Ernst-Grube-Park

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Ernst-Grube-Park
Coat of arms of Berlin.svg
Park in Berlin
Ernst-Grube-Park
Ernst-Grube-Park
Basisdaten
Ort Berlin
Ortsteil Köpenick
Umgebende Straßen Ernst-Grube-Straße (Süden und Osten),
Am Ernst-Grube-Park (Norden)
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr; Freizeit
Technische Daten
Parkfläche 1,6 Hektar
Ernst Grube (Briefmarke der Deutschen Post der DDR, 1963), Namensgeber des Parks

Der Ernst-Grube-Park ist eine städtische Grünanlage im Berliner Ortsteil Köpenick des Bezirks Treptow-Köpenick. Er ist nach dem deutschen Politiker und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime Ernst Grube benannt.

Lage und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen berührt der Park, der in der Ortslage Spindlersfeld liegt, eine größere Wiesenfläche (das ehemalige Ernst-Grube-Stadion), die mit einer Sichtblende gegen die hier verlaufende Spindlersfelder Straße abgegrenzt ist. Die Fläche ist seit 2008 Übungsplatz für den Hundesportverein Plänterwald, der seinen Sitz in der Straße Am Ernst-Grube-Park hat.[1] Östlich wird der Park von der Ernst-Grube-Straße begrenzt, die bis 1962 den Namen Spindlersfelder Straße trug. Die Namensgebung des Parks erfolgte ebenfalls im Mai 1962.[2]

An der südwestlichen Ecke des Parks befindet sich ein kommunaler Spielplatz.[3] Eine genaue Abgrenzung des Parks ist nicht vorhanden. Vor allem im Süden geht er in die nicht umzäunten Grundstücke von Stadtvillen über. Deshalb umfasst seine Fläche etwa 140 m × 115 m.[4]

Bereits der Verkehrsplan des Berliner Adressbuchs aus dem Jahr 1922 enthält eine eingezeichnete Grünanlage[5] an der Stelle, wo im Stadtplan von 1954 ein „Volkspark“[6] eingetragen ist. Die geplanten umgebenden und auch eine das Gelände durchquerende Straße waren noch namenlos.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage des HSV Plänterwald Berlin e. V., abgerufen am 2. März 2014
  2. Berliner Zeitung, 9. Mai 1962, S. 8
  3. Spielplatz mit Angabe der aufgestellten Geräte und einer Einschätzung seines Zustandes; Jahr 2012; abgerufen am 2. März 2014
  4. Ausdehnung mit Hilfe von Google Earth ermittelt
  5. Cöpenick, Straßenkarte. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 5, S. 1656 (nördlich der Ahornallee, ganz oben links).
  6. Volkspark@1@2Vorlage:Toter Link/www.alt-berlin.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. nördlich des S-Bahnhofs Spindlersfeld, Stadtplan Berlin 1954

Koordinaten: 52° 27′ 3,7″ N, 13° 33′ 42,2″ O