Europapokal

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Werbung für die Vereinswettbewerbe der UEFA in Monaco

Als Europapokal oder Europacup bezeichnet man einen auf europäischer Ebene von Vereinsmannschaften, in manchen Sportarten auch Nationalteams oder auch in Einzelsportarten ausgetragenen sportlichen Wettbewerb. Die Europapokale werden meist von dem jeweiligen europäischen Sportverband ausgetragen. Die sportliche Qualifikation der teilnehmenden Mannschaften erfolgt auf nationaler Ebene, sowie teilweise zusätzlich in kontinentalen Qualifikationswettbewerben.

Die auch in Deutschland häufige Bezeichnung „Europacup“ ist vom englischen European cup bzw. vom französischen Coupe d'Europe abgeleitet. Ein auf globaler Ebene ausgetragener sportlicher Wettbewerb ist der Weltpokal. Das Gegenstück für Nationalmannschaften ist die Europameisterschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde ein Europapokal-Wettbewerb im Fußball ausgetragen. Heute finden in fast allen Mannschaftssportarten europäische Vereinswettbewerbe statt. Auch in einigen Individualsportarten gibt es mittlerweile Europapokal-Wettbewerbe. So zum Beispiel in der Leichtathletik.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der öffentlichen Wahrnehmung Europas und der Welt hat auf Grund der Beliebtheit des Fußballs die UEFA Champions League den bei weitem höchsten Bekanntheits- und Popularitätsgrad. In der Saison 2004/05 kam sie auf einen Zuschauerschnitt von 39.645. Die Stadien waren jeweils früh ausverkauft und die Zuschauerquoten der Fernsehsender hoch. Dies wirkte sich auch positiv auf die Einnahmen der Beteiligten aus; so verdienen die UEFA, die teilnehmenden Mannschaften und die übertragenden TV-Stationen sehr gut an dem Wettbewerb.

Weit hinter diesen Milliardengeschäften, aber trotzdem mit guten Erträgen für alle Seiten und hohem Zuschauerinteresse, stehen vor allem die EHF Champions League (Handball), die ULEB Euroleague (Basketball) und der Heineken Cup (Rugby). So waren die Endspiele 2006 der Euroleague mit 16.805 und der Heineken Cup mit 74.534 Zuschauern jeweils ausverkaufte Veranstaltungen. Schon der Saisonzuschauerschnitt lag beim Basketball-Wettbewerb mit 5.941 und beim Rugby Union-Wettbewerb mit 12.211 in einem passablen Bereich. Die Handball Champions League Spiele werden sogar außerhalb von Europa vermarktet.

Die übrigen anderen Wettbewerbe erreichen allerdings nur in den jeweiligen Teilnehmerstädten eine größere Aufmerksamkeit. Diese lassen sich in zwei Austragungsgrundtypen unterscheiden, zum einen den Modus mit einer Entscheidung an einem Wochenende an einem Ort wie beim CEB European Cup, zum einen den Modus mit einem Wettbewerb gestreckt über eine ganze Saison wie bei der EFAF European Football League das einer kommerzielleren Ausrichtung zu Grunde liegt.

In Zukunft wollen nicht nur die meisten Verbände weiter an der kommerzielleren Variante festhalten, sondern auch die letzten verbliebenen Verbände im Mannschaftssportbereich, wie beispielsweise im Baseball, sehen die Zukunft ihrer Wettbewerbe im „Champions League“-Format.

