Epoch Times

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The Epoch Times

Beschreibung Internationale Zeitung
Verlag Epoch Times Media Group
Erstausgabe 2000
Erscheinungsweise täglich und online
Verkaufte Auflage 1.314.375 (2012) Exemplare
Herausgeber John Tang
Weblink www.theepochtimes.com
Epoch Times Deutschland

Beschreibung Online-Zeitung
Verlag Epoch Times Europe GmbH
Erstausgabe Januar 2005
Reichweite 4 Mio. PV (Aug. 2017) Mio. Leser
(IVW (lt. DZ 38/2017))
Geschäftsführer Zhihong Zheng
Weblink www.epochtimes.de

Die Epoch Times ist eine mehrsprachige, internationale Zeitung mit Hauptsitz in New York, die im Jahr 2000 von John Tang und einer Gruppe Sinoamerikanern gegründet wurde. Sie ist verbunden mit der Falun-Gong-Bewegung. Das Motto des Mediums ist „Wahrheit und Tradition“.[1][2] Sie erscheint als Print- und Online-Version und wird seit der amerikanischen Präsidentschaftswahl 2016 dem rechtspopulistischen bis rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet.

Der Schwerpunkt bei den Themenbereichen der Zeitung liegt – neben Nachrichten von allgemeinem Interesse – auf Nachrichten über China und die dortigen Menschenrechtsfragen. Dabei nutzt die Epoch Times ein Netz von Quellen innerhalb Chinas sowie Expertisen und Kontakte von im Westen lebenden chinesischen Auswanderern.[3][4][5]

Die Epoch Times wird seit Mai 2000 in chinesischer Sprache veröffentlicht und ist in chinesischen Gemeinden im Ausland weit verbreitet.[6] In 35 Ländern wird sie entweder verkauft oder kostenlos verteilt; unter anderem gibt es verschiedene intranationale regionale Ausgaben. Printausgaben – täglich wie wöchentlich – erscheinen in Deutsch, Englisch, Chinesisch und acht weiteren Sprachen,[7] Online-Ausgaben in 21 Sprachen. Eine typische Ausgabe umfasst Welt- und Landesnachrichten, Wirtschaft, Beiträge von Gastautoren, Sport, Unterhaltung, Kunst und Kultur, Reisen, Gesundheit, Autos und Artikel im Sinne der Klimawandelleugnung.[8][9]

Die deutsche Online-Ausgabe gewährte von 2015 bis 2017 einen bedeutenden Raum für xenophobe Ressentiments sowie die Positionen der Alternative für Deutschland.[10] Nicht nur die englischsprachige, auch die deutschsprachige Epoch Times wird dem rechtspopulistischen Spektrum zugeordnet.[11][12][13]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anstoß für die Etablierung war laut ihren Gründern, dass sie auf die Zensur innerhalb Chinas und das internationale Informationsdefizit mit dem daraus resultierenden Verständnismangel bezüglich der Unterdrückung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas reagieren wollten.[14][15] Im Mai 2000 erschien die erste Printausgabe in New York in chinesischer Sprache, und ab August konnte die Epoch Times auch über das Internet gelesen werden.

Im selben Jahr wurden in China zehn Korrespondenten der Epoch Times inhaftiert, deshalb arbeiteten Korrespondenten für die chinesischsprachige Ausgabe von Hongkong aus.

Bereits 2003 war die Mediengruppe der Epoch Times und ihre Website zu einer der größten chinesischsprachigen Mediengruppen und Nachrichten-Websites außerhalb Chinas geworden, mit lokalen Ausgaben in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Indonesien, Taiwan, Hongkong und den wichtigsten westeuropäischen Ländern.[16] Im selben Jahr begann die Epoch Times neben den chinesischen Ausgaben eine englischsprachige Online-Version anzubieten. Die erste 16-seitige englischsprachige Printausgabe folgte dann im August 2004 in New York.

Im November 2004 veröffentlichte die Epoch Times die redaktionelle Reihe „Die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“. Die Neun Kommentare wurden seitdem aus dem Chinesischen in mehr als 30 Sprachen übersetzt und regten eine globale Bewegung zum Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas an, die Tuidang-Bewegung.

2005 erschien die englische Printausgabe der Epoch Times in jedem englischsprachigen Land der Welt, wie Kanada, Großbritannien, Irland, Australien, Neuseeland und sogar in Malaysia und Singapur. US-englische Wochenausgaben wurden in New York, Washington, D.C., Boston, Chicago, San Francisco und Los Angeles gedruckt.

2010 erschien die Hongkonger Ausgabe sowohl auf Englisch als auch auf Chinesisch.

Bis Februar 2012 brachte die Epoch-Times-Mediengruppe bereits 67 Printausgaben in fünf Kontinenten und elf Sprachen heraus. Bis 2014 gab es Print- und Webausgaben in 35 Ländern und 21 Sprachen, 2018 in insgesamt 23 Sprachen.

