Erwin Guido Kolbenheyer

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Porträt Kolbenheyers von Emil Stumpp (1926) mit Signatur des Dargestellten (linke Unterschrift)

Erwin Guido Kolbenheyer (* 30. Dezember 1878 in Budapest, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 12. April 1962 in München) war ein österreichisch-deutscher Romanautor, Dramatiker und Lyriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolbenheyer wurde als Sohn des ungarndeutschen Architekten Franz (auch Ferenc) Kolbenheyer geboren, der als Angestellter des ungarischen Kultusministeriums am Bau der Budapester Universität beteiligt war.[1] Sein Großvater Moritz Kolbenheyer[2] war ein politisch einflussreicher Pfarrer in Ödenburg gewesen, seine Großmutter von Vatersseite war eine aus Wien stammende Ungarin; ein entfernter Verwandter war der ungarische Revolutionsgeneral Arthur Görgey. Kolbenheyers Mutter Amalie geb. Hein stammte aus einer alteingesessenen Familie in Karlsbad, ihr Vater war ebenfalls Architekt. Die Familie zog bald nach Erwins Geburt nach Karlsbad, wo er in die Schule kam. Anschließend besuchte er das Gymnasium in Eger. Ein Philosophie-, Psychologie- und Zoologiestudium an der Universität Wien (1900–1905) schloss er mit der Promotion zum Dr. phil. ab. In Wien wurde er 1906 Mitglied des akademischen Corps Symposion.[3] Während der Studienjahre verband Kolbenheyer eine Freundschaft mit dem bereits schriftstellerisch tätigen Stefan Zweig.[4]

1906 heiratete er in Wien Marianne Eitner (1880–1957), eine Tochter des Lederforschers Wilhelm Eitner.[5]

Im Ersten Weltkrieg meldete sich Kolbenheyer im Frühjahr 1915 freiwillig zum Kriegsdienst, wurde aber als frontuntauglich eingestuft und leitete bis Kriegsende ein Kriegsgefangenenlager bei Linz.[6]

1919 übersiedelte Kolbenheyer nach Tübingen, wo er bis 1932 als freier Schriftsteller lebte. In den Jahren 1917 bis 1926 schuf er sein Hauptwerk, die Romantrilogie Paracelsus.[7] Seit 1926 war er Mitglied der im gleichen Jahr gegründeten Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste.

Werk und Weltanschauung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolbenheyer legte auf sein denkerisches Werk dasselbe Gewicht wie auf sein dichterisches. Den Kern seiner Weltanschauung bildet ein sozialdarwinistischer Biologismus und die pseudoreligiöse Mystifizierung des Deutschtums. Er betrachtete Völker als überindividuelle, fundamental biologisch bestimmte Einheiten, die sich im fortwährenden Anpassungskampf nach den Mechanismen von Auslese und Differenzierung je nach ihrer Eigenart bewähren müssen. Wesen und Eigenart eines Volkes seien durch sein „Artplasma“ bestimmt. Den Deutschen schreibt er ein „faustisches“, ruhelos wühlendes Wesen zu, das alle Tiefen durchforsten und Gipfel erklimmen wolle und rastlos nach dem tiefsten Ruhepol seines Daseins suche. Spezifische Eigenarten etwa der deutschen Dichtkunst führt er auf solche angeblich biologisch-wesensmäßig determinierten Grundlagen deutschen Volkstums zurück. Sein dichterisches Werk ist auf die mythische Konstruktion von Leben und Geschichte vor dem Hintergrund dieser völkischen Ideologie gerichtet. Seine Darstellung historischer Stoffe will „das geistige Zu-sich-selbst-kommen des deutschen Volkes aus der Überdeckung durch die mittelmeerische Geistigkeit“ anhand konkreter Ereignisse und Gestalten beleuchten. Im Paracelsus wählt er dafür die Zeit der Reformation und schildert die Kämpfe zwischen Luthertum und Katholizismus, Humanismus und Wiedertäuferei als kulturhistorische Realisierung seiner Auffassungen. „Jeder der drei Bände wird eingeleitet durch ein ‚Gespräch‘ zwischen Wotan und Christus über das deutsche Volk, dessen Drang nach einem festen Glauben durch die konfessionelle Zersplitterung und leere religiöse Formeln erstickt werde.“[8] Kolbenheyer begründete eine Schule Gleichgesinnter, die den völkischen Aufbau nach dem Vorbild der mittelalterlichen Bauhütten befördern sollten.