American Football[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im American Football ist die European Federation of American Football (EFAF). Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

EFAF European Football League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb ist die EFAF European Football League, kurz EFL. Mit derzeit zwölf Teilnehmern aus neun Ländern findet die EFL vom 8. Mai 2008 bis zum 6. Juli 2008 statt, darunter sind auch eine deutsche Mannschaft aus der German Football League, der deutsche Vizemeister Stuttgart Scorpions, sowie drei österreichische Mannschaften aus der Austrian Football League, der Austrian Bowl XXIII-Sieger und Seriensieger der EFL Raiffeisen Vikings Vienna, Vizemeister und Vorjahressieger des EFAF Cups Turek Graz Giants und Meisterschaftsdritter 2007 Swarco Raiders Tirol. Schweizer Vereine hatten sich nicht qualifiziert. Der German Bowl XXIX-Sieger Braunschweig Lions, der theoretisch auch ein Teilnahmerecht hätte, hat eine noch zweijährige Sperre für internationale Wettbewerbe von der EFAF. Gespielt wird in der Regel immer zwischen März und Juli. Der Wettbewerb endet mit den EFL Eurobowl. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1986 ausgetragen. Erster Sieger war die finnische Mannschaft Taft Vantaa. Rekordsieger ist aus Österreich Chrysler Vikings Vienna bzw. Dodge Vikings Vienna mit vier Titeln. Erfolgreichste Nation im Wettbewerb ist Deutschland mit sechs Titeln.

EFAF Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste Wettbewerb mit zuletzt elf Teilnehmern ist der EFAF Cup. Mit zuletzt elf Teilnehmern aus neun Ländern fand das Turnier vom 5. April 2008 bis zum 13. Juli 2008 statt, darunter sind auch eine deutsche Mannschaften, die Berlin Adler, als dritter der German Football League qualifiziert. Aus Österreich haben sich, als dritter, vierter und letzter der Austrian Football League die Carinthian Black Lions, die Cineplexx Blue Devils und die Danube Dragons qualifiziert. Damit ist die gesamte AFL im internationalen Geschäft. Außerdem sind der Swissbowl XXII-Sieger Bern Grizzlies aus der Schweizer Liga dank einer perfect season beim Wettbewerb dabei gewesen. Gespielt wird in der Regel immer zwischen Ende März und Mitte Juli. Der Wettbewerb wird durch ein Finale entschieden. Das erste Mal wurde der Wettbewerb in seiner bestehenden Form 2002 ausgetragen. Mit dem Euro-Cup (1996-99) und dem Federations-Cup (1997-98) gab es bereits 2 Vorgänger dieses Wettbewerbes. Erster Sieger des EFAF Cups war die österreichische Mannschaft Graz Giants bzw. Turek Graz Giants, die auch Rekordsieger sind und drei Titel erringen konnten. Österreich ist mit insgesamt vier Titeln auch die erfolgreichste Nation in diesem Wettbewerb.

Baseball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Baseball ist die Confederation of European Baseball (CEB). Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

CEB European Champions Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Pokal wird im best-of-three-Modus zwischen den beiden Siegern des CEB European Cups ausgespielt. Bis 2012 waren auch beide zweitplatzierte Mannschaften spielberechtigt und der Pokal wurde als Final Four Turnier gespielt.

CEB European Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb ist der CEB European Cup, kurz auch einfach nur EC. Seit 2008 wird der Pokal in zwei Pools (Turnieren) zu je 6 Teams gespielt. Die beiden Sieger qualifizieren sich für den European Champions Cup. Gespielt wird meistens Mitte Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1963 ausgetragen, als Picadero Jockey Club aus der spanischen Liga gewann. Rekordsieger ist eine italienische Mannschaft, sie gewannen ihre neun Titel unter den Namen Germal Parma, Parmalat Parma, World Vision Parma, Cariparma Angels und CUS Cariparma.

Ältere Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CEB Cup Winners’ Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der CEB Cup Winners’ Cup. Darunter ist auch der deutsche Vizemeister der Vorsaison der Baseball-Bundesliga, zuletzt waren so die Regensburg Legionäre qualifiziert. Österreichische oder Schweizer Mannschaften haben sich nicht qualifiziert. Gespielt wird meistens in der Mitte vom Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1990 ausgetragen. Erster Sieger war Neptunus Rotterdam aus der niederländischen Honkbal Hoofdklasse, sie sind auch Rekordsieger des Wettbewerbs (5 Titel).

