Europäische Holocaustgedenkstätte in Landsberg

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Erdbaracken Kaufering IV (Hurlach). Aufnahme vom 28. April 1945 nach der Befreiung durch die US-Armee.

Die Europäische Holocaustgedenkstätte in Landsberg am Lech birgt die letzten Überreste des größten Außenlagerkomplexes des KZ Dachau; unter anderem sechs Ruinen von Tonröhrenbaracken und die letzten Spuren von KZ-Erdhütten. Es gehörte verwaltungstechnisch zu den Außenlagern des KZ Dachau bei München. Der Lagerkommandant für den Konzentrationslagerkomplex von Landsberg/Kaufering (11 Konzentrationslager) wurde direkt in Berlin eingesetzt. Die „Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert“ konnte einen Teil des ehemaligen KZ-Geländes des KZ-Kommandos Kaufering VII erwerben und in einen würdigen Zustand versetzen. Der andere, verwilderte und verwahrloste Teil des Geländes befindet sich im Besitz der Stadt Landsberg. Er wurde eingeebnet und verfüllt. Im Jahre 2009 wurde die Gedenkstätte an die Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung e.V. übertragen, die seit dieser Zeit erfolgreich die fachgerechte Konservierung der Bau und Bodendenkmäler auf dem ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII umsetzte.

Im Rahmen des Rüstungsprojekts Ringeltaube sollten drei gigantische halbunterirdische Bunker für die Flugzeugproduktion des Düsenstrahljägers Messerschmitt Me 262 im Frauenwald in Landsberg entstehen. Ab dem 18. Juni 1944 wurden litauische und ungarische Juden zum Bau eingesetzt. Da immer mehr Häftlinge – auch aus aufgelösten Lagern – überstellt wurden, waren später viele andere Nationalitäten vertreten. Insgesamt durchliefen bis Ende April 1945 etwa 30.000 Gefangene die Lager, unter ihnen 4200 Frauen und 850 Kinder.[1] In nur zehn Monaten kamen nach Schätzungen aus früher Nachkriegszeit mindestens 14.500 Häftlinge durch Hunger, Seuchen, Hinrichtungen, Überstellung nach Auschwitz-Birkenau sowie auf einem Todesmarsch ums Leben.[2]

Außenlager des KZ Dachau unter dem Namen Kommando Kaufering[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaufering war der namensgebende Bahnhof der Lechfeldbahn von München her.


Teil der kriegswichtigen Flugzeugproduktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einsatz der Gefangenen beim Rüstungsprojekt Ringeltaube zur Flugzeugproduktion des Düsenstrahljägers Me 262 wurde nach der Zerstörung Augsburgs und seiner Flugzeugwerke durch alliierte Bomberverbände geplant. Etwa 40 km entfernt wurde mit dem Bau von halb unterirdischen, bombenfesten Großbunkern begonnen. Dies war nicht nur in Augsburg die Behelfslösung, sondern nach den schweren Verlusten durch alliierte Bomberangriffe an zahlreichen Orten des Reiches hatte Hitler 1944 die Verlegung der gesamten Rüstungsindustrie unter die Erde angeordnet. Um Landsberg sollte der neu entwickelte Typ des strahlgetriebenen Messerschmitt-Jägers Me 262 montiert werden. Es waren drei identische Bauwerke geplant, von denen aber nur noch der Bunker mit dem Codenamen Weingut II in Igling realisiert werden konnte. Das Gewölbe war als bombensichere Schutzkuppel für die eigentliche Montagehallen konzipiert und hatte eine Länge von 240 m, eine Breite von 83 m und eine Höhe von 30 Metern. Seine Kuppel bestand aus drei Meter dickem Stahlbeton. Darunter kam ein fünfstöckiges Stahlbetongebäude für die Fabrik. Beim Bau wurde eine Aufschüttung von 210.000 Kubikmetern Kies anstelle der üblichen Schalung aus Holz und Metall verwendet. Nach dem Gießen der Betondecke wurde dieser Kies wieder mittels Handarbeit und Kipploren abgebaut (48° 4′ 12″ N, 10° 49′ 35″ O).

