Escatrón

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Gemeinde Escatrón
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Escatrón
Escatrón (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Aragonien
Provinz: Saragossa
Comarca: Ribera Baja del Ebro
Koordinaten 41° 18′ N, 0° 19′ WKoordinaten: 41° 18′ N, 0° 19′ W
Höhe: 140 msnm
Fläche: 94,64 km²
Einwohner: 1.026 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 10,84 Einw./km²
Postleitzahl: 50790
Gemeindenummer (INE): 50101 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin: María Carmen Aguerri Puel
Website: www.escatron.es
Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk von Escatrón.

Escatrón ist eine spanische Gemeinde (municipio) in der Provinz Saragossa der Autonomen Region Aragonien. Sie liegt in der Comarca Ribera Baja del Ebro am rechten Ufer des Ebro an der Einmündung des Río Martín. Der Ort hatte am 1. Januar 2018 1026 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprünglich Scatro genannte Ort wurde von König Alfonso el Batallador 1133 von den Mauren zurückerobert.

Während des Bürgerkrieges lag die Gegend zunächst im von den Republikanern kontrollierten Teil Spaniens. Hier gab es einen Feldflugplatz, der auch von Jagdflugzeugen der Roten Armee genutzt wurde. Im Verlauf der Aragonoffensive fiel die Gegend an die Nationalspanier. Escatrón diente im weiteren Verlauf der Offensive zunächst auch Heinkel-He-45-Aufklärern und später Messerschmitt-Bf-109-Jagdflugzeugen der deutschen Legion Condor als Basis, später während der Ebroschlacht nutzte die italienische Aviazione Legionaria den Platz.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anders als in den meisten aragonesischen Gemeinden dieser Größe stützt sich die Wirtschaft nicht hauptsächlich auf die Landwirtschaft, sondern sie wird von dem Wärmekraftwerk (Central Termoeléctrica del Ebro Escatrón-Los Fayos der E.On España) getragen, das bis 2011 auf Braunkohlebasis (Vorkommen von Andorra (Teruel) und Mequinenza) Elektrizität erzeugte, ehe es durch ein neu errichtetes Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk ersetzt wurde.[2]

Bevölkerungsentwicklung seit 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1981 1991 2001 2008
2.319 2.291 2.106 2.128 1.944 3.270 3.526 2.314 1.483 1.343 1.259 1.154

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción mit einem aus dem Kloster Rueda stammenden Alabasteraltar
  • Reste der Stadtmauer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Escatrón – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Verflüssigtes Erdgas soll Versorgung sichern. 10. Juli 2009, abgerufen am 10. August 2013.