Erich Lasse

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Alexander Erich Lasse (* 4. September 1887 in Leipzig; † 1948 in Ambach) war ein deutscher akademischer Kunstmaler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Erich Lasse war der dritte Sohn des Fabrikbesitzers Felix Lasse.

Nach dem Reifezeugnis 1905 studierte er an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe zu Leipzig von 1905 bis 1907. Dort unterrichtete zu dieser Zeit Professor Max Klinger.

Nach bestandener Prüfung folgte sein Studium von 1908 bis 1911 in Berlin Charlottenburg an der Königlichen akademischen Hochschule für die bildenden Künste. Direktor und Lehrer: Anton von Werner.

Parallel zu seinem Studium an der Königlichen Akademie besuchte Alexander Erich Lasse die private Malschule von Professor Lovis Corinth. Die von Corinth an ihn herangetragene Richtung der Malerei hat seine Arbeit stark beeinflusst.

Zur Abrundung seiner Ausbildung absolvierte er noch eine Zeichenschule an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor Angelo Jank.

Anschließend arbeitete er selbständig und besuchte studienhalber Italien und Frankreich.

Nach zweimonatigem Aufenthalt in Paris wurde er dort 1914 vom Kriegsausbruch überrascht. Anschließend an den Kriegsdienst 1921 heiratete er Marie Lüdecke und ist in Ambach am Starnberger See ansässig geworden. Einziges Kind ist die Tochter Erica Lasse.

Der Großteil seiner Arbeiten entstand in seiner oberbayerischen Wahlheimat. Nach einem schaffensreichen aber zurückgezogenen Leben verstarb er der Künstler 1948 in Ambach. Seine letzte Ruhestätte befindet sich im Friedhof von Holzhausen am Starnberger See.