EuroHockey Club Champions Cup (Herren, Halle)

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Der EuroHockey Club Champions Cup (Herren-Halle) ist ein von der European Hockey Federation (EHF) ausgetragener Wettbewerb, in dem die Herren-Hallenhockeymeister Europas startberechtigt sind. Im Gegensatz zu Europapokalwettbewerben anderer Sportarten wird der 1990 eingeführte EuroHockey Club Champions Cup in Turnierform ausgespielt. Das ehemals als Europapokal der Landesmeister bekannte Turnier findet jedes Jahr im Januar oder Februar statt.

Bisher konnten Teams aus vier Ländern den Pokal gewinnen. Dabei stellt Deutschland mit 25 Titeln die erfolgreichste Nation, gefolgt von zwei polnischen, einem schweizerischen, einem spanischen und einem schwedischen Pokalgewinn. Rekordsieger Rot-Weiss Köln entschied das Turnier neunmal für sich, von 1993 bis 1996 viermal hintereinander. Aktueller Titelträger ist der schwedische Club Partille SC, welcher am 17. Februar 2019 zum ersten Mal in seiner Geschichte das Finale erreichte und den Gastgeber SV Arminen mit 3:1 in Wien besiegte.

Austragungsmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Acht Mannschaften, jeweils Meister ihres Landes, spielen den Titel aus. Die teilnehmenden Länder sind diejenigen, deren Meister im Vorjahr die ersten sechs Plätze belegten, und die beiden Länder, deren Clubs ein Jahr vorher in der zweitklassigen EuroHockey Club Champions Trophy das Finale erreicht hatten. Die beiden letztplatzierten Länder des Cups steigen in die Trophy ab. Dieselben Auf- und Abstiegsregeln gibt es zur drittklassigen Challenge I und viertklassigen Challenge II.

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Austragungsort Champion
2019 Wien Partille SC SchwedenSchweden
2018 Wettingen KTHC Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
2017 Wien HTC Uhlenhorst DeutschlandDeutschland
2016 Hamburg Harvestehuder THC DeutschlandDeutschland
2015 Mülheim an der Ruhr HTC Uhlenhorst DeutschlandDeutschland
2014 East Grinstead Harvestehuder THC DeutschlandDeutschland
2013 Lille Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
2012 Hamburg Club an der Alster DeutschlandDeutschland
2011 Luzern Mannheimer HC DeutschlandDeutschland
2010 Köln Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
2009 Rüsselsheim Rüsselsheimer RK DeutschlandDeutschland
2008 Perth Crefelder HTC DeutschlandDeutschland
2007 Lille KS Pocztowiec PolenPolen
2006 Bad Dürkheim Dürkheimer HC DeutschlandDeutschland
2005 Wien Club an der Alster DeutschlandDeutschland
2004 Espinho Münchner SC DeutschlandDeutschland
2003 Hamburg KS Pocztowiec PolenPolen
2002 Terrassa HC Rotweiss Wettingen SchweizSchweiz
2001 Wettingen Dürkheimer HC DeutschlandDeutschland
2000 Bad Dürkheim Dürkheimer HC DeutschlandDeutschland
1999 Lille Atlètic Terrassa SpanienSpanien
1998 Hamburg Harvestehuder THC DeutschlandDeutschland
1997 Köln Harvestehuder THC DeutschlandDeutschland
1996 Wien Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
1995 Lille Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
1994 Köln Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
1993 Wien Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
1992 Amiens Limburger HC DeutschlandDeutschland
1991 Limburg an der Lahn Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland
1990 Amiens Rot-Weiss Köln DeutschlandDeutschland

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]