Ernst Eitner

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Selbstporträt
Ernst Eitner, 1942
Öl auf Leinwand
70 × 55 cm
Eitner-Haus, Hamburg-Hummelsbüttel

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Wilhelm Heinrich Ernst Eitner (* 30. August 1867 in Hamburg; † 28. August 1955 ebenda) war ein deutscher Maler des Impressionismus.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Eitners Vater war ein aus Schlesien stammender Tischler, seine Mutter war Mecklenburgerin. Er besuchte die Volksschulen in Barmbek und Uhlenhorst. Er begann 1881 eine Lithographenlehre in Hamburg, war Volontär in einer Druckerei und bildete sich an der Kunstgewerbeschule am Steintor weiter, wo er Ludwig Dettmann kennenlernte. 1887 bekam er ein Stipendium der Stadt Hamburg für ein Studium an der Akademie in Karlsruhe bei Gustav Schönleber. Studienreisen nach Italien und Norwegen und 1891 ein Aufenthalt in der Künstlerkolonie in Gothmund folgten.

Ab 1892 studierte Eitner an den Akademien in Düsseldorf[1] und Antwerpen, bei Albert (auch Albrecht) De Vriendt (1843–1900). Im selben Jahr erhielt er bei der III. Internationalen Ausstellung von Aquarellen, Pastellen, Handzeichnungen und Radierungen in Dresden eine Goldmedaille[2] für beide oder eine der austgestellten Gouache-Arbeiten. 1893 reiste er nach Dachau und München. Im Sommer 1894 quartierte er sich zwecks gemeinsamer Freilichtmalstudien im Alstertal mit Arthur Illies in Michaelsens Gasthaus Zur Alsterschleuse in Wellingsbüttel mit diesem ein. Auf Empfehlung Lichtwarks gesellten sich die Maler Paul Schroeter und Thomas Herbst zu ihnen. Nach einigen Wochen verlegten die Maler ihr Studiengebiet nach Fuhlsbüttel und bezogen Zimmer in der Gastwirtschaft Zum alten Posthause von Wilhelm Hinze am Rathsmühlendamm 21 (1938 abgerissen).[3]

Ernst Eitner 1897 mit der Malschule Röver auf Studienfahrt in Neustadt in Holstein

Eitner unterrichtete ab 1894 fünfzehn Jahre lang an der Damenmalschule von Valeska Röver und der Nachfolgerin Gerda Koppel, wo er künstlerisch interessierten Frauen, die damals noch keine anerkannte Kunstakademie besuchen durften, die Malerei näher brachte. Zu seinen Schülerinnen gehörte u. a. Alma del Banco, Gerda Koppel und Gretchen Wohlwill.

1895 wohnte Ernst Eitner einige Monate in Lübeck, um seiner Verlobten Antonia Bißling näher zu sein, die er dort am 12. November 1895 heiratete. Er zog mit ihr nach Hamburg-Billwerder. Aus der Ehe gingen die Kinder Georg (* 1899), Maria (* 1904) und Alexander (* 1908) hervor. 1896 gewann er den 1. Preis für den Plakatentwurf der Großen Kunstausstellung des Kunstverein in Hamburg 1896.[4]

1897 war Ernst Eitner mit Arthur Illies, Friedrich Schaper, Arthur Siebelist und anderen jungen Malern Mitbegründer des Hamburgischen Künstlerklubs und gehörte damit zu den von Alfred Lichtwark geförderten jungen Künstlern, mit denen der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle nach dem Vorbild der französischen Impressionisten auch in Hamburg eine Freilichtmalerei-Schule schaffen wollte. Eitner und seine Kollegen folgten Lichtwarks Forderung an die einheimischen Künstler: „Meine Herren, malen Sie hamburgische Landschaft!“ Lichtwark erwarb mehrere Werke von Eitner für seine „Sammlung von Bildern aus Hamburg“ in der Kunsthalle, unter anderem das bekannte „Frühlingsbild“.

