Estadio Santiago Bernabéu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Estadio Santiago Bernabéu
Außenansicht des Estadio Santiago Bernabéu (2011)
Außenansicht des Estadio Santiago Bernabéu (2011)
Frühere Namen

Nuevo Estadio Chamartín (1947–1955)

Daten
Ort Avenida de Concha Espina 1
SpanienSpanien 28036 Madrid, Spanien
Koordinaten 40° 27′ 11″ N, 3° 41′ 18″ WKoordinaten: 40° 27′ 11″ N, 3° 41′ 18″ W
Klassifikation 4
Eigentümer Real Madrid
Baubeginn 27. Oktober 1944
Eröffnung 14. Dezember 1947
Erstes Spiel 14. Dezember 1947
Real Madrid
Os Belenenses 3:1
Renovierungen 1981/82, 2001–2006, 2019–2022 (geplant)
Erweiterungen 1953/54, 1992–1994, 2003/04, 2011
Oberfläche Hybridrasen
Kosten 37 Mio. Pts (1947)
Architekt Luis Alemany Soler,
Manuel Muñoz Monasterio, Carlos Fernández Casado (1947)
Antonio Lamela (1992, 1998, 2004, 2011)
Gmp Architekten (2019)
Kapazität 81.044 Plätze
Spielfläche 105 m × 68 m
Verein(e)
Veranstaltungen

Das Estadio Santiago Bernabéu ist ein im Umbau befindliches Fußballstadion im Stadtbezirk Chamartín der spanischen Hauptstadt Madrid. Es ist im Besitz des Fußballvereins Real Madrid und nach dem langjährigen Präsidenten Santiago Bernabéu (1895–1978) benannt. Die Spielstätte wurde von 1944 bis 1947 erbaut und liegt im Stadtzentrum. Derzeit fasst es 81.044 Zuschauer.[1] Seit dem 14. November 2007 gehört das Santiago Bernabéu zur Kategorie 4, der höchsten Stadion-Klasse gemäß der Einstufung der UEFA.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santiago Bernabéu, der mit 14 Jahren bei Real Madrid das Fußballspielen anfing, später erster Sekretär, Trainer und von 1943 bis 1978 Präsident war, träumte davon, Real Madrid zum besten Verein in Europa und der Welt zu machen. Das neue Stadion sollte dahingehend den ersten Schritt markieren. Zu jener Zeit, in der die einzigen Einnahmen der Vereine die Ticketverkäufe waren, kam er auf die Idee, dass man mit dem größten Stadion die höchsten Einnahmen und somit den größten und besten Verein der Welt haben würde. Nachdem 1944 genügend Spenden der Real-Anhänger eingeholt worden waren, begann der Bau am 27. Oktober des Jahres[2] im Zentrum von Chamartín, das damals noch weit abseits der Innenstadt Madrids lag, unmittelbar neben den Gründen der damaligen Wettkampfstätte des Vereins, dem Estadio de Chamartín. Bislang ist noch ungeklärt, wie es der Verein schaffte, ein solches Stadion zu jener Zeit zu bauen, da aufgrund der Nachkriegszeit jeglicher Zement knapp war.[3] Die Wettkampfstätte wurde Ende des Zweiten Weltkrieges gebaut und am 14. Dezember 1947 als Nuevo Estadio Chamartín mit 75.000 Plätzen in einem Freundschaftsspiel zwischen der Heimmannschaft und Belenenses Lissabon offiziell eröffnet. Die Begegnung endete mit 3:1 für Real Madrid und der erste Torschutze im neuen Stadion war Sabino Barinaga. Seither wurde es mehrmals erweitert oder umgebaut. Bereits 1953, nur sechs Jahre nach der Eröffnung, begannen die Bauarbeiten eines dritten Ranges auf der Osttribüne. Am 19. Juni 1954 waren diese beendet und die Kapazität der Spielstätte erhöhte sich auf 125.000 Plätzen. Die ausgebaute und durch zwei Türme begrenzte Tribüne sollte über mehrere Jahre das Erscheinungsbild des Santiago Bernabéu prägen. Am 14. Januar 1955 stimmte die Mitgliederversammlung des Klubs für die Umbenennung des Stadions zu Ehren des damaligen Vereinspräsidenten Santiago Bernabéu, nach dessen Vision die Spielstätte gebaut worden war.

