Europäische Judo-Union

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Im Jahr 1951 trafen sich die Mitglieder der nationalen Judo-Gremien aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz, um die Europäische Judo Union (EJU) zu gründen. Als sich die Judoka in London trafen, trat auch Österreich bei. Die Anerkennung des Judo als olympische Disziplin kam bei diesem Treffen zum ersten Mal zur Sprache. Der französische Verleger Henry D. Plee schlug vor, eine Übersetzung des monatlich erscheinenden Magazins des Kodokan’s in Englisch und Französisch zu erstellen. Die EJU machte dieses Magazin zu einem offiziellen Teil der EJU.

Die EJU besteht aus 51 nationalen Judoverbänden und einem der fünf Kontinentalverbände der Internationalen Judo-Föderation (IJF). Die administrative Organisation des Judos regelt sich nach einem Pyramidensystem mit der IJF als weltumspannender, höchster Ebene, der EJU, welche Europa abdeckt und den nationalen Judoverbänden, die für ihre jeweiligen Länder zuständig sind.

Bekannte Europäische Judokas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen

  • RumänienRumänien Alina Dumitru, U48 kg, Olympisches Gold 2008
  • RusslandRussland Natalja Kusjutina, U52 kg
  • PortugalPortugal Telma Monteiro, U57 kg, dreifache Vizeweltmeistern
  • NiederlandeNiederlande Elisabeth Willeboordse, U63 kg
  • FrankreichFrankreich Lucie Décosse, U70 kg, Weltmeisterin
  • UngarnUngarn Abigel Joo, U78 kg
  • SlowenienSlowenien Lucija Polavder, +78 kg

Männer

  • UkraineUkraine Heorhij Santaraja, U60 kg, Weltmeister 2009
  • SpanienSpanien Sugoi Uriarte, U66 kg
  • PortugalPortugal João Pina, U73 kg
  • RusslandRussland Ivan Nifontov, U81 kg, Weltmeister 2009
  • GriechenlandGriechenland Ilias Iliadis, U90 kg, Weltmeister
  • BelgienBelgien Elco van der Geest, U100 kg
  • FrankreichFrankreich Teddy Riner, +100 kg, neunfacher Weltmeister

Erfolgreichste weibliche Judoka auf europäischer Ebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgreichste männliche Judoka auf europäischer Ebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidenten der EJU[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Barnes, 1948–1949
  • ItalienItalien Aldo Torti, 1949–1952
  • NiederlandeNiederlande Jacobus Nauwelaerts de Agé, 1952–1956
  • Deutschland BRBR Deutschland Heinrich Frantzen, 1956–1959
  • FrankreichFrankreich André J. Ertel, 1959–1984
  • OsterreichÖsterreich Kurt Kucera, 1984–1996
  • NiederlandeNiederlande Frans Hoogendijk, 1996–2000
  • OsterreichÖsterreich Marius Vizer, 2000–2007
  • RusslandRussland Sergey Soloveychik, 2007-heute

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]