Erzbistum Manaus

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Erzbistum Manaus
Basisdaten
Staat Brasilien
Diözesanbischof Sérgio Eduardo Castriani CSSp
Weihbischof José Albuquerque de Araújo
Edmilson Tadeu Canavarros dos Santos SDB
Emeritierter Diözesanbischof Luiz Soares Vieira
Emeritierter Weihbischof Mário Pasqualotto PIME
Generalvikar Edmilson Tadeu Canavarros dos Santos
José Albuquerque de Araújo
Fläche 91.631 km²
Pfarreien 84 (31.12.2013 / AP2014)
Einwohner 2.033.121 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken 1.426.762 (31.12.2013 / AP2014)
Anteil 70,2 %
Diözesanpriester 56 (31.12.2013 / AP2014)
Ordenspriester 86 (31.12.2013 / AP2014)
Ständige Diakone 34 (31.12.2013 / AP2014)
Katholiken je Priester 10.048
Ordensbrüder 98 (31.12.2013 / AP2014)
Ordensschwestern 171 (31.12.2013 / AP2014)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Catedral Metropolitana Nossa Senhora da Conceição
Website arquidiocesedemanaus.org.br
Suffraganbistümer Bistum Alto Solimões
Territorialprälatur Borba
Bistum Coari
Bistum Cruzeiro do Sul
Territorialprälatur Itacoatiara
Bistum Parintins
Bistum Rio Branco
Bistum Roraima
Bistum São Gabriel da Cachoeira
Territorialprälatur Tefé

Das Erzbistum Manaus (lat.: Archidioecesis Manaënsis) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Manaus im Bundesstaat Amazonas.

Kathedrale in Manaus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum Manaus wurde am 27. April 1892 durch Papst Leo XIII. mit der Apostolischen Konstitution Ad universas orbis aus Gebietsabtretungen des Bistums Belém do Pará als Bistum Amazonas errichtet. Das Bistum Amazonas wurde dem Erzbistum São Salvador da Bahia als Suffraganbistum unterstellt. Am 1. Mai 1906 wurde das Bistum Amazonas dem Erzbistum Belém do Pará als Suffraganbistum unterstellt. Das Bistum Amazonas gab am 15. August 1907 Teile seines Territoriums zur Gründung der Territorialabtei Nossa Senhora do Monserrate do Rio de Janeiro ab. Am 23. Mai 1910 gab das Bistum Amazonas Teile seines Territoriums zur Gründung der Apostolischen Präfekturen Alto Solimões und Tefé ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 15. Dezember 1915 zur Gründung des Bistums Caratinga und am 4. Oktober 1919 zur Gründung der Territorialprälatur Acre e Purus. Das Bistum Amazonas gab am 1. Mai 1925 Teile seines Territoriums zur Gründung der Territorialprälaturen Porto Velho und Lábrea ab.

Am 16. Februar 1952 wurde das Bistum Amazonas durch Papst Pius XII. mit der Apostolischen Konstitution Ob illud zum Erzbistum erhoben und in Erzbistum Manaus umbenannt.[1] Das Erzbistum Manaus gab am 12. Juli 1955 Teile seines Territoriums zur Gründung der Territorialprälatur Parintins ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 26. Juni 1961 zur Gründung der Territorialprälatur Humaitá. Am 13. Juli 1963 gab das Erzbistum Manaus Teile seines Territoriums zur Gründung der Territorialprälaturen Borba, Coari und Itacoatiara ab.

Ordinarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Amazonas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbischöfe von Manaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pius XII: Const. Apost. Ob illud, AAS 44 (1952), n. 12, S. 606ff.