Auch den Ersten Weltkrieg betrachtete Kolbenheyer als rassischen Überlebenskampf. Das deutsche Volk habe allein und auf sich gestellt gegen den „mediterranen Geist“ und für den „Lebensbestand der weißen Menschheit“ gekämpft, erklärte er in einer Rede im Frühjahr 1932.[9] Bereits 1928 gehörte Kolbenheyer zum Förderkreis des Kampfbunds für deutsche Kultur.[7] In der Zeit von 1933 bis 1944 unterstützte er den Nationalsozialismus in zahlreichen Reden und Schriften. Nach dem Tod Paul von Hindenburgs gehörte er zu den Unterzeichnern des Aufrufs der Kulturschaffenden zur „Volksbefragung“ am 19. August 1934 über die Zusammenlegung des Reichskanzler- und Reichspräsidentenamtes in der Person Hitlers.[7] Die Eingliederung des Sudetenlandes nach dem Münchner Abkommen begrüßte er euphorisch. 1940 trat er in die NSDAP ein.[10] Kolbenheyer wurde in der Zeit des Nationalsozialismus vielfach ausgezeichnet. 1944 wurde er von Adolf Hitler auf eine Sonderliste der Gottbegnadetenliste gesetzt, die die sechs in Hitlers Augen wichtigsten deutschen Schriftsteller enthalten sollte.[7] Hierdurch genoss er weitere Privilegien, etwa die Freistellung von sämtlichem Kriegsdienst auch an der Heimatfront.

1948 stufte ihn die Münchner Spruchkammer als Belasteten ein; er wurde zu fünf Jahren Berufsverbot, dem Entzug des halben Vermögens und 180 Tagen Sonderarbeit verurteilt.[11] Ein Revisionsverfahren 1950 erbrachte die Einstufung als minderbelastet, das Berufsverbot wurde aufgehoben und das Sühnegeld auf 1000 DM gesenkt. Kolbenheyer zeigte sich in der Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt einsichtig. Er war Mitglied der rechtsextremistischen Gesellschaft für Freie Publizistik und ihrer Vorläufer.[12]

Kolbenheyer lebte in Schlederloh und zuletzt in Gartenberg (Geretsried) bei Wolfratshausen. Er wurde auf dem Waldfriedhof in Gartenberg beigesetzt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1927 und 1937 wurde Erwin Guido Kolbenheyer fünfmal für den Nobelpreis für Literatur vorgeschlagen, von 1934 bis 1937 jedes Jahr, davon zweimal von Hans-Friedrich Rosenfeld und zuletzt von Heinz Kindermann.[13]

Stefan Zweig bezeichnete ihn 1942 als „literarischen Jugendfreund“, der „einer der offiziellen Dichter und Akademiker Hitlerdeutschlands geworden“ sei.[4] Werner Bergengruen bewertete Kolbenheyers Wirken während der NS-Diktatur 1946 mit den Worten: „In seiner großen Eitelkeit war er der Meinung, das geistige Leben Deutschlands kulminiere in seiner Person“.[14]

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden mehrere Schriften Kolbenheyers auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[15][16] Nach der Gründung der DDR traf 1953 die Veröffentlichung Das Kolbenheyer-Buch (1937, herausgegeben von Kolbenheyers Freund Ernst Frank) das gleiche Schicksal.[17] Auf der österreichischen Liste der gesperrten Autoren und Bücher (Wien 1946) war Kolbenheyers Gesamtwerk gesperrt; dennoch konnten seine Bücher 1951 beim Salzburger Rabenstein-Verlag erscheinen.[18]

