Erhard Wetzel

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Erhard Wetzel, in der Literatur auch fälschlich Ernst Wetzel oder Alfred Wetzel genannt (* 7. Juli 1903 in Stettin; † 24. Dezember 1975), war ein deutscher Jurist, der in der Zeit des Nationalsozialismus im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO) für den NS-Chefideologen Alfred Rosenberg als „Judenreferent“ arbeitete. Bekannt geworden ist Wetzel in der Nachkriegszeit aufgrund des von ihm verfassten so genannten Gaskammerbriefes. Der Brief ist das bislang früheste Dokument, das die Verbindung zwischen der T4-Aktion und der systematischen Vernichtung von Juden in Europa bezeugt. Wetzel hat sich darüber hinaus – und nicht zuletzt – durch seine Teilnahme an den Nachfolgekonferenzen der Wannsee-Konferenz an diesen Mord-Aktionen beteiligt. Ebenso hat er bei verschiedensten Aktionen im Rahmen der Umsetzung des Generalplans Ost mitgewirkt, mit dem die Politik einer Germanisierung der besetzten Ostgebiete verfolgt wurde.

Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biografische Informationen aus dem Leben von Wetzel zwischen seiner Geburt und dem Ende der Weimarer Republik im Jahre 1933 liegen bislang nahezu keine vor. Bekannt ist lediglich, dass Wetzel am 7. Juli 1903 in Stettin – eine heute polnische Stadt, die damals zum Deutschen Kaiserreich gehörte – geboren wurde und Sohn eines Gerichtsvollziehers war. Er wurde 1928 an der Georg-August-Universität Göttingen mit der staatsrechtlichen Dissertationsschrift Der Ausschluss von Vereinsmitgliedern zum Dr. jur. promoviert. Vor 1933 war Wetzel in der Justizverwaltung tätig;[1] laut Helmut Heiber soll Wetzel Gerichtsassessor,[2] laut Ernst Klee Amtsgerichtsrat in Berlin gewesen sein.[3]

Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere in der Reichsleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1933, kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Deutschland, trat Wetzel in die NSDAP ein.[3] Zunächst arbeitete er als Ortsgruppenpressewalter[4] im NS-Rechtswahrerbund, bis er 1935 seine Arbeit für das Rassenpolitische Amt in der NSDAP-Reichsleitung im Amt für Rasse und Recht fortsetzte.[3] Bereits 1934 wurde er für diese Tätigkeit von Staatssekretär Roland Freisler, dem späteren Präsidenten des „Volksgerichtshofs“, berufen.[5] Wetzel wurde zu einem Schüler von Heinrich Himmler im Amt des Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums (RKFDV).[6] Über welchen Zeitraum er dort diese Position ausübte, ist bislang unklar.

Rassenbeauftragter in Posen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Losbrechen des Zweiten Weltkriegs durch den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen im September 1939 arbeitete Wetzel als Beauftragter für alle rassenpolitischen Fragen beim Chef der Zivilverwaltung in Posen (Warthegau),[3] SS-Obergruppenführer Arthur Greiser. Nur wenige Tage später, am 25. November 1939, verfasste er zusammen mit Günther Hecht,[7] dem Leiter der Abteilung für Volksdeutsche und Minderheiten im Rassenpolitischen Amt der NSDAP, eine geheime Denkschrift mit dem Titel Die Frage der Behandlung der Bevölkerung der ehemaligen polnischen Gebiete nach rassepolitischen Gesichtspunkten.[8] Gegenstand dieser Schrift war die „Aussiedlung“ von „Polen“ und „Juden“ in ein „Restgebiet“.[9] Ferner ist in dieser Schrift zu lesen:

Grundbesitz der Polen ist zu enteignen. Ein kulturelles Eigenleben ist auszuschließen; keine polnischen Schulen, keine Gottesdienste in polnischer Sprache; keine polnischen Restaurants, Theater, Zeitungen usw.“[5]

Im April 1940 wurde Wetzel Reichshauptstellenleiter beim Rassenpolitischen Amt.[3]

Rassenbeauftragter im Ostministerium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wetzel als Teilnehmer der Besprechung zur Endlösung der Judenfrage am 6. März 1942 im Reichssicherheitshauptamt

