Ernst Wilhelm Nay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ernst Wilhelm Nay (* 11. Juni 1902 in Berlin; † 8. April 1968 in Köln) war ein deutscher Maler und Grafiker der klassischen Moderne. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler der deutschen Nachkriegskunst.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nay entstammte einer Berliner Beamtenfamilie.[1] Er wurde als zweiter Sohn von sechs Kindern geboren. Sein Vater Johannes Nay fiel 1914 als Hauptmann in Belgien. Seine humanistische Schulausbildung schloss Nay 1921 mit dem Abitur an der Landesschule Pforta in Thüringen 1921 ab. Aus dieser Zeit stammen die ersten Malversuche und es wächst sein Interesse an Kunst.[2] Im selben Jahr begann Nay eine Buchhandelslehre in der Berliner Buchhandlung Gsellius, die er nach einem Jahr wieder abbrach. Danach schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch und begann Selbstbildnisse und Landschaften zu malen.[3]

Mit drei seiner autodidaktisch gemalten Bilder ("Bildnis meiner Mutter", 1924, WV 3; "Bildnis Ruth", 1924, WV 4 und "Bildnis Franz Reuter", 1925, WV 6) stellte er sich 1924 bei Karl Hofer an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin vor.[4] In seinen "Regesten zu Leben und Werk", aufgezeichnet 1958, erinnert sich Nay: "Mit diesen drei Bildern fuhr ich eines Sonntags zu Hofer und zeigte sie ihm. Er war von dem Bildnis des jungen Mannes sehr begeistert und bestimmte, ich solle es auf die Akademie-Ausstellung am Pariserplatz geben, die Frühjahrausstellung. Die war damals die beste moderne Ausstellung in Berlin".[5] Hofer erkannte Nays Begabung, vermittelte ihm ein Stipendium und nahm ihn in seine Malklasse auf. An der Hochschule lernte Nay seine spätere Frau Helene (Elly) Kirchner kennen, die dort als Modell tätig war.[6] Er beendete sein Studium im Jahr 1928 als Meisterschüler Hofers.

Nach einer ersten Studienreise nach Paris, vermittelte ihm der Kunsthistoriker Georg Carl Heise 1930 ein Stipendium für einen Aufenthalt auf der dänischen Insel Bornholm, wo er die sogenannten "Strandbilder" schuf.[7] Ein Jahr später erhielt er durch die Preußische Akademie der Künste ein Stipendium für einen neunmonatigen Aufenthalt an der Deutschen Akademie (Villa Massimo) in Rom, wo kleinformatige, surrealistisch-abstrakte Bilder entstanden.[8] 1932 heiratete Nay Elly Kirchner. Im folgenden Jahr beteiligte er sich an der Ausstellung "Lebendige deutsche Kunst" in den Galerien Alfred Flechtheim und Paul Cassirer. In einem Hetzartikel der Nationalsozialisten im "Völkischen Beobachter" vom 25. Februar 1933 wurde sein Bild „Liebespaar“, 1930 als "Meisterwerk der Gemeinheit" verhöhnt.[9] Bei Sommeraufenthalten 1935 und 1936 an der Ostsee in Vietzkerstrand (Pommern) entstanden großformatige Rohrfederzeichnungen, die sogenannten "Fischerzeichnungen" und später im Atelier die sogenannten "Dünnen-und Fischerbilder".[10] Im Jahr 1937 wurden zwei seiner Ölgemälde ("Fischerboote an der Hafenmole", 1930, WV 81 und "Fischerdorf Teju auf Bornholm", 1930, WV 83) in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.[11] Durch die Vermittlung von Heise erhält Nay eine finanzielle Unterstützung von Edward Munch, was ihm eine Reise auf die norwegischen Lofoten-Inseln ermöglichte, wo er großformatige Aquarelle malte.[12] Zurück im Berliner Atelier entstanden dann nach den Motiven dieser Aquarelle die sogenannten „Lofoten-Bilder“ (1937–1938).[13]

