Erwin Rehmann

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Erwin Rehmann (* 27. November 1921 in Laufenburg; † 11. Dezember 2020 ebenda[1]) war ein Schweizer Bildhauer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehmann Museum Laufenburg
Rehmann Museum in Laufenburg

Rehmann erhielt seine Schulbildung in Laufenburg und im Lehrerseminar Wettingen. Anschliessend studierte er zunächst einige Semester Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich und der Universität Basel. Nach dem 2. Weltkrieg besuchte er Bildhauerkurse an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris.[2] Nach anfänglichem impressionistischem Arbeiten bewegte er sich in Richtung Expressionismus.

Nach Ausstellungen seiner Werke in der Schweiz, wie dem Kunstmuseum Luzern und Aargauer Kunsthaus, wurden seine Werke im europäischen Raum, zum Beispiel an der Biennale di Venezia, in der Galleria civica d’arte moderna e contemporanea in Turin, im Musée Rodin in Paris und in Wien gezeigt. Erfolge in Übersee, wie San Francisco und New York und Ausstellungen im asiatischen Raum folgten.

Seit 2001 werden Rehmanns Werke im Rehmann Museum in Laufenburg gemeinsam mit den Werken weiterer Künstler ausgestellt.[3]

Die letzten zwei Jahre seines Lebens verbrachte er im Altersheim, von wo aus er sich aber weiterhin seiner Kunst widmete.[4] Am 11. Dezember 2020 starb er im Alter von 99 Jahren.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1965: Diplôme et Médaille d'Argent, Conseil Européen d'Art et Esthétique an der Ausstellung Les Arts en Europe in Brüssel.
  • 1966: Hans Arp-Preis Biel.
  • 1976: Kunstpreis des Kantons Aargau.
  • 1976: Ehrenbürgerschaft der Stadt Laufenburg.
  • 1978: Silbermedaille "die schönsten Bücher der Welt", Israel-Museum Jerusalem.

Quelle:[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Editions du Griffon (Hrsg.): Erwin Rehmann 1. Neuchâtel 1967.
  • Editions du Griffon (Hrsg.): Erwin Rehmann 2. Neuchâtel 1977.
  • Editions du Griffon (Hrsg.): Erwin Rehmann 3. Neuchâtel 1987.
  • Erwin Rehmann: Erwin Rehmann – Memesis. Stiftung Museum Erwin Rehmann, Laufenburg 2011, ISBN 978-3-03303168-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Erwin Rehmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Schütz: Laufenburg: Trauer um Erwin Rehmann. In: Südkurier. 14. Dezember 2020, abgerufen am 15. Dezember 2020.
  2. Rehmann Museum: Biographie. Abgerufen am 21. Dezember 2020.
  3. Informationen zum Museum des Künstlers auf rehmann-museum.ch
  4. Der bekannte Bildhauer Erwin Rehmann: Das Leben ganz der Kunst verschrieben. Abgerufen am 21. Dezember 2020.
  5. Stationen des Schaffens von Erwin Rehmann. Archiviert vom Original; abgerufen am 10. Juli 2017.