2018 war die chinesische Ausgabe der Epoch Times die am weitesten verbreitete chinesische Zeitung der Welt mit einer wöchentlichen Gesamtauflage von 1,6 Millionen Exemplaren in den großen Städten der Vereinigten Staaten, Kanadas, Europas, Australiens und Asiens.

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ÉpoqueTimes Hauptquartier in Montreals Chinatown (2015)

Print: Bis Februar 2012 erschienen 67 Printausgaben der Epoch Times auf fünf Kontinenten. Sie war in elf Sprachen verfügbar und hatte eine Gesamtauflage von ca. 1,3 Millionen Exemplaren in 35 Ländern. Die Erscheinungshäufigkeit variiert von täglich bis monatlich. 2018 erreichte die Printausgabe eine Auflage von 3,6 Millionen in acht Sprachen.

Web: Die Internetausgaben der Epoch Times konnten 2008 in 21 Sprachen gelesen werden, 2018 in 23 Sprachen. Auf Chinesisch gibt es neben der Hauptwebsite noch Websites für Hongkong, Taiwan und Australien. Die Epoch Times hatte 2008 monatlich 105 Millionen Seitenaufrufe von 20 Millionen Besuchern. Bis 2016 stiegen die Seitenaufrufe auf monatlich 200 Millionen von 25 Millionen Unique Visitors. 2018 hatten die Internetausgaben insgesamt 35 Millionen Unique Visitors monatlich.

Epoch-Times-Webseiten sind in China blockiert, doch können Leser über einen VPN-Zugang darauf zugreifen.[6]

Auflagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

New York[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Flaggschiff der Epoch Times, die New Yorker Ausgabe, umfasst typischerweise vier Teile mit insgesamt 50 Seiten. Der erste Teil enthält aktuelle Nachrichten, wobei mehrere Seiten China-Themen und -Politik gewidmet sind. Dazu kommen Sport, Wissenschaft und Technik, Wirtschaft und Immobilien. Der zweite Teil umfasst Kunst und Kultur, wobei über klassische Kunstformen, Ausstellungen und Veranstaltungen berichtet wird. Dieser Teil enthält auch „Lifestyle“ und „Essenz aus China“ mit Berichten über die traditionelle chinesische Kultur, Geschichten und Kunstformen. Der dritte Teil konzentriert sich auf Gesundheit und Fitness mit den Schwerpunkten Schulmedizin, Traditionelle chinesische Medizin (TCM), Ayurveda, Naturheilkunde, Homöopathie etc. Der vierte Teil beinhaltet Essen und Trinken mit der Ausrichtung auf Kochen und lokale Restaurants. Am 25. April 2014 erweiterte die Epoch Times ihr Angebot und publizierte neben ihrer täglichen Ausgabe noch die wöchentliche Manhattan Week, die sich mit Themen befasst, die speziell auf Interessengebiete von New Yorkern zugeschnitten sind.

Andere englische Auflagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben New York gibt es noch andere englischsprachige Ausgaben mit jeweils 16 bis 24 Seiten, deren Inhalt sich auf den lokalen Bereich der jeweiligen Region konzentriert.[7]

Chinesische Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Druckausgaben variieren zwischen 30 und 80 Seiten. Eine typische Printausgabe enthält lokale und nationale Nachrichten sowie die Rubriken China, Welt, Gesundheit, Wissenschaft, Autos, Immobilien, Kunst und Kultur, Lifestyle, Wohnen, Essen & Trinken und Sonderbeiträge über die traditionelle chinesische Kultur und deren Werte.

Nach Angaben des Canadian Circulations Audit Board ist die Epoch Times die erste und einzige chinesischsprachige Tageszeitung in Kanada, die eine vollständige Auflagenprüfung durchführen ließ.[17][18]

Spezielle Berichterstattungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organraub in China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2006 veröffentlichte die Epoch Times die Vorwürfe dreier Chinesen, dass tausende Falun-Gong-Praktizierende getötet worden seien, um Chinas Organtransplantationsindustrie zu beliefern. Seit den ersten Anschuldigungen berichtet die Epoch Times fortlaufend über den Organraub betreffende aktuelle Neuigkeiten wie beispielsweise über die Bundestagsdebatte zu Menschenrechtsverletzungen in China oder die Veröffentlichung der Telefonanrufe von WOIPFG mit hochrangigen Transplantationschirurgen der größten Transplantationszentren in China (2018).