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 und der offiziellen Einsetzung des NS-Chefideologen sowie Reichsleiters Alfred Rosenberg im Juli 1941 in das Amt des „Ostministers“ wurde Wetzel für das neu entstandene Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO) tätig, wo er als „Judensachbearbeiter“ in der Politischen Abteilung des RMfdbO arbeitete.[6] Diese Abteilung wurde seit Juni 1941 von dem Diplomaten und Juristen Otto Bräutigam geleitet, einem wichtigen Verbindungsmann des RMfdbO zum Auswärtigen Amt.[10] Am 25. Oktober 1941 schickte Wetzel einen Brief an Reichskommissar Hinrich Lohse ins Reichskommissariat Ostland nach Riga. Dieser sogenannte Gaskammerbrief ist das früheste schriftliche Zeugnis, das die Verbindung zwischen der T4-Aktion und dem Genozid an der jüdischen Bevölkerung in Europa dokumentiert. Der Brief belegt zugleich, dass Wetzel, Bräutigam und das RMfdbO nicht nur an der Judenvernichtung, sondern auch an den „Euthanasie“-Morden beteiligt waren. Anlässe des Briefes waren, wie Wetzel schrieb, „sehr zahlreiche Erschießungen von Juden“ in Wilna. Ziel müsse es deshalb sein, eine geordnete Lösung jenseits der Öffentlichkeit durchzuführen, und Viktor Brack habe bereits erklärt, „bei der Herstellung der erforderlichen Unterkünfte [= Gaskammern] sowie der Vergasungsapparate mitzuwirken“.[11]

Am 20. Januar 1942 nahmen Ministerialrat Georg Leibbrandt und Staatssekretär Alfred Meyer, beide ebenfalls zentrale Mitarbeiter Alfred Rosenbergs im RMfdbO, an der Wannseekonferenz teil, auf der die Koordination des Massenmordes an den Juden, bezeichnet als „Endlösung der europäischen Judenfrage“, beschlossen wurde.[12] Erhard Wetzel nahm an einer Besprechung teil, auf der das „Ergebnis der Staatssekretärbesprechung vom 20. Januar 1942“ besprochen wurde. Diese fand am 29. Januar 1942 in den Räumen des RMfdbO in der Berliner Rauchstraße 17/18 statt.[13] Teilnehmer dieser Konferenz waren nachgeordnete Vertreter verschiedenster Ministerien, der Parteikanzlei sowie des Oberkommandos der Wehrmacht. Über den Genozid an der jüdischen Bevölkerung in den besetzten Ostgebieten war Wetzel genauestens informiert. Nicht zuletzt nahm er auch an der zweiten Nachfolgekonferenz zur „Endlösung der Judenfrage“ im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) am 6. März 1942 teil.[14] Noch im September 1942 wurde Wetzel zum „Hauptgruppenleiter für Siedlungsfragen“ des RMfdbO und in den Rang eines Regierungsrats befördert. In dieser Position nahm er dann auch an der Endlösungskonferenz am 27. Oktober 1942 im Eichmannreferat des RSHA teil.[3]

Am 7. Februar 1942 verfasste Wetzel einen geheimen Bericht für Otto Bräutigam über eine Besprechung im Berliner RMfdbO über die Frage der rassischen Eindeutschung, insbesondere in den baltischen Ländern. An der Sitzung nahmen neben Vertretern des RMfdbO auch Vertreter der Dienststellen von Heinrich Himmler sowie der Rassenanthropologe Eugen Fischer vom Kaiser-Wilhelm-Institut teil. Dabei wurde vom RMfdbO der Standpunkt vertreten, dass erwogen werden müsse, „ob nicht durch die Industrialisierung des baltischen Raumes zweckmäßigerweise die rassisch unerwünschten Teile der Bevölkerung verschrottet werden könnten“.[15] Für die ländliche Bevölkerung Polens behaupteten die Dienststellen Himmlers, dass dort nur „3 % rassisch wertvoller“ Menschen lebten; für die städtische Bevölkerung gebe es noch keine Zahlen. Die Teilnehmer dieser Sitzung kamen zu dem Schluss, „dass bezüglich der Frage des Ostlandes vorher eine genaue Überprüfung der Bevölkerung zu erfolgen hat, die nicht als rassische Bestandsaufnahme firmiert werden darf, vielmehr als hygienische Untersuchung u. dgl. getarnt werden muss, damit keine Unruhe in der Bevölkerung entsteht.“[16]