CEB Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dritthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der CEB Cup. Darunter ist auch eine deutsche Mannschaft, 2007 waren die Heidenheim Heideköpfe durch ihre Leistungen in der Saison 2006 in der Baseball-Bundesliga qualifiziert haben. Österreichische oder Schweizer Vereine haben sich nicht qualifiziert. Gespielt wird meistens in der Mitte vom Juni. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1993 ausgetragen. Erster Sieger war der italienische Verein Nettuno BC, sie sind auch Rekordsieger mit insgesamt drei Siegen.

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Basketball ist die Union of European Leagues of Basketball (ULEB) und die Fédération Internationale de Basketball Europe (FIBA Europe). Es gibt derzeit drei Wettbewerbe:

ULEB Euroleague[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist die ULEB Euroleague, abgekürzt auch EL. Darunter ist mit den Brose Baskets aus Bamberg auch der deutsche Meister aus der Vorsaison. Die Landesmeister aus der Schweiz bzw. aus Österreich sind nicht teilnahmeberechtigt. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Anfang Mai des nächsten Jahres und endet mit einem Final Four Turnier. Mit vier Triumphen ist Mannschaft von Panathinaikos Athen Rekord-Titelträger.
Der Vorgänger der ULEB Euroleague war der Europapokal der Landesmeister, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1957/1958 ausgetragen wurde. Erster Sieger war der ASK Riga aus der Lettischen SSR der Sowjetunion, die meisten Titel gewann mit acht die spanische Mannschaft von Real Madrid. Als in der Saison 2000/01 die ULEB die ULEB Euroleague ins Leben rief, wurde der Europapokal von der FIBA unter dem neuen Namen Suproleague parallel dazu ausgetragen. Da diese aber gegenüber dem Gegenwettbewerb der ULEB die geringere sportliche Bedeutung besaß und um eine künftige Spaltung des europäischen Vereinsbasketballs zu verhindern, wurde sich von beiden Verbänden bereits nach einer Saison auf die Einstellung dieses Turniers geeinigt.

ULEB EuroCup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste europäische Wettbewerb ist der ULEB Eurocup, welcher in der Saison 2002/03 erstmals ausgetragen wurde. Mittlerweile umfasst das Starterfeld 54 Mannschaften. Darunter sind auch fünf deutsche Mannschaften aus der Basketball-Bundesliga: Hauptrunden-Sieger ALBA Berlin, die BBL-Playoff-Halbfinalisten Artland Dragons, Köln 99ers und EnBW Ludwigsburg und mit einer Wild Card die Deutsche Bank Skyliners. Ebenfalls zum Teilnehmerfeld gehören die jeweiligen Meister Österreichs und der Schweiz (Allianz Swans Gmunden bzw. Benetton Fribourg). Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Der Sieger ist für die nächste Saison der ULEB Euroleague qualifiziert. Der spanische Verein Pamesa Valencia konnte diesen Wettbewerb im Jahr 2003 zuerst gewinnen.
Der Vorgänger des ULEB Cup war der Europapokal der Pokalsieger, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1966/1967 ausgetragen wurde. Erster Sieger war der italienische Verein Ignis Varese, Rekordsieger ist auch hier Real Madrid, sowie die italienische Mannschaft von Pallacanestro Cantù (ehemals Birra Forst, Gabetti, Squibb) mit jeweils vier Titeln. Nach mehreren Namenswechseln (Europacup, Eurocup, Saporta Cup) wurde der Wettbewerb nach der Spielzeit 2002 schließlich eingestellt.

FIBA EuroChallenge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dritthöchste europäische Wettbewerb ist die EuroChallenge, die von der FIBA veranstaltet wird und in der Saison 2002/03 erstmals ausgetragen wurde. Gespielt wird zwischen Anfang November und Mitte April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Final Four-Turnier. Erster Sieger war die russische Mannschaft UNICS Kasan.
Der Vorgänger des EuroCup war der Korać-Cup, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1971/1972 ausgetragen wurde. Erster Sieger war die kroatische Mannschaft Lokomotiva Zagreb. Rekordsieger ist die italienische Mannschaft Pallacanestro Cantù (ehemals Birra Forst, Shampoo Clear) mit insgesamt vier Titeln. Wie der Europapokal der Pokalsieger wurde auch der Korać-Cup nach der Saison 2002 eingestellt.

