Esther Schapira

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Esther Schapira (* 23. Januar 1961 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Journalistin und Filmemacherin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schapira machte 1982 an der Frankfurter Helmholtzschule ihr Abitur und studierte anschließend Germanistik, Anglistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Schapira ist seit 1995 Redakteurin für Politik und Gesellschaft beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt und dort Ressortleiterin der Abteilung Zeitgeschichte.

Ihre (Dokumentar-) Filme wurden unter anderem mit dem Elisabeth-Selbert-Preis (1987), dem Deutschen Kritikerpreis (1996), dem Civis-Preis (2002), dem Rias Fernsehpreis (1995) sowie zweimal mit einem ersten Preis beim „International Festival Law and Society“ in Moskau ausgezeichnet (2003 für Drei Kugeln und ein totes Kind, 2008 für Der Tag, als Theo van Gogh ermordet wurde).[1][2] 2007 erhielt sie – zusammen mit Georg M. Hafner, Frankfurt – die Buber-Rosenzweig-Medaille 2007.[3] Für den Film Der Tag, als Theo van Gogh ermordet wurde wurde sie mit Mitautor und -regisseur Kamil Taylan mit dem Prix Europa 2007 ausgezeichnet.[4]

Im November 2007 kam es zu einer öffentlichen Kontroverse zwischen Esther Schapira und dem deutsch-türkischen Popsänger Muhabbet, der ihr und Kamil Taylan gegenüber unter anderem die Ermordung des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh gebilligt haben soll.[5] Der Sänger hat diese Vorwürfe „komplett“ zurückgewiesen.[5]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg M. Hafner, Esther Schapira: Die Akte Alois Brunner. Warum einer der größten Naziverbrecher noch immer auf freiem Fuß ist. Campus, Frankfurt 2000, ISBN 3-593-36569-3.
  • Georg M. Hafner, Esther Schapira: Das Kind, der Tod und die Medienschlacht um die Wahrheit. Der Fall Mohammed al-Durah. Edition Critic, Berlin 2014, ISBN 978-3-9814548-7-1.
  • Georg M. Hafner, Esther Schapira: Israel ist an allem schuld. Warum der Judenstaat so gehasst wird. Eichborn, Köln 2015, ISBN 3-8479-0589-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hr–Chronik 2003: [[[Kategorie:Wikipedia:Weblink offline ]]@1@2Vorlage:Toter Link/www.hr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven) 26. April Preis für hr-Dokumentation]
  2. hr–Pressemeldung: [[[Kategorie:Wikipedia:Weblink offline ]]@1@2Vorlage:Toter Link/www.hr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven) hr-Doku in Moskau ausgezeichnet], 23. April 2008.
  3. Hessischer Rundfunk: [[[Kategorie:Wikipedia:Weblink offline ]]@1@2Vorlage:Toter Link/www.hr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven) Zwei hr-Journalisten werden mit Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt], 9. März 2007.
  4. Isabel Schad: [[[Kategorie:Wikipedia:Weblink offline ]]@1@2Vorlage:Toter Link/www.hr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven) Wir sind zu naiv!], hr-Fernsehen, 8. November 2007.
  5. a b Thorsten Dörting, Reinhard Mohr: Pop-Sänger Muhabbet: Musterknabe unter Islamismus-Verdacht. In: Spiegel Online. 13. November 2007, abgerufen am 2. Dezember 2014.