Eulenfisch

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Eulenfisch. Limburger Magazin für Religion und Bildung
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Beschreibung Bildungs- und Kulturmagazin
Fachgebiet Religion und Bildung
Sprache deutsch
Verlag Verlag des Bischöflichen Ordinariats Limburg (Deutschland)
Erstausgabe Mai 2008
Erscheinungsweise halbjährlich
Verkaufte Auflage 4.000 Exemplare
Chefredakteur Martin W. Ramb
Herausgeber Andreas von Erdmann
Weblink www.eulenfisch.de
ISSN 1866-0851
ZDB 2426997-9

Eulenfisch ist ein im Bistum Limburg halbjährlich erscheinendes Bildungs- und Kulturmagazin, das in Limburg an der Lahn produziert wird und im Verlag des Bischöflichen Ordinariats Limburg erscheint. Gründungsherausgeber ist Eckhard Nordhofen.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eulenfisch steht für ein Konzept theologischer Erkenntnis: Glaube und Vernunft bzw. Fides et Ratio. Eule und Fisch sind hierfür eine Allegorie. Der Fisch des Glaubens verbindet sich mit der Eule als Sinnbild der Athene und Vogel der Weisheit zu einem neuen „Wesen“, dem Eulenfisch.

Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religiöse Bildung und Kultur der Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Magazin zeigt in seinen Ausgaben, wie die scheinbar gegensätzlichen Aspekte von Glaube und Vernunft zusammenfinden. Als Bildungs- und Kulturmagazin richtet sich das Magazin in erster Linie an Lehrer, zugleich aber auch an eine breitere Öffentlichkeit, insbesondere an Bildungsträger. Die Ausgaben sind thematisch orientiert. Fundierte Beiträge, die Perspektiven und neuere Kenntnisse zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Barmherzigkeit[1], Helden, Zeit, Engel oder Bildtheologie anbieten, werden flankiert von Beiträgen zur Kunst und Kultur sowie einem umfangreichen Praxis-Teil mit Impulsen für einen profilierten schulischen Religionsunterricht. Die Koppelung der Printausgabe mit einer Onlinepräsenz des Magazins ermöglicht die Ergänzung der Artikel durch multimediale Inhalte, die zum Download bereitstehen.

Theologie, Gesellschaft, Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Kombination setzt sich das Magazin aus Artikeln namhafter Theologen und Philosophen wie Georg Langenhorst, Hans-Dieter Mutschler, Robert Spaemann, oder Holger Zaborowski sowie aus Beiträgen von Persönlichkeiten des kulturellen Lebens wie etwa Michael Triegel, Sibylle Lewitscharoff, Markus Lüpertz, Martin Walser, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, Hanns-Josef Ortheil oder Ulla Hahn zusammen.

Interkulturelle und interreligiöse Gespräche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interkulturelle und interreligiöse Aspekte sind der Redaktion ein besonderes Anliegen. So beleuchtet jede Ausgabe das Heftthema aus der Perspektive des Islam oder des Judentum. Auch sind bisher Beiträge zur Flüchtlingssituation entstanden, die zusammen mit einem Interview mit Navid Kermani, die persönliche wie auch gesellschaftliche Dimensionen für die betroffenen Personen beleuchtet. Der christlich-jüdische wie christlich-islamische Dialog fand in zahlreichen Beiträgen Raum im Eulenfisch, so diskutierten beispielsweise der Publizist Micha Brumlik sowie Daniel Krochmalnik aktuelle Fragestellungen. Mouhanad Khorchide beleuchtete die Barmherzigkeit als Haupttugend der abrahamitischen Religionen aus islamischer Sicht.

Spiritualität und Vernunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das christliche Leben in der Moderne spielt eine wesentliche Rolle in der Magazingestaltung. Dies spiegeln Beiträge zahlreicher Ordensleute und Geistlicher wider - etwa Reflexionen über Barmherzigkeit von der Benediktinerinnen Sr. Raphaela Brüggenthies und Sr. Philippa Rath aus der Abtei St. Hildegard in Eibingen am Rhein, Ansgar Wucherpfennig SJ, Klaus Mertes SJ oder dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Gleichwohl konfrontiert das Magazin dezidiert religiöse Perspektiven immer wieder mit kulturellen Bemühungen um ein geistlich und intellektuell reiches Leben. So finden gesellschaftliche Themen einen mystagogischen, ästhetischen wie auch ethischen Resonanzraum in Bild und Text.

Eulenfisch Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eulenfisch Literatur heißt die regelmäßige Literaturbeilage zum Bildungsmagazin Eulenfisch. Sie löste 2009 den ausführlichen Besprechungsteil der Vorgängerpublikation INFO ab. Seit 2013 erscheint Eulenfisch Literatur ausschließlich als E-Book. Die Literaturbeilage stellt neue Literatur unter den Rubriken Bibel, Kirche, Kunst, Philosophie und Ethik, Religionspädagogik, Theologie und Andere Religionen und Weltanschauungen vor. Die meisten der empfohlenen Medien finden sich in den religionspädagogischen Biblio- und Mediotheken im Bistum Limburg. Die Rezensenten arbeiten überwiegend an Schulen und Hochschulen.

Eulenfisch Literatur Blog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eulenfisch Literatur Blog informiert seit August 2014 über Neuerscheinungen zu allen Themen rund um Religion und Bildung.

Eulenfisch Klassiker Theologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eulenfisch Klassiker Theologie heißt die seit 2012 unregelmäßig erscheinende Beilage zum Bildungsmagazin Eulenfisch. Die Reihe präsentiert und kommentiert Auszüge von Originaltexten theologischer Weltliteratur. Bisher sind erschienen Die Regel von Benedikt von Nursia in Auszügen, Texte zur Bildtheologie und Schlüsselstellen aus dem Werk der Hildegard von Bingen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drushba Pankow Cover Design, 12. August 2015.