Im Jahr 1940 meldete er sich zum Kriegsdienst. Zunächst gelangte er als Infanterist nach Süd-Frankreich, dann in die Bretagne und 1942 wurde er als Kartenzeichner nach Le Mans versetzt.[14] Dort erfährt Nay eine weitere Ambivalenz seiner Lebenssituation. Er, der im eigenen Lande als "entarteter" Maler verfemt ist, erlebt hier im besetzen Frankreich wohltuende Hilfsbereitschaft, Freundschaft und eine unerwartete Wertschätzung seiner Malerei durch französische Intellektuelle.[15] Nay lernte den Amateurbildhauer Pierre de Thérouanne kennen, der ihm sein Atelier zur Verfügung stellte und sogar Malmaterial besorgte.[16] In diesen Jahren entstanden einige kleinere Ölbilder und zahlreiche Arbeiten auf Papier: "Der Krieg kam, schließlich zog ich ein erträgliches Los, wurde Kartenzeichner in einem Stab. Obergefreiter. Ich habs nie weiter gebracht, ich war allzu unmilitärisch. Ich konnte sogar zuweilen malen in Frankreich. Es entstanden Aquarelle, Gouachen und später auch Bilder. Es kamen glückhafte Malereien zutage, fern aller Tages- und Kriegsfragen und doch nicht idyllisch."[17] Bereits im Mai 1945 wurde Nay von den Amerikanern entlassen.[18] Weil seine Berliner Wohnung, die ihm zugleich als Atelier diente, bei einem Bombenangriff 1943 zerstört worden war, zog er nach Hofheim/ Ts. und konnte dort, durch Vermittlung der Sammlerin und Kunsthändlerin Hanna Bekker vom Rath, ein kleines Atelierhaus beziehen.[19]

Nach dem Krieg schuf Nay von 1945 bis 1949 die sogenannten „Hekatebilder“, denen ab 1949–1951 die „Fugalen Bilder“ folgten. Bereits 1946 war er Elisabeth Kerschbaumer, die Assistentin seines Galeristen Günther Franke in München war, begegnet und die er nach einvernehmlicher Scheidung von seiner ersten Frau Elly 1949 heiratete.[20] 1950 fand eine erste Retrospektive des Künstlers in der Kestner-Gesellschaft in Hannover. Ein Jahr später übersiedelte er nach Köln, das bis zu seinem Lebensende sein Lebensmittelpunkt blieb. Im Jahr 1953 zeichnete er einen abstrakten Film („Eine Melodie, Vier Maler“, Regie: Herbert Seggelke) zusammen mit Jean Cocteau, Gino Severini und Hans Erni. In dieser Zeit entstanden auch die "Rhythmischen Bilder" (1952–1953). In den wohl bekanntesten Bildern des Künstlers, den sogenannten „Scheibenbildern“ (1954–1962), wurde die Kreisform der Scheibe in allen Abwandlungen zum dominierenden Motiv. Das prominenteste Beispiel dafür ist das 1956 entstandene „Freiburger Bild“ (2,55 × 6,55 m), das Nay als Wandbild für das Chemische Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg malte.[21] Nay selbst hierzu: "Das "Freiburger Bild" ist das Bild nach der Zeit der Struktur als Zeichnung, nach der Zeit der Struktur als Materie, nach der Zeit der Struktur der Monochromie, dieser Urstufe der Struktur als Farbe. Das ist eben meine Kunst, meine Malerei, meine Sache..."[22]