Eitners Wohnhaus in Hamburg-Hummelsbüttel

1900 reiste Ernst Eitner nach Paris. 1903 bezog er mit seiner Frau und seinem Sohn Georg sein, nach eigenen Plänen gebautes Haus am Gnadenberg 13 in Hummelsbüttel. 1906 gründete er die „Vereinigung für Kunstpflege“ in Hamburg. Ab den Sommersemester 1906 oder 1907 bis zum Ende des Wintersemesters 1909 im Jahre 1910 gab er Kurse für Lehrer und Lehrerinnen sowie Frauen in verschiedenen Berufen im Fach Kopfzeichnen.[5] 1911 bereiste er die Schweiz. Ab 1913 wandte er sich auf Anregung Lichtwarks, der die ländlichen Themen nicht mehr für zeitgemäß hielt, auch Großstadtthemen zu und malte beispielsweise Bilder vom U-Bahn-Bau.

Grabstein Ernst Eitner Friedhof Ohlsdorf

Der Hamburger Senat verlieh Ernst Eitner 1917 den Professorentitel. In diesem Jahr bereiste Eitner Italien, England, Sylt und Süddeutschland. Ab 1930 erschienen Druckgrafiken von ihm auch bei der Griffelkunst-Vereinigung Langenhorn (seit 2002 Griffelkunst-Vereinigung Hamburg). Seine Grafiken wurden dort achtmal ausgewählt (Wahl 22, 45, 55, 60, 64, 68, 97, 170). Ab 1942 erhielt er eine Ehrenrente vom Hamburger Senat. 1945 starb seine Frau. 1949 zog seine Tochter Maria Wolters mit ihrer Familie mit ins Haus. Ernst Eitner starb am 28. August 1955, zwei Tage vor seinem 88. Geburtstag. Er wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt (Planquadrat K 17 gegenüber Kapelle 3).[6]

Das Hamburger Publikum bezeichnete im ausgehenden 19. Jahrhundert die neue impressionistische Malerei empört als „Schmieralien“ und „Spinat mit Ei“, später wurde Eitner als „Monet des Nordens“ gerühmt. Unter diesem Titel eröffnete das Jenisch Haus im Mai 2017 zum 150. Geburtstag eine Ausstellung über den Künstler.[7]

Eitner war auch Mitglied im Hamburger Künstlerverein, im Deutschen Künstlerbund,[8] in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft,[9] in der Schleswig-Holsteinischen Kunstgenossenschaft, in der Vereinigung Nordwestdeutscher Künstler und im Hummelsbüttler Bürgerverein, der 1933 aufgelöst wurde. Er war unter anderem mit Werken in den Sammlungen von Eduard Arning, Ernst Juhl, Henry P. Newman, Ernst Rump, Gustav Schiefler, Paul Wassily, den er auch porträtierte, und Albert Wolffson vertreten. Weitere Schüler Eitners waren unter anderen Christian Andresen-Bundesgarder (1884–1978), Otto Illies und Willi Nass.

Ernst Eitner ist mit Werken unter anderem im Eitner-Haus seines Enkels, Patensohnes, Nachlassverwalters und jüngsten Sohn seiner Tochter Maria, Ernst-Christian Wolters in Hamburg-Hummelsbüttel, in der Hamburger Kunsthalle, im Altonaer Museum in Hamburg, im Museum für Hamburgische Geschichte, im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, in der Sammlung der Hamburger Sparkasse, in der Sammlung Mathias F. Hans in Hamburg, in der Sammlung des Altkanzlers Helmut Schmidt in Hamburg-Langenhorn, in der Kunsthalle Kiel, in der Stadtgalerie Kiel, im Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof, in der Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek in Kiel, im Museumsberg Flensburg, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig, im Nordsee Museum Husum Nissenhaus, im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus, in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck, in der Sammlung der Letter Stiftung[10] und in der Manchester Art Gallery[11] vertreten sowie in den Sammlungen der Luxus-Hotels Hotel Louis C. Jacob an der Elbe[12] und Hotel Stadt Hamburg in Westerland auf Sylt.[13]

Nach Ernst Eitner wurde 1965 der Eitnerweg in Hamburg-Hummelsbüttel benannt. Im August 2014 schenkte der Enkel Ernst-Christian Wolters dem Museum für Hamburgische Geschichte ein 144,5 × 99,5 cm großes Selbstporträt Eitners aus dem Jahre 1932, das diesen in seinem Um- und Arbeitsfeld zeigt.[14]

Medienresonanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Juli 2017 wurde eine Folge der Sendung Lieb & Teuer (ähnlich wie Kunst und Krempel) des NDR ausgestrahlt, die von Janin Ullmann moderiert und in Schloss Reinbek gedreht wurde. Darin wurde mit der Gemälde-Expertin Ariane Skora ein impressionistisches Ölgemälde, das zwei Fischer und eine Frau am Strand bei untergehender Sonne zeigt und von Ernst Eitner gemalt wurde, besprochen. Die Rückseite war ebenfalls bemalt, mit Blumen. Es folgte in der Sendung ein Besuch Janin Ullmanns bei Ernst-Christian Wolters, dem Enkel von Ernst Eitner, der in Ernst Eitners ehemaligen Haus lebt.[15]

Am 24. September 2017 wurde eine Folge der Sendung Lieb & Teuer ausgestrahlt, die von Janin Ullmann moderiert und in Schloss Reinbek gedreht wurde. Darin wurde mit dem Kurator der Hamburger Kunsthalle Daniel Koep ein impressionistisches Ölgemälde mit dem Titel Alsterlust besprochen, das von Ernst Eitner in den 1930er Jahren gemalt wurde.[16]

Am 3. Dezember 2017 wurde eine Folge der Sendung Lieb & Teuer ausgestrahlt, die von Janin Ullmann moderiert und in der Hamburger Kunsthalle gedreht wurde. Darin wurde mit dem Kurator der Hamburger Kunsthalle Markus Bertsch und dem Enkel Eitners, Ernst-Christian Wolters ein Ölgemälde besprochen, dass Eitner in Lübeck malte und sein Enkel auf dem Dachboden wiederentdeckte. Es zeigt unter anderem eine Skulptur Johannes des Täufers und den Blick aus einem Fenster auf einen Teil des Heiligen-Geist-Hospitals in Lübeck.[17]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwestern in der Laube, um 1897
  • Feldweg, um 1897
  • Im Stall, um 1900
  • Frühling, 1901 (Der Maler mit seiner Familie am Gartentisch)
  • Selbstporträt, um 1905
  • Abend an der Schlei, um 1905
  • Deichstrasse bei Cranz, 1905
  • Lebensabend, 1906
  • Eisgang auf der Elbe, um 1910
  • Windmühle an der Elbe bei Brokdorf, 1910
  • Dünenlandschaft auf Sylt, 1913