Am 13. März 1942 fand eine Besprechung statt, an der Erhard Wetzel, Adolf Eichmann und Franz Rademacher vom Auswärtigen Amt teilnahmen. Thema dieser Besprechung waren Deportationen.[6] Am 27. April 1942 setzte sich Wetzel – gegen den Vorschlag von Wolfgang Abel aus dem Rasse- und Siedlungshauptamt der SS, die „russische Rasse“ zu „germanisieren“ – dafür ein, dass eine Geburtenkontrolle durchgeführt werden solle.[17] Noch am selben Tag verfasste Wetzel ein Schriftstück mit dem Titel Stellungnahme und Gedanken zum Generalplan Ost, in dem er berechnete, dass man „etwa fünf bis sechs Millionen“ polnische Juden beseitigen werde.[18] Alfred Rosenberg ließ, ebenfalls an diesem Tag, die Richtlinien für die besetzten Ostgebiete ergänzen. Tataren, Zigeuner und Menschen mit orientalischem Aussehen sollten in die Ausrottungsaktionen mit einbezogen werden.[19]

Im August 1944 wurde Wetzel erneut befördert. Nun erhielt er die Position eines Ministerialrats.[3] 1961 entdeckten zwei hannoversche Staatsanwälte, die im Münchner Institut für Zeitgeschichte nach Schriftstücken Wetzels forschten, unter dem Aktenzeichen P/1137a/44g einen am 1. Dezember 1944 verfassten Bericht, der nachweist, dass Wetzel an der „Euthanasie“-Aktion beteiligt gewesen ist. Nach einem Besuch lettischer Kinderheime regte er darin an, in Swinemünde und Ahlbeck „verschiedene Kinder“ der „Sonderbehandlung“ nach den „Bestimmungen über Eugenik und Rassenpflege“ zu unterziehen.[20]

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenministerium und Strafverfolgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhard Wetzel wurde für seine Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland nicht zur Verantwortung gezogen. 1945 geriet er zunächst in sowjetische, später dann in Haft in der 1949 neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR).[5] Am 31. Dezember 1955 wurde er aus der Haft entlassen.[3] Im Februar 1956 wurde er als Heimkehrer anerkannt, und im Mai 1956 bekam er eine Anstellung als Ministerialrat im niedersächsischen Innenministerium, wurde allerdings im Jahre 1958 aus „Gesundheitsgründen“ in den Ruhestand versetzt.[3]

Im Zuge des Eichmann-Prozesses 1961 wurde die deutsche Öffentlichkeit auf Wetzel aufmerksam, weil bekannt wurde, dass er an den Nachfolgekonferenzen zur Wannsee-Konferenz teilgenommen hatte.[3] Wegen seiner Bezüge als Ministerialrat a. D. wurde ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Hannover gegen ihn eingeleitet, allerdings am 9. Dezember 1961 eingestellt.[21] Bezüglich der Denkschrift, die Wetzel am 25. November 1939 verfasst hatte, merkte die Staatsanwaltschaft beispielsweise an: „Der Inhalt der Denkschrift ist zwar niederträchtig und zeugt von einer gemeinen und rücksichtslosen Einstellung“, doch seien „noch verfolgbare Straftaten nicht ersichtlich“.[5] Ferner lautete die Begründung:

„Wetzel ist Jurist, […] äußerst agil und körperlich und geistig offensichtlich ungebrochen. Es ist zu vermuten, dass er lange vor der Einleitung dieses Verfahrens gegen sich gerechnet hat. Es kann für ihn auch nicht schwer gewesen sein, sich […] über das vorliegende Material zu informieren. […] Dabei wird ihm wahrscheinlich nicht entgangen sein, dass das Beweismittel gegen ihn, soweit eine strafrechtliche Verfehlung in Betracht kommt, lückenhaft ist. Angesichts der vorliegenden Dokumente von ihm, die er nicht abstreiten konnte, lag es nahe, dass er sich auf Befehle und Weisungen seiner Dienstvorgesetzten berufen würde. […]“[5]

Wissensstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wissensstand über Erhard Wetzel ist bislang gering.[22] Schon sein Name ist immer wieder falsch wiedergegeben worden. So gab der Historiker Gerald Reitliniger in seinem populären Buch The Final Solution (dt. „Die Endlösung“) 1953 als Vornamen Ernst an (noch in der 7. deutschsprachigen Auflage 1992), was etliche wissenschaftliche Autoren übernahmen. Das erschwerte die biografische Forschung erheblich. Erst ein Spiegel-Artikel stellte 1961 klar, dass es sich bei Erhard und Ernst Wetzel um dieselbe Person handelt.[20] Neben „Ernst Wetzel“ fanden sich auch die irrtümlichen Namensvarianten „Ehrhard Wetzel“[23] und „Alfred Wetzel“.[24]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhard Wetzel: Der Ausschluß von Vereinsmitgliedern, insbesondere die Frage seiner gerichtlichen Nachprüfung in Literatur und Rechtsprechung. Weiße Ritter Voggenreiter, Potsdam 1928 (zugleich Dissertation, Universität Göttingen).

