Erzbistum Vilnius

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Erzbistum Vilnius
Karte Erzbistum Vilnius
Basisdaten
Staat Litauen
Diözesanbischof Gintaras Grušas
Weihbischof Arūnas Poniškaitis
Darius Trijonis
Emeritierter Diözesanbischof Audrys Kardinal Bačkis
Fläche 9.644 km²
Pfarreien 95 (2014 / AP2015)
Einwohner 773.406 (2014 / AP2015)
Katholiken 558.847 (2014 / AP2015)
Anteil 72,3 %
Diözesanpriester 131 (2014 / AP2015)
Ordenspriester 44 (2014 / AP2015)
Katholiken je Priester 3.193
Ordensbrüder 54 (2014 / AP2015)
Ordensschwestern 172 (2014 / AP2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Litauisch
Kathedrale St. Stanislaus
Website vilnius.lcn.lt
Suffraganbistümer Kaišiadorys
Panevėžys

Das Erzbistum Vilnius (lat.: Archidioecesis Vilnensis, lit. Vilniaus arkivyskupija) ist ein Erzbistum im östlichen Litauen und wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Litauen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Diözese von Vilnius geht zurück in das 14. Jahrhundert, als Litauen durch die Heirat des Litauerfürsten Jogaila mit Hedwig von Anjou christianisiert wurde.

Nachdem Vilnius ab 1922 von Polen annektiert worden war, sah sich der Heilige Stuhl unter Papst Pius XI. gezwungen, neben der Litauischen Kirchenprovinz mit Sitz in Kaunas auch Vilnius am 28. Oktober 1926 zur Erzdiözese und Metropolie zu erheben. Gleichzeitig wurden die Suffragane Kaišiadorys und Panevėžys durch Abtrennung geschaffen.

Nach der Reorganisation der litauischen Kirche 1991 blieben beide Kirchenprovinzen erhalten. Gleichzeitig wurden die in der Republik Polen befindlichen Territorien der Erzdiözese Vilnius zum Bistum Białystok erhoben.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erzbistum Vilnius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien