Erzbistum Lima

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Erzbistum Lima
Karte Erzbistum Lima
Basisdaten
Staat Peru
Diözesanbischof Carlos Castillo Mattasoglio
Weihbischof Ricardo Augusto Rodríguez Álvarez
Guillermo Teodoro Elías Millares
Emeritierter Diözesanbischof Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne
Emeritierter Weihbischof Mario Cornejo
Adriano Tomasi Travaglia OFM
Fläche 639 km²
Pfarreien 121 (2016 / AP 2017)
Einwohner 2.867.351 (2016 / AP 2017)
Katholiken 2.413.163 (2016 / AP 2017)
Anteil 84,2 %
Diözesanpriester 188 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 424 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 3.943
Ständige Diakone 3 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 761 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 1.223 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale San Juan Apóstol y Evangelista
Website www.arzobispadodelima.org
Suffraganbistümer Bistum Callao
Bistum Carabayllo
Bistum Chosica
Bistum Huacho
Bistum Ica
Bistum Lurín
Territorialprälatur Yauyos

Das Erzbistum Lima (lat.: Archidioecesis Limana, span.: Arquidiócesis/Arzobispado de Lima) ist eine Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche in Peru mit Sitz in Lima.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum Lima wurde am 14. Mai 1541 durch Papst Paul III. mit der Päpstlichen Bulle Illuis fulciti praesidio aus Gebietsabtretungen des Bistums Cuzco errichtet. Es wurde dem Erzbistum Sevilla als Suffraganbistum unterstellt.

Am 12. Februar 1546 wurde das Bistum Lima durch Papst Paul III. zum Erzbistum und Metropolitansitz erhoben. Der Erzbischof von Lima ist seit 1572 zugleich Primas von Peru. Zwischen 1946 und 2001 wurden alle Erzbischöfe von Lima zu Kardinälen kreiert, sodass Lima als traditionell mit der Kardinalswürde verbundener Bischofssitz galt.

Gebietsabtrennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum gab in seiner Geschichte mehrmals Teile seines Territoriums zur Gründung neuer Bistümer ab.

Datum Auch abgebendes Bistum Gegründetes Bistum
8. Januar 1546 Erzbistum Quito
27. Juni 1561 Erzbistum La Plata Erzbistum Santiago de Chile
15. April 1577 Erzbistum Arequipa
15. April 1577 Erzbistum Trujillo
28. Mai 1803 Erzbistum Ayacucho o Huamanga
Erzbistum Cuenca
Erzbistum Popayán
Erzbistum Quito
Erzbistum Trujillo
Bistum Maynas
17. März 1865 Erzbistum Huancayo
15. Mai 1899 Bistum Huaraz
10. August 1946 Bistum Ica
12. April 1957 Territorialprälatur Yauyos
15. Mai 1958 Bistum Huacho
14. Dezember 1996 Bistum Carabayllo
14. Dezember 1996 Bistum Chosica
14. Dezember 1996 Bistum Lurín

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erzbistum Lima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Erzbischöfliches Palais in Lima