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Erika Schuchardt

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Erika Schuchardt im Jahr 2000 mit Kofi Annan

Erika Schuchardt (* 29. Januar 1940 in Hamburg) ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin, Politikerin (CDU) und seit 1984 Professorin für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung an der Leibniz Universität Hannover (LUH). Von 1994 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB) in Bonn und Berlin.

Erika Schuchardt wurde 1940 als Tochter von Karl Schuchardt (1895–1972) und Erna Aurisch (1906–1988) geboren. Die Eltern waren im öffentlichen Leben der Hansestadt aktiv und bezogen ihre Tochter darin ein. Mit 15 Jahren wurde sie 1955 zur Kreis-Jugend-Delegierten der Ev. Kirche Hamburgs gewählt, 1972 zur jüngsten Synodalen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Schuchardts Eltern

Schuchardt studierte Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Philosophie und Psychologie mit Abschluss Lehramt, wurde nach der zweiten Lehramtsprüfung 1967 Studienleiterin der Niedersächsischen Lehramtskandidaten, 1970 Abteilungsleiterin der Volkshochschule Hannover und startete dort auf der Hannover-Messe das erste Integrations-Modell in der Weiterbildung unter dem Titel Messe-Begegnungs-Brücke: 20 Inter-Aktions-Bausteine. Hierzu gehörten u. a. eine Messe-Werkstatt für Kinder (sog. ‚Kinderland‘) und der Einsatz von Menschen mit geistiger Behinderung als deren kompetente Lehrkräfte; ferner ein Messe-Blinden-Schreib-Service für alle, ein Taub-Blinden-Telefon, Roll-in durch die Messehallen als Erfahrungsexperiment und schließlich ein Messe-Dialog-Kaffee, das dem erfolgreichen Abbau gesellschaftlicher Kopf-'Barrieren' diente.

Sie absolvierte nebenberuflich den Diplom-Studiengang Erwachsenenbildung, wurde 1979 mit der Arbeit Soziale Integration sog. ‚Behinderter‘ durch Weiterbildung promoviert, habilitierte sich 1982 und wurde 1984 als Professorin für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung an die Leibniz Universität Hannover berufen.[1]

Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und Filmdokumentationen sowie Initiatorin und Leiterin mehrfacher Bundes-Modell-Projekte, z. B., seit 1980, „Ziel und Randgruppenarbeit“ sog. ‚Lernungewohnter‘, gemeinsam mit von Krisen schon und noch nicht betroffenen Menschen.

Gesellschaftspolitisch begann Schuchardt schon 1955 als die erwähnte Kreis-Jugend-Delegierte der Evangelischen Kirche Hamburgs. Zwischen 1972 und 1990 war sie über drei mögliche Legislaturperioden 18 Jahre lang gewähltes Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und dort als einzige Frau im Haushaltsausschuss, damals exklusive Männerdomäne, überdies Mitglied in Gremien des Ökumenischen Rats der Kirchen in Genf, u. a. im Executive Board des Ökumenischen Instituts Bossey sowie im Lutherischen Weltbund (LWB) und daneben als Vorstandsmitglied des Comenius-Instituts Münster/Berlin.

Von 1989 bis 1996 war sie gewählte Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK). Sie initiierte mit dem polnischer Botschafter und späteren Außenminister Władysław Bartoszewski die ersten ‚deutsch-polnischen Jugend-Camps‘, repräsentierte auf der General-Konferenz der UNESCO in Paris die Umsetzung der ‚Gleichstellungspolitik in der UNESCO, nicht zuletzt offenbarte und dokumentierte sie in Wort und Bild „Die ‚verbotene‘ Welt-Frauen-Konferenz Peking 1995 – Blicke hinter die chinesische Mauer“.[2]

Im Jahr 1989 konstituierte sie als Gründungsvorstand die Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“  e. V. (BAG, Minsk/Hannover).

Von 1994 bis 2002 wurde Schuchardt auf Wunsch der CDU für zwei Legislaturperioden Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und engagierte sich u. a. in den Ausschüssen für ‚Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologie‘ sowie für ‚Menschenrechte und Humanitäre Hilfe‘, ferner im ‚Auswärtigen Ausschuss‘ und im Unterausschuss ‚Kultur und Medien‘ nicht zuletzt dem Ausschuss ‚Vereinte Nationen‘ und in der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages für ‚Recht und Ethik der modernen Medizin.