Im Jahr 1955 veröffentlichte Nay seine manifestartige Schrift „Vom Gestaltwert der Farbe“.[23] In dieser Zeit fand sein Schaffen bald auch internationale Resonanz; 1955 wurde die erste Einzelausstellung in den USA gezeigt, ein Jahr später präsentierte er seine "Scheiben-Bilder" als Einzelausstellung im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Er nahm an den drei ersten documenta-Ausstellungen documenta I (1955), II (1959) und III (1964) in Kassel teil. Im Jahr 1960 publizierte der deutsche Kunsthistoriker Werner Haftmann die erste umfassende Nay-Monographie.[24] Zwischen 1963 und 1964 entwickelte Nay die sogenannten „Augenbilder“. Aus dieser Werkphase stammen auch die auf Anregung von Arnold Bode gemalten, 4 × 4 m messenden sogenannten „documenta-Bilder“, die während der documenta III unter der Decke hängend präsentiert wurden (diese drei Bilder sind heute als Dauerleihgabe im Bundeskanzleramt in Berlin).[25] Ab 1965 entstehen die "Späten Bilder" Nays, an denen der Künstler bis zum Ende seines Lebens arbeitet. 1968 vollendete Nay die Entwürfe für das „Keramische Wandbild“ im Kernforschungszentrum Karlsruhe, dass allerdings erst posthum realisiert wurde.[26] Anfang April entstand das letzte Gemälde „Weiß-Schwarz-Gelb“ (WV 1303).[27] Kurz darauf starb Nay in seinem Kölner Haus an Herzversagen. Er wurde auf dem Kölner Melaten-Friedhof beigesetzt.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nays Werk lässt sich keiner Kunstströmung zuordnen. Während in seinem Frühwerk noch Einflüsse von Henri Matisse und seinem Lehrer Karl Hofer erkennbar sind, beginnt Nay sehr bald konsequent mit der Entwicklung seiner eigenen Farb- und Formensprache. Die Weiterentwicklung betreibt Nay bis zu seinem Lebensende. Sie manifestiert sich in scharf abgegrenzten Werkphasen, die Wesentlichen sind in der Biographie angegeben. Dabei überspannt sein Werk stilistisch ein breites Spektrum. Sein Frühwerk ist gegenständlich mit teils surrealen Elementen. Bereits in den 1930er Jahren verkümmern die Gegenstände zu Farb- und Formträgern, um ab den 1950er Jahren höchstens als Ornament aufzutreten.

Der rote Faden durch sein Gesamtwerk ist ein Spannungsaufbau in seiner Komposition durch die Linienführung, insbesondere aber durch das Farbenspiel, der sich am besten mit dem Begriff Rhythmus beschreiben lässt.

Der schriftliche Nachlass liegt seit 1979 im Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum. Im September 2005 wurde die Ernst Wilhelm Nay Stiftung mit dem Sitz in Köln gegründet, die den künstlerischen Nachlass Nays betreut und verwaltet.

Höchstpreise am Kunstmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Preise, die für Werke Ernst Wilhelm Nays bei internationalen Auktionen erzielt werden, variieren häufig stark. Im Mai 2011 erzielte das großformatige Gemälde „Chromatische Scheiben“ (1960, 190 × 340 cm, WV 976) 750.000 Euro (mit Käuferaufgeld 915.000 Euro). Im Mai 2014 wurde das Ölbild von Nay „Komposition A“ (1953, 100 × 120 cm, WV 650) im Kölner Auktionshaus Van Ham für 204.800 Euro (inkl. Käuferaufgeld) versteigert. Das kleinformatige Gemälde „Badende Frauen“ (1939, 47 × 70 cm, WV 277) fand im Jahr zuvor beim Online-Auktionshaus Auctionata einen neuen Besitzer[28][29]. Im Dezember 2017 erzielte das Gemälde "Scheiben und Halbscheiben" (1955, 120 × 161 cm, WV 745) bei Ketterer Kunst in München mit 2.312.500 Euro einen neuen Weltrekord. Das Auktionshaus Christie's, New York versteigerte im Mai 2018 das 162 × 130 cm große Scheibenbild "Eisblau" (WV 999) aus der behrümten „Collection Peggy and David Rockefeller“, welches einen Zuschlagpreis von 1.452.500 USD erzielte.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1946: E. W. Nay, Gallery Gerd Rosen, Berlin

1950: E. W. Nay (Retrospektive), Kestner-Gesellschaft, Hannover

1955: Ernst Wilhelm Nay, Kleemann Galleries, New York

1956: Ernst Wilhelm Nay. Deutscher Pavillon, 28 Biennale die Venezia, Venedig

1959: E. W. Nay (Retrospektive), Kunstverein für Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

1964: I. Internationale der Zeichnung. Sonderausstellung Ernst Wilhelm Nay, Mathildenhöhe Darmstadt, Darmstadt