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. XVIII.
  2. Helmut Heiber: Der Generalplan Ost. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Bd. 6, 1958, Heft 3, S. 281–325, hier S. 286 f. (PDF).
  3. a b c d e f g h i j Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Auflage. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 673.
  4. Bislang ist unklar, ob der richtige Titel nicht Ortsgruppenpresseverwalter heißt. Klee schrieb tatsächlich Ortsgruppenpressewalter.
  5. a b c d e Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-596-24364-5, S. 216–218.
  6. a b c Gerald Reitlinger: Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939–1945. 7. Auflage. Berlin 1992, S. 144.
  7. In der Literatur teilweise fälschlich „Gerhard Hecht“ genannt.
  8. BArch R 49/75, vgl. a. Michael Alberti: Die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Reichsgau Wartheland 1939–1945. Harrassowitz, Wiesbaden 2006, ISBN 3-447-05167-1, S. 88.
  9. Ingo Haar: Historiker im Nationalsozialismus. Deutsche Geschichtswissenschaft und der „Volkstumskampf“ im Osten. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-35942-X, S. 331 (Quelle: IfZ, MA 125/9, Bl. 380572-597); Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Auflage. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2007, S. 673 (Quelle: Nbg. Dok. PS 660).
  10. Hans-Dieter Heilmann: Aus dem Kriegstagebuch des Diplomaten Otto Bräutigam. In: Götz Aly u. a. (Hrsg.): Biedermann und Schreibtischtäter. Materialien zur deutschen Täter-Biographie (= Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik. Bd. 4). Berlin 1987, S. 175 f.
  11. Gerald Reitlinger: Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939–1945. 7. Auflage. Berlin 1992, S. 144 f., vgl. auch S. 226 f.; Helmut Heiber: Der Generalplan Ost. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Bd. 6, 1958, Heft 3, S. 281–325, hier S. 305 (angegebene Quellen: Nbg. Dok. NO-365, NO-996/97, PDF). Ein vollständiger Abdruck des Dokuments findet sich auch in: Anatomie des SS-Staates: Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte. Bd. 2, dtv, München 1967, S. 337.
  12. Kurt Pätzold, Manfred Weißbecker (Hrsg.): Stufen zum Galgen. Lebenswege vor den Nürnberger Urteilen. Leipzig 1999, S. 40 ff.; und Joe Heydecker, Johannes Leeb: Der Nürnberger Prozess. Köln 2003, S. 401.
  13. Robert M. W. Kempner: Eichmann und Komplizen. Zürich 1961, S. 165; sowie Hans-Dieter Heilmann: Aus dem Kriegstagebuch des Diplomaten Otto Bräutigam. In: Götz Aly u. a. (Hrsg.): Biedermann und Schreibtischtäter. Materialien zur deutschen Täter-Biographie (= Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik. Bd. 4). Berlin 1987, S. 180 f.
  14. Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. 60 (angegebene Quelle: NG-2586).
  15. Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. 40.
  16. Zitiert in: Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. 41.
  17. Gerald Reitlinger: Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939–1945. 7. Auflage. Berlin 1992, S. 41 f.
  18. Vgl. auch Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. 5  ff. (das Buch enthält zahlreiche Kopien von Original-Dokumenten).
  19. Gerald Reitlinger: Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939–1945. 7. Auflage. Berlin 1992, S. 230.
  20. a b  Einer kam durch. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1961, S. 23 (16. August 1961, online).
  21. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Aufl., Frankfurt am Main 2007, S. 673 (Quelle: Einstellungsverfügung vom 9. Dezember 1961, 2Js 499/61 StA Hannover).
  22. Zur Angabe der Amtsbezeichnung Wetzels vgl. Czesław Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, München u. a. 1994, S. 569: „Leiter der Beratungsstelle des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP VI, VII, X, XIV, XVI, XVIII, XIX.“
  23. „Ehrhard Wetzel“ in: Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Aktualisierte Ausgabe, Frankfurt am Main 2005 (in der 2. Auflage von 2007 richtig „Erhard Wetzel“).
  24. „Alfred Wetzel“ in: Henry Friedlander: Der Weg zum Genozid. Von der Euthanasie zur Endlösung. Berlin 1997, ISBN 3-8270-0265-6; und: Die Holocaust Chronik. Sonderausgabe für Droemer Knaur, München 2002, S. 275 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]