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ankündigung der Frühjahrsaustellung des Hamburgischen Künstlerclubs, 1907
  • 1890: Münchener Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Aquarell: Kartoffelernte[18]
  • 1890: II. Internationale Ausstellung von Aquarellen, Pastellen, Handzeichnungen und Radierungen, Dresden – Gouache und Aquarell: Una barca, Signore?,[19] Interieur[20]
  • 1891: Münchener Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde: Dorfstraße in Norddeutschland.[21] Gouachen: Nebliger Morgen, Im Garten[22]
  • 1892: VI. Internationale Kunstausstellung im Glaspalast, München – Ölgemälde: Morgen an der Schlei.[23] Gouache: Frühsonne[24]
  • 1892: III. Internationale Ausstellung von Aquarellen, Pastellen, Handzeichnungen und Radierungen, Dresden – Gouachen: Nebliger Morgen, Im Garten[25]
  • 1893: Münchener Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Glaspalast – Ölgemälde: Nelken im Sonnenschein, Herbst.[26]
  • 1894: Exposition nationale des beaux-arts, Société nationale des beaux-arts, Paris – Aquarell und Pastell: November[27]
  • 1895: Große Berliner Kunstausstellung – Gemälde: Ein stiller Alsterwinkel[28]
  • 1895: Internationale Kunstausstellung des Kunstverein in Hamburg in der Hamburger Kunsthalle[29]
  • 1896: Große Berliner Kunstausstellung – Gemälde: Vor der Hintertür[30]
  • 1896: Internationale Kunstausstellung der Münchener Secession – Ölgemälde: Porträtstudie[31]
  • 1897: Internationale Kunstausstellung Dresden – Ölgemälde: Bocciaspiel am Abend, Beim Lampenlicht[32]
  • 1897: Ausstellung des Hamburgischen Künstlerklubs im Salon von Fritz Gurlitt, Berlin[33]
  • 1897: Von 1897 bis 1907 mindestens zweimal im Jahr Ausstellungen mit den Hamburgischen Künstlerklub in der Galerie Commeter in Hamburg
  • 1898: Ausstellung Hamburger Künstler des Kunstverein in Hamburg in der Hamburger Kunsthalle[34]
  • 1898: Ausstellung von Künstler-Lithographien im Lichthofe des Kunstgewerbemuseums, Berlin[35]
  • 1899: Deutsche Kunstausstellung Dresden – Ölgemälde: März, Interieur.[36] Grafik: Travefischer, Holzschnitt: Doppelbildnis, Lithografien: Weiblicher Kopf, Mein Heim, Alsterlandschaft[37]
  • 1901: Internationale Kunstausstellung Dresden – Ölgemälde: Ankommende Fischer in Gothmund an der Trave, Die Klavierspielerin.[38] Radierung Babykopf, Steindruck Fischerhäuser, farbiger Holzschnitt Pachthof[39]
  • 1905: Frühjahrsausstellung des Kunstverein in Hamburg in der Hamburger Kunsthalle[40]
  • 1905: Große Berliner Kunstausstellung – Gemälde: Lebensabend, Interieur, Dorf im Schnee.[41] Zwei Radierungen und eine Lithografie[42]
  • 1905: Einzelausstellung im Kaufhaus Wertheim in Berlin – Gemälde einer Frau mit Kind, Nacht, Bach im Winter und andere[43]
  • 1906: Münchener Jahresausstellung im Glaspalast – Ölgemälde: Fischer an der Trave, Leichtes Gewölk, Vorfrühling[44]
  • 1907: Große Berliner Kunstausstellung – Zeichnungen: 4 Landschaften, ein Bildnis, ein Doppelporträt, eine Studie. 2 Radierungen. Ölgemälde Frühling, Gärtnerei, Am Öresund, Herbst[45]
  • 1907: Frühjahrsausstellung des Hamburgischen Künstlerklubs, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg, Neuer Wall 14
  • 1907: Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg[46]
  • 1907: Münchener Jahresausstellung im Glaspalast – Ölgemälde: Winterstimmung, Dorf im Schnee, Winternachmittag[47]
  • 1908: Große Berliner Kunstausstellung – Ölgemälde: Stürmisches Wetter, Letzte Sonne, Herbstmorgen in Stein.[48]
  • 1908: Jubiläumsausstellung des Hamburger Künstlerverein, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1909: Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1909: Große Aquarellausstellung Dresden – Aquarelle: Azaleen,[49] Holsteinische Dorfkate[50]