Sonstige Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FIBA EuroCup Challenge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vierthöchste europäische Wettbewerb war die FIBA EuroCup Challenge, welcher während der Spielzeiten von 2002/03 bis 2006/2007 ausgetragen wurde. Erster Sieger war Aris Saloniki aus Griechenland. Dieses Turnier war besonders in den mittel- und osteuropäischen Ländern populär, in denen Basketball einen hohen Stellenwert besitzt, für die jedoch nicht ausreichend Startplätze in den Wettbewerben der ULEB zur Verfügung standen. Nachdem man im Sommer 2007 die Erweiterung des Teilnehmerfeldes für den ULEB Cup auf 54 Mannschaften beschloss, wurde die FIBA EuroCup Challenge wieder eingestellt.

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Eishockey ist die International Ice Hockey Federation (IIHF), da es keine kontinentalen Verbände gibt. Bei den Herren und den Frauen werden jeweils ein offizieller Europapokalwettbewqerb ausgetragen:

IIHF Continental Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der IIHF Continental Cup, kurz CC, ist derzeit der einzige Europapokalwettbewerb für Männer. Er wurde 1997 ursprünglich als zweithöchster Wettbewerb neben der damaligen European Hockey League eingeführt. Jeder europäische Verband kann einen Club zum CC melden, wobei die stärksten Verbände in der Regel nicht dem Landesmeister melden. In den letzten Spielzeiten vertrat zum Beispiel der Meister der 2. Eishockey-Bundesliga Deutschland. Der IIHF Continental Cup besteht aus mehreren Runden mit Viererturnieren, deren Sieger sich jeweils für die nächste Runde qualifizieren. Die Mannschaften werden gemäß der Stärke ihres Landes für die Runden gesetzt. Der Wettbewerb beginnt Ende September und endet Anfang Januar mit dem Finalturnier, dem sogenannten „Super Final“, der beiden Sieger der Halbfianlturniere, dem Titelverteidiger und dem Gastgeber.
Vorgängerwettbewerb war der 1994 und 1995 ausgespielte IIHF Federation Cup. Erster Sieger des Continental Cups war die tschechische Mannschaft TJ VSŽ Košice. Rekordsieger sind die beiden schweizerischen Vereine HC Ambrì-Piotta und ZSC Lions sowie der weißrussische HK Junost Minsk mit jeweils zwei Titeln.

IIHF European Women's Champions Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im IIHF European Women Champions Cup, im deutschen Sprachbereich auch "Europapokal der Landesmeister im Fraueneishockey" genannt, spielen die Landesmeister der nationalen Frauenligen. Der Wettbewerb wird in mehreren Turnieren ausgespielt, wobei die Turniersieger in die nächste Runde vorrücken. Das Finalturnier unter dem Namen "EWCC Super Final" wird jeweils im Dezember ausgetragen. Der Pokal wurde erstmals 2004/05 ausgespielt. Nachdem der schwedische Verein AIK Solna viermal in Folge den Wettbewerb gewann, konnte 2009 erstmals mit SKIF Nischni Nowgorod ein anderer Club den Titel erringen.

Ehemalige Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Europapokal wurde erstmals 1965/66 ausgetragen; erster Europapokalsieger wurde der tschechoslowakische Vertreter ZKL Brno. Der Europapokal wurde 1996 durch die European Hockey League ersetzt. Nach einer Spielpause zwischen 2001 und 2005 wurde der Titel im IIHF European Champions Cup ausgespielt, wo sich die Meister der sechs besten Nationen Europas in einem Turnier im Januar gegenüberstanden. Mit insgesamt 20 Titeln ist die Mannschaft von ZSKA Moskau Rekordhalter. In der Saison 2008/09 wurde die kurzlebige Champions Hockey League (CHL) ausgetragen, die der ZSC Lions aus Zürich gewann. Nach dem Absprung eines Investors wurde die CHL ausgesetzt und bisher nicht mehr aufgenommen.

European Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die European Trophy gilt als inoffizieller Europapokalwettbewerb. An dem aus der Nordic Trophy und dem Red Bulls Salute entstandenen Wettbewerb nehmen nur eingeladene Mannschaften teil, bei der letzten Austragung waren jedoch von den sieben teilnehmenden Länder sechs Landesmeister beteiligt. Nach einer größtenteils während der Saisonvorbereitung ausgetragenen Vorrunde spielen die besten acht Mannschaften im Red Bulls Salute um den Titel der European Trophy.

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Fußball ist die UEFA. Es gibt momentan einen Frauen- und drei Herren-Wettbewerbe.

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UEFA Women’s Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einzige europäische Wettbewerb für Frauen ist die UEFA Women’s Champions League. Am Wettbewerb nehmen die Landesmeister der einzelnen Landesverbände, sowie die Zweitplatzierten der besten acht Ligen teil. Da es beispielsweise in Irland und Wales keine Ligen gibt, schicken diese Verbände ihren Pokalsieger ins Rennen. Gespielt wird zwischen August und April des nächsten Jahres. Das Finale in einem Spiel ausgetragen. Erstmals wurde der Wettbewerb 2001/2002 als UEFA Women's Cup ausgetragen, nach der Saison 2008/09 erhielt er seinen jetzigen Namen. Erster Sieger war der 1. FFC Frankfurt. Die Frankfurterinnen sind mit vier Titeln auch Rekordsieger.

Herren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UEFA Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 32 Teilnehmern ist die UEFA Champions League (kurz UCL), welche 1955/1956 unter dem Namen European Champions Clubs' Cup bzw. Europapokal der Landesmeister erstmals ausgetragen wurde. Unter dem heutigen Namen wird dieser Wettbewerb seit der Saison 1992/93 durchgeführt. Als erste Mannschaft konnte Real Madrid 1956 die europäische Fußballkrone erringen; mit zehn Titeln sind die Spanier gleichzeitig auch Rekordsieger.

Die UCL wird zwischen Mitte September und Ende Mai des nächsten Jahres ausgetragen. Der Sieger wird in einem einzigen Finalspiel ermittelt. Der Gewinner spielte bis einschließlich 2004 gegen den Sieger der südamerikanischen Copa Libertadores um den Weltpokal. Seit dessen Abschaffung ist er in der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft startberechtigt.

Die Kriterien für die Teilnahme wie auch der Spielmodus wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Vor der Saison 1997/98 waren ausschließlich die Landesmeister aller europäischen Fußballverbände sowie der Titelverteidiger startberechtigt. Dabei musste in der Spielzeit 1992/93 erstmals eine Qualifikationsrunde eingeführt werden, da aufgrund von politischen Ereignissen die Anzahl der Mitgliedsverbände in der UEFA deutlich zugenommen hatten. Ab der Saison 1999/2000 wurden Quotenstartplätze für die Endrunde nach der UEFA-Fünfjahreswertung an die Landesverbände vergeben. Seitdem dürfen stärkere Verbände neben ihren Landesmeistern weitere Mannschaften entsenden, die Landesmeister anderer Verbände müssen hingegen in den Qualifikationsrunden um die verbliebenen Plätze spielen.

UEFA Europa League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste europäische Wettbewerb ist die UEFA Europa League. Dieser Wettbewerb wurde erstmals in der Saison 1971/72, damals unter dem Namen UEFA Cup, auf deutsch auch UEFA-Pokal genannt, durchgeführt. Erster Sieger war die englische Mannschaft Tottenham Hotspur, Rekordsieger ist der FC Sevilla mit vier Titeln.

Die Europa League wird zwischen September und Mai des nächsten Jahres ausgetragen. Bis einschließlich der Saison 1996/97 wurde der Sieger in zwei Endspielen (Hin- und Rückspiel) ermittelt, danach in einem einzigen Finalspiel.

