Erotikon – Karussell der Leidenschaften

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Filmdaten
OriginaltitelErotikon – Karussell der Leidenschaften
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1963
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieBoštjan Hladnik
DrehbuchBoštjan Hladnik
ProduktionPiran-Film + Televisions GmbH (Egon Haebe)
MusikBojan Adamič
KameraGerhard Krüger
Besetzung

Erotikon – Karussell der Leidenschaften (Alternativtitel: Erotikon – Karneval der Liebe) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1963.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingrid, eine ehemalige Stripteasetänzerin ist mit Sven verheiratet. Nun wollen die beiden die lange geplante Hochzeitsreise endlich nachholen. Sie fahren in Begleitung von Gunnar, eines Freundes von Sven, der wiederum seine Geliebte, die junge und lebensgierige Ulla, mitbringt. Beide waren plötzlich bei Ingrid und Sven aufgetaucht. Reisestationen sind ein Segelschiff, ein Wohnwagen und ein halb verfallenes Schloss.

Dieser Trip wird für alle vier Teilnehmer eine große (und vor allem sinnliche) Herausforderung, da sie immer mehr in den Sog ihrer Leidenschaften und Begierden geraten, die auch den Partner des jeweils anderen nicht außen vor lassen. So verdreht die sinnliche Ulla rasch Sven den Kopf, während sich Ingrid mehr und mehr Gunnar hingezogen fühlt. Erst im Schockmoment eines schrecklichen, tödlich verlaufenen Ereignisses besinnen sich die Vier wieder und finden zu ihren jeweiligen Partnern zurück.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erotikon – Karussell der Leidenschaften passierte die FSK-Prüfung am 4. Oktober 1963. Die Uraufführung erfolgte am 24. Oktober 1963.

Die Bauten entwarf Niko Matul, die Produktionsleitung hatte Viktor Eisenbach.

Für den 61-jährigen Schauspielerveteranen Mathias Wieman war Erotikon – Karussell der Leidenschaften sein letzter deutscher Kinofilm.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Den pseudotiefsinnigen, unfreiwillig komischen deutschen Film, der die Ausweglosigkeit moderner Liebe darstellen will, verantwortet ein slowenischer Nachwuchsregisseur, ehemals Assistent von Claude Chabrol.“

Lexikon des Internationalen Films, Band 2, S. 898, Reinbek 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]