1964/1965: Ernst Wilhelm Nay. Gemälde 1955–1964, Kunstverein in Hamburg, Hamburg/ Badischer Kunstverein, Karlsruhe/ Frankfurter Kunstverein Steinernes Haus, Frankfurt a. Main

1969: E. W. Nay (Retrospektive), Wallraf-Richartz-Museum, Köln/ Nationalgalerie, Berlin/ Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt a. Main/ Kunstverein in Hamburg, Hamburg

1970: E. W. Nay. Bilder aus den Jahren 1935–1968 (Retrospektive), Museum Städtische Kunstsammlungen, Bonn

1976: Nay. Un Maestro del Color. Obras die 1950 a 1968, Museo de Arte Moderne, Instituto Nacional de Bellas Artes, Mexiko-Stadt

1980: E. W. Nay. Bilder und Dokumente (Retrospektive), Germanisches Nationalmuseum Nürnberg/ Haus der Kunst, München/ Bayer-AG Erholungshaus, Leverkusen/ Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen a. Rhein/ Neue Galerie, Kassel

1985: Bilder kommen aus Bildern. E. W. Nay 1902–1968. Gemälde und unveröffentlichte Schriften aus vier Jahrzenten, Museum Haus Lange, Krefeld/ Westfälischer Kunstverein, Münster/ Kunstverein in Hamburg, Hamburg

1990/1991: Ernst Wilhelm Nay. Retrospektive, Museum Ludwig in der Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln/ Kunsthalle Basel, Basel/ Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh

1998: Ernst Wilhelm Nay, Stedelijk Museum, Amsterdam/ Gemäldegalerie Neue Meister, Dresden/ Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg

2002/2003 E. W. Nay. Variationen. Retrospektive zum 100. Geburtstag, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München/ Kunstmuseum Bonn, Bonn

2009: E. W. Nay. Bilder der 1960er Jahre, Schirn Kunsthalle, Frankfurt a. Main/ Haus am Waldsee, Berlin

2013/2014 Ernst Wilhelm Nay. Bilder, Michael Werner Kunsthandel, Köln

2016: NAY 1964, Aurel Scheibler, Berlin

2017/2018: Ernst Wilhelm Nay, Almine Rech Gallery, London

2018: Ernst Wilhelm Nay. 1948–1951, Jahn und Jahn, München

Werke in Museen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stedelijk Museum, Amsterdam, Niederlande
  • Museum Liner, Appenzell, Schweiz
  • Kunstmuseum Basel, Schweiz
  • Nationalgalerie Berlin
  • Indiana University Art Museum, Bloomington, IN, USA
  • Kunstmuseum Bonn
  • Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel, Belgien
  • Albright-Knox-Gallery, Buffalo, NY, USA
  • Busch-Reisinger Museum, Cambridge, MA, USA
  • The Detroit Institute of Arts, Detroit, MI, USA
  • Folkwang Museum, Essen
  • Sprengel Museum, Hannover
  • Wadsworth Atheneum, Hartford, CT, USA
  • Museum Ludwig, Köln
  • Tate Modern, London, Großbritannien
  • The Metropolitan Museum of Art, New York, NY, USA
  • The Museum of Modern Art, New York, NY, USA
  • Nasjonalmuseet, Oslo, Norwegen
  • Centre Pompidou, Paris, Frankreich
  • Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, Frankreich
  • The Saint Louis Art Museum, Saint Louis, MO, USA
  • Staatsgalerie Stuttgart
  • Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, Österreich