Kolbenheyer-Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begleitet und unterstützt von Kolbenheyer selbst, gründete sich 1951 die „Gesellschaft der Freunde des Werkes von E. G. Kolbenheyer“, später in „Kolbenheyer-Gesellschaft e. V.“ umbenannt. 1958 folgte die Gründung einer Tochtergesellschaft in Österreich. Die Gesellschaft gibt seit 1955 den „Bauhüttenbrief“ heraus, verwaltet seit 1962 das Kolbenheyer-Archiv und besorgte von 1957 bis 1978 die Werkausgabe von Kolbenheyers Schriften. Neben dem schriftstellerischen Nachlass Kolbenheyers betreute das Archiv 1983 einen Bestand von 6000 Bibliotheks- und Archivbänden und 70.000 Fotografien.[19]

Die Gesellschaft hatte 1963 rund 850 Mitglieder. Ihr Sitz war lange Zeit Nürnberg, später Geretsried.[20] Die österreichische Tochtergesellschaft hatte in den 1970er Jahren 200 Mitglieder, ihr Sitz war anfangs Velden am Wörther See,[20] später Salzburg.[21][22] Vorsitzende der Gesellschaft waren unter anderem Karl-Heinz Laaser (um 1963)[20], Walter Hawelka (mindestens von 1989[23] bis 2005[24]) sowie Hans Berger (mindestens von 2012[25] bis 2018[26]). Vorsitzende der österreichischen Tochtergesellschaft waren u. a. Gerhard Soos (ab Gründung),[27] Fritz Friedl (mindestens von 1972[28] bis 1976[29]) sowie Heinrich Koller (mindestens von 1978[30] bis 1989[23]).[31]

Viele der Vorsitzenden waren mit rechtsradikalen bis rechtsextremistischen Kreisen teils eng verbunden. So war der langjährige Vorsitzende Walter Hawelka Mitglied im Witikobund,[32] und Hans Berger war zugleich Vertreter Österreichs bei dem rechtsextremen Zusammenschluss Europäische Aktion.[33][26] Heinrich Koller wurde in Österreich klar dem deutschnationalen Spektrum zugeordnet.[31] Entsprechend wird der Gesellschaft in der Literatur attestiert, sie würde „unter dem Deckmantel der Werkpflege ungehindert rassistisches Gedankengut predigen“. In den Veröffentlichungen der Kolbenheyer-Gesellschaft und der weltanschaulich verwandten Blunck-Gesellschaft trete „ein Geschichtsverständnis zutage, das in seiner extremsten Form eine implizite Leugnung des Holocaust darstellt und das eine Verortung dieser Vereinigungen im rechtsextremen Milieu nahe legt.“[34]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kolbenheyerstraße in seinem früheren Wohnort Geretsried wurde in den 1990er Jahren wegen politischer Bedenken in Graslitzer Straße umbenannt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Giordano Bruno. Die Tragödie der Renaissance, Drama über Giordano Bruno, 1903
  • Amor Dei, Spinoza-Roman, 1908
  • Meister Joachim Pausewang, Roman um Jakob Böhme, 1910 (siehe auch Adam von Dobschütz)
  • Montsalvasch, Roman, 1912.
  • Ahalibama, Erzählungen, 1913.
  • Der Dornbusch brennt, Gedichte, 1922.
  • Paracelsus (Kolbenheyer): ISBN 3-469-00108-1.
    • Die Kindheit des Paracelsus, 1917
    • Das Gestirn des Paracelsus, 1922
    • Das Dritte Reich des Paracelsus, 1926
  • Drei Legenden, 1923.
  • Die Bauhütte 1926 (überarbeitet 1939 und unter dem Titel Die Philosophie der Bauhütte 1952)
  • Das Lächeln der Penaten, Roman, 1927.
  • Die Brücke, Schauspiel, 1929.
  • Karlsbader Novelle, 1929.
  • Jagt ihn – ein Mensch! Schauspiel, 1931.
  • Das Gesetz in dir, Schauspiel, 1931.
  • Reps, die Persönlichkeit, Roman, 1932.
  • Die Begegnung auf dem Riesengebirge, Novelle, 1932.
  • Klaas Y, der große Neutrale, Erzählungen, 1936.
  • Das gottgelobte Herz, Roman, 1938.
  • Widmungen, Gedichte, 1938.
  • Vox humana, Gedichte, 1940.
  • Zwei Reden: Das Geistesleben in seiner volksbiologischen Bedeutung. Jugend und Dichtung, 1942.
  • Menschen und Götter, Dramen-Tetralogie, 1944.
  • Sebastian Karst über sein Leben und seine Zeit, Autobiographie. 3 Bände. 1957/58
  • Mensch auf der Schwelle (entstanden 1951–1956), 1969