Andere Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Besuchs von Hu Jintao in Kanada im Juni 2010 veröffentlichte die Epoch Times mehrere kritische Artikel über Hus Besuch. Sie berichtete unter anderem, dass die chinesische Botschaft örtliche Begrüßungsparaden inszeniert habe. Ergänzend wurde hierzu die Rede des ersten Bildungsministers Liu Shaohua veröffentlicht, in der dieser erklärte, dass die Botschaft für über 3000 Teilnehmer der Begrüßungsparade Unterkunft und Verkehrsmittel bereitstellen würde.[19]

Kanadische Medien berichteten, dass die Pressestelle des kanadischen Parlaments in Bezug auf Hus öffentliche Auftritte absichtlich Vorkehrungen getroffen hatte, um die Epoch Times vom Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas fernzuhalten. Dies geschah, obwohl die Zeitung ein akkreditiertes Mitglied der Canadian Parliamentary Press Gallery ist.[19] Der kanadische Parlamentsabgeordnete Rob Anders erwähnte in einem Interview mit der Epoch Times, dass die chinesische Regierung mit Geschenken und Geschäftsabschlüssen versucht hatte, die politischen Entscheidungen Kanadas zu beeinflussen.[20][21]

Leitartikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neun Kommentare über die Kommunistische Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2004 veröffentlichte die chinesische Ausgabe der Epoch Times eine Reihe von Leitartikeln und eine Broschüre mit dem Titel „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ (chinesisch 九評共產黨 / 九评共产党), die später in mehreren Sprachen übersetzt und in Buchform veröffentlicht wurden.[22] Die Leitartikel enthüllen die oft heftigen politischen Kampagnen in der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) von ihrem Aufstieg unter Mao Zedong bis zu ihrer heutigen Form. In den Neun Kommentaren wird die KPCh als rechtswidrige Institution kritisiert, die hinterhältige Taktiken verwendet habe, um an die Macht zu kommen. Des Weiteren wird darin beschrieben, dass die KPCh die „traditionelle chinesische Kultur zerstörte“ und die Struktur eines „bösartigen Kults“ habe. Für den Historiker Ownby sind die Neun Kommentare eine Verurteilung des Kommunismus, in der auch die Legitimität der Regierung der Kommunistischen Partei Chinas infrage gestellt wird. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die KPCh dem Land unnötige Gewalt zugefügt hat, findet Ownby, dass die mangelnde Ausgewogenheit und Nuance in Ton und Stil den Leitartikeln der „antikommunistischen Propaganda, die in den 50er Jahren in Taiwan geschrieben worden waren, ähnlich sei“.[23] Die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei erhielten 2005 eine Auszeichnung von der Asian American Journalists Association.[24]

Die Neun Kommentare wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt[22] und als DVD veröffentlicht.[25] Die Artikelserie wurde von prominenten Persönlichkeiten der chinesischen Gemeinschaft im Ausland gut aufgenommen und löste gleichzeitig eine Austrittswelle aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen aus.[26]

Die Website der Epoch Times hat eine eigens dafür eingerichtete Seite veröffentlicht, auf der sich Chinesen, die aus der Kommunistischen Partei Chinas und den ihr angehörigen Organisationen austreten möchten, eintragen können. Die Gesamtanzahl der Ausgetretenen wird in den chinesischen Ausgaben der Zeitung und auf der Website veröffentlicht. Am 10. Juni 2019 wurden auf der Website der Tuidang-Bewegung 334.406.105 Austritte angegeben.[27]

Redaktionelle Haltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volksrepublik China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die redaktionelle Haltung der Epoch Times wird allgemein als antikommunistisch angesehen und ist speziell gegen die Kommunistische Partei Chinas gerichtet.[28]

Die Zeitung greift das, was sie als Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas auffasst, durch eigene Stellungnahmen und Berichterstattungen auf. Sie berichtet über Gruppen, die sich der Kommunistischen Partei Chinas widersetzen, und andere damit in Zusammenhang stehende Themen. Unter anderem betrifft dies Nachrichten über chinesische Dissidenten, Demokratieaktivisten und Unterstützer der tibetischen Exilregierung. Das Blatt berichtet auch über Falun Gong, einschließlich zivilrechtlicher Anzeigen gegen den ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin wegen Völkermord, was von den meisten anderen chinesischsprachigen Zeitungen im Ausland nicht abgedeckt wird.[29]

Ergänzend veröffentlicht die Epoch Times Meldungen von Nachrichtenagenturen und erweitert so ihren Themenbereich um allgemeine Nachrichten.[30] Laut Zhao dient die Website der Epoch Times im Gegensatz zu Mainstream-Zeitungen nicht nur als Erweiterung der bereits vorhandenen Druckversionen, sondern auch als Vorlage für alle ihre weltweiten Zeitungen.[16]

Die Epoch Times arbeitet außerhalb Chinas, wo es ausländische chinesische Medienunternehmen vorziehen, unabhängig vom Einfluss des chinesischen Regimes zu bleiben und von der Kommunistischen Partei Chinas zensierte Inhalte zu veröffentlichen. Dennoch ist sie auch außerhalb Chinas „das Ziel einer aggressiven Beseitigungskampagne oder Kontrolle“ geworden. Zum einen hatten chinesische Diplomaten Medien bedroht, weil sie über Inhalte, die sich auf Falun Gong bezogen, berichteten. Zum anderen wurden Anzeigenkunden der Epoch Times regelmäßig bedroht und aufgefordert, die Epoch Times in keiner Weise zu unterstützen. Behörden der Kommunistischen Partei werden auch beschuldigt, mit militanten Methoden gegen die Zeitung und ihre Mitarbeiter vorgegangen zu sein. Es wurde berichtet, dass sie Mitarbeiter der Epoch Times angegriffen und deren Computer-Anlagen zerstört haben.[31]

