Eric Church

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Eric Church (2012)

Kenneth Eric Church (* 3. Mai 1977 in Granite Falls, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Countrysänger und Songwriter.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eric Church stammt aus Granite Falls, North Carolina. Mit 13 Jahren schrieb er erste Lieder und brachte sich Gitarrespielen bei. Während seiner Schulzeit am Appalachian State College trat er mit seinem Bruder und zwei Freunden als Mountain Boys im Westen des Staats auf. Nach seinem Abschluss in Marketing ging er in die Country-Hauptstadt Nashville. Dort brauchte er ein Jahr, bis er einen Plattenvertrag bekam.

Zuerst schrieb Church Songs für andere Musiker, bevor er 2006 sein erstes eigenes Album veröffentlichte. Sinners Like Me wurde sofort zu einem Erfolg, es erreichte die Top 10 der US-Country-Alben und brachte drei Top-20-Hits in den Country-Song-Charts hervor. Album und Singles konnten sich auch in den allgemeinen Charts platzieren.

Drei Jahre vergingen danach bis zu seinem Nachfolgealbum Carolina. Mit Platz 4 in den Countrycharts und Platz 17 in den offiziellen Verkaufscharts konnte er an den Erfolg seines Debüts anknüpfen. 90 Wochen hielt sich das Album in den Billboard 200 und wurde, wie schon der Vorgänger, mit Gold ausgezeichnet. Noch erfolgreicher waren die drei Singleauskopplungen, die alle mittlere Platzierungen in den Hot 100 erreichten und zweimal Gold und einmal Platin erreichten.

Der Aufstieg in die erste Reihe der Countryinterpreten gelang Church dann 2011 mit dem Album Chief. Es erreichte Platz eins der Country- und der Verkaufscharts und war sein erstes Platinalbum. Bei den CMA Awards wurde es als Album des Jahres ausgezeichnet. Gleich fünf Lieder des Albums kamen in die Popcharts und zwei davon erreichten Platz eins in den Countrycharts. Einer davon mit dem Titel Springsteen erhielt Doppelplatin.

2013 veröffentlichte er sein erstes Livealbum, das in die Top fünf der Charts kam, bevor im Jahr darauf sein viertes Studioalbum The Outsiders folgte. Es bedeutete eine Abkehr von den einfachen Countrysongs des Hitalbums und brachte Elemente von Rock, Funk und Hip Hop mit ein.[1] Obwohl das Album erneut Platz eins der Charts erreichte, blieb es hinter dem Erfolg von Chief zurück und Give Me Back My Hometown war mit Platz vier in den Countrycharts und Platz 36 in den Hot 100 noch der größte Hit. Dafür wurde das Album auch in Australien und Großbritannien veröffentlicht und erreichte in beiden Ländern die Charts.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US US Top Country Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2006 Sinners Like Me 29 Gold
(20 Wo.)
7
(65 Wo.)
2009 Carolina 17 Platin
(90 Wo.)
4
(119 Wo.)
2011 Chief 1 3-fach-Platin
(… Wo.)
1
(112 Wo.)
Caldwell County 67
(1 Wo.)
13
(7 Wo.)
EP
2013 Caught in the Act: Live 5
(23 Wo.)
3
(… Wo.)
Livealbum, aufgenommen im Oktober 2012 im Tivoli Theatre in Chattanooga, Tennessee
2014 The Outsiders 1 Platin
(… Wo.)
1
(… Wo.)
70
(1 Wo.)
4 Album Collection 71
(… Wo.)
12
(… Wo.)
Box mit den ersten vier Alben Sinners Like Me, Carolina, Chief und Caught in the Act
2015 Mr. Misunderstood 3 Gold
(… Wo.)
2
(… Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Country
2006 How 'Bout You
Sinners Like Me
85
(4 Wo.)
14
(25 Wo.)
Two Pink Lines
Sinners Like Me
19
(20 Wo.)
2007 Guys Like Me
Sinners Like Me
99 Gold
(2 Wo.)
17
(27 Wo.)
Sinners Like Me
Sinners Like Me
51
(8 Wo.)
2008 His Kind of Money (My Kind of Love)
Caldwell County (EP)
45
(15 Wo.)
2009 Love Your Love the Most
Carolina
63 Platin
(16 Wo.)
10
(33 Wo.)
Hell on the Heart
Carolina
67 Gold
(12 Wo.)
10
(31 Wo.)
2010 Smoke a Little Smoke
Carolina
78 Platin
(20 Wo.)
16
(37 Wo.)
2011 Homeboy
Chief
53 Platin
(21 Wo.)
13
(25 Wo.)
Drink in My Hand
Chief
40 Platin
(20 Wo.)
1
(26 Wo.)
2012 Springsteen
Chief
19 3-fach-Platin
(22 Wo.)
1
(23 Wo.)
Creepin'
Chief
56 Platin
(20 Wo.)
10
(29 Wo.)
2013 Like Jesus Does
Chief
59 Platin
(17 Wo.)
13
(21 Wo.)
The Outsiders
The Outsiders
51 Gold
(7 Wo.)
6
(20 Wo.)
2014 Talladega
The Outsiders
43 Platin
(20 Wo.)
2
(26 Wo.)
Give Me Back My Hometown
The Outsiders
36 Platin
(20 Wo.)
4
(22 Wo.)
A Man Who Was Gonna Die Young
The Outsiders
89
(1 Wo.)
24
(2 Wo.)
Cold One
The Outsiders
88 Gold
(6 Wo.)
20
(18 Wo.)
That’s Damn Rock’n’Roll feat. Lzzy Hale
The Outsiders
43
(2 Wo.)
2015 Like a Wrecking Ball
The Outsiders
51 Platin
(22 Wo.)
6
(29 Wo.)
Mr. Misunderstood
Mr. Misunderstood
84
(5 Wo.)
15
(20 Wo.)
2016 Record Year
Mr. Misunderstood
44 Gold
(… Wo.)
4
(… Wo.)
Kill a Word feat. Rhiannon Giddens
Mr. Misunderstood
79
(… Wo.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Review von The Outsiders (Album), Stephen Thomas Erlewine, Allmusic
  2. a b c Chartquellen: US (AllMusic) / US (Billboard) / UK / Australien
  3. a b Quellen für Auszeichnungen (Gold / Platin): US