Nach der Abschaffung des Europapokals der Pokalsieger 1999 erhielten die nationalen Pokalsieger das Startrecht für den UEFA-Pokal. Mit der Umbenennung des UEFA-Pokals nach der Saison 2008/09 und der gleichzeitigen Abschaffung des UI-Cups erhielten auch alle bis auf die in der UEFA-Fünfjahreswertung am weitesten vorne platzierten Verbände je einen zusätzlichen Startplatz in der Europa-League-Qualifikation.

UEFA Super Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Supercup im europäischen Vereinsfußball ist der UEFA Super Cup, welcher seit 1973 offiziell ausgetragen wird. Ursprünglich wurde er zwischen dem Sieger des Landesmeister- und dem Gewinner des Pokalsieger-Bewerbs ermittelt. Seit der Abschaffung des Letzteren im Jahr 1999 tritt der Champions-League-Sieger gegen den Europa-League-Sieger an. Erster Gewinner der damals noch inoffiziellen Austragung des Supercups war 1972 Ajax Amsterdam. Rekordsieger ist der AC Mailand mit fünf Titeln.

Bis einschließlich 1997 wurde der Gewinner in der Regel in zwei Endspielen (Hin- und Rückspiel) ermittelt. Seit 1998 wird die Vergabe des Supercup in einer einzelnen Begegnung, meistens gegen Ende August, ausgespielt.

Der UEFA Supercup ist zwar ein auf europäischer Ebene ausgetragener Wettbewerb, zählt jedoch nicht als Europapokal.

Eingestellte Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UEFA Cup Winners’ Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damals zweithöchste europäische Wettbewerb war der UEFA Cup Winners’ Cup – in Deutschland als Europapokal der Pokalsieger, in der Schweiz und Österreich auch als Cup der Cupsieger bezeichnet. Er wurde 1960/61 erstmals ausgetragen, nach der Saison 1998/99 allerdings eingestellt. Erster Sieger war der AC Florenz, die meisten Siege feierte mit insgesamt vier Titeln der FC Barcelona.

Teilnahmeberechtigt waren neben dem Titelverteidiger die Pokalsieger aller Mitgliedsverbände der UEFA. Waren diese bereits für den Landesmeisterbewerb qualifiziert, rückte der unterlegene Pokalfinalist nach. Seit der Saison 1999/2000 sind die Pokalsieger bzw. -finalisten im UEFA-Pokal spielberechtigt.

Die Vertreter Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bei der letzten Austragung 1998/99 waren der MSV Duisburg, die SV Ried und Lausanne Sports. Duisburg und Lausanne schieden in der ersten, Ried in der zweiten Runde aus.

UEFA Intertoto Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der vierte europäische Wettbewerb war der UEFA Intertoto Cup, meist kurz als UI-Cup bezeichnet. Erstmals wurde er 1967 ausgetragen, allerdings erst seit 1995 von der UEFA. Vorher hieß der Bewerb schlicht Intertoto Cup. Erste Sieger waren 1967 Feyenoord Rotterdam, OSC Lille, Lierse SK, Hannover 96, Zagłębie Sosnowiec, Polonia Bytom, IFK Göteborg, Ruch Chorzów, VSS Košice, KB Kopenhagen und Fortuna Düsseldorf.

Der UI-Cup wurde im Vorfeld des UEFA-Pokals ausgetragen; seine Gewinner waren in dessen Qualifikation startberechtigt. Der Spielmodus wurde im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Seit 2006 wurde ausschließlich im K.-o.-System gespielt. Ab 2006 galt auch diejenige Mannschaft als Sieger, die im UEFA-Pokal am weitesten von allen elf UI-Cup-Finalgewinnern kam. Letztmals ausgetragen wurde der UI-Cup im Sommer 2008. Als deutscher Vertreter startete der VfB Stuttgart, für Österreich der SK Sturm Graz und für die Schweiz Grasshoppers Zürich. Alle drei Vereine erreichten die UEFA-Pokal-Qualifikation.