Die Epoch Times berichtete, dass die Kommunistische Partei Chinas 2005 „harten und weichen Druck“ auf Druckereien in Hongkong ausgeübt habe, wodurch die Zeitung gezwungen wurde, den Druck einzustellen, nachdem sie über Tibet, Menschenrechte und Falun Gong berichtet hatte. Sie war das erste Nachrichtenmedium, das über SARS berichtete.[32] Die Epoch Times wurde in Malaysia kurzzeitig verboten, nachdem die Regierung von Malaysia durch das kommunistische Regime Chinas unter Druck gesetzt worden war.[33][34]

Im Februar 2006 wurde Yuan Li in seiner Wohnung in Atlanta, Georgia angegriffen.[35] Im März 2006 brachen vier Männer in das Hongkonger Büro der englischsprachigen Epoch Times ein. Die unbekannten Männer zerschlugen die Glastür am Eingang des Gebäudes und verwüsteten die Büros. Unter anderem zerstörten sie Bürogeräte und Computer. Aidan White, Generalsekretär der Internationalen Vereinigung von Journalisten (IFJ), sagte in einer Pressemeldung dazu: „Chinas autoritäre Führer betreiben eine systematische Einschüchterungspolitik und Zensur gegen dissidente Stimmen und unabhängige Medien innerhalb und außerhalb des Landes. Dieser jüngste Vandalismus ist Teil einer brutalen Vendetta, die nicht toleriert werden kann“.[36]

Chinascope berichtete im Juni 2008, dass das Büro der Epoch Times in Chicago im Mai einen Drohbrief erhalten hatte, in dem sich ein weißes Pulver befand. In dem Brief stand „Lang lebe die Kommunistische Partei“. Außerdem war dem Brief ein Zeitungsausschnitt der chinesischen Epoch Times beigefügt, in dem über die Verhaftungen von pro-kommunistischen Personen berichtet worden war. Die Verhafteten hatten in Flushing, New York, Falun-Gong-Anhänger angegriffen.[37]

Am 19. November 2019 drangen vier maskierte, schwarz gekleidete Männer in einen Lagerraum der Epoch Times Hongkong ein, als die Werkstür geöffnet wurde, um die Zeitungen zu versenden. Die Männer richteten Schlagstöcke auf die Arbeiter und verlangten, dass keiner sich bewege. Anschließend entzündeten sie mit einer mitgebrachten brennbaren Flüssigkeit die gelagerten Zeitungen und setzten zwei Druckmaschinen in Brand. Laut Cheryl Ng, die Sprecherin des Hongkonger Büros, sei dies ein Angriff auf die Pressefreiheit in Hongkong gewesen, da die Epoch Times im Gegensatz zu den meisten anderen Zeitungen in Hongkong wahrheitsgemäß über die Proteste berichte. Des Weiteren betrachtete sie die Kleidung der Eindringlinge – die wie Demonstranten gekleidet und vermummt waren – als Taktik der Kommunistischen Partei Chinas, „Menschen gegen Menschen einzusetzen“. Dafür spreche auch, dass der Überfall im staatlich kontrollierten CCTV gesendet worden ist.

Beziehung zu Falun Gong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren unterschiedliche Charakterisierungen der Beziehung zwischen der Zeitung und Falun Gong. Einige Wissenschaftler beschrieben die Epoch Times als Sprachrohr von Falun Gong, andere betrachten sie einfach nur als positiv gegenüber Falun Gong eingestellt. Ein Sprecher der Zeitung sagte, dass sie nicht für Falun Gong selbst spreche.

Die Soziologin Zhao Yuezhi schrieb 2003, dass die Epoch Times objektiv und fair über Fakten und Wahrheit berichte und dabei unabhängig von allen politischen und wirtschaftlichen Gruppen sei. Insofern orientiere sie sich an den Interessen der Öffentlichkeit. Allerdings bestätigte sie, dass viele Mitarbeiter der Zeitung Falun Gong praktizieren. Aus diesem Grund könnten Nachrichten über chinesische Angelegenheiten und die Kommunistische Partei Chinas oft negativ ausfallen, während Falun Gong häufig in einem positiven Licht erscheine. In dieser Hinsicht könne die Epoch Times als Teil einer De-facto-Medienallianz mit Demokratieaktivisten im Exil angesehen werden.[16][38]

