Europäisches Institut für Innovation und Technologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT, auch Europäisches Innovations- und Technologieinstitut) ist eine Gründung Europas mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der leistungsfähigsten Institute, Universitäten und industriellen Forschungszentren zu stärken.

Binnenstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten mit dieser Zielsetzung gegründeten Netzwerke wurden am 17. Dezember 2009 bekanntgegeben und sollen als so genannte reale Kumulationspunkt für die unmittelbare Zusammenarbeit ihrer Mitglieder Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KICs) regional gebündelter Institute und Unternehmen aufweisen. Ausgestattet wurde das Institut bis Ende 2013 mit 308,7 Mio. Euro. Gegenwärtig partizipieren folgende Firmen, Institute und Institutionen: TU Berlin, DFKI, Fraunhofer, Deutsche Telekom, SAP, Siemens, Königlich Technische Hochschule Stockholm, Technische Universität Helsinki, 3TU / NIRICT, Universität Pierre und Marie Curie (Paris), Universität Paris-Süd, Institut Mines-Télécom (Paris), INRIA, Ericsson, TeliaSonera, Nokia, Philips, Alcatel-Lucent, France Telecom, Thomson, Thales, ETH Zürich

Im Jahr 2010 begann das EIT seine Arbeit von seinem Sitz in Budapest.[1] Bis zum Sommer 2014 war José Manuel Leceta Direktor des EIT.[2] Seit 1. August 2014 wird es von Martin Kern als Interim Direktor geleitet.[3]

Die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufgabe der in ihrer internen Struktur vom EIT unabhängigen KICs ist die innovative Spitzenforschung insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die in Struktur und Verwaltung unabhängigen KICs sollen eine Laufzeit von sieben bis fünfzehn Jahren haben. Die eine KIC errichtenden Partnernorganisationen aus dem Bereich Hochschulbildung, Forschung und Innovation müssen aus mindestens zwei Ländern kommen; mindestens drei Partnerorganisationen müssen sich beteiligen. Die von den Partnerorganisationen nach nationalen Vorschriften vergebenen akademischen Grade und Abschlüsse sollen als akademische Grade und Abschlüsse des EIT bezeichnet werden.

Seit der Gründung der ersten drei KICs zu den Themen Klimawandel (EIT Climate-KIC), Energie (EIT InnoEnergy) und Informations- und Kommunikationstechnologie (EIT Digital) im Jahr 2010 wurden in 2014 zwei weitere zu den Themenbereichen Gesundheit (EIT Health) und Rohstoffe (EIT Raw Materials) initiiert. Im Herbst 2016 wurde zudem die Gründung einer weiteren KIC verkündet, die sich mit den Themenfeld nachhaltiger Lebensmittelversorgung befassen wird (EIT Food). Bis 2020 strebt das EIT darüber hinaus die Gründung von KICs zu den Themenfeldern Fertigung (EIT Manufacturing) und Mobilität im urbanen Raum (EIT Urban Mobility) an.[4]

Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 18-köpfige Verwaltungsrat soll das EIT lenken und wählt, benennt und evaluiert die KICs. Die KICs entsenden Mitglieder für einen begrenzten Zeitraum von maximal sechs Jahren in den Verwaltungsrat. Der fünfköpfige Exekutivausschuss trifft Entscheidungen zwischen den Sitzungen des Verwaltungsrat. Der Vorsitzende des Exekutivausschusses ist auch Vorsitzender des Verwaltungsrates. Der für vier Jahre gewählte Direktor ist zuständig für Finanz- und Personalmanagement und dem Verwaltungsrat gegenüber rechenschaftspflichtig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://eit.europa.eu/eit-community/eit-glance (englisch) abgerufen am 7. Dezember 2016.
  2. http://josemanuelleceta.com/biografia-3/ (spanisch) abgerufen 7. Dezember 2016
  3. https://eit.europa.eu/eit-community/eit-headquarters/director (englisch) abgerufen am 7. Dezember 2016
  4. https://eit.europa.eu/de/in-your-language abgerufen am 7. Dezember 2016.