Am 18. Mai 1957 weihte Real Madrid in einem Spiel gegen Sport Recife die Flutlichtanlage des Bernabéu-Stadions ein.[4] Es war die erste dauerhafte Beleuchtungsanlage eines Fußballstadions in Spanien, seither waren auch Nachtspiele möglich. Eine weitere technische Neuerung stellte die Installation einer elektronischen Anzeigetafel zum 25. Jubiläum des Stadions am 14. Dezember 1972 dar. Auch in diesem Fall war Real Madrid Pionier im spanischen Fußball.[5]

Die nächste umfassende Renovierung des Estadio Bernabéu wurde zur Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Angriff genommen. Hierbei wurden auf der Haupt- und Gegentribüne die Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt, dadurch verringerte sich die Kapazität auf rund 90.000 Plätze. Außerdem wurden die West- sowie die beiden Tortribünen überdacht, zwei elektronische Anzeigetafeln in die neue Dachkonstruktion eingebaut, die Außenfassade des Stadion sowie Presseeinrichtungen, Umkleidekabinen, die Stadionzugänge und diverse andere Inneneinrichtungen renoviert. Die Architekten des Umbaus waren Luis und Rafael Alemany, die Söhne von Luis Alemany Soler, einem der Architekten des Stadions, sowie Manuel Salinas. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf 704 Millionen Peseten, von denen der Klub selbst 530 Millionen trug.

Am 7. Februar 1992 startete die bis zu diesem Zeitpunkt wohl größte Renovierung und Erweiterung der Spielstätte. Das Stadion wurde auf 106.500 Plätze ausgebaut und hierfür das bereits vorhandene Dach von 22 auf 45 Meter angehoben und angepasst um einem dritten Zuschauerrang, der sich über die West- sowie die beiden Tortribünen erstreckte, Platz zu machen. Zudem wurde wegen der geringeren Sonneneinwirkung eine Rasenheizung installiert. Die vom Architekten Antonio Lamela geführte Renovierung endete am 7. Mai 1994, kostete den Verein insgesamt über fünf Milliarden Peseten und prägte das Erscheinungsbild des Stadions.

Durch die neuen UEFA–Bestimmungen wurden im Jahr 1998 alle noch verbliebenen Stehplätze in Sitzplätze umgewandelt. Dies führte zu einer Kapazitätsabnahme auf 74.300 Plätze.

Mit der Amtsübernahme des Präsidenten Florentino Pérez im Jahr 2000 begann ein weiteres großes Ausbau- und Renovierungsprojekt. Die Osttribüne wurde ausgebaut und überdacht; diese Renovierung erhöhte die Zuschauerkapazität auf 80.354 Plätze. Außerdem wurden neue Umkleidekabinen, VIP-Logen, Ehrentribünen und Presseräume gebaut sowie das gesamte Audiosystem und die Großbildschirme ausgewechselt. Zur Verbesserung des Zuschauerkomforts wurden Panoramaaufzüge und Fahrtreppen installiert, auf den Tribünen sorgen Heizstrahler für angenehme Temperaturen. 2006 eröffnete der Verein zudem ein an das Stadion angebautes Multifunktionsgebäude mit Presseräumen, Büros, TV-Sets sowie einem 1.500 m² großen Adidas-Fanshop. Neben diversen kleineren Gastronomieeinrichtungen verfügt das Stadion auch über vier Restaurants, das Realcafé Bernabéu, das Puerta 57, das Zen Market und das Asador de la Esquina. Zwischen 2000 und 2006 hat der Verein insgesamt 129 Millionen Euro in die Renovierung und den Ausbau des Stadions investiert.

Am 22. Mai 2010 war das Santiago Bernabéu Austragungsort des Champions-League-Finales, welches Inter Mailand mit 2:0 gegen den FC Bayern München gewann. Im Sommer Jahr 2011 fand die bisher letzte Erweiterung des Stadion statt, durch einen geringfügigen Ausbau des zweiten Ranges erhöhte sich die Zuschauerkapazität auf 81.044 Plätze.

Umbauarbeiten (seit 2019)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manuela Carmena und Florentino Pérez während der Vorstellung des Umbauprojekts (April 2019).