Laut einem Associated-Press-Bericht von Nahal Toosi aus dem Jahr 2007 ist es „technisch ungenau“ zu sagen, dass Falun Gong die Epoch Times besitze, auch wenn viele Mitarbeiter der Zeitung Falun-Gong-Praktizierende seien. Allerdings sähen einige Beobachter die Zeitung als Teil einer PR-Kampagne für Falun Gong. Im selben Bericht stellte Stephen Gregory, der Herausgeber der englischen Epoch Times, fest: „Es ist keine Falun-Gong-Zeitung. Falun Gong ist der Glaube einer einzelnen Person. Die Zeitung ist nicht im Besitz von Falun Gong, sie spricht nicht für Falun Gong, sie repräsentiert nicht Falun Gong. Sie berichtet jedoch über die Verfolgung von Falun Gong in China.“[39]

Laut David Ownby, Historiker und Direktor des Zentrums für Ostasienwissenschaften an der Université de Montréal, wurde die Zeitung von Falun-Gong-Praktizierenden mit ihrem eigenen Geld gegründet.[40] Er beschreibt die Epoch Times 2008 als eine weltweit erscheinende Zeitung, die auch als solche ernst genommen werden sollte, statt sie auf der Grundlage ihrer Assoziation mit Falun Gong zu beurteilen.[40][41] Ownby schrieb: „Die Epoch Times ist eine Zeitung mit einer Mission, nämlich über Menschenrechtsthemen in der ganzen Welt zu berichten, wodurch es möglich ist, einen erheblichen Schwerpunkt auf China und Falun Gong zu legen.“[23]

2015 schrieb Clement Tong in einem religionswissenschaftlichen Buchbeitrag, dass die Epoch Times „als Sprachrohr“ für Falun Gong diene, obwohl es keine offizielle Erklärung über die Zugehörigkeit zur Bewegung gebe.[42]

Joseph Lian Yi-Zheng, politischer Kommentator und Kolumnist mit Sitz in Hongkong, hob in der New York Times die Berichterstattung der Epoch Times über chinesische Politik hervor, indem er sagte: „Die spirituelle Bewegung [Falun Gong] hat oft recht gehabt, und ihre Analyse über die Machtspiele in Peking hat sich als richtig bewährt.“[43]

Nach einem Bericht der RTL-Journalistin Stefanie Albrecht waren 2017 alle Mitarbeiter der Epoch Times in Berlin Anhänger von Falun Gong. „Jeden Tag um sechs Uhr nachmittags ertönte eine Glocke, und alle unterbrachen ihre Tätigkeit, setzten sich an ihren Schreibtisch und meditierten.“[44]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die US-amerikanische Nachrichtenagentur UWIRE kennzeichnete die Epoch Times Anfang 2021 als „rechtsextreme Zeitung […], die Artikel über Verschwörungstheorien veröffentlicht und sich häufig mit Sorgen über die chinesische Regierung befasst“.[12] Nina Rehfeld charakterisierte im März 2021 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung die Epoch Times als eine nur auf den ersten Blick traditionelle und seriöse Zeitung. Das Blatt verschleierte bewusst seine Finanzen und Struktur, wie das Magazin The Atlantic berichtete. Nachdem öffentlich wurde, dass die Epoch Times allein 2019 11 Millionen US-Dollar an Werbung für Donald Trump auf Facebook geschaltet hatte, ging sie dazu über dies via „Sockenpuppen-Seiten“ wie Honest Paper und Patriots of America zu tun. In diesem Zusammenhang sperrte Facebook mehrere hundert Konten von TheBL.com, das 2016 vom CEO der vietnamesischen Epoch Times gegründet worden war. Dieses Netzwerk enthielt mehr als 600 Fake-Konten mit künstlich erzeugten Fotos von Trump-Anhängern. Unter Trumps Präsidentschaft stiegen die Gewinne der Zeitung erheblich, nicht zuletzt da Trumps sinophobe Rhetorik vom China-Virus zu Beginn der COVID-19-Pandemie der Pekingkritischen Linie der Epoch Times entsprach. Sie wurde zu einem Sprachrohr der ultrakonservativen Kräfte in den Vereinigten Staaten. So wurde Trumps Legende von einem Wahlbetrug 2020 unterstützt und der Sturm auf das Kapitol in Washington 2021 als „getürkte Operation“ bezeichnet. Nach Untersuchungen der Harvard University initiierte die Epoch Times Desinformationskampagnen zu COVID-19 und QAnon-Verschwörungstheorien unter anderslautenden Frontorganisationen in Südamerika und Spanien.[45]

