Erstlesebuch

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Ein Erstlesebuch ist ein Buch, das sich gut als erste Lektüre für Kinder in der ersten Klasse Volksschule oder Grundschule eignet.

Erstlesebücher haben eine sehr einfache und verständliche Handlung, zeichnen sich durch vereinfachte Sprache aus und handeln von Themen, die Kinder in diesem Alter ansprechen (z. B. Piraten, Ritter, Indianer, Fußball, Schule). Sie sind gut gegliedert, enthalten oft mehrere kurze Geschichten, haben aber weniger Illustrationen als Bilderbücher. Die Geschichten erscheinen mit Großdruck, oft wird die in den Schulbüchern verwendete Schrift verwendet. Erstlesebücher sind meistens 20–40 Seiten lang. Es gibt auch verschiedene Schwierigkeitsstufen.

Viele Erstlesebücher erscheinen z. B. beim Loewe-Verlag (Leselöwen-Reihe), beim Arena Verlag (Bücherbär-Reihe) oder beim Ravensburger-Verlag.

Eines der ersten pädagogisch angelegten Konzepte für Erstlesebücher entwickelte 1981 Peter Conrady (Universität Dortmund), heute ist das Konzept unter dem Namen Bücherbär-Leseschule bekannt. Seitdem erschienen viele Bücherbär-Bücher (Arena Verlag) von verschiedenen Autoren. Das Leselernkonzept umfasst fünf Stufen und basiert auf der Idee, Erfolgserlebnisse beim Lesen zu generieren und den Spaß am Lesen zu fördern. So sind die Texte der Bücher der ersten Lesestufe mit Bildern durchsetzt, die Substantive ersetzen. Die Schrift ist groß, der Text in Sinnabschnitte eingeteilt. Neben Bildern gehören kleine Rätsel und Textverständnisfragen zum Konzept der Bücherbär-Leseschule.

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