Literaturauswahl (chronologisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Haftmann: Ernst Wilhelm Nay. Köln 1960
  • Fritz Usinger: Ernst Wilhelm Nay. Recklinghausen 1961
  • Karlheinz Gabler: Ernst Wilhelm Nay. Die Druckgraphik 1923–68. Stuttgart 1975
  • Nay – Zeichnungen. Jahrhunderthalle Hoechst, Hoechst 1976 (Ausstellungskatalog)
  • Archiv für Bildende Kunst am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Hrsg.): E. W. Nay. Bilder und Dokumente. München 1980
  • E. W. NayZeichnungen. Städtisches Museum Leverkusen, Schloß Morsbroich, München 1981 (Ausstellungskatalog)
  • Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. 2 Bde., Köln 1990
  • Ernst Wilhelm Nay – Lofotenbilder. Zu Ehren von Car Georg Heise (1890–1979). Overbeck-Gellschaft Lübeck, Lübeck 1990 (Ausstellungskatalog)
  • E. W. Nay. Retrospektive. Josef-Haubrich-Kunsthalle/ Kunsthalle Basel/ Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh, Köln 1991
  • Siegfried Gohr: E. W. Nay. Postkartenbuch mit Einführung, Chronologie, Bilderläuterungen und Auswahlbibliographie, Dortmund 1992
  • Ernst Wilhelm Nay. Die Hoffheimer Jahre 1945–1951. Städtische Galerie im Städel, Frankfurt a. M./ Museum der Bildende Künste Leipzig, Frankfurt a. M. 1994 (Ausstellungskatalog)
  • Ralph Köhnen: Ernst Wilhelm Nay. Pythagoräer - "Radardenker". In: Künstler. Kritisches Lexikon zur Gegenwartskunst. Hrsg. von Lothar Romain, Detlef Bluemler. Ausgabe 48, Heft 30, 4. Quartal 1999, S. 1–16
  • E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. Kunsthalle in Emden/ Saarland Museum Saarbrücken, Ostfildern-Ruit 2000 (Ausstellungskatalog)
  • Magdalene Claesges (-Bette): Die Geburt des elementaren Bildes aus dem Geist der Abstraktion. Versuch einer Deutung der theoretischen Schriften von Ernst Wilhelm Nay. Köln 2001 (Dissertation)
  • Ernst Wilhelm Nay. Die Druckgrafik. Kunstverein Göttingen/ Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen, Göttingen 2001 (Ausstellungskatalog)
  • E. W. Nay. Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931–1968. Bearbeitet von Magdalene Claesges, Köln 2002
  • Siegfried Gohr, Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Dieter Ronte: Nay – Variationen. Retrospektive zum 100. Geburtstag. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München/ Kunstmuseum Bonn, Köln 2002
  • Friedrich Weltzien: Figur und Körperbild. Berlin 2003
  • E. W. Nay. Aquarelle und Gouachen. Graphische Sammlung München/ Museum Folkwang Essen/ Musée d' Art Moderne et Contemporain, Strasbourg, Köln 2004 (Ausstellungskatalog)
  • Dirk Schwarze, Die Kunst der Inszenierung oder Als Arnold Bode Ernst Wilhelm Nay in den Himmel hob. Schriftenreihe des documenta Archivs, Bd. 18, Berlin 2009
  • Ingrid Pfeifer, Max Hollein (Hrsg.): E. W. Nay – Bilder der 1960er Jahre. Schirn Kunsthalle Frankfurt 2009 (Ausstellungskatalog)
  • Ernst Wilhelm Nay Stiftung (Hrsg.): Ernst Wilhelm Nay. Das Polyphone Bild. Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen. Kunstmuseum Bonn, Bonn 2012 (Ausstellungskatalog)
  • Magdalene Claesges: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. 2 Bde., Ostfildern-Ruit 2012–14
  • Jean-Paul Stonard, Pamela Kort (Ed.): Ernst Wilhelm Nay. London 2012
  • Ernst Wilhelm Nay. Michael Werner Kunsthandel Köln, Köln 2012 (Ausstellungskatalog)
  • Franziska Müller, Ernst Wilhelm Nays Vom Gestaltwert der Farbe als Künstlertheorie und Zeitzeugnis. Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8288-3841-3
  • Ernst Wilhelm Nay. Almine Rech Gallery, London 2018 (Ausstellungskatalog) ISBN 978-2-930573-25-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Magdalene Claesges: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. Hrsg.: Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln. B. 1. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-2194-3, S. 14–17.
  2. Siegfried Gohr, Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Dieter Ronte (Hrsg.): Nay – Variationen. Retrospektive zum 100. Geburtstag. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-7195-9, S. 40.
