Eugen Wendler

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Eugen Wendler (* 17. März 1939 in Reutlingen) ist Gründer und war Leiter des Friedrich-List-Instituts in Reutlingen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wendler war von 1972 bis 2004 Professor für Internationales Marketing, Marktpsychologie und Kommunikationspolitik an der Hochschule Reutlingen. Er wurde am 17. März 1939 in Reutlingen als Sohn des Steuerberaters Eugen Wendler und seiner Ehefrau Helene, geb. Karcher, geboren. Von 1949 bis 1958 besuchte er in Reutlingen das Johannes-Kepler-Gymnasium und die Wirtschaftsoberschule, an der er 1958 die Reifeprüfung ablegte. Anschließend absolvierte er in einer Reutlinger Maschinenfabrik eine zweijährige kaufmännische Lehre. Im Sommersemester 1960 begann er das Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen. 1977 promovierte er an der Universität Tübingen bei Alfred Eugen Ott mit einer Untersuchung über Das betriebswirtschaftliche Gedankengebäude von Friedrich List. 1992 gründete Wendler das Friedrich-List-Institut für historische und aktuelle Wirtschaftsstudien (FLI), welches er bis 2012 leitete. Für sein Buch über Friedrich List, das er 2013 veröffentlichte und seiner Frau Christl sowie dem Holzunternehmer und Mäzen Karl Heinz Danzer widmete, schrieben Horst Köhler und Barbara Bosch Geleitworte.

Das von ihm 1992 gegründete Friedrich-List-Institut wird seit 2012 von Stephan Seiter geleitet.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Das Band der ewigen Liebe“. Clara Schumanns Briefwechsel mit Emilie und Elise List, Stuttgart/Weimar: Metzler, 1996, ISBN 3-476-01453-3
  • Friedrich List (1789–1846). Ein Ökonom mit Weitblick und sozialer Verantwortung, 2013

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lebenslauf in: Eugen Wendler, Das betriebswirtschaftliche Gedankengebäude von Friedrich List. Tübingen 1977.
  • Vorwort in: Friedrich List (1789–1846). Ein Ökonom mit Weitblick und sozialer Verantwortung. Wiesbaden 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reutlingen: Stephan Seiter löst Eugen Wendler als Leiter des Friedrich-List-Instituts ab In: swp.de, 6. November 2012, abgerufen am 14. Februar 2018.