Kontinuierlich organisierte sie seit 1994 alljährlich auch im Parlament den „Integrations-Gipfel“, die sog. „Schuchardt-Culture-Parade“, mit jeweils 500 von Krisen schon betroffenen gemeinsam mit 500 noch nicht betroffenen Bürgern ihres Braunschweiger Wahlkreises zum wechselseitigen Abbau von Kopf-‚Barrieren‘.

Anschließend wurde sie als Gastprofessorin nach Berlin, Hamburg, Stockholm, Uppsala, Wien, Tokio, Seoul, Taiwan, Peking, Budapest, GUS-Staaten u. a. m. gerufen.

Wissenschaftliches Werk und Rezeption

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Erika Schuchardt entwickelte in der Erwachsenenbildungsforschung ein achtphasiges Modell der Krisenverarbeitung („KomplementärSpiralweg“) sowie einen dreistufigen Umkehrprozess, der individuelle Lernprozesse in Krisen mit gesellschaftlicher Teilhabe verknüpft. Eine maßgebliche Ausarbeitung liegt im Doppelband Krisen-Management und Integration (8., überarb. u. erw. Auflage, Bielefeld 2003) vor, der in der DIE-Reihe „Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung“ des Leibniz-Zentrums für Lebenslanges Lernen erschien.[3][4][5]

Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW), vertreten durch Ministerialdirigent Axel Vulpius, nahm in der bildungspolitischen Zäsur der 1970er Jahre Schuchardts Dissertation Soziale Integration Behinderter durch Weiterbildung: Der Behinderte braucht die Gesellschaft – die Gesellschaft braucht den Behinderten als Anstoß und Grundlage für das erste „BMBW-Bundesmodellprojekt Soziale Integration durch Weiterbildung“ und beauftragte Schuchardt mit der Projektleitung. Die Projektergebnisse aus der Bundesförderung wurden in einer Trilogie dokumentiert und u. a. im Rahmen des „Wissenschaftlichen Kolloquiums Weiterbildung“ des BMBW mit interaktiver Ausstellung festgehalten.[6][7][8]

Schuchardts Forschungsergebnisse – der achtphasige KomplementärSpiralweg zur „Krise als Chance“ – wurden aus umfangreichen Lebensgeschichten entwickelt. Eine unabhängige Rezension zu Warum gerade ich …? Leben lernen in Krisen referiert u. a. die Auswertung von weltweit rund 6.000 Lebensgeschichten aus vier Jahrhunderten, 14 Auflagen (1981–2018), acht Sprachen sowie die acht Phasen (Unwissenheit, Gewissheit, Aggression, Verhandlung, Depression, Annahme, Aktivität, Solidarität).[9] Die interdisziplinäre Anwendbarkeit wird u. a. an Fallstudien zu Beethoven[10] und Frida Kahlo erläutert.

Für selbstorganisiertes Lernen (Bibliotherapie) erstellte Schuchardt eine gegliederte und annotierte Bibliographie. Weitere exemplarische Rezensionen und Stimmen zu Warum gerade ich …? aus rund fünf Jahrzehnten sind online dokumentiert.[11]

Für ihre wissenschaftliche Arbeit erhielt Schuchardt das Kronenkreuz in Gold der Evangelischen Kirche in Deutschland.[12]

Als frühe Praxiserprobungen gelten u. a. Pilotprojekte in der Sonderschule an der Volkshochschule Hannover (seit 1970/72) sowie eine „IntegrationsBrücke“ im Kontext der Hannover-Messe (seit 1975).[13][14][15][16][17]

Nach der Einführung des Paradigmas Komplementarität deutet Schuchardt „Krise“ interdisziplinär und interkulturell als Gefahr und Chance und verweist auf die Interdependenz von Person und Gesellschaft als konstitutiv für „Gelingendes Leben“. Der KomplementärSpiralweg beschreibt den Lern- und Bewältigungsprozess Einzelner, der dreistufige Umkehrprozess adressiert die wechselseitigen Rollen bereits schon und noch nicht betroffener Menschen.[18]

Im Auftrag weiterer Bundesministerien wurden rund 50 Modellprojekte erarbeitet.[19][20][21] Als Bundestagsabgeordnete initiierte Schuchardt die ersten Inklusionsgipfel im Deutschen Bundestag (bezeichnet als „Schuchardt’s Culture Parade“) mit jeweils 500 bereits schon und 500 noch nicht von Krisen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.[22][23] Weitere Unterrichtswerke entstanden u. a. unter dem Titel Menschen mit Behinderungen – Menschen wie jeder andere auch. (sowie Beiträge in der Festschrift zum 150-jährigen Jubiläum des Landesbildungszentrums für Blinde, Hannover 1995, ISBN 3-14-167206-7).