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingeborg Drewitz: Die dichterische Darstellung ethischer Probleme im Werke Erwin Guido Kolbenheyers. Dissertation. Berlin 1945.
  • Ernst Frank: Jahre des Glücks, Jahre des Leids. Eine Kolbenheyer-Biographie. Blick + Bild Verlag Kappe, Velbert u. a. 1969.
    • N.B.: Frank war Hrsg. von Das Kolbenheyer-Buch, Karlsbad 1937.
  • Waldemar Grosch: Erwin Guido Kolbenheyer. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 4, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7, Sp. 331–336.
  • Christian Jäger: Eigenart und Eigentum. Erwin Guido Kolbenheyers Politik des Arkanum. In: ders.: Minoritäre Literatur. Das Konzept der kleinen Literatur am Beispiel prager- und sudetendeutscher Werke. Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2005 (Habilitationsschrift an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2001), ISBN 3-8244-4607-3, S. 119–178.
  • Eberhard Knobloch: Die Wortwahl in der archaisierenden chronikalischen Erzählung. Meinhold, Raabe, Storm, Wille, Kolbenheyer. (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik. 45). Kümmerle, Göppingen 1971, ISBN 3-87452-085-4.
  • Franz Koch: Kolbenheyer. Göttinger Verlag-Anstalt, Göttingen 1953
  • Herbert Seidler: Kolbenheyer, Erwin Guido. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 453–455 (Digitalisat).
  • Thomas Vordermayer: Bildungsbürgertum und völkische ideologie. Konstitution und gesellschaftliche Tiefenwirkung eines Netzwerks völkischer Autoren (1919–1959). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2016.
  • Siegfried Wagner: Wer war Erwin Guido Kolbenheyer? In: Literatur in Bayern. In: München. 15, 1989, S. 2–11.
  • Martina Wagner-Egelhaaf: Mystik der Moderne. Die visionäre Ästhetik der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert. Metzler, Stuttgart 1989, ISBN 3-476-00665-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Erwin Guido Kolbenheyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Kolbenheyer (13. Februar 1841 in Eperjes – 11. Januar 1881 in Buziás), siehe auch Kolbenheyer Ferenc, bei Magyar Életrajzi Lexikon
  2. Kolbenheyer Móric, bei Magyar Életrajzi Lexikon
  3. Kösener Corpslisten 1930, 136/38
  4. a b Stefan Zweig: Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers, Stockholm 1942, Kapitel 6 (online).
  5. Josef Alois Sagoschen: Eitner, Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S. 425 (Digitalisat).
    Dgl. Herbert Seidler: Kolbenheyer, Erwin Guido. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 453–455 (Digitalisat).
  6. Christian Jäger: Minoritäre Literatur. Das Konzept der kleinen Literatur am Beispiel prager- und sudetendeutscher Werke. Wiesbaden 2005, S. 163, Anm. 136.
  7. a b c d Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Vollst. überarb. Ausg., Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-17153-8, S. 295.
  8. Alle Zitate dieses Absatzes aus Herbert Seidlers Eintrag über Kolbenheyer in der NDB.
  9. Christiane Weller: Weltkriegsdrama und Nationalsozialismus. In: Der Erste Weltkrieg in der Dramatik. Deutsche und australische Perspektiven. J.B. Metzler, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-476-04671-0, S. 201–222 (zu Kolbenheyer: S. 202f.).