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Handball ist die European Handball Federation (EHF). Es gibt momentan drei Wettbewerbe:

EHF Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 39 Teilnehmern ist die EHF Champions League, oft auch abgekürzt CL. Darunter sind auch die ersten vier der Vorsaison der Handball-Bundesliga, dies sind der deutsche Meister HSV Hamburg, der THW Kiel, die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen. Außerdem qualifizierte sich der österreichische Meister Handballclub Fivers Margareten aus der Handball Liga Austria. Aus der Schweizer SHL ist der Meister Kadetten Schaffhausen dabei. Gespielt wird zwischen Anfang September und Ende Mai des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale, das im Final Four Modus entschieden wird. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1956/57 ausgetragen. Erster Sieger war eine Auswahlmannschaft aus Prag. Rekordsieger ist der FC Barcelona mit acht Titeln. Die ausscheidenden Teams in der Qualifikation steigen in den EHF-Pokal ab. Der Sieger ist für die EHF Champions Trophy qualifiziert und falls der Super Globe der IHF ausgetragen wird, bisher nur unregelmäßige Austragungen, ist der Sieger auch hier teilnahmeberechtigt.

EHF Europa Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste Wettbewerb mit derzeit 49 Teilnehmern ist der EHF Europa Pokal. Der Wettbewerb wurde mit der Saison 2012/13 ins Leben gerufen und ersetzt damit den EHF Cup Winners' Cup und den ehemaligen EHF Cup. Gespielt wird zwischen Anfang September und Anfang Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale, das im Final Four Modus zwischen den verbliebenen vier Mannschaften entschieden wird.

EHF Challenge Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dritthöchste Wettbewerb mit derzeit 36 Teilnehmern ist der EHF Challenge Cup. Unter den Teilnehmern sind keine deutschen Mannschaften mehr, da dieser Wettbewerb heute vor allem für schwächere Mitgliedsverbände der EHF gedacht ist. Gespielt wird zwischen Anfang September und Anfang Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale das in Hin- und Rückspiel entschieden wird. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1993/1994 unter dem Namen EHF City Cup ausgetragen. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft TUSEM Essen. Rekordsieger sind die TuS Nettelstedt und Skjern Håndbold mit zwei Titeln.

EHF Cup Winners’ Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemals zweithöchste Wettbewerb mit insgesamt 35 Teilnehmern in der letzten Saison 2011/12 ist der EHF Cup Winners’ Cup, deutsch auch Europapokal der Pokalsieger. Die Qualifikation erfolgte auf nationaler Ebene in der Regel über den Pokalwettbewerb. Gespielt wurde zwischen Anfang September und Anfang Mai. Der Wettbewerb endete mit einem Finale, welches durch Hin- und Rückspiel entschieden wurde. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1975/76 ausgetragen. Erster Sieger war die spanische Mannschaft BM Granollers. Rekordsieger ist der FC Barcelona aus Spanien mit fünf Titeln. Der Sieger war für die EHF Champions Trophy qualifiziert.

EHF Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemals dritthöchste Wettbewerb mit insgesamt 49 Teilnehmern in der letzten Saison 2011/12 ist der EHF Cup, deutsch auch EHF-Pokal, darunter waren auch Mannschaft die an der Qualifikation zur EHF Champions League gescheitert sind. Die Teilnahmeberechtigung ging an die besten Mannschaften der Handball-Bundesliga, die an keinem höheren Wettbewerb teilnahmen. Deutschland hatte zuletzt zwei Startplätze aufgrund des Sieges von FRISCH AUF! Göppingen in der Vorsaison. Gespielt wurde zwischen Anfang September und Anfang Mai. Der Wettbewerb endete mit einem Finale, das in Hin- und Rückspiel entschieden wurde. Erstmals wurde der Wettbewerb 1981/82 ausgetragen. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft VfL Gummersbach. Rekordsieger sind der THW Kiel und der SC Magdeburg mit drei Titeln. Der Sieger war für die EHF Champions Trophy qualifiziert.

