Erzbistum Katowice

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Erzbistum Katowice
Karte Erzbistum Katowice
Basisdaten
Staat Polen
Kirchenprovinz Katowice
Diözesanbischof Wiktor Skworc
Weihbischof Adam Wodarczyk
Marek Szkudło
Grzegorz Olszowski
Emeritierter Diözesanbischof Damian Zimoń
Gründung 1925
Fläche 2400 km²
Dekanate 33 (26.12.2007)
Pfarreien 321 (2016 / AP 2017)
Einwohner 1.486.000 (2016 / AP 2017)
Katholiken 1.443.000 (2016 / AP 2017)
Anteil 97,1 %
Diözesanpriester 966 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 126 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 1321
Ständige Diakone 3 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 199 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 870 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Christkönigskathedrale
Website www.archidiecezja.katowice.pl
Suffraganbistümer Bistum Oppeln
Bistum Gleiwitz
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Katowice

Kirchenprovinz Katowice

Die Christkönigskathedrale Katowice

Das Erzbistum Katowice (lat.: Archidioecesis Katovicensis, poln.: Archidiecezja katowicka) erstreckt sich über den Ostteil Oberschlesiens in Polen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Angliederung Ostoberschlesiens (die Region um Kattowitz) an Polen am 20. Juni 1922 schieden die katholischen Pfarreien dieses Gebiets und diejenigen im seit 1918 polnischen Teil des Teschener Schlesiens, das vorher zu Österreich-Ungarn gehörte, am 7. November 1922 aus dem Bistum Breslau aus. Zunächst wurde am 17. Dezember 1922 eine, dem Papst unterstellte, Apostolische Administratur eingerichtet, worauf am 28. Oktober 1925 mit der Bulle Vixdum Poloniae Unitas des Papstes Pius XI. die Gründung des Bistums Kattowitz vollzogen wurde. Gleichzeitig trat der erste Bischof August Hlond sein Amt in der, dem Erzbistum Krakau als Suffragan unterstellten, neu gegründeten Diözese an.

Am 25. März 1992 wurde das Bistum im Zuge der Reform der polnischen Bistümer in den Stand eines Erzbistums erhoben. Die Grundlage für die Reform bildete die Apostolische Konstitution Papst Johannes Pauls II., Totus tuus Poloniae populus. Seitdem bildet das neue Erzbistum Katowice eine Kirchenprovinz, der die Bistümer Gliwice und Oppeln als Suffragandiözesen zugeordnet sind.[1] Die Kirchenprovinz Kattowitz nimmt das Gebiet des gesamten historischen Oberschlesiens auf. Das Erzbistum wird von 1,7 Mio. Einwohnern bewohnt und Erzbischof bzw. Metropolit ist Wiktor Skworc. Die Hauptkirche der Diözese ist die Christkönigskathedrale in Kattowitz.

Seit 1993 besteht eine Partnerschaft mit dem Bistum Essen.

Ausdehnung des Erzbistums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Kreise und kreisfreie Städte gehören dem Erzbistum Katowice an:

Bischöfe und Erzbischöfe seit 1925[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weihbischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bistumsheilige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Antonius in Rybnik ist die größte Kirche und hat die höchsten Kirchtürme (96 m) des Bistums

Wichtige Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Erzbistum Katowice haben sechs Kirchen den Rang einer Basilica minor[2]:

Klöster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franziskanerkloster in Panewniki (1908 gegründet)
  • Franziskanerkloster in Chorzów (1934 gegründet)
  • Franziskanerkloster in Rybnik-Zamysłów (1983 gegründet)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Erzbistum Katowice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.
  2. Vgl. gcatholic.org; abger. am 14. Juni 2018.