Erdbeben von Gölcük 1999

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Lage des Epizentrums
Erdbebenschäden in İzmit (26. August 1999)

Das Erdbeben von Gölcük ereignete sich am 17. August 1999 um 03:02 Uhr Ortszeit (UTC 00:01:39) in der Türkei. Die am stärksten betroffenen Städte waren Kocaeli (İzmit), Yalova, Gölcük und Adapazarı. Das Erdbeben, dessen Epizentrum knapp 90 km südöstlich der Altstadt von Istanbul lag, erreichte die Magnitude 7,6 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Es verursachte auch einen Tsunami im Marmarameer, die Welle war bis zu 2,5 Meter hoch. Die Zivilgesellschaft hat sich in der Zeit nach dem Erdbeben umfangreich gegenseitig unterstützt.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erdbeben entsprach der abrupten Bewegung zweier benachbarter Erdkrustenschollen an einem 130 km langen Abschnitt der Nordanatolischen Verwerfung zwischen der Eurasischen und der Anatolischen Platte. Dieser Abschnitt zog sich vom Golf von Izmit am Marmarameer bis weit ins Festland hinein. Der Versatzbetrag an der entsprechenden Verwerfung betrug mehr als fünf Meter.[1]

Opferzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Erdbeben starben in der Türkei insgesamt 18.373 Menschen und 48.901 wurden verletzt. Während des Erdbebens starben 17.480 Menschen:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erdbeben von Gölcük – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tobias Mayer: Das Erdbeben von Gölcük. In: Deutschlandradio Kultur. 17. August 2009, abgerufen am 19. November 2016.