Berichterstattung über Falun Gong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Ownby erklärte, dass die Artikel der Zeitung „gut geschrieben und interessant seien, auch wenn sie gelegentlich eigentümlich in ihrer Berichterstattung sind“ und dass manchmal schwierig zu sagen sei, „wer die Journalisten der Epoch Times sind und woher sie ihre Informationen beziehen“.[46] Laut Ownby wurde die Zeitung einerseits für ihre Unterstützung von Falun-Gong-Praktizierenden und anderen Dissidenten wie Tibetern, Uiguren sowie taiwanischen Unabhängigkeitsbefürwortern und chinesischen Demokratieaktivisten und anderen gelobt, andererseits für „ihre Voreingenommenheit“ gegenüber der Kommunistischen Partei Chinas kritisiert. Die Zeitung werde oft im Hinblick auf ihren Zusammenhang mit Falun Gong beurteilt anstatt aufgrund einer gründlichen Analyse ihres redaktionellen Inhalts.[47]

James Bettinger, Professor für Kommunikation an der Stanford University, sagte: „Selbst wenn die Epoch Times nicht mit Falun Gong verbunden ist, würde man sie nicht für glaubwürdig halten, weil sie immer aus der gleichen Perspektive über Falun Gong schreibt und keine Artikel veröffentlicht, die Falun Gong untersuchen würden.“[30] Orville Schell, Dekan der Graduate School für Journalismus an der University of California, Berkeley, sagte 2005: „Es ist schwer, sich für ihre Qualität zu verbürgen, da es nicht einfach ist, ihre Inhalte zu belegen, dennoch können sie nicht als reine Propaganda abgetan werden.“[4]

Rechtsstreitigkeiten in Kanada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über einen längeren Zeitraum ab 2001 verbreitete Crescent Chau Verleumdungen und Falschinformationen über die Epoch Times und Falun Gong. Die Epoch Times stellte fest, dass die Les Presses Chinoises von der Kommunistischen Partei Chinas finanziert wurde. Der Oberste Gerichtshof Kanadas entschied, dass der Artikel in der Epoch Times „berechtigte Bedenken äußert und eine Stellungnahme darstellt, die sich aus einer sachlichen Prämisse ergibt.“[48] Bei der Prüfung des Falles stellte John Gordon Miller, ein kanadischer Journalist und Medienprofessor, fest, die betreffenden Artikel „scheinen gründlich und professionell berichtet worden zu sein.“[49] Der nach Australien geflüchtete ehemalige chinesische Diplomat Chen Yonglin äußerte ebenfalls seine Sicht wie folgt: „Es ist klar, dass Les Presses Chinoises mit der chinesischen Botschaft und dem Konsulat zusammenarbeitet und hier zum Handlanger und Propagandainstrument für die Kommunistische Partei Chinas geworden ist, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Druckkosten direkt von der chinesischen Botschaft und dem Konsulat finanziert wurden – der Inhalt scheint größtenteils von der KPCh produziert und bereitgestellt zu werden.“[50] 2010 verteidigte die Epoch Times erfolgreich ihre Berichterstattung im kanadischen Gerichtssystem, als der Verleger Crescent Chau von Les Presses Chinoises, über den sie berichtet hatte, die Zeitung wegen Verleumdung verklagte.[49] Dieser Fall wurde als Präzedenzfall in die Dominion Law Reports aufgenommen.

Haltung gegen Kommunismus und staatliche chinesische Propaganda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jiao Guobiao, ehemaliger Professor für Journalismus an der Universität Peking, der nach seiner Kritik an der Zentralen Propagandaabteilung entlassen worden war, vertrat die Ansicht, dass die gesamte Kritik der Epoch Times an der Kommunistischen Partei Chinas kein Gegengewicht zu der von der Partei selbst erschaffenen positiven Eigenpropaganda bilden könne. Darüber hinaus stellte Jiao fest, dass der chinesischen Öffentlichkeit kritische Informationen über ihr Land vorenthalten werden.[51]

Die Glaubwürdigkeit der Epoch Times wurde wegen ihrer antikommunistischen Voreingenommenheit von einigen Wissenschaftlern kritisiert, vor allem in Bezug auf die Kommunistische Partei Chinas und Festlandchina-Themen sowie dafür, ein „Sprachrohr“ der Falun-Gong-Bewegung zu sein.[52][51][53][54][33][55] James To, ein Politikwissenschaftler in Neuseeland, beschrieb die Epoch Times als das „primäre Sprachrohr“ von Falun Gong. Er schrieb, dass es ihr „an Glaubwürdigkeit mangelt“, trotz der Tatsache, dass die Zeitung eine „realistische Bedrohung für die KPCh darstellt“, indem sie Artikel über die negativen Aspekte der Partei veröffentlicht.[56] Jason Q. Ng, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Toronto, erwähnte, dass die Berichterstattung der Zeitung über Festlandchina-Themen „stark voreingenommen gegen die Kommunistische Partei“ sei und deshalb ihre Reportagen eher „skeptisch betrachtet werden“ sollten.[57]