Ein publizistisches Resümee ihrer Forschungsarbeit legte Schuchardt 2020/2021 in der Trilogie Gelingendes Leben – Krise als Chance für Person & Gesellschaft vor.[24][25][26]

In der Praxisrezeption dient das Phasenmodell als Orientierungsrahmen, etwa in Eltern- und Angehörigenarbeit sowie in Trauer-/Palliativkontexten.[27][28][29]

  • 1984: Literaturpreis Ev. Büchereien der EKD
  • 1995: AWMM-Buchpreis Luxemburg 1995
  • 1997: Ordentl. Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
  • 2002: Kronenkreuz in Gold des Diakonischen Werkes der EKD
  • 2016: Ernennung (Ehrengedenkstein) zur 'Botschafterin der Oberlausitz' für Anerkennung Taubenheims ('Klein-Herrnhut') als kleinste Station der Via Sacra
  • 2018: Ungarns ‚Gloria Victis-Gedenkstätten-Botschafterin‘ durch ihr Beethoven-Friedensbotschafts-Buch: „Diesen Kuss der ganzen Welt“ der Stiftung, Csmörr/Budapest
  • 2021: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 2023: Diplôme d’Honneur der Fondation du Mérite Européen, Luxembourg

Publikationen (Auswahl)

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  • Soziale Integration Behinderter. Westermann, Braunschweig, 1980
    • Bd. 1: Biographische Erfahrung und wissenschaftliche Theorie.
    • Bd. 2: Weiterbildung als Krisenverarbeitung.
  • Jede Krise ist ein neuer Anfang – Aus Lebensgeschichten lernen. Betroffene unserer Zeit berichten im Rahmen des Bundes-Biographien-Aufrufs ’Wir über uns’. 1984
  • Warum gerade ich … ? Leben lernen in Krisen, Leiden und Glaube. Der ⚭ KomplementärSpiralweg „Krise als Chance“. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1984
  • Krise als Lernchance – Analyse v. 331 Lebensgeschichten unserer Zeit. Wissenschaftliche Begleitforschung zum Bundes-Biographien-Aufruf ‚Wir über uns’ 1985
  • Wechselseitiges Lernen. Erster BMBW-Bundes-Kongress Weiterbildung. Doku des 1. BMBW-Kolloquiums und der Ausstellung, Klinkhardt Verlag, 1987
  • Die Stimmen der Kinder von Tschernobyl – Geschichte einer stillen Revolution. Herder, Freiburg 1996
  • Karika-Touren durch 50 Jahre Niedersachsen – Ein Land im Spiegel gezeichneter Satire. Wartberg Verlag, 1996
  • Krisen-Management und Integration. Doppel-Band mit DVD, Dt. Institut für Erwachsenenbildung, DIE-Leibniz-Zentrum, Bielefeld 2003.
  • Brückenbau – 15 Jahre Begegnungsschulen im Südlichen Afrika. Erfolgsmodell deutscher Auswärtiger Kulturpolitik. Auftakt zur UN-Dekade, Bildung für nachhaltige Entwicklung 2000-2014. media&book, Berlin 2005
  • Why me? Learning to Live in Crises. The Result of a Study of Live Stories covering a Century. World Council of Churches, WCC. Geneva 2006
  • Diesen Kuss der ganzen Welt – Wege aus der Krise. Beethovens schöpferischer Sprung. Olms 2013.
  • Einem Geheimnis auf der Spur – ‚Klein Herrnhut‘/Gedenkstein – Zeitreise durch Taubenheim/Oberlausitz mit Chronik seit dem 14. Jh. Philippi Verlag 2016
  • Trilogie Gelingendes Leben – Krise als Chance für Person & Gesellschaft: ‚Zauberformel‘ Inklusion PLUS ⚭ KomplementärKompetenz, Bethel-Verlag, Bielefeld, Bd.1 2020
  • Hephata – öffne Dich!‘ Hermann Schuchard – Vorreiter der Inklusion vor 130 Jahren. Der Gründer von Hessens Diakoniezentrum im Licht der Gegenwart, 2022/23, ISBN 978-3-935972-68-0 (Digitalisat)
Commons: Erika Schuchardt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. DLF Itv Bestseller Prof. Dr. Schuchardt Krisen Managem. (YouTube) Abgerufen am 29. März 2022.
  2. Erika Schuchardt: V 60 – Blicke hinter die chinesische Mauer : Die 'verbotene' Weltfrauenkonferenz – Peking 1995. In: prof-schuchardt.de. Abgerufen am 29. März 2022.