Die Gefangenen wurden ohne Rücksicht auf Leib und Leben eingesetzt. Die Zuteilung von Lebensmitteln war mangelhaft. Nach dem Bericht der Kriegsverbrecheruntersuchungskommission unter Captain Barnet und den Prozeßunterlagen aus dem großen Dachauprozeß waren die 11 Konzentrationslager von Landsberg/Kaufering in Bezug auf die menschenunwürdige Unterbringung, die Verpflegung und die hohe Todesrate die schlimmsten in Bayern. Die Häftlinge nannten diese Lager „Kalte Krematorien“.

Die umstrittene Zahl der Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie viele der jüdischen KZ-Häftlinge um Landsberg und Kaufering ermordet wurden, ist nicht bekannt im Sinn von aktenkundig und dort belegt. Es gibt zwei kontroverse Zahlen. Im April 1949 versuchte der Generalanwalt des Bayerischen Landesamts für Wiedergutmachung, Auerbach, die Zahl der in den KZ-Kommandos von Kaufering und Landsberg ermordeten jüdischen KZ-Häftlinge zu ermitteln. Im Landsberger Amtsblatt und in den Landsberger Nachrichten wurden Bürger der Stadt und des Landkreises Landsberg und ehemalige KZ-Häftlinge aufgerufen, Angaben „betreffs der im Kreis Landsberg gestorbenen KZ-Insassen zu machen“. Danach erstellte Auerbach einen Bericht mit dem Titel „Zusammenstellung der Lagerstärken und Todesziffern der Lager um Landsberg“, der am 23. April 1949 an die Stadt Landsberg ging. Demzufolge wurden in den elf Konzentrationslagern von Landsberg und Kaufering in zehn Monaten 44.457 KZ-Häftlinge ermordet. Darunter sind „4000 Tote, die auf den Todesmarsch in Stadt und Landkreis erschossen, erschlagen und vor Schwäche gestorben“ waren. Diese Zahlen erzeugten angeblich eine Woge der Entrüstung und des Entsetzens in Landsberg. Es kam zu einer Gegenschätzung durch eine Kommission mit dem damaligen Oberbürgermeister Ludwig Thoma, dem Landrat Otto Gerbl, dem Vertreter des jüdischen Komitees Abraham Pelmann, dem Vertreter des Bayerischen Hilfswerks Curt Klemann und dem Redakteur und ehemaligen NSDAP-Mitgliedes Paul Winkelmayer. Sie einigte sich auf die oben genannte Zahl 14.500 Tote. Nach dieser quasi „amtlichen Schätzung“, die bis heute immer noch Gültigkeit hat und auch im Standardwerk „Der Ort des Terrors“[4] aufgenommen wurde, wäre zum Beispiel kein einziger KZ-Häftling bei der Räumung der Außenlager und auf den Todesmärschen umgekommen.

Die heutige Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder einzelne der Gedenksteine, die von europäischen Staatsoberhäuptern den deportierten und ermordeten Juden aus ihren Ländern gestiftet worden waren, beschreibt auf seine Weise die Bedeutung der Erinnerung an den Verlust des jüdischen Teils der jeweiligen Nation. Sie stehen an zentraler Stelle – dem ehemaligen Appellplatz – zwölf Granitstelen stehen denen gegenüber, die für die elf Konzentrationslager des KZ-Kommandos Kaufering und das KZ-Lager Landsberg auf dem Fliegerhorst Penzing stehen. Gleichzeitig symbolisieren sie die zwölf Stämme Israels. Im Osten dieses Ensembles mahnt ein Gedenkstein der amerikanischen und französischen Befreier „Niemals wieder“. Im Westen hat die Bürgervereinigung im Gedenken der jüdischen Opfer einen Stein errichtet, da weder Bundespräsident Herzog noch sein Nachfolger Rau bereit waren, einen deutschen Gedenkstein zu stiften.