Epoch Times Deutschland und Rechtspopulismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Epoch Times Deutschland wurde von Medienanalysten in den Jahren 2015–2017 wegen ihrer positiven Berichterstattung über rechtspopulistische Gruppen wie die Alternative für Deutschland und Pegida kritisiert. Meedia und die österreichische Tageszeitung Der Standard beschrieben die Epoch Times als einen der „Favoriten“ der Pegida-Anhänger, sie berichte verstärkt kritisch über Einwanderungsthemen, Flüchtlinge und Muslime.[58][59] Auch laut Deutschlandfunk würden im Vergleich zu anderen nationalen Medien mehr kritische Artikel gegen Migranten veröffentlicht.[60] Laut der Wochenzeitung Die Zeit war die Epoch Times im September 2017 noch vor der Jungen Freiheit und PI-News das „Leitmedium der Rechtspopulisten“. Sie bediene den gemäßigten AfD-Wähler. Zum Thema Flüchtlinge und Dieselskandal würden die Artikel der Epoch Times das stärkste Leserecho hervorrufen.[61] Zeit-Journalist Benedikt Herber schrieb dazu, dass die Epoch Times es schaffe, durch die Themenauswahl ein rechtes Publikum anzusprechen, ohne sich selbst klar zu positionieren. Dadurch sei es ihr gelungen, profitabel zu werden.[62] Die Phänomenübergreifende wissenschaftliche Analysestelle Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im Landesamt für Verfassungsschutz Hessen kennzeichnete 2020 die Epoch Times (online) neben RT als ein ausländisches Portal der Gegenöffentlichkeit im deutschen Rechtsextremismus, das sein deutschsprachiges Angebot in den Jahren zuvor ausgebaut hatte.[63]

Anschuldigung der Einflussnahme auf US-Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2019 berichtete NBC News, dass die Epoch Media Group, gemessen in Ausgaben für Anzeigenschaltungen auf Facebook, der zweitgrößte Fürsprecher für die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump sei, übertroffen nur von dessen eigener Wahlkampagne. In diesem Zusammenhang gibt es Hinweise, dass Epoch Times Klickfarmen verwendet habe, um viele Likes und somit eine größere Massenwirkung zu erzielen. Das Medienkonglomerat betreibe zudem einen YouTube-Kanal, über den Verschwörungstheorien wie QAnon verbreitet werden. Der Ertrag des angegliederten Fernsehsenders New Tang Dynasty habe sich im Jahr von Trumps Amtsantritt um 150 % erhöht.[64] Seit Bekanntwerden dieser Vorwürfe soll die Unternehmensgruppe Maßnahmen ergriffen haben, um die dem Wahlkampfengagement zu Grunde liegenden Strukturen und Geldflüsse zu verschleiern.[65] Daraufhin wurde Epoch Times von Facebook wegen Anzeigenregelverletzungen von zukünftigen Werbeanzeigen ausgeschlossen.[66][67]

Der Autor und Kolumnist der New York Times Kevin Roose ordnet die Epoch Times dem rechtspopulistischen bis rechtsextremistischen (Alt-Right) Meinungsspektrum um Donald Trump zu. Er sieht die Zeitung seit 2016/17 als einen der führenden Verbreiter alternativer Fakten und von Desinformationskampagnen im Bereich der digitalen Nachrichtenmedien, wo sie eine mit Breitbart News vergleichbare Breitenwirkung erzielt. Die Wende sei mit der Facebook-Kampagne für Trump während der Präsidentschaftswahl 2016 gekommen. Die Bedeutung zeige sich zum Beispiel darin, dass Trump und seine Familie auf den Social Media Artikel aus der Epoch Times geteilt haben. Die Zeitung verbreitete Verschwörungstheorien der rechtsextremistischen QAnon-Gruppe, die unter anderem Black Lives Matter und angeblichen Wahlbetrug durch die Demokraten bei der Präsidentschaftswahl 2020 zum Inhalt hatten. Ferner bot die Epoch Times auf ihrem YouTube-Kanal Impfgegnern und COVID-Leugnern wie Judy Mikovits eine prominente Plattform. Laut Roose war die Epoch Times an der Gründung der rechtsextremistischen Website America Daily beteiligt, die Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie verbreitet und antisemitische Verschwörungstheorien einer jüdischen Weltherrschaft bedient.[68] Christina Holtz-Bacha verortet die Zeitung im rechtspopulistischen Spektrum.[69]

