Erdinger Holzland

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Pfarrkirche Sankt Vitus in Burgharting

Das Erdinger Holzland ist ein wald- und hügelreiches Gebiet östlich von Erding in Oberbayern, Landkreis Erding.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft gehört zum tertiären Isar-Inn-Hügelland. Neben der Großen und der Kleinen Vils ist das Gebiet von vielen kleinen und kleinsten Bächen durchzogen. Bis zum Landesausbau und den folgenden Rodungswellen war das Erdinger Holzland dicht bewaldet. Während das Erdinger Land im Westen, eine mit Lehm und Löß bedeckte Schotterterrasse, eine ausgezeichnete Bodenbonität aufweist, verfügt das Erdinger Holzland im Osten von Erding nur über eine mittlere Bodenqualität.[1] Das Erdinger Holzland ist ein traditionsreiches, bäuerlich geprägtes Siedlungs- und Kulturland geblieben, mit einer weitgehend intakten Land- und Forstwirtschaft. Industrie gibt es kaum, ebenso wenig Massentourismus. Viele Arbeitnehmer sind daher gezwungen, als Pendler außerhalb des Holzlandes ihrer Arbeit nachzugehen.

Das Holzland umfasst etwa das Gebiet der Gemeinden Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg und Steinkirchen sowie Teile der Gemeinden Taufkirchen, Fraunberg und Wartenberg.

Namensverwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Holzland ist namensgebend für den katholischen Pfarrverband Holzland mit den Pfarreien Burgharting, Hohenpolding, Inning am Holz, Schröding und Steinkirchen. Die Verwaltungsgemeinschaft Steinkirchen besteht aus den vier Gemeinden Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg und Steinkirchen, die das Zentrum des Erdinger Holzlandes bilden. Das Mitteilungsorgan der Verwaltungsgemeinschaft ist das „Holzlandblatt“. Der Wasserzweckverband Holzland umfasst die Gemeinden Hohenpolding, Kirchberg und Steinkirchen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Kategorie:Kirchengebäude im Erdinger Holzland

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regierung Oberbayern: Landschaftsentwicklungskonzept Region München, 2007; S.18 (PDF; 7,3 MB)