Vervollständigt wird der zentrale Gedenkplatz durch drei kleine Steine, die namentlich bekannten Opfern des KZ-Lagers Kaufering gewidmet sind. Diese Elemente stehen nicht nur zueinander in Bezug, sondern auch im historischen Kontext der baulichen Überreste der Tonröhrenbaracken, der im Boden freigelegten Fundamente von Funktionsbaracken und den sich im Untergrund abzeichnenden Formationen der früheren KZ-Erdhütten.

Am Eingang zum ehemaligen Konzentrationslager zeigt eine Informationstafel den geschichtlichen Kontext des Lagers im gesamten KZ-Kommando Kaufering auf. Eine historische Kipp-Lore steht für die entmenschlichende Fronarbeit, die die jüdischen Gefangenen als Arbeitssklaven leisten mussten.

Auf der Grundlage einer im Jahr 2010 erstellten Machbarkeitsstudie begann die Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im Jahre 2014 [5] die auf dem ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII vorhandenen Baudenkmäler, insbesondere die drei noch vollständig erhaltenen Tonröhrenbaracken zu konservieren.[6] Die Baudenkmäler auf dem ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII wurden inzwischen als Bauwerke von nationaler Bedeutung bewertet.[7] Sie „prägen das kulturelle Erbe der Bundesrepublik Deutschland mit“.[8]

Die Konservierung der drei intakten Baracken [9] wurde mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages – Sonderprogramm IV, des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (BLfD), der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der Lotterie GlücksSpirale, der Bayerischen Landesstiftung, des Bezirks Oberbayern und mit Eigenmitteln der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung e.V. gefördert.

Während der Konservierungsarbeiten im Lager VII des ehemaligen Außenlagerkomplexes Landsberg-Kaufering wurden im März 2015 Unterschriften von jüdischen Häftlingen entdeckt.[10]

Zum Abschluss der Konservierungsarbeiten auf dem ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII würdigte die Bayerische Ingenieurskammer-Bau gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege das Engagement der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2016 in Gold. Begründung der Jury: "Die Preiswürdigkeit bei diesem Denkmal liegt besonders auf den Bemühungen, einem bedeutenden Dokument eines KZ-Außenlagers möglichst unverändert eine Zukunft zu geben. Die gefundene Lösung, die z.T. schadhaften Tohnröhren nur von außen zu sichern, ist dabei hervorzuheben. Die mutige Vorgehensweise bei der nur konservierenden Behandlung der Tonröhren und die Abstimmung aller Maßnahmen zwischen den Planern und dem Restaurator stellen eine herausragende Leistung dar."[11][12]

Als notwendige Ergänzung zur Europäischen Holocaustgedenkstätte mit den historischen Baudenkmälern des ehemaligen KZ-Lagers Kaufering VII, wurde im Jahr 2012 erstmals die Errichtung eines Dokumentationszentrums [13] als ein „Ort der Information, des Erinnerns und der Begegnung“ vor dem ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII thematisiert. [14] Diese Initiative der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung veranlasste die Stiftung Bayerische Gedenkstätten schließlich im Jahr 2015 eine Machbarkeitsstudie [15] für einen Dokumentationsort [16] zum ehemaligen KZ-Außenlagerkomplex Kaufering in Auftrag zu geben welche im Herbst 2016 vorgelegt wurde.

Bilder von Kaufering VII[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ziel: ein Stein aus jedem Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert ist an alle europäischen Staatspräsidenten mit der Bitte herangetreten, im Gedenken an die Opfer aus dem jeweiligen Land einen Gedenkstein zu stiften. Entstanden ist diese Idee bereits im Jahr 1993. Die Bürgervereinigung schrieb an insgesamt 15 europäische Staatspräsidenten. Im Laufe der Zeit sollte so ein Europäisches Denkmal gegen Totalitarismus und Gewalt entstehen, das die europäische Dimension des Holocaust deutlich macht. Absagen erhielt die Bürgervereinigung – mit Ausnahme von den deutschen Bundespräsidenten Herzog und Rau – bislang keine. Im Gegenteil: Die angeschriebenen Staatspräsidenten, Königs- und Fürstenhäuser reagierten durchweg positiv. Eine Antwort aus Italien und Griechenland fehlt bisher. Elf Staatsoberhäupter haben den Bitten entsprochen.