  • 1909: Ausstellung in der Kunsthalle Kiel[51]
  • 1910: Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1910: Münchener Jahresausstellung im Glaspalast – Ölgemälde: Winterstille, Rhododendron am Teich, Liegender Akt[52]
  • 1910: Zwanzigste Kunstausstellung der Berliner Secession – Ölgemälde: Bach im Schnee[53]
  • 1911: Große Berliner Kunstausstellung – Ölgemälde: Winterstille[54]
  • 1911: Jubiläumsausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft zu Ehren des 90. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Glaspalast, München – Ölgemälde: Februarstimmung, Herrnbildnis. Radierung Hamburger Dom, Linoliumschnitt Tauwetter, Radierung Dämmerung[55]
  • 1911: Große Aquarellausstellung Dresden – Aquarelle: Vom Hamburger Dom,[56] Weiblicher Akt[57]
  • 1911: Internationale Kunstausstellung in Rom
  • 1912: Ausstellung von Werken Hamburger Künstler, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1912: Münchener Jahresausstellung im Glaspalast – Ölgemälde: Akt am Fenster, Wintersonne, In den Ferien[58]
  • 1913: Niedersächsische Kunstausstellung in Stade – Gemälde: Winterabend, Kate mit blühendem Rotdorn, Hafen von Stade[59]
  • Okt. 1913: Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • Dez. 1913: Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1914: Biennale di Venezia
  • 1914: Große Berliner Kunstausstellung – Aquarelle: Fischerdorf, Vorfrühling im Gebirge, Bach im Winter, Gebirgsbach, Kartoffelernte[60]
  • 1914: (September–Oktober) Ausstellung veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1914: (Oktober–November) Ausstellung Werke Hamburger Künstler, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1915: Weihnachtsmesse des Altonaer Künstlervereins im Altonaer Museum[61]
  • 1916: Große Berliner Kunstausstellung – Ölgemälde: An der Gartenpforte[62]
  • 1918: Sonderausstellung des Hamburger Künstlervereins, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1921: Bildnis und Stilleben, veranstaltet vom Hamburger Künstlerverein, Hansa-Werkstätten, Hamburg[63]
  • 1925: Weihnachtsausstellung des Hamburger Künstlervereins im Kunstsalon Langhagen & Harnisch am Gänsemarkt 6 – Ein Stillleben, Männlicher Akt (vor rotem Divan), Mädchenkopf (in grünem Manteln)[64]
  • 1925: Weihnachtsmesse in Blankenese, Godeffroystraße 5 – Gemälde Winternacht im Dorfe[65]
  • 1926: Weihnachtsausstellung des Hamburger Künstlervereins im Kunstsalon Maria Kunde im Bieberhaus[66]
  • 1927: Hamburger Kunst – Hamburger Künstlerschaft im Kunstverein in Hamburg
  • 1930: Jahreausstellung des Hamburger Künstlervereins, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1932: Hundert-Jahr-Ausstellung des Hamburger Künstlervereins in der Hamburger Kunsthalle – Ölgemälde: Selbstbildnis (1932),[67] Zimmer. Aquarelle: Blick auf Passau, Am Inn bei Passau[68]
  • 1935: Galerie Commeter, Hamburg[69]
  • 1935: Frühjahrausstellung des Hamburger Künstlervereins im Kunstverein in Hamburg[70]
  • 1936: Deutsche Graphik Schau, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1937: Einzelaustellung anlässlich des 70. Geburtstages in der Galerie Commeter
  • 1937: Einzelaustellung anlässlich des 70. Geburtstages in der Hamburger Kunsthalle
  • 1938: Ausstellung Hamburger Künstler, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg in der Hamburger Kunsthalle
  • 1939: Ausstellung Der Hamburger Hafen, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg
  • 1951: Allgemeine Hamburger Kunstausstellung, veranstaltet vom Kunstverein in Hamburg

