Ernst Reuß

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Ernst Reuß (* 17. Juni 1962 in Schweinfurt[1]) ist ein deutscher Jurist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Reuß studierte in Erlangen und Wien Rechtswissenschaften und absolvierte anschließend ein Referendariat am Oberlandesgericht Nürnberg. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin und promovierte daneben an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Berliner Justizgeschichte.

Nach der Bundestagswahl 2005 arbeitete Reuß bis 2007 als Büroleiter bei dem Bundestagsabgeordneten der gemeinsamen Liste von WASG und PDS, Klaus Ernst.[2] Ernst Reuß ist seitdem als Autor tätig und veröffentlichte Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, sowie mehrere Bücher. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und lebt in Berlin.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mord und Totschlag in Berlin. Neue spektakuläre Kriminalfälle. vbb, Berlin 2018. ISBN 978-3-947215-16-4.
  • Berliner Justizgeschichte. Eine Dissertation zum strafrechtlichen Justizalltag im Nachkriegsberlin. erma, Berlin 2017. ISBN 978-1-5480-5983-5.
  • Millionäre fahren nicht auf Fahrrädern: Justizalltag im Nachkriegsberlin. erma, Berlin 2017. ISBN 978-1-5480-6691-8.
  • Mord? Totschlag? Oder Was? Bizarres aus Deutschlands Strafgerichten. erma, Berlin 2017. ISBN 978-1-5480-1429-2.
  • Sirius, Katzenkönig und Co. Fünf Fälle aus der Strafrechtsgeschichte. erma, Berlin 2017, ISBN 978-1-5472-6548-0.
  • Gefangen! Zwei Großväter im Zweiten Weltkrieg. Berlin 2015, ISBN 978-1-5117-8866-3.
  • Mord? Totschlag? Oder was? Bizarres aus Deutschlands Strafgerichten. Militzke, Leipzig 2014, ISBN 978-3-86189-868-9.
  • Millionäre fahren nicht auf Fahrrädern. Justizalltag im Nachkriegsberlin. Vergangenheitsverlag, Berlin 2012. ISBN 978-3-86408-092-0.
  • Kriegsgefangen im 2. Weltkrieg. Wie Deutsche und Russen mit ihren Gegnern umgingen. Edition Ost, Berlin 2010 / Weltbild, Augsburg 2011. ISBN 978-3-360-01814-4.
  • Gefangen! Das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg. Olzog, München 2005. ISBN 978-3-7892-8164-8.
  • Vier Sektoren- Eine Justiz, Berliner Justiz in der Nachkriegszeit. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2003. ISBN 978-3-8305-0353-8.
  • Berliner Justizgeschichte. Eine rechtstatsächliche Untersuchung zum strafrechtlichen Justizalltag in Berlin von 1945–1952, dargestellt anhand der Strafgerichtsbarkeit des Amtsgerichts Berlin-Mitte. Nomos, Berlin/Baden-Baden, 2000. ISBN 978-3-8305-0129-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst Reuß: Ein Foto aus Schweinfurt geht um die Welt. In: Mainpost vom 30. Juni 2013.
  2. Stefan Berg: Rotes Hire and Fire. In: Der Spiegel vom 4. Juni 2007; Tom Strohschneider: Kündigung durch linken MdB rechtens. Streit um Betriebsrat. In: Neues Deutschland, 22. Juni 2007, Seite 5; Arbeitsgericht: Linken-Politiker durfte Büroleiter kündigen. In: Der Tagesspiegel, 22. Juni 2007.