Friedhöfe in der Region[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der KZ-Friedhof an der Bahnstrecke Schwabhausen – einer von drei Gedenksteinen für die 130 Opfer der NS-Herrschaft

Bestehende Begräbnisstellen und Friedhöfe der Opfer:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Deiler, Michael Strasas: Die Vernichtung der Juden im Rüstungsprojekt „Ringeltaube“. Das KZ-Kommando Kaufering/Landsberg 1944/1945. Themenhefte Landsberger Zeitgeschichte Nr. 4. ISBN 3-9803775-3-9 (1994)
  • Manfred Deiler, Wolfgang Habel für die Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Todesmarsch und Befreiung – Landsberg im April 1945: Das Ende des Holocaust in Bayern. 1993. ISBN 3-9803775-1-2
  • Alois Epple: KZ Türkheim. Das Dachauer Außenlager Kaufering VI. Lorbeer Verlag. Bielefeld 2009 ISBN 978-3-938969-07-6
  • Edith Raim: Die Dachauer KZ-Außenkommandos Kaufering und Mühldorf – Rüstungsbauten und Zwangsarbeit im letzten Kriegsjahr 1944–45. Dissertation, Landsberg 1992.

Berichte und Aufsätze zu den geschichtlichen Hintergründen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Deiler: Berichte von Zeitzeugen aus dem KZ-Kommando Kaufering
  • Ladislaus Ervin-Deutsch: Sklavenarbeit in Kaufering. In: Dachauer Hefte 2 (1986), S. 109–111 (online (Memento vom 24. November 2009 im Internet Archive)).
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Von Hitlers Festungshaft zum Kriegsverbrecher-Gefängnis N° 1: Die Landsberger Haftanstalt im Spiegel der Geschichte ISBN 3-9803775-0-4
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Todesmarsch und Befreiung – Landsberg im April 1945: Das Ende des Holocaust in Bayern ISBN 3-9803775-1-2
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Der nationalsozialistische Wallfahrtsort" Landsberg: 1933–1937: Die „Hitlerstadt“ wird zur „Stadt der Jugend“ ISBN 3-9803775-2-0
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert:Das KZ-Kommando Kaufering 1944/45: Die Vernichtung der Juden im Rüstungsprojekt „Ringeltaube“ ISBN 3-9803775-3-9
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Das SS-Arbeitslager Landsberg 1944/45: Französische Widerstandskämpfer im deutschen KZ ISBN 3-9803775-4-7
  • Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert: Landsberg 1945–1950: Der jüdische Neubeginn nach der Shoa – Vom DP-Lager Landsberg ging die Zukunft aus ISBN 3-9803775-5-5
  • Barbara Fenner: Es konnte überall geschehen. Landsbergs schwierige Zeitgeschichte. Barbara Fenner Verlag, Landsberg 1995, ISBN 3-9804362-0-9.
  • Barbara Fenner: Wir machen ein KZ sichtbar. Katalog zur Schülerausstellung über das Lager XI des größten Außenkommandos des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau im Bunker der Welfenkaserne Landsberg, Barbara Fenner Verlag, Hofstetten 2000, ISBN 3-9804362-1-7.
  • Barbara Fenner: Aus der Geschichte lernen: Emotionen, Geschichtsbewusstsein und die themenzentrierte Interaktion (TZI) am Beispiel des KZ-Außenlagers Kaufering/Landsberg. Wißner, Augsburg 2014, ISBN 978-3-95786-006-4 (Dissertation Universität Augsburg 2012, 298 Seiten).
  • Annette Brinkmann u.a. (Hrsg.): Lernen aus der Geschichte. Projekte zu Nationalsozialismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit, ARCult Media, Bonn 2000, ISBN 3-930395-23-1 (Multimediapaket: CD-Rom mit Begleitbuch; auch für Unterrichtsvorbereitung. Die CD-ROM ist vergriffen.)
    • Die meisten Informationen der CD-ROM finden sich auf dieser Website: landsberger-zeitgeschichte.de bzw. buergervereinigung-landsberg.de

