Erik Truffaz

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Erik Truffaz in Brno (2010)

Erik Truffaz (* 3. April 1960 in Chêne-Bougeries) ist ein französischer Jazztrompeter, der zuweilen als Epigone von Miles Davis gewertet wird.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Truffaz trat als Sohn eines Profimusikers noch vor Ende sein erstes Lebensjahrzehnts im Tanz-Orchester seines Vaters auf. Nach Besuch der Konservatorien von Genf und von Chambéry gründete er 1991 mit Marcello Guiliani, Marc Erbetta, Pierre-Luc Vallet und Maurice Magnoni sein erstes Quintett Orange. Gemeinsam erspielten sie sich 1991 den Sonderpreis des Pariser Concours National de Jazz-Festivals, veröffentlichten ihr Debütalbum Nina Valéria und wurden auf das Jazz Festival Montreux eingeladen.

Zeitgleich begann Truffaz in der Hip Hop-Formation Silent Majority zu spielen. Seitdem tritt er immer wieder mit DJ Goo und Rapper Nya auf. In seine Nu Jazz-Kompositionen gehen Elemente des Hip Hop, des Rock ’n’ Roll und weitere Tanzmusik ebenso ein wie klassische elektronische Musik.

Das Erik Truffaz Quartet besteht aus Marcello Giuliani, Marc Erbetta und Benoît Corboz (2012). Sein zweites Quartett Ladyland besteht aus Michel Benita (Bass), Philippe Pipon Garcia (Drums) und Manu Codjia (Gitarre).

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erik Truffaz bei "Rock en Seine" in Paris (2007)
  • Doni Doni (2016) (Erik Truffaz Quartet, u.a. vier Songs mit Rokia Traoré)
  • Being Human Being (Erik Truffaz & Murcof 2014)
  • El Tiempo de la Revolucion (Erik Truffaz Quartet, 2012, u.a. drei Songs mit Anna Aaron)
  • In Between (2010) (u.a. zwei Stücke mit Sophie Hunger)
  • Rendez-Vous (2008) (Tripel-CD, eine davon mit Murcof)
  • Arkhangelsk (2007)
  • Face a Face (2006) (Doppel-CD, CD 1 mit "Ladyland", CD 2 mit seinem Quartet, limitierte Auflage mit DVD)
  • Saloua (2005)
  • The Walk Of The Giant Turtle (2003)
  • Tales Of The Lighthouse (2002)
  • Magrouni (2002)
  • Revisité (2001) (Remix-Album, u.a. mit Pierre Henry)
  • Mantis (2001)
  • The Mask (2000)
  • Bending New Corners (1999)
  • The Dawn (1998)
  • Out of a Dream(1997)
  • Nina Valéria (1994)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erik Truffaz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien