Ernst Christian Johannes Schön

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Ernst Christian Johannes Schön

Ernst Christian Johannes Schön (* 24. Juni 1843 in Lübeck; † 13. Oktober 1908 in Lübeck) war Bürgermeister der Hansestadt Lübeck.

Leben[Bearbeiten]

Während seines Studiums wurde er 1863 Mitglied der christlichen Studentenverbindung Uttenruthia.[1] Schön wurde 1868 Rechtsanwalt und Notar, 1879 Staatsanwalt. Er war 1889–92 und 1904–07 Direktor der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit. 1881–91 und 1893–95 Mitglied der Bürgerschaft. Ab 1895 bekleidete er als Senator folgende Ämter:

  • 1895–98 Stellvertreter des Polizeidirigenten
  • 1898–1904 Polizeidirigent
  • 1895–98 Stadt- und Landamt Lübeck
  • 1897 und 1905–08 Kommission für Reichs- und auswärtige Angelegenheiten
  • 1905–06 Ständiger Senatskommissar
  • 1905–06 Vorsitzender der Oberschulbehörde
  • 1907–08 Als Bürgermeister Vorsitzender des Senats

"Die allgemeine Trauer um den Heimgang des edlen und hoch verdienten Mannes gab Kunde von der Achtung und Liebe, deren er sich bei der Bevölkerung Lübecks erfreut hatte (Lübeckische Blätter 1908, S. 617 ff)"

Schriften[Bearbeiten]

  • [Ernst Christian Johannes] Schön: Mittheilungen aus dem Leben des hanseatischen Oberappellationsgerichtsraths Dr. Ernst Zimmermann. Schmidt & Erdtmann, Lübeck 1879.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leopold Petri (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. Vierte Auflage, Bremerhaven 1908, S. 97, Nr. 2069.