Eptingen

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Eptingen
Wappen von Eptingen
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton Basel-LandschaftKanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Waldenburg
BFS-Nr.: 2885i1f3f4
Postleitzahl: 4458
Koordinaten: 628825 / 248351Koordinaten: 47° 23′ 7″ N, 7° 49′ 13″ O; CH1903: 628825 / 248351
Höhe: 563 m ü. M.
Höhenbereich: 522–1123 m ü. M.[1]
Fläche: 11,18 km²[2]
Einwohner: 535 (31. Dezember 2019)[3]
Einwohnerdichte: 48 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
10,7 % (31. Dezember 2019)[4]
Website: www.eptingen.ch
Eptingen

Eptingen

Lage der Gemeinde
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Eptingen (Schweizerdeutsch: Eptige) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Waldenburg des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Luftbild aus 3000 m von Walter Mittelholzer von 1923

Eptingen liegt am oberen Ende des Diegtertals und wird vollständig vom Faltenjura eingerahmt.

Eptingen grenzt im Norden an Diegten, im Nordosten an Läufelfingen, im Südosten an Hauenstein-Ifenthal (SO), im Süden an Hägendorf (SO), im Südwesten an Langenbruck und im Nordwesten an Bennwil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet um Eptingen bereits im 7. Jahrhundert bevölkert war. Die eigentliche Besiedlung fand aber im frühen Mittelalter statt. 1145 wurde der Ort als "Ebittingen", 1189 als "Etingen" und 1194 als "Eptinwin" erwähnt. Die Vorherrschaft lag beim Bischof von Basel, der das Dorf als Lehen an die Herren von Eptingen gab. 1487 wurde es durch die Stadt Basel aufgekauft. 1803 gelangte Eptingen zum Bezirk Waldenburg.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Herren von Eptingen in der Zürcher Wappenrolle (ca. 1340)

Seit 1938 hat Eptingen ein offizielles Wappen. Es ist ein liegender, schwarzer Adler mit roter Zunge und roten Fängen auf goldenem Grund. Dies ist das Wappen der Herren von Eptingen und wird auch in Pratteln geführt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quelle des schweizweit bekannten Eptinger Mineralwasser des Familienunternehmens Mineralquelle Eptingen AG und dessen Abfüllanlage befinden sich hier. Die Verwaltung ist allerdings in Sissach. Das Unternehmen füllt schon seit dem Jahr 1900 Mineralwasser ab, beschäftigt ca. 75 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktionskapazität von 400'000 – 500'000 Flaschen pro Tag.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das August-Suter-Museum enthält den künstlerischen Nachlass des Bildhauers August Suter. Der Besuch ist nach Voranmeldung bei der Gemeindeverwaltung möglich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Eptingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  4. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländerprozentsatz aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021