  10. Datum bei Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Vollst. überarb. Ausg., Fischer, Frankfurt am Main 2009, S. 296.
  11. Hermann Weiß (Hrsg.): Biographisches Lexikon zum Dritten Reich. Fischer, Frankfurt am Main 1998, S. 274.
  12. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Vollst. überarb. Ausg., Fischer, Frankfurt am Main 2009, S. 296.
  13. Eintrag Kolbenheyers in der Nominierungsdatenbank der Nobelpreisorganisation, Abruf im Dezember 2019.
  14. Zitat bei Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Vollst. überarb. Ausg., Fischer, Frankfurt am Main 2009, S. 296.
  15. polunbi.de
  16. polunbi.de
  17. polunbi.de
  18. Ursula Kramml: Salzburger Verlagsgeschichte von 1945 bis 1959. Diplomarbeit (Magistergrad) unter Michael Schmolke. Universität Salzburg, Salzburg 2002, S. 60 (wienbibliothek.at [PDF; 2,1 MB; abgerufen am 28. Dezember 2019]).
  19. Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Bibliotheken, 2. Ausgabe, München 1983, ISBN 3598105002, S. 89.
  20. a b c Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 54. Jahrgang (1963), ISBN 3111698556, S. 851.
  21. Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 56. Jahrgang (1974), ISBN 3110826062, S. 1225.
  22. Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 58. Jahrgang (1981), ISBN 3110838966, S. 1396.
  23. a b Wolfgang Kessler: Ostdeutsches Kulturgut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch der Sammlungen, Vereinigungen und Einrichtungen mit ihren Beständen. Saur, München 1989, ISBN 3598105770, S. 359.
  24. Frank Kupke: Krippen-Kleinod mit Makeln. In: Main-Post, 8. November 2005, Zugriff am 22. Juni 2020.
  25. Festveranstaltung zum Gedenken an Erwin Guido Kolbenheyer. Veranstaltungsankündigung im Haus der Heimat Wien, Frühjahr 2012, Zugriff am 22. Juni 2020.
  26. a b Michaela Reibenwein: Nazi-Vorwürfe: Verdächtige sterben weg. In: Kurier, 26. August 2018, Zugriff am 22. Juni 2020.
  27. Kolbenheyer an seine Freunde in Österreich. In: Sudetenpost, 2. Jg., Heft 1, 14. Jänner 1956, S. 4.
  28. Salzburg. In: Sudetenpost, 18. Jg., Heft 2, 28. Jänner 1972, S. 5.
  29. Salzburg. In: Sudetenpost, 22. Jg., Heft 3, 5. Februar 1976, S. 6.
  30. Salzburg. In: Sudetenpost, 24. Jg., Heft 11, 1. Juni 1978, S. 6.
  31. a b Alexander Pinwinkler: Die „Gründergeneration“ der Universität Salzburg. Biographien, Netzwerke, Berufungspolitik, 1960–1975. Böhlau Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-205-20937-9, S. 82.
  32. Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS – Drucksache 13/1273 – Der »Witikobund«, der Antisemitismus und der Rechtsextremismus. Drucksache 13/1483 vom 24. Mai 1995.
  33. AFP-Tagung an österreichisch-ungarischer Grenze. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Meldung aus der Rubrik Neues von ganz rechts, November 2015, Zugriff am 22. Juni 2020.
  34. Jan-Henning Brinkmann: Literarische Seniorenzirkel? Gesellschaften zur Förderung des Werkes von Schriftstellern des Dritten Reiches (Miegel, Kolbenheyer, Blunck). In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): Dichter für das »Dritte Reich«. Band 2. Aisthesis Verlag, Bielefeld, 2011, ISBN 978-3-89528-855-5, S. 301–342 (Zitat: S. 337).