Erna Beilhardt

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Aufseherinnen während des 1. Stutthof-Prozesses in Danzig vom 25. April bis 31. Mai 1946 – Erste Reihe von links nach rechts: Elisabeth Becker, Gerda Steinhoff, Wanda Klaff – Zweite Reihe von links nach rechts: Erna Beilhardt, Jenny Wanda Barkmann

Erna Beilhardt (* 7. Februar 1907 in Neuteich; † nach 1946) war eine deutsche Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1944 kam Erna Beilhardt als Hilfsaufseherin in das KZ Stutthof. Sie arbeitete im Zentrallager vom 18. September 1944 bis 11. Oktober 1944. Am 20. Januar 1945 begleitete sie die Verlegung von Gefangenen nach Königsberg. Beilhardt wurde nach dem Krieg von sowjetischen Truppen gefangen genommen und während des ersten Stutthof-Prozesses in Danzig angeklagt. Für Misshandlungen von KZ-Häftlingen wurde sie zu einer Strafe von fünf Jahren Gefängnis verurteilt.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • United Nations War Crimes Commission (Hrsg.): Law reports of trials of war criminals, selected and prepared by the United Nations War Crimes Commission. 3 Bände, William S. Hein Publishing, Buffalo (New York) 1997, ISBN 1-57588-403-8 (Nachdruck der Originalausgabe von 1947 bis 1949)
  • Nicholas Goodrick-Clarke: Hitler’s Priestess: Savitri Devi, the Hindu-Aryan Myth and Neo-Nazism. NYU Press, New York 2000, ISBN 0814731112
  • The Encyclopedia of the Camps. United States Holocaust Memorial Museum, S. 1459

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simone Erpel: Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück Begleitband zur Ausstellung Band 17 von Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Metropol 2007, ISBN 3-938-69019-4, S. 161.