Erben der Erde

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Erben der Erde: Die große Suche
Studio The Dreamers Guild
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New World Computing
DeutschlandDeutschland Softgold
Erstveröffent-
lichung
1994
Plattform Amiga, CD³², DOS, iOS, Linux, Mac OS, Windows, Windows Mobile
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Medium 1 CD-ROM (DOS, Windows, Amiga) / 7 3,5"-HD-Disketten (DOS)
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben

Erben der Erde: Die große Suche (orig. Inherit the Earth: Quest for the Orb) ist ein 1994 erschienenes Adventure-Computerspiel. Entwickelt wurde es von The Dreamers Guild, die englische Version wurde durch New World Computing, die deutsche durch Softgold vertrieben.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer fernen Zukunft sind die Menschen ausgestorben und die Erde ist von sprechenden, anthropomorphen Tieren bevölkert, die ein etwa dem menschlichen Hochmittelalter entsprechendes Zivilisationsniveau erreicht haben und in Stämmen organisiert sind. Dem Fuchs Rif wird der Diebstahl der "Sturmkugel" zur Last gelegt, einer Hinterlassenschaft der Menschheit, mit der das Wetter vorausgesagt werden kann. Um seine Unschuld zu beweisen und seine Freundin Rhene zu befreien, die solange gefangen gehalten wird, macht er sich mit dem Keiler Okk und dem Elch Eeah auf die Suche nach der Kugel. Sie stoßen bei ihrer Suche, die sie durch die "Bekannte Länder" genannte Spielwelt führt, auf Spuren der Menschen, meist ihre Bauten, aber auch auf andere Kugeln, die sich im Besitz verstreuter und sich einander bekämpfender Stämme befinden und unterschiedliche Kräfte beinhalten. Es stellt sich heraus, dass der Waschbär Chota die Sturmkugel gestohlen hat, um mit ihrer Hilfe die Bekannten Länder zu beherrschen. Es gelingt dem Trio, Chota unschädlich zu machen, wobei die Sturmkugel verloren geht. Zurück in den Bekannten Landen gelingt es Rif, die Stämme der Tiere zu vereinen, indem er ihnen darlegt, dass Kooperation aller Tiere die Macht der Kugeln unnötig mache.

Spielprinzip und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erben der Erde ist ein Point-and-Click-Adventure. Das ganze Fabel-Adventure erstrahlt dabei in einem Trickfilm-ähnlichen Look. Viele der insgesamt über 300 Räume sind in üblichem Adventure-Stil gestaltet. Das Spiel wird ausschließlich mit der Computermaus gesteuert. Die Rätsel gelten im Vergleich zu anderen Adventure-Spielen als nicht allzu schwierig.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sollte ursprünglich eine Trilogie werden, wurde dann abgeändert auf die aktuelle Fassung. Das englischsprachige Original wurde für DOS entwickelt und auch auf den Mac portiert. In Deutschland kam das Spiel im Dezember 1994 zunächst als DOS-Version heraus und wurde dann in Deutschland für den Amiga portiert und veröffentlicht. Kommerziell brachte die DOS-Version nicht den erhofften Erfolg ein.

Joe Pearce, ein Mitbegründer von The Dreamers Guild, veröffentlichte mit seiner neuen Firma The Wyrmkeep Entertainment Portierungen der englischsprachigen Version für Linux, Mac OS X und Windows, nachdem er 2002 nach langer Verzögerung die Rechte am SPiel bekam. Laut Pearce diente die Neuauflage der Finanzierung für einen geplanten Nachfolger. Nachdem auch eine Kickstarter-Kampagne fehlschlug, wurde das Sequel auf Eis gelegt.[1]

Die kartonierten Erstauflagen sind heute relativ rar. Weite Verbreitung erhielt das Spiel durch eine Neuauflage in dem Magazin „Bestseller Games“ - Ausgabe 10 aus dem Trend Verlag (300.000 Exemplare) im Jahre 1996.[2] Nachdem Joe Pearce den ScummVM-Entwicklern Einblick in den Quelltext des Spiels gewährte, unterstützt ScummVM das Spiel in den Versionen für MS-DOS, Linux, Mac OS, Mac OS X und Windows. Die Amiga- und CD32-Versionen werden nicht unterstützt.

Da die Charaktere des Spiels anthropomorphe Tiere sind, ist es bei vielen Anhängern des Furry-Fandoms beliebt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Testbericht von Nutzern fällt positiv aus. So wird die „schöne“ Sprachausgabe und der Sound sehr gut bewertet, allerdings die Grafik eher durchschnittlich.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kickstarter Projekt gecancelled
  2. Bestsellergames #10 on kultboy.com
  3. Testbericht bei kultboy.com, abgerufen am 8. Mai 2016.