Europäische Demokratische Partei

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Europäische Demokratische Partei
Logo der EDP
Partei­vorsitzende François Bayrou und Francesco Rutelli
Gründung 9. Dezember 2004
Gründungs­ort Brüssel
Haupt­sitz 103 Avenue F. Rooseveltlaan
1050 Brussels, Belgium
Jugend­organisation Young Democrats for Europe
Parteinahe Stiftung Institute of European Democrats
Aus­richtung Zentrismus, Liberalismus
Farbe(n) orange und blau
Parlamentssitze
13/751
Staatliche Zuschüsse 588.200 € (2016, vorläufig)
EP-Fraktion ALDE
Website www.pde-edp.eu

Die Europäische Demokratische Partei (EDP) ist eine europäische politische Partei, die am 16. April 2004 in Brüssel gegründet wurde. Sie vertritt zentristische Positionen und verteidigt eine Vertiefung der europäischen Integration. Einige Mitgliedsparteien vertreten ebenso liberale Positionen.

Die Vereinigung war Mitglied der inzwischen aufgelösten Alliance of Democrats, der unter anderem auch die Demokratische Partei der USA und das Council of Asian Liberals and Democrats angehörten.[1]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EDP hat sowohl Parteien als auch Personen als Mitglieder. In der folgenden Tabelle sind Personen kursiv gesetzt, soweit die Person einer Partei angehört, ist diese in Klammen angegeben.[2][3]

Land Partei Europa-
parlamentarier
Nationale
Parlamentarier
BelgienBelgien Belgien Mouvement des Citoyens pour le Changement (MCC) 1
1/21
-
DeutschlandDeutschland Deutschland Freie Wähler
1/96
-
FrankreichFrankreich Frankreich Mouvement démocrate (MoDem)
7/74
3/577
Union des démocrates et indépendants (UDI)
29/577
Jean-Marie Cavada
GriechenlandGriechenland Griechenland Enosi Kentroon
0/21
9/300
ItalienItalien Italien Alleanza per l’Italia (ApI)
0/73
1/630
Gianluca Susta (PD, bis 2015 SC) - Senator
IrlandIrland Irland Marian Harkin
1/11
-
KroatienKroatien Kroatien Narodna stranka – Reformisti
0/11
-
PolenPolen Polen Stronnictwo Demokratyczne
0/51
-
PortugalPortugal Portugal Partido Democrático Republicano (PDR)
1/21
-
RumänienRumänien Rumänien Asociația Italienilor Din România - -
San MarinoSan Marino San Marino Alleanza Popolare (APDS) nicht in der EU
7/60
SlowakeiSlowakei Slowakei Strana Demokratického Slovenska (SDS)
0/13
-
Europska Demokraticka Strana (EDS)
0/13
-
Igor Hraško (OĽaNO) -
1/150
SlowenienSlowenien Slowenien Ivo Vajgl (DeSUS)2
1/8
SpanienSpanien Spanien Eusko Alderdi Jeltzalea-Partido Nacionalista Vasco (EAJ/PNV)
1/54
6/350
Coalición Canaria -
1/350
Zypern RepublikZypern Zypern Symmachia Politon, Nikos Koutsou -
3/56
2 Teil der EDP-Gruppe im Europaparlament[4]

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kooperation mit der ELDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Juli 2004 beschloss die Partei, im Europaparlament zusammen mit der Europäischen Liberalen, Demokratischen und Reformpartei (ELDR) eine Fraktion zu bilden, die Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). 2004-09 stellte sie in dieser Fraktion 29 von 101 Abgeordneten, nach der Europawahl 2009 waren es neun von 84, nach der Europawahl 2014 zwölf von 68 Abgeordneten. Die ELDR übernahm 2012 den Namen der Fraktion und wird seitdem auch als ALDE-Partei in Abgrenzung zur ALDE-Fraktion bezeichnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Alliance of Democrats
  2. Member parties
  3. http://www.pde-edp.eu/en/organisation/individual-members
  4. http://www.pde-edp.eu/en/organisation/european-parliament

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]