gleichzeitig in Schwärmen auftreten, seien als Nährstoffquelle wirklich interessant. „Wenn […] eine natürliche Umgebung arm an Insektenfauna ist – besonders an großen und/oder schwarmbildenden Arten – und wenn sie gleichzeitig reich an domestizierten oder wildlebenden großen Wirbeltierarten ist, dann werden im Zweifelsfall zur Nahrung keine Insekten gehören.“[29] Dies trifft jedoch auf Insekten aus Zucht nicht zu, da sich diese in großen Mengen und einfach skalierbar produzieren lassen.

Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seitens der FAO werden Zucht und Verzehr von Insekten durch Programme wie Edible Insects als Maßnahmen gegen Mangelernährung in den tropischen und subtropischen Regionen gefördert. Außerdem bietet die Aufzucht von Speiseinsekten wirtschaftliche Chancen für die einheimische Bevölkerung, da sie in kleinem Rahmen ohne viel technischen Aufwand betrieben werden kann. Die Produkte lassen sich auf den lokalen Märkten verkaufen und verschaffen den Kleinzüchtern eine wichtige Einkommensquelle. Die EU fördert mit 3 Mio. Euro die Erforschung.[30]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Entomophagie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Florian J. Schweigert: Insekten essen. Gebrauchsanweisung für ein Nahrungsmittel der Zukunft. C.H. Beck, 2020, ISBN 978-3-406-75645-0.
  • Peter Menzel, Faith D’Aluisio: Man Eating Bugs: The Art and Science of Eating Insects. (englisch). Material World, 1998. ISBN 978-0-9840744-1-9
  • Fritz Zumpt, Erwin Schimitschek: Human- und Veterinärmedizinische Entomologie – Insekten als Nahrung, in Brauchtum, Kult und Kultur. In: J.-G Helmcke, D. Statrck, H. Wermuth (Hrsg.): Handbuch der Zoologie. IV. Band, Arthtroposa, 2. Hälfte Insecta. Walter de Gruyter, Wien, Berlin 1968, ISBN 3-11-000654-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Arnold van Huis, Joost Van Itterbeeck, Harmke Klunder, Esther Mertens, Afton Halloran, Giulia Muir, Paul Vantomme: Edible insects: Future prospects for food and feed security, PDF-Datei, FAO Forestry Paper 171, Rom 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ramos-Elorduy, Julieta (2009): Anthropo-entomophagy. Cultures, evolution and sustainability. In: Entomological Research 39, S. 271–288. doi:10.1111/j.1748-5967.2009.00238.x
  2. Meixner O., Mörl von Pfalzen L. (2018): Die Akzeptanz von Insekten in der Ernährung. Studien zum Marketing natürlicher Ressourcen. Springer Gabler, Wiesbaden, S. 5. https://doi.org/10.1007/978-3-658-21336-7_2
  3. Alan L. Yen: Entomophagy and insect conservation: some thoughts for digestion. In: Journal of Insect Conservation 13, Nr. 6, 2009, S. 667–670, doi:10.1007/s10841-008-9208-8.
  4. a b Sandra G. F. Bukkens: The nutritional value of edible insects. In: Ecology of Food and Nutrition 36, Nr. 2–4, 1997, S. 287–319, doi:10.1080/03670244.1997.9991521.
  5. a b C. E. Mbah, G. O. V. Elekima: Nutrient composition of some terrestrial insects in Ahmadu Bello University, Samaru Zaria Nigeria. In: Science World Journal. Band 2, Nr. 2, 2007, ISSN 1597-6343, S. 17–20 (ajol.info [PDF]).
  6. Gene R. DeFoliart: Western Attitudes towards insects as food: Europe, the United States, Canada. In: The Human Use of Insects as a Food Resource: A Bibliographic Account in Progress. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2015; abgerufen am 30. Oktober 2016 (Kap. 9).
  7. Gene R. DeFoliart: Insects as Food: Why the Western attitude is important. In: Annu. Rev. Entomol. Band 44, 1999, S. 27–50, 40, doi:10.1146/annurev.ento.44.1.21 (wisc.edu [PDF]).
  8. J.M. Regenstein, M.M. Chaudry, C.E. Regenstein: The Kosher and Halal Food Laws. In: Comprehensive Reviews in Food Science and Food Safety. Band 2, Nr. 3, 2003, S. 111–127, doi:10.1111/j.1541-4337.2003.tb00018.x.
  9. Peter Fellows, Afton Halloran, Christopher Muenke, Paul Vantomme, Arnold van Huis: Insects in the human food chain: global status and opportunities. In: Food Chain. Band 4, Nr. 2, doi:10.3362/2046-1887.2014.011.