Laut Roose ist die ausgesprochen gute Finanzausstattung der Epoch Times ein Geheimnis. Steve Bannon berichtete von einem Filmprojekt mit New Tang Dynasty über die Volksrepublik China, dass es an Geld nie gemangelt habe. Die Steuerrückzahlungen für das Jahr 2018 zeigten zwar einige Spenden für die Epoch Times, die aber die für ihre Kampagnen notwendige Liquidität nicht erklären könnten.[70]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • National Ethnic Press & Media Council Award 2005: Diese jährliche Auszeichnung wurde der Epoch Times gegeben, weil sie „ein starker Verfechter der Menschenrechte und der demokratischen Werte“ ist. Die Zeitung wurde auch als erste anerkannt, die über die Vertuschung des SARS-Virus durch die chinesischen Behörden in China berichtet hatte.
  • Asian American Journalists Association National Award 2005: Die Epoch Times wurde für „Exzellenz der Berichterstattung der Asiatisch-Amerikanischen-Themen“, für ihren redaktionellen Beitrag der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei ausgezeichnet.[24]
  • Medien-Sonderpreis der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte 2005: Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeichnete im Mai 2006 die Neue Epoche, die deutschsprachige Ausgabe der Epoch Times, für ihre „umfangreiche und regelmäßige Berichterstattung über Menschenrechtsverletzungen in China“ mit einem Medien-Sonderpreis aus.
  • Queen Elizabeth II Diamond Jubilee Medal 2012: Die Epoch Times wurde mit dieser Gedenkmedaille ausgezeichnet, die „Bedeutende Beiträge und Leistungen der Kanadier“ anerkennt.[71][72] Die kanadische Verlegerin der Epoch Times, Cindy Gu, wurde für diese Medaille von dem Canadian Centre for Abuse Awareness, wegen ihrer Veröffentlichung der Menschenrechtsverletzungen in China und dem Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden nominiert.[73]
  • National Ethnic Press und Media Council Award 2012: Die chinesischsprachige Ausgabe der Epoch Times erhielt diese jährliche Auszeichnung für „Exzellenz in der redaktionellen, freien Meinungsäußerung, dem besten Konzept und der visuellen Präsentation“.[74]
  • New York Press Association Award 2012: Die Epoch Times erhielt den ersten Platz in der Kategorie „Bester Sonderteil-Werbung, Sparte 2“, für einen Sonderteil, der im März 2012 für die Asienwoche New York hergestellt worden war. „Ein großer Sonderteil hat fünf starke Komponenten: Eine großartige Berichterstattung, ein ansprechendes Design, gute Kunst, starke Inhalte und gut gestaltete kostenlose Werbung. In diesem Abschnitt werden alle fünf dargestellt“, sagten die NYPA-Richter. „Alles in allem ist dies einer der schönsten Teile, die ich je von einer Zeitung hergestellt gesehen habe.“[75]
  • Sigma-Delta-Chi-Award 2012 der Society of Professional Journalists: Der China-Reporter der Epoch Times, Matthew Robertson, gewann diese Auszeichnung in der Kategorie „Keine-Redaktionsschluss-Berichterstattung“ für eine Reihe von Artikeln, die er über den Organraub an lebenden Menschen in China schrieb.[76]
  • Newswomen’s Club Award 2013: Die New-York-Reporterin der Epoch Times, Genevieve Belmaker, gewann die Titelseiten-Auszeichnung des Nachrichtenfrauenklubs von New York für ihre Berichterstattung über die Auswirkungen des Hurrikans Sandy, in der Kategorie der Zeitungen mit einer Auflage von weniger als 100.000 pro Tag.[77]
  • New York Press Association Awards 2013: Reporter, Fotografen und Designer der englischen Epoch Times gewannen 16 Auszeichnungen. Sechs dieser Auszeichnungen waren für den ersten Platz, darunter die höchste Auszeichnung für gesamte Exzellenz in der Fotografie, Design und Werbung. Die Reporter Joshua Philipp und Zachary Stieber gewannen den zweiten Platz für die beste Feature-Serie und ausführliche Berichterstattung.
  • New York Press Association Awards 2014: Reporter, Fotografen und Designer der englischen Epoch Times gewannen 25 Auszeichnungen. Zehn Preise für den ersten Platz, sechs für den zweiten Platz, fünf für den dritten Platz und vier lobende Erwähnungen. Im zweiten Jahr gewann die Designabteilung den ersten Platz in der Richard-L.-Stein-Auszeichnung für allgemeine Design-Exzellenz und die John-J.-Evans-Auszeichnung für Werbungsexzellenz.[78]
  • New York Press Association Awards 2016: 14. Auszeichnungen; u. a. 2. Platz beim Writer of the Year und 5. Platz für Single Flag Newspaper.[79]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Riley-Smith: US conservative media outlet's ties to Chinese spiritual movement put in spotlight In: The Telegraph, 20. August 2019;
  2. Omer Benjakob: Why Wikipedia Is Much More Effective Than Facebook at Fighting Fake News. In: Haaretz, 9. Januar 2020; Original: ויקיפדיה מסלימה את המאבק בפייק ניוז, ואתרי הימין על הכוונת Haaretz, 1. Januar 2020;
  3. Thomas Lum: China and Falun Gong. (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive) Congressional Research Service, 11. August 2011, abgerufen am 10. Juni 2019.
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  5. Peter Schworm: Chinese-American activists decry China's communism. In: The Boston Globe. 3. Dezember 2007, abgerufen am 10. Juni 2019.
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