Im September 2011 gab eine Delegiertenversammlung grünes Licht für einen Umbau, wonach das Stadion komplett umgestaltet werden soll. Am 15. November 2012 stimmten die Stadt Madrid und die Regionalregierung den Bauarbeiten am Stadion zu.[6][7] Teil des Übereinkommens zwischen dem Verein und der Stadtverwaltung war auch ein Immobilientausch, bei dem Real Madrid ein Grundstück auf der Westseite des Stadions, auf dem Paseo de la Castellana, erhalten sollte und im Gegenzug vereinseigene Gründe auf der Ostseite der Spielstätte sowie weitere Gelände im Stadtbezirk Carabanchel abgeben sollte. Auf der neu gewonnenen Baufläche wollte der Klub ursprünglich ein Einkaufszentrum sowie ein Hotel errichten. Am 11. Februar 2015 wurde jedoch bekannt, dass der Bebauungsplan vom Obersten Gerichtshof in Madrid für illegal erklärt und das Bauvorhaben damit vorerst gestoppt wurde. Demnach können Eingriffe in einem Stadtteil nicht durch ökologische Ausgleichsmaßnahmen in einem anderen Stadtteil kompensiert werden.[8]

Nach erneuten Verhandlungen zwischen dem Klub und der Stadtregierung, kam es am 11. Oktober 2016 schließlich zu einer Übereinkunft. Demnach soll das Stadion eine neue, mit LED-Technologie ausgestattete, Fassade sowie ein schließbares Dach erhalten.[9] Auch der Innenraum der Spielstätte soll überarbeitet werden, so ist beispielsweise die Installation einer 360°-Videowand vorgesehen. Die ursprünglich geplante Ausweitung des Stadions auf der Westseite ist nun nicht mehr Teil des Projekts.[10] Den Zuschlag für die Renovierung bekam ein Entwurf des deutschen Architektenbüros gmp in Zusammenarbeit mit den spanischen L35 Arquitectos und Ribas & Ribas Arquitectos.

Im Juni 2019 begannen schließlich die Umbauarbeiten des Santiago Bernabéu. Diese sollen laut Planung bis Saisonbeginn 2022/23 andauern, ohne jedoch dabei den regulären Spielbetrieb zu stören. Im Zuge der COVID-19-Pandemie kam es zu einer Unterbrechung der nationalen und internationalen Fußballwettbewerbe. Die spanische Meisterschaft 2019/20 wurde im März 2020, nach 27 von 38 Spieltagen, unterbrochen und erst im Juni wieder aufgenommen. Da die restlichen Spiele ohne Zuschauer ausgetragen werden mussten, entschloss sich Real Madrid dazu die übrigen Begegnungen der Saison im Estadio Alfredo Di Stéfano zu bestreiten um die Umbauarbeiten im Estadio Santiago Bernabéu, die während der Epidemie mehrere Wochen lang unterbrochen werden mussten, zügig voranzutreiben.

Im August 2020 wurde ein Hybridrasen auf dem Spielfeld installiert und die Arbeiten an der Dachkonstruktion schreiten voran.[11]

Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fan-Choreografie beim Madrider Stadtderby 2006/07

Im Santiago-Bernabéu-Stadion gewann Real Madrid im Jahre 1957 vor 125.000 Zuschauern durch einen 2:0-Sieg zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Auch Spaniens Nationalmannschaft erzielte in diesem Stadion einen ihrer größten Erfolge, als sie im Jahre 1964 im eigenen Land zum ersten Mal Europameister wurde.

Der ehemalige Spieler, Trainer und Sportdirektor Jorge Valdano des Vereins prägte für die Atmosphäre im Stadion den Begriff des „miedo escénico“, des Lampenfiebers. Diese Angst ergreife die Spieler der gegnerischen Mannschaften, wenn sie auf das Spielfeld einliefen und auf die steilen Ränge hinaufblickten. So war für deutsche Mannschaften das Santiago-Bernabéu-Stadion noch nie ein gutes Pflaster: Bei der Weltmeisterschaft 1982 verlor die DFB-Elf hier das Finale gegen Italien mit 1:3. Zwei Jahre zuvor scheiterte an gleicher Stelle der Hamburger SV im Finale des Europapokals der Landesmeister an Nottingham Forest (0:1). Nach einem 5:1 im Hinspiel musste Borussia Mönchengladbach 1985 im Achtelfinale des UEFA-Pokals in Madrid eine 0:4-Niederlage hinnehmen und schied aus dem Wettbewerb aus. Im Jahr 1986 verpasste schließlich der 1. FC Köln hier den UEFA-Cup-Gewinn. Nach einem 1:5 bei Real Madrid im Hinspiel konnte der 1. FC Köln im Rückspiel im Berliner Olympiastadion nur mit 2:0 gewinnen. 2010 verlor der FC Bayern München hier das Finale der Champions League gegen Inter Mailand.