  3. Archiv für Bildende Kunst am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Hrsg.): E. W. Nay. Bilder und Dokumente. Prestel-Verlag, München 1980, ISBN 3-7913-0499-2, S. 264.
  4. Werner Haftmann: E. W. Nay. Erweiterte Neuausgabe Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1991, ISBN 3-7701-2737-4, S. 20–23 u. S. 33.
  5. Magdalene Claesges: E.W. Nay. Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931–1968. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-7146-0, S. 169.
  6. Elly Nay: Ein strahlendes Weiss. Meine Zeit mit E.W. Nay. Eigenverlag, Berlin / Köln 1984, S. 7.
  7. Ingrid Pfeiffer, Max Hollein (Hrsg.): E.W. Nay – Bilder der 60er Jahre. Hirmer Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7774-6065-9, S. 115.
  8. E. W. Nay. Retrospektive. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 978-3-7774-6065-9, S. 193.
  9. Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Hrsg.: Museum Ludwig, Köln. B. 1. DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-2271-2, S. 50.
  10. Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Hrsg.: Museum Ludwig, Köln. B. 1. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2271-2, S. 51.
  11. Ernst Wilhelm Nay Stiftung (Hrsg.): Ernst Wilhelm Nay. Das Polyphone Bild. Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-3433-2, S. 158.
  12. Elisabeth Nay-Scheibler, Michael Semff (Hrsg.): E. W. Nay. Aquarelle und Gouachen. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2004, ISBN 3-8321-7410-9, S. 206.
  13. Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Hrsg.: Museum Ludwig, Köln. B. 1. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2271-2, S. 51.
  14. Ingrid Pfeiffer, Max Hollein (Hrsg.): E. W. Nay – Bilder der 60er Jahre. Hirmer Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7774-6065-9, S. 117.
  15. Aurel Scheibler: Ernst Wilhelm Nay. Werkverzeichnis der Ölgemälde. Hrsg.: Museum Ludwig, Köln. B. 1. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2271-2, S. 198.
  16. Siegfried Gohr, Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Dieter Ronte (Hrsg.): Nay – Variationen. Retrospektive zum 100. Geburtstag. DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-7195-9, S. 49–50.
  17. Magdalene Claesges: E. W. Nay. Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931–1968. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-7146-0, S. 176.
  18. Werner Haftmann: E. W. Nay. Erweiterte Neuausgabe Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1991, ISBN 3-7701-2737-4, S. 114.
  19. Klaus Gallwitz (Hrsg.): Ernst Wilhelm Nay. Die Hofheimer Jahre 1945–1951. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 1994, ISBN 3-7757-0493-0, S. 167.
  20. Elly Nay: Ein strahlendes Weiss. Eigenverlag, Berlin / Köln 1984, S. 187.
  21. Archiv für Bildende Kunst am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Hrsg.): E. W. Nay. Bilder und Dokumente. Prestel-Verlag, München 1980, ISBN 3-7913-0499-2, S. 155–157.
  22. Magdalene Claesges: E. W. Nay. Lesebuch. Selbstzeugnisse und Schriften 1931–1968. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2002, ISBN 3-8321-7146-0, S. 198.
  23. Ernst Wilhelm Nay: Vom Gestaltwert der Farbe – Fläche, Zahl und Rhythmus. Prestel-Verlag, München 1955.
  24. Werner Haftmann: E. W. Nay. Verlag M. DuMont Schauberg, Köln 1960.
  25. Dirk Schwarze: Die Kunst der Inszenierung oder Als Arnold Bode Ernst Wilhelm Nay in den Himmel hob. Siebenhaar Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-936962-78-9, S. 18–19.
  26. Das Wandbild von Ernst Wilhelm Nay im Kasino des Kernforschungszentrum Karlsruhe. Eigenverlag, Karlsruhe 1969, S. o. S.
  27. E. W. Nay. Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 2000, ISBN 3-7757-9024-1, S. 154.
  28. Top-Zuschläge bei Online-Auktionen. auctionata.de, archiviert vom Original am 25. Juni 2014; abgerufen am 25. Juni 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/auctionata.de
  29. Künstlerdatenbank Ernst Wilhelm Nay. Van Ham, abgerufen am 10. Juni 2014.