Posthum

  • 1982: Einzelausstellung in der Hamburgischen Landesbank in Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum – 96 Arbeiten
  • 2003: Sylt in der Malerei, Galerie Herold, Kampen[71]
  • 2005: Ernst Eitner (1867–1955) – Ein Hamburger Impressionist, Haspa Galerie, Großer Burstah, Hamburg
  • 2013: Einzelausstellung in der Kirche St. Marien, Hamburg-Fuhlsbüttel[72]
  • 2013: Hamburger Künstler aus der Sammlung Mathias F. Hans im Stroganow-Palais des Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg – Ölgemälde Frühling (1901), Jungferstieg in Hamburg (1899), Aquarell Blühende Wiesen an der Elbe (1894)[73]
  • 2013: Hamburger Künstler (Begleitausstellung der Petersburger Ausstellung), Galerie Hans, Jungfernstieg 34[74]
  • 2014: Von Liebermann bis Nolde – Impressionismus in Deutschland auf Papier, Altes Rathaus, Ingelheim am Rhein[75][76]
  • 2014: Von Liebermann bis Nolde – Impressionismus in Deutschland auf Papier, Ernst-Barlach-Haus, Hamburg[77]
  • 2015: Land und Leute – Streifzüge durch eine Hamburger Privatsammlung, Ernst-Barlach-Haus, Hamburg
  • 2015: Motive von Thomas Herbst – gemalt von seinen Künstlerclubkollegen, Haspa Galerie, Großer Burstah, Hamburg[78]
  • 2017: Ernst Eitner – zum 150. Geburtstag, Galerie Herold, Hamburg
  • 2017: Ernst Eitner – Nacht und Nebel, Licht und Luft, Haspa Galerie, Hamburg
  • 2017: Ernst Eitner – Monet des Nordens, Jenisch-Haus, Hamburg
  • 2017: Hamburg Plaisir – Künstler sehen ihre Stadt, Felix Jud, Hamburg[79]
  • 2017–2018: Alt-Hamburg – Ecke Neustadt – Ansichten einer Stadt um 1900, Museum für Hamburgische Geschichte[80]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunst im Leben. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, Januar 1912, S. 4–5 (Digitalisat)
  • Zur Einführung der Teefarben. In: Münchner kunsttechnische Blätter, 1913, S. 23[81]
  • Drei kleine Überraschungen. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, Dezember 1913, S. 4 (Digitalisat)
  • Helene Cramer. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, April 1916, S. 10 (Digitalisat)
  • Valeska Röver zum 70. Geburtstag. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, Nr. 1, 1918, S. 30 (Digitalisat)
  • Zu Friedrich Schaper's 50. Geburtstag. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, Heft 3/4, 1919, S. 17–18 (Digitalisat)
  • Glückwunsch an Arthur Illies. In: Hamburgische Zeitschrift für Heimatkultur, Heft 1, 1920, S. 9–10 (Digitalisat)
  • Professor Ernst Eitner und das Alstertal. In: Jahrbuch des Alstervereins, 1942, S. 9–11 (Digitalisat)

