Erzbistum Ende

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Erzbistum Ende
Basisdaten
Staat Indonesien
Diözesanbischof Vincentius Sensi Potokota
Generalvikar Yosef Seran SVD
Fläche 5.084 km²
Pfarreien 54 (31.12.2008 / AP2009)
Einwohner 468.185 (31.12.2008 / AP2009)
Katholiken 444.108 (31.12.2008 / AP2009)
Anteil 94,9 %
Diözesanpriester 88 (31.12.2008 / AP2009)
Ordenspriester 76 (31.12.2008 / AP2009)
Katholiken je Priester 2.708
Ordensbrüder 165 (31.12.2008 / AP2009)
Ordensschwestern 326 (31.12.2008 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Indonesisch
Kathedrale Gereja Katedral Kristus Raja (Christkönigskath.)
Suffraganbistümer Bistum Denpasar
Bistum Larantuka
Bistum Maumere
Bistum Ruteng
Kathedrale in Ende

Das Erzbistum Ende (lateinisch Archidioecesis Endehenus) ist eine in Indonesien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Ende.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum Ende wurde am 16. September 1913 durch Papst Pius X. aus Gebietsabtretungen des Apostolischen Vikariates Batavia als Apostolische Präfektur Kleine Sundainseln errichtet. Die Apostolische Präfektur Kleine Sundainseln wurde am 12. März 1922 durch Papst Pius XI. zum Apostolischen Vikariat erhoben. Das Apostolische Vikariat Kleine Sundainseln gab am 25. Mai 1936 Teile seines Territoriums zur Gründung des Apostolischen Vikariates Niederländisch-Timor ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 10. Juli 1950 zur Gründung der Apostolischen Präfektur Denpasar. Am 8. März 1951 gab das Apostolische Vikariat Kleine Sundainseln Teile seines Territoriums zur Gründung der Apostolischen Vikariate Larantuka und Ruteng ab. Gleichzeitig wurde das Apostolische Vikariat Kleine Sundainseln in Apostolisches Vikariat Endeh umbenannt. Das Apostolische Vikariat Endeh gab am 20. Oktober 1959 Teile seines Territoriums zur Gründung der Apostolischen Präfektur Weetebula ab.

Am 3. Januar 1961 wurde das Apostolische Vikariat Endeh durch Papst Johannes XXIII. mit der Apostolischen Konstitution Quod Christus[1] zum Erzbistum erhoben. Das Erzbistum Endeh wurde am 14. Mai 1974 in Erzbistum Ende umbenannt. Am 14. Dezember 2005 gab das Erzbistum Ende Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Maumere ab.

Ordinarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apostolische Präfekten der Kleinen Sundainseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pietro Noyen SVD, 1913–1921

Apostolische Vikare der Kleinen Sundainseln / von Endeh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arnoldo Verstraelen SVD, 1922–1932
  2. Heinrich Leven SVD, 1933–1950
  3. Antoine Hubert Thijssen SVD, 1951–1961, dann Bischof von Larantuka

Erzbischöfe von Endeh / Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabriel Wilhelmus Manek SVD, 1961–1968
  2. Donatus Djagom SVD, 1968–1996
  3. Longinus da Cunha, 1996–2006
  4. Vincentius Sensi Potokota, seit 2007

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erzbistum Ende – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes XXIII: Const. Apost. Quod Christus, AAS 48 (1956), n. 5, p. 244ss.