Eschdorf (Remda-Teichel)

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Eschdorf
Koordinaten: 50° 45′ 29″ N, 11° 15′ 37″ O
Höhe: 294 m
Einwohner: 61[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07407
Vorwahl: 036744
Die Kirche
Die Kirche

Eschdorf ist ein Ortsteil der Stadt Remda-Teichel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ständig ansteigenden Tal von Rudolstadt Richtung Remda führt die Landesstraße 1050 und die Rinne fließt gen Rudolstadt. Links am Fuß des Nordhangs der flankierenden bewaldeten Anhöhe liegt Eschdorf. Rechter Hand befinden sich noch rechts der Straße und des Baches die schroffen Eschdorfer Berge. Die Straße verbindet Rudolstadt und Remda sowie das Umfeld und endet in Dienstedt an der Ilm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde 1372 urkundlich erstmals erwähnt.[2] Den Weiler bewohnen heute 66 Personen. Die kleine Kirche „Unser lieben Frauen“ war bis in das 15. Jahrhundert Wallfahrtsort, was mit der Nachbarkirche in Heilsberg und mit Bonifatius in Verbindung gestanden haben soll.

Mit kleinen landwirtschaftlichen Betrieben, Wald- und Heimarbeit ernährten sich damals die Bewohner. Das seit dem 15. Jahrhundert jährlich durchgeführte Heidelbeerfest zeugt davon. Bis 1918 gehörte der Ort zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Am 1. Januar 1997 bildeten Eschdorf, die Städte Remda und Teichel sowie neun weitere Orte die neue Stadt Remda-Teichel.[3]

Nachorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte sind südöstlich Teichröda, nordwestlich Remda und nördlich gleich gegenüber Heilsberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eschdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eschdorf auf der Website der Gemeinde Remda-Teichel Abgerufen am 30. März 2015
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 71.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997