Illustrationen

  • Hans Christian Andersen: Andersens Märchen und Geschichten, Guido Höller (Übersetzer), Ernst Eiter (Buchschmuck und Illustrationen), Verein für Kunstpflege (Hrsg.), Hamburg 1904
  • Anna Helms, Julius Blaschke: Bunte Tänze, Band 1, Ausgesetzt für Klavier von Wilhelm Koehler-Wümbach, Ernst Eitner (Deckelbild und Illustrationen), Verlag Friedrich Hofmeister, Leipzig 1912
  • Hermann Claudius: Licht muß wieder werden – Lieder, Ernst Eitner (Umschlagzeichnung), Alfred Janssen, Hamburg 1916

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ernst Eitner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Findbuch (der Link auf der Webseite ganz untern) für die Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie ist er nicht verzeichnet. Auch nicht im Digitalisat auf der Webseite BR 0004 Regierung Düsseldorf, Präsidialbüro Nr. 1562 (Laufzeit 1888-1895) unter den Jahren 91/92 und 92/93. Im Thieme-Becker und den Rump von 1914 ist die Akademie Düsseldorf auch nicht erwähnt. Im neuen Rump dagegen ist sie aufgeführt.
  2. Laut Ernst Rump in: Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung von 1912 erhielt er ein Ehrendiplom für hervorragende Leistung (Digitalisat)
  3. S. 31–32 in: Carsten Meyer-Tönnesmann: Arthur Illies - der Maler des Alstertals. In: Jahrbuch des Alstervereins, Nr. 74, Hamburg 2000, S. 23–39 (plus Abbildung S. 40)
  4. Verzeichnis des graphischen Werks neuerer hamburgischer Künstler bis 1904, S. 24–25
  5. Jahrbuch der hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten, 1907, 1908, 1910 (unter Literatur)
  6. Ernst Eitner auf friedhof-hamburg.de
  7. Katja Engler: Ernst Eitner. Monet des Nordens, abendblatt.de, 11. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2017
  8. kuenstlerbund.de: Mitglieder seit 1903 / Eitner, Ernst (abgerufen am 8. Dezember 2017)
  9. Mitgliederverzeichnis 1890, unter Karlsruhe, E. Eitner
  10. Künstlerverzeichnis der Letter Stiftung
  11. Nachweis Manchester Art Gallery
  12. Erwähnung Eitners unter Kunst und Kultur im Hotel Louis C. Jacob auf lustfaktor.de
  13. Erwähnung Eitners auf S. 35 der PDF-Datei von hotelstadthamburg.com
  14. Artikel im Hamburger Abendblatt vom 26. August 2014
  15. Der Teil mit dem Doppel-Gemälde aus der Sendung vom 16. Juli 2017 als Video auf ndr.de
  16. Der Teil mit dem Gemälde aus der Sendung vom 24. September 2017 als Video auf ndr.de
  17. Der Teil mit dem in Lübeck gemalten Gemälde aus der Sendung vom 3. Dezember 2017 als Video auf ndr.de
  18. Ausstellungskatalog, München 1890
  19. Abbildung Una barca, Signore?
  20. Ausstellungskatalog, Dresden 1890
  21. Ausstellungskatalog, München 1891 (Ölgemälde)
  22. Ausstellungskatalog, München 1891 (Gouachen)
  23. Ausstellungskatalog, München 1892 (Ölgemälde)
  24. Ausstellungskatalog, München 1892 (Gouache)
  25. Ausstellungskatalog, Dresden 1892
  26. Ausstellungskatalog, München 1893
  27. Ausstellungskatalog, Paris 1894
  28. Ausstellungskatalog, Berlin 1895
  29. Die Internationale Ausstellung des Hamburger Kunstvereins in: Kunstchronik, Nr. 26, 23. Mai 1895, S. 401–407
  30. Ausstellungskatalog, Berlin 1896
  31. Ausstellungskatalog, München, 1896
  32. Ausstellungskatalog, Dresden 1897
  33. Sammlungen und Ausstellungen in: Kunstchronik, Nr. 4, 11. November 1897, S. 55–57
  34. Sammlungen und Ausstellungen in: Kunstchronik, Nr. 24, 5. Mai 1898, S. 385–388
  35. Ausstellungskatalog, Berlin 1898
  36. Ausstellungskatalog, Dresden 1899, Ölgemälde
  37. Ausstellungskatalog, Dresden 1899, Grafik
  38. Ausstellungskatalog Dresden 1901 (Ölgemälde)
  39. Ausstellungskatalog, Dresden 1901 (Grafik)
  40. Ausstellungsbericht in: Die Kunst, 1905, S. 339–341
  41. Ausstellungskatalog, Berlin 1905
  42. Ausstellungskatalog, Berlin 1905 (2. Eintrag)
  43. Hans Schmidkunz: Berliner Kunstbrief in: Christliche Kunst, Heft 1, 1. Oktober 1905, S. 99
  44. Ausstellungskatalog, München 1906
  45. Ausstellungskatalog, Berlin 1907, S. 28, 31, 32, 34, 41, 42, 133, 134, 225
  46. Ausstellungen vom Kunstverein in Hamburg (PDF-Datei)
  47. Ausstellungskatalog, München 1907
  48. Ausstellungskatalog, Berlin 1908
  49. Ausstellungskatalog, Dresden 1909 (1)
  50. Ausstellungskatalog, Dresden 1909 (2)
  51. Ausstellungsbericht, Kunsthalle Kiel, 1909 in: Die Kunst, 1909, S. 192
  52. Ausstellungskatalog, München, 1910
  53. Ausstellungskatalog, Berlin, 1910
  54. Ausstellungskatalog, Berlin 1911
  55. Ausstellungskatalog, München 1911
  56. Ausstellungskatalog, Dresden 1911 (1)
  57. Ausstellungskatalog, Dresden 1911 (2)
  58. Ausstellungskatalog, München 1912
  59. Niedersächsische Kunstausstellung, Altonaer Nachrichten, Abendausgabe, 5. August 1913, S. 2
  60. Ausstellungskatalog, Berlin 1914
  61. Die Weihnachtsmesse des Altonaer Künstlervereins..., Altonaer Nachrichten, Morgenausgabe, 5. Dezember 1915, S. 6
  62. Ausstellungskatalog, Berlin 1916
  63. Ausstellung 1921, Hansa-Werkstätten
  64. Weihnachts-Ausstellung des Hamburger Künstlervereins in: Altonaer Nachrichten, 25. November 1925, S. 9
  65. Kunst in Blankenese, Altonaer Nachrichten, 22. Dezember 1925, S. 5
  66. Aus Hamburger Kunstsalons, Altonaer Nachrichten, 16. Dezember 1926, S. 2
  67. Abbildung, Selbstbildnis von 1932 (schwarz-weiß)
  68. Ausstellungskatalog 1932
  69. Bunte Schau bei Commeter, Altonaer Nachrichten, 22. Januar 1935, S. 2
  70. Frühjahrsausstellung – Der Hamburger Künstlerverein im Hause des Kunstvereins in: Altonaer Nachrichten, 15. April 1935, S. 2
  71. Ausstellung, Galerie Herold, Kampen, 2002 auf syltinfo.de
  72. Ausstellungsnachweis, St. Marien, 2013
  73. Ausstellungskatalog, 2013, St. Peterburg (PDF-Datei)
  74. Ausstellung auf der Website der Galerie Hans
  75. Ausstellung auf internationale-tage.de
  76. Christian Huther: Die Schönheit des Einfachen. In: Frankfurter Neue Presse, 11. April 2014
  77. Informationen zu der Ausstellung, Ernst-Barlach-Haus, Hamburg, 2014
  78. Ausstellung auf haspa.de
  79. Ausstellung auf felix-jud.de
  80. Stadtansichten des alten Hamburg um das Jahr 1900, Welt.de, 07. Juni 2017
  81. Zur Einführung der Teefarben bei der Universitätsbibliothek Heidelberg (Zur Digitalisierung vorgesehen)
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