  3. Krisen-Management und Integration. Bd. 1 (SSOAR-Volltext). In: ssoar.info. Abgerufen am 26. August 2025.
  4. Krisen-Management und Integration. Bd. 2 (SSOAR-Volltext). In: ssoar.info. Abgerufen am 26. August 2025.
  5. DIE/ESPRID-Nachweis zum Doppelband. In: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung. 2003, abgerufen am 26. August 2025.
  6. Erika Schuchardt, Viktor Von Blumenthal: Approaching each other - Social integration of the disabled through further education. In: Education. Band 38. Tübingen 1988, doi:10.15488/17468 (englisch).
  7. Erika Schuchardt, Viktor Von Blumenthal: Acercándose unos a otros - La integración social de los impedidos a través del perfeccionamiento educativo. In: Education. Band 38. Tübingen 1988, doi:10.15488/17469 (spanisch).
  8. BMBW-An-Stöße Hephata ZDF '86 Schuchardt/Vulpius. (YouTube) In: Prof-Schuchardt. Abgerufen am 26. August 2025.
  9. Peter Antes: Rezension zu Warum gerade ich …? In: rezensionen.ch. 23. Januar 2019, abgerufen am 26. August 2025.
  10. Erika Schuchardt: Integration: Zauberformel oder Theorie eines pädagogischen Weges – Friedrich Hölderlin: Genie und Wahnsinn. In: Integration als Aufgabe Religionspädagogischen und Pastoraltheologischen Handelns. Münster 1993, doi:10.15488/17892.
  11. Rezensionen zu Warum gerade ich …? In: prof-schuchardt.de. Abgerufen am 26. August 2025.
  12. DW Itv Literaturpreisträgerin "Warum" + 16.000 Klicks Schuchardt. (YouTube) In: Prof-Schuchardt. Abgerufen am 26. August 2025.
  13. Leine-Zeitung, „Sonderpreis für ganze Schulklasse“, 8./9. April 1967; Neustädter Presse, Bericht vom 8. Mai 1967.
  14. Erika Schuchardt: EXPO 2000 - Messe- und Ausstellungspädagogik : "EXPO^B 2000" Begegnung zwischen Menschen als Ökologie der Innen-Welt. doi:10.15488/17888.
  15. Überblick/Materialien zur Krisenverarbeitung. (PDF) In: DIE. Abgerufen am 26. August 2025.
  16. Unabhängige Zeitungsberichte zur IntegrationsBrücke. (PDF) In: prof-schuchardt.de. Abgerufen am 26. August 2025.
  17. Bericht zum 5. DGfE-Kongress, Zeitschrift für Pädagogik (Beiheft 13). (PDF) In: prof-schuchardt.de. 1977, abgerufen am 26. August 2025.
  18. Konzeptdarstellung in „Krisen-Management und Integration“. In: ssoar.info. Abgerufen am 26. August 2025.
  19. Erika Schuchardt: DVD-ROM zum Doppel-Band Krisen-Management und Integration. (PDF) In: prof-schuchardt.de. Abgerufen am 26. August 2025.
  20. Erika Schuchardt: Integrationsmodell - Behinderte/Nichtbehinderte - an der Volkshochschule Hannover. 1977, doi:10.15488/17946.
  21. Erika Schuchardt, Horst Ruprecht: Unterrichtswerk: Behinderte Mitmenschen - Menschen wie wir! Klett, Stuttgart 1988, doi:10.15488/17935.
  22. Albert Schäffer: Ein großer Tag für Bürger Braunschweigs. (PDF) In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. Juli 1997, abgerufen am 3. Oktober 2025.
  23. Erika Schuchardt: Gelingendes Leben. Trilogie. Band 1, 2021, S. 24 (d-nb.info).
  24. Erika Schuchardt: Gelingendes Leben. Trilogie. Band I. Bethel, Bielefeld 2021, doi:10.15488/13119.
  25. Erika Schuchardt, Peter Antes et al.: Gelingendes Leben – Krise als Chance für Person & Gesellschaft. Trilogie. Band II. Bethel, Bielefeld 2021, doi:10.15488/13120.
  26. Erika Schuchardt, Jule Stegemann et al.: Gelingendes Leben. Trilogie. Band III. Bethel, Bielefeld 2021, doi:10.15488/13121.
  27. Phasen der Krisenbewältigung. In: VEID/BVEK. Abgerufen am 26. August 2025.
  28. Die Trauerspirale von E. Schuchardt. In: epikurier.de. Abgerufen am 26. August 2025.
  29. Die 8 Spiralstufen der Krisenbewältigung. In: PPM-Online. Abgerufen am 26. August 2025.