a) Manfred Deiler:

b) Anton Posset:

c) Michael Strasas:

d) Franz Xaver Rößle:

e) Hermann Kriegl

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Benz, Barbara Distel: Der Ort des Terrors, Band 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager. München 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 363.
  2. Wolfgang Benz, Barbara Distel: Der Ort des Terrors, Band 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager. München 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 370.
  3. Albert Fuchs, Bericht: Am 14. Juli fahren wir nach Landsberg am Lech: In das SS-Arbeitslager Landsberg am Lech. Wir sind 350, ungefähr 330 davon sind Franzosen ... - vormals Schreiber im SS-Arbeitslager Landsberg. Der Germanistikprofessor schildert die KZ-Haft. Erstveröffentlichung des Aufsatzes in der Fassung von 1995 erschienen in: Landsberg im 20. Jahrhundert - Themenhefte zur Landsberger Zeitgeschichte - Heft 5: Das SS-Arbeitslager Landsberg 1944/45: Französische Widerstandskämpfer im deutschen KZ ISBN 3-9803775-4-7 (Anton Posset), 2016 bei Verlag Manfred Deiler; bzw. Online
  4. Wolfgang Benz, Barbara Distel: Der Ort des Terrors, Band 2: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager. München 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 370.
  5. KZ-Außenlager bei Landsberg: Bunker werden wieder instand gesetzt. Augsburger-Allgemeine vom 24. April 2014.
  6. Instandsetzungsarbeiten an erster Tonröhrenunterkunft begonnen. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, 24. April 2014.
  7. Von nationaler Bedeutung: Bundesrepublik beteiligt sich am Erhalt des ehemaligen KZ-Außenlagers. Augsburger-Allgemeine vom 18. Mai 2013.
  8. Anträge BKM, Denkmalschutzsonderprogramm IV in Verbindung mit Bescheid vom 9. Mai 2014; AZ: G44 – B 181130/CB
  9. Manfred Deiler: Tonröhrengewölbe-Baracken (Fusée Céramique ) im ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII in Landsberg am Lech; Im Anhang mit einem Beitrag von Dr. Sebastian Storz über antike Bauverfahren von Gewölbetragwerken aus Tonröhren - Landsberger Geschichtsblätter 2016
  10. http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Unterschriften-von-juedischen-Haeftlingen-entdeckt-Wir-waren-alle-wie-elektrisiert-id33400312.html Unterschriften von jüdischen Häftlingen entdeckt: „Wir waren alle wie elektrisiert“. Augsburger-Allgemeine vom 17. März 2015
  11. http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-mutige-Vorgehensweise-wird-belohnt-id39096412.html Die mutige Vorgehensweise wird belohnt: Auszeichnung Bestandssicherung der Europäischen Holocaustgedenkstätte erhält Bayerischen Denkmalpflegepreis. In: Augsburger Allgemeine vom 17. September 2016.
  12. Rubrik „Aktuelles“ auf der Website der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung.
  13. http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/Doku2.htm Exposé zu einem Dokumentations- und Besucherzentrum für den KZ-Lagerkomplex Kaufering / Landsberg - Darstellung der verschiedenen Module – Manfred Deiler: 2012
  14. http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/PDF/2013-06.13%20LT%20Machbarkeitsstudie%20DokuZ.pdf Ein Ort des Lernens und Gedenkens. Landsberger Tagblatt vom 13. Juni 2013
  15. http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/PDF/2016-00-00%20Machbarkeitsstudie.pdf Machbarkeitsstudie für einen Dokumentationsort zum ehemaligen KZ-Außenlagerkomplex Kaufering
  16. http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/Planungen.htm Neuste Entwicklungen und Planung zum Dokumentationsort KZ-Außenlagerkomplex Kaufering

Koordinaten: 48° 1′ 49″ N, 10° 51′ 9″ O