Erzbistum Rouen

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Erzbistum Rouen
Basisdaten
Staat Frankreich
Diözesanbischof Dominique Lebrun
Emeritierter Diözesanbischof Jean-Charles Descubes
Generalvikar Philippe Mahut
Fläche 4.228 km²
Pfarreien 53 (2014 / AP 2015)
Einwohner 868.500 (2014 / AP 2015)
Katholiken 652.000 (2014 / AP 2015)
Anteil 75,1 %
Diözesanpriester 107 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 28 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 4.830
Ständige Diakone 19 (2014 / AP 2015)
Ordensbrüder 58 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 160 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Notre-Dame de l’Assomption
Website catholique-rouen.cef.fr/
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz

Kirchenprovinz Rouen

Das Erzbistum Rouen (lateinisch Archidioecesis Rothomagensis, französisch Archidiocèse de Rouen) ist ein im Norden Frankreichs gelegenes Erzbistum der römisch-katholischen Kirche. Die amtierenden Erzbischöfe von Rouen führen den Titel Primas der Normandie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 2. Jahrhundert ist Rouen Bischofssitz. Die Amtszeit des ersten Bischofs Saint-Victrice war von 385 bis 410. Rouen wurde im 5. oder 6. Jahrhundert zum Erzbistum erhoben. Rouen war Krönungsort und Grablege der normannischen Herzöge sowie Metropolitankirche der Normandie. Am 11. April 1658 wurden die Überseegebiete als Apostolisches Vikariat Neufrankreich ausgegliedert. Am 6. Juli 1974 wurde das Bistum Le Havre ausgegliedert. Aktueller Bischof ist seit seiner Ernennung 2015 Dominique Lebrun.

Suffragansitze bis 1801 waren:

  1. Bistum Avranches
  2. Bistum Bayeux
  3. Bistum Coutances
  4. Bistum Évreux
  5. Bistum Lisieux
  6. Bistum Sées

Suffragansitze seit 1817 sind oder wurden:

  1. Bistum Bayeux
  2. Bistum Coutances
  3. Bistum Évreux
  4. Bistum Le Havre (seit 1974)
  5. Bistum Sées

Bischöfe, die aus dem Erzbistum Rouen stammen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]