Erzbistum Monreale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erzbistum Monreale
Karte Erzbistum Monreale
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Sizilien
Kirchenprovinz Palermo
Metropolitanbistum Erzbistum Palermo
Diözesanbischof Michele Pennisi
Emeritierter Diözesanbischof Salvatore Di Cristina
Generalvikar Antonino Dolce
Fläche 1.509 km²
Pfarreien 70 (2016 / AP 2017)
Einwohner 262.906 (2016 / AP 2017)
Katholiken 259.615 (2016 / AP 2017)
Anteil 98,7 %
Diözesanpriester 101 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 30 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 1.982
Ständige Diakone 13 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 33 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 150 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Santa Maria La Nova in Monreale
Website Erzbistum Monreale
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Palermo

Das Erzbistum Monreale (lat.: Archidioecesis Montis Regalis, ital.: Arcidiocesi di Monreale) ist eine auf Sizilien gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche in Italien.

Es gehört zur Kirchenprovinz Palermo in der Kirchenregion Sizilien und ist ein Suffraganbistum des Erzbistums Palermo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum Monreale wurde 1183 durch Papst Lucius III. auf Betreiben des Königs Wilhelm II. und seines Vizekanzlers Matheus als politisches Gegengewicht zum Erzbistum Palermo, dessen Bischof nach altem Recht vom Domkapitel gewählt und nicht vom König bestimmt wurde, errichtet. Grundlage war das 1176 von Wilhelm II. gegründete Kloster S. Maria Nuova.

Bis zum 2. Dezember 2000 war es Metropolitansitz der Kirchenprovinz Monreale, die von Johannes Paul II. durch die Apostolische Konstitution Ad maiori consulendum aufgelöst wurde. Das Erzbistum Monreale wurde dann ein Suffraganbistum des Erzbistums Palermo, behielt aber seinen Status als Erzbistum bei.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ad maiori consulendum, AAS 93 (2001), n. 3, S. 128f.
Kathedrale Santa Maria La Nova