Estnische Eishockeynationalmannschaft

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EstlandEstland Estland

Estnische Eishockeynationalmannschaft
Verband Eesti Jäähoki Liit
Weltrangliste Platz 28
Trainer Jussi Tupamäki
Co-Trainer Antti Karhula, Janne Pekkarinen
Meiste Spiele Lauri Lahesalu (92)
Meiste Punkte Andrei Makrov (118)
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland 2:1 Estland
Helsinki, Finnland; 20. Februar 1937
Höchster Sieg
Estland 27:1 Südafrika
Barcelona, Spanien; 16. März 1994
Höchste Niederlage
Slowenien 16:0 Estland
Ljubljana, Slowenien; 21. April 2001
Olympische Spiele
Teilnahmen keine
Weltmeisterschaft
Teilnahmen seit 1994
Bestes Ergebnis 3. Platz B-WM (1998)
(Stand: 30. August 2016)

Die Estnische Eishockeynationalmannschaft der Männer wird nach der Weltmeisterschaft 2016 in der IIHF-Weltrangliste auf Platz 28 geführt und spielt bei den Weltmeisterschaften in der Division I. Organisiert wird die Nationalmannschaft vom estnischen Eishockeyverband Eesti Jäähoki Liit.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1937 absolvierte die estnische Nationalmannschaft ihr erstes Länderspiel gegen Finnland und spielte bis 1940 einige weitere Freundschaftsspiele. Anschließend wurde das Nationalteam aufgelöst, zu UdSSR-Zeiten spielte stattdessen eine Landesauswahl der Estnischen SSR bei den Winter-Spartakiaden. Im November 1992 kehrte Estland als nun wieder unabhängiges Land auf die internationale Eishockeybühne zurück.[1]

1994 nahm die Mannschaft erstmals an einer Eishockey-Weltmeisterschaft teil, stieg aber bislang nicht in die höchste Division auf. Vor den Olympischen Winterspielen 2006 und 2010 scheiterten die Esten jeweils in den Qualifikationsturnieren.

Bei der Weltmeisterschaft 2008 belegte das Team den sechsten Platz in der in Sapporo ausgetragenen Gruppe B der Division I und stieg somit zum zweiten Mal nach 2001 in die Division II ab. Der angestrebte Wiederaufstieg scheiterte 2009 durch eine 4:5-Niederlage nach Penalty-Schießen gegen Serbien. Nach mehrmaligem Auf- und Abstieg zwischen den Divisionen I und II gelang bei der Weltmeisterschaft 2015 erstmals seit 2007 wieder der Klassenerhalt in der Division I.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: 1. C2-Weltmeisterschaft
  • 1995: 4. C1-Weltmeisterschaft
  • 1996: 5. C-Weltmeisterschaft
  • 1997: 3. C-Weltmeisterschaft
  • 1998: 3. B-Weltmeisterschaft
  • 1999: 6. B-Weltmeisterschaft
  • 2000: 6. B-Weltmeisterschaft
  • 2001: 6. Division I, Gruppe B (Abstieg)
  • 2002: 1. Division II, Gruppe A (Aufstieg)
  • 2003: 3. Division I, Gruppe B
  • 2004: 4. Division I, Gruppe B
  • 2005: 4. Division I, Gruppe B
  • 2006: 4. Division I, Gruppe B
  • 2007: 4. Division I, Gruppe A
  • 2008: 6. Division I, Gruppe B (Abstieg)
  • 2009: 2. Division II, Gruppe A
  • 2010: 1. Division II, Gruppe B (Aufstieg)
  • 2011: 6. Division I, Gruppe B (Abstieg)
  • 2012: 1. Division II, Gruppe A (Aufstieg)
  • 2013: 6. Division I, Gruppe B (Abstieg)
  • 2014: 1. Division II, Gruppe A (Aufstieg)
  • 2015: 5. Division I, Gruppe B
  • 2016: 5. Division I, Gruppe B

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: nicht qualifiziert (25. Platz)
  • 2010: nicht qualifiziert (23. Platz)
  • 2014: nicht qualifiziert (29. Platz)
  • 2018: nicht qualifiziert

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] (PDF-Datei)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]