Europäische Schule Culham

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Europäische Schule Culham
Schulform Europäische Schule
Gründung 1978
Adresse

European School Culham
Thame Lane
Culham, Abingdon
Oxfordshire OX14 3DZ

Ort Culham
County OxfordshireVorlage:Infobox Schule/Wartung/ISO 2!
Staat Vereinigtes Königreich
Koordinaten 51° 39′ 22″ N, 1° 15′ 28″ WKoordinaten: 51° 39′ 22″ N, 1° 15′ 28″ W
Schüler 900
Leitung Leene Soekov
Website www.esculham.eu

Die Europäische Schule Culham in Oxfordshire in Großbritannien war eine Europäische Schule und die einzige in Großbritannien. Sie hatte zuletzt etwa 900 Grund- und Sekundarschüler, die in fünf Sprachsektionen unterrichtet werden. Zum 31. August 2017 wurde sie aufgelöst.[1]

Sie wurde 1978 für Kinder der Wissenschaftler, die am Joint European Torus (JET) bei Culham arbeiteten, gegründet. Im September 1979 trat zu dem internationalen Kindergarten und der Grundschule mit fünf Sprachsektionen die Sekundarschule mit ebenfalls fünf Sprachsektionen hinzu. Erst bei dieser Gelegenheit wurde die Schule offiziell vom damaligen Präsidenten der Europäischen Kommission Roy Jenkins eröffnet. Der erste Direktor der Schule war Derrik Hurd aus Großbritannien. Der zweite Direktor war ab 1987 der frühere Grönlandminister Tom Høyem aus Dänemark, es folgte Simon Sharron (Großbritannien).

Die Schule lag auf dem Gelände des 1852 des Bischofs von Winchester Samuel Wilberforce gegründeten Lehrerseminars Culham College und nutzte auch die historischen Gebäude, die im neugotischen Stil errichtet wurden.

Nachdem das JET/EFDA Projekt 2017 ins französische Cadarache verlegt wurde (ITER), wurde die Schule zum 31. August 2017 geschlossen. Seither werden somit keine Schüler mehr unterrichtet, die Abwicklung findet noch bis zum 31. Mai 2018 vor Ort statt.

Schon ab September 2012 wurde auf Elterninitiative hin die Europa School UK eröffnet, die zum weiteren Kreis der Europäischen Schulen gehört. Ab September 2017 konnten alle Schüler in die anerkannte "Europa School UK" wechseln.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • European School Culham (Hg.): Schola Europaea. Culham 1978 - 1988, Culham 1988

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. (Link)