  10. A.E.Ghaly: The use of insects as human food in Zambia. In: Journal of Biological Sciences. Band 9, Nr. 4, 2004, ISSN 1608-4217, S. 93–104 (docsdrive.com [PDF; abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  11. Alan L. Yen: Edible insects: Traditional knowledge or western phobia?. In: Entomological Research 39, Nr. 5, 2009, S. 289–298, doi:10.1111/j.1748-5967.2009.00239.x.
  12. Verordnung des EDI über neuartige Lebensmittel. Schweizerische Eidgenossenschaft, 16. Dezember 2016, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  13. EU-Kommission (3. Mai 2021): Approval of first insect as novel food.
  14. Spektrum/Stella Marie Hombach (21. Februar 2021): Insekten-Food: Sechs Beine für einen Ökoburger.
  15. J. F. Santos Oliveira, JF Santos, J. Passos de Carvalhoa, R. F. X. Bruno de Sousaa, M. Madalena Simão: The nutritional value of four species of insects consumed in Angola. In: Ecology of Food and Nutrition. Band 5, Nr. 2, 1976, S. 91–97, doi:10.1080/03670244.1976.9990450.
  16. J. O. Fasoranti, D. O. Ajiboye: Some edible insects of Kwara state, Nigeria. In: American Entomologist. Band 39, Nr. 2, 1993, S. 113–116, doi:10.1093/ae/39.2.113.
  17. F. S. Agbidye, T. I. Ofuya, S. O. Akindele: Some edible insect species consumed by the people of Benue State, Nigeria. In: Pakistan Journal of Nutrition. Band 8, Nr. 7, 2009, ISSN 1680-5194, S. 946–950, doi:10.3923/pjn.2009.946.950.
  18. Eric Rosenthal: Bushman rice. In: Encyclopaedia of Southern Africa. 4. Auflage. Frederick Warne & Co. Ltd, London 1967, S. 87. zitiert nach Bushman rice. In: Dictionary Unit for South African English. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  19. 360 Geo Reportage - Bangkoks krabbelnde Delikatessen. Abgerufen am 6. November 2020.
  20. Julieta Ramos-Elorduy, José M. P. Moreno, Adolfo I. Vázquez, Ivonne Landero, Héctor Oliva-Rivera, Víctor H. M. Camacho: Edible Lepidoptera in Mexico: Geographic distribution, ethnicity, economic and nutritional importance for rural people. In: Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. Band 7, Nr. 1, 2011, S. 1–22, doi:10.1186/1746-4269-7-2 (springer.com).
  21. M. J. Manzano: Estudio etnobiológico del gusano de maguey (Aegiale (Acentrocneme) hesperiaris Walker, Cossus redtenbacheri Hammerschmidth y Scyphophorus acupunctatus Gyll.) en el municipio de Apan Hidalgo. Habilitationsschrift, UNAM, 1989.
  22. H. Cerda, R. Martinez, N. Briceno, L. Pizzoferrato, P. Manzi, M. Tommaseo Ponzetta, O. Marin, and M.G. Paoletti: Palm worm Rhynchophorus palmarum traditional food in Amazonas Venezuela – Nutritional composition small scale production and tourist palatability. In: Ecology of Food and Nutrition. Band 40, Nr. 1, Januar 2001, S. 13–32, doi:10.1080/03670244.2001.9991635 (researchgate.net [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  23. Reisetipps Peru & Bolivien. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 30. Oktober 2016 (Abschnitt Hausrezept).
  24. Johann Joseph Schneider: Maikäfersuppen, ein vortreffliches und kräftiges Nahrungsmittel. In: Magazin für die Staatsarzneikunde. Nr. 3, 1844, ZDB-ID 540622-5, S. 403–405 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Nachdruck in: Thomas Hauer (Hrsg.): Das Geheimnis des Geschmacks. Aspekte der Ess- und Lebenskunst. (= Werkbund-Archiv; Band 29.) Anabas-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-87038-366-6, S. 122 f.).
  25. Susanna Ellner: Insekten als Leckerbissen: Wenn Mehlwürmer in der Pfanne brutzeln. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Juli 2015, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 4. Oktober 2016]).
  26. Bereit für das Außergewöhnliche: Das erste Insekten Restaurant Berlin. In: Excite. 1. August 2011, abgerufen am 19. Februar 2017.
  27. Erstes Insekten-Restaurant öffnet in Berlin. In: Berliner Zeitung. 9. März 2002, abgerufen am 19. Februar 2017.
  28. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2019): Deutschland, wie es isst - der BMEL-Ernährungsreport 2019.
  29. Marvin Harris (1988): Wohlgeschmack und Widerwillen. Die Rätsel der Nahrungstabus. (Originaltitel: Good to eat. Riddles of Food and Culture. 1985.) Klett-Cotta, Stuttgart, ISBN 3-608-93123-6, S. 185
  30. Enabling the exploitation of Insects as a Sustainable Source of Protein for Animal Feed and Human Nutrition. Europäische Union, abgerufen am 30. Oktober 2016 (englisch).