Zwei Jahre später konnten die Bayern hier immerhin ein Elfmeterschießen im Rückspiel des Halbfinals der Champions League gegen die Madrilenen gewinnen (das eigentliche Spiel ging jedoch ebenfalls mit 1:2 verloren). In der folgenden Saison erlebte Borussia Dortmund zwei Erfolgserlebnisse: In der Gruppenphase rangen sie Real Madrid ein 2:2 ab, im Halbfinale gelang ihnen dann trotz einer 0:2-Niederlage aufgrund des 4:1-Hinspielsiegs der Finaleinzug.

Torfall von Madrid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santiago-Bernabéu-Stadion, Innenraum

Das Halbfinalspiel der UEFA Champions League 1997/98 am 1. April 1998 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund ging in die Geschichte ein, weil im Stadion vor Anpfiff des Spiels eines der Tore zusammenbrach. Fans hatten einen Schutzzaun erklommen, welcher beim Zusammenbrechen das daran befestigte Tor mit umriss. Es dauerte insgesamt 76 Minuten, bis ein neues Tor aufgestellt werden konnte. Danach wurde das Spiel mit einer mehr als 70-minütigen Verspätung angepfiffen.

In Deutschland wurde das Spiel von RTL übertragen; die Kommentatoren Marcel Reif und Günther Jauch mussten die Wartezeit auf das neue Tor auf ihre Art überbrücken, da nicht klar war, wie lange es bis zum Anpfiff dauern würde. RTL hatte an diesem Abend Einschaltquoten von bis zu 12 Millionen Zuschauern. Das Spiel selbst sahen nur noch etwa 6 Millionen Zuschauer. Jauch und Reif erhielten für ihre Leistung den Bayerischen Fernsehpreis.

Das Spiel endete 2:0 für Real Madrid. Borussia Dortmund legte bei der UEFA keine Beschwerde ein.

Finale der Copa Libertadores 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen schweren Krawallen rund um das Hinspiel um die südamerikanische Meisterschaft zwischen den argentinischen Vereinen Boca Juniors und River Plate wurde das Rückspiel des Finales der Copa Libertadores 2018 schließlich ins Estadio Bernabéu verlegt. Somit wurde am 9. Dezember 2018 zum ersten Mal ein Spiel eines nicht-europäischen Klubwettbewerbs hier ausgetragen.[12]

Lage und öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Santiago-Bernabéu liegt am Paseo de la Castellana, umgrenzt von den Straßen Concha Espina, Padre Damián und Rafael Salgado. Das Stadion kann über die Linie 10 der Madrider U-Bahn (Station Santiago Bernabéu) erreicht werden. Die Autobuslinien 14, 27, 40, 43, 120, 126, 147 und 150 sowie an Feiertagen die 68 halten ebenfalls an der Spielstätte.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der globalen COVID-19-Pandemie stellte Real Madrid Ende März 2020 den Innenraum des Stadions zur Lagerung von Hilfsgütern zur Verfügung. Von dort aus sollen gezielt Altenheime und andere soziale Einrichtungen beliefert werden.[13]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenraumpanorama von der Südwestecke (Juli 2019)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Estadio Santiago Bernabéu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Estadio Santiago Bernabéu, realmadrid.com (englisch)
  2. Stadiondaten auf Stadionwelt.de
  3. Dokumentation: La historia del Real Madrid
  4. Un paseo por al historia: la iluminación del Bernabéu. In: nuevoestadiobernabeu.com. 12. Mai 2020, abgerufen am 22. Juni 2020 (spanisch).
  5. El marcador electrónico, una revolución. In: ABC. Abgerufen am 22. Juni 2020 (spanisch).
  6. Deutsche bauen den „Königlichen“ ein neues Bernabéu, Handelsblatt vom 4. Februar 2014
  7. Real Madrid: Umbau des Bernabéu-Stadions genehmigt, zeit.de vom 15. November 2012
  8. Real Madrid: Gericht stoppt Umbau des Bernabéu-Stadions, spiegel.de vom 11. Februar 2015
  9. Offizielle Umbaupläne in Madrid vorgestellt. In: Stadionwelt. 11. Oktober 2016, abgerufen am 11. Oktober 2016.
  10. Bernabéu mutiert zum High-Tech-Fußballtempel. In: Handelsblatt. 11. Oktober 2016, abgerufen am 11. Oktober 2016.
  11. Neue Dachstruktur an Bernabéu montiert. In: stadionwelt.de. 1. Oktober 2020, abgerufen am 14. Oktober 2020.
  12. Boca und River vor Finale in Madrid, fr.de, abgerufen am 5. Dezember 2018
  13. Real Madrid öffnet Stadion für Kampf gegen Coronavirus, faz.net, abgerufen am 27. März 2020