Erzbistum Vaduz

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Erzbistum Vaduz
Karte Erzbistum Vaduz
Basisdaten
Staat Liechtenstein
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Wolfgang Haas
Generalvikar Markus Walser
Fläche 160 km²
Pfarreien 10 (2011 / AP 2013)
Einwohner 35.894 (2011 / AP 2013)
Katholiken 27.279 (2011 / AP 2013)
Anteil 76 %
Diözesanpriester 23 (2011 / AP 2013)
Ordenspriester 11 (2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 802
Ordensbrüder 11 (2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 52 (2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Latein, Deutsch
Kathedrale St. Florin
Website www.erzbistum-vaduz.li
Kathedrale St. Florin

Das Erzbistum Vaduz (lateinisch Archidioecesis Vadutiensis) erstreckt sich geografisch auf das Staatsgebiet des Fürstentums Liechtenstein, es ist damit eines der kleinsten Erzbistümer der römisch-katholischen Kirche.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum Vaduz wurde am 2. Dezember 1997 von Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Ad satius consulendum errichtet.[1] Zuvor war das Gebiet als Dekanat Liechtenstein ein Teil des Bistums Chur. Der öffentliche und feierliche Vollzug fand am 21. Dezember 1997 in der zur Kathedrale erhobenen Pfarrkirche St. Florin von Vaduz statt. Die Erzdiözese ist direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt und gehört keiner Bischofskonferenz an. Die Gründung des Erzbistums ermöglichte es, den aus Liechtenstein stammenden Bischof des Bistums Chur, Wolfgang Haas, der in seinem Bistum umstritten war, in das nahegelegene Vaduz zu versetzen.

Patrone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptpatronin des Erzbistums ist die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, und zwar unter dem Titel Mariä Geburt (8. September). Nebenpatrone sind der heilige Märtyrer Luzius und der heilige Florinus.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bistumsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum Vaduz besteht aus zwölf Pfarreien:[2]

Bistumsleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wohnsitz des Erzbischofs, die Erzbischöfliche Kanzlei und das Sekretariat befinden sich im Frauenkloster der Schwestern vom Kostbaren Blut (SPPS) in Schellenberg. Das Erzbischöfliche Generalvikariat hingegen befindet sich in Vaduz.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ad satius consulendum, AAS 90 (1998), n. 1, S. 8f.
  2. Website Erzbistum Vaduz