EHF Champions Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Superpokal im europäischen Handball ist die EHF Champions Trophy, an dem neben einem Veranstalter von sportlich hoher Qualität auch die Sieger von Champions League, EHF Cup Winners' Cup und EHF Cup teilnehmen. Darunter waren zuletzt auch zwei deutsche Mannschaften mit TBV Lemgo und VfL Gummersbach. Gespielt wird meistens Ende November. Der Wettbewerb beginnt mit zwei Halbfinals und wird mit einem Finale entschieden, es gibt auch ein Spiel um den dritten Platz. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1978 noch unter den Namen IHF Goldcup ausgetragen. Zwischen 1984 und 1995 fand der Wettbewerb nicht statt. Von 1996 bis 2006 hieß er zehn Jahre EHF European Club Championship. Seit 2007 findet er unter den jetzigen Namen statt. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft VfL Gummersbach. Rekordsieger ist der FC Barcelona aus Spanien mit vier Titeln.

Hockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Hockey ist die European Hockey Federation (EHF). Es gibt Feld- und Hallen-Wettbewerbe für Damen und Herren:

Euro Hockey League (Herren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Euro Hockey League, kurz EHL, ist ein Feld-Wettbewerb für Herren mit derzeit 24 Teilnehmern ist. Darunter sind auch drei deutsche Mannschaften aus der Hockey-Bundesliga. Der EuroHockey Club Champions Cup-Sieger und DM-Halbfinalist Crefelder HTC, der deutsche Meister Der Club an der Alster und der DM-Zweite Uhlenhorster HC haben sich qualifiziert. Aus der Schweiz hat sich der Landhockey-Meister Luzerner SC qualifiziert. Der österreichische Meister AHTC Wien hat ist ebenfalls dabei. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet in einem Finale am 11. Mai 2008. Das erste Mal offiziell wurde der Wettbewerb 1974, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Die jetzige EHL löste den Vorgängerwettbewerb EuroHockey Club Champions Cup ab. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft SC 1880 Frankfurt. Rekordsieger ist ebenfalls eine deutsche Mannschaft, HTC Uhlenhorst Mülheim mit neun Titeln.

Unterhalb der EHL gibt es weitere Wettbewerbe:

  • EuroHockey Club Trophy
  • EuroHockey Club Challenge I bis IV

EuroHockey Club Champions Cup (Damen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im EuroHockey Club Champions Cup, kurz ECCC, starten acht Mannschaften, maximal zwei je Nation. Das erste Mal wurde dieser Wettbewerb 1974, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Darunter sind weitere Wettbewerbe angesiedelt:
  • EuroHockey Club Trophy
  • EuroHockey Club Challenge I bis III

Hallen-Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Halle werden nach Leistungsstärke gestuft für Damen und Herren je drei Wettbewerbe ausgetragen;

Ehemalige Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im EuroHockey Cup Winners Cup der Damen bzw. der der Herren waren die Pokalgewinner startberechtigt. Diese Wettbewerbe wurden bei den Damen von 1991 bis 2009, bei den Herren von 1990 bis 2007 ausgetragen.

siehe auch: Liste der Feld- und Hallenhockey-Europapokalsieger

Pétanque[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CEP EuroCup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EuroCup in der Kugelsportart Pétanque wird von der Confédération Européenne de Pétanque (CEP) seit 1997 veranstaltet. 2014 nahmen 23 Teams (Landesmeister und Titelverteidiger) teil. Dritte Plätze belegten Düsseldorf sur Place (1999) und der 1. PC Viernheim (2001), Odin Hannover erreichte 2004 die Runde der letzten Vier. Der Schweizer Club La Pétanque Génevoise siegte 1999, wurde 2000 Zweite und 2002 Dritter. Die österreichischen Vertreter, die erst seit 2006 teilnehmen, scheiterten bisher immer in der Vorrunde. Der EuroCup wird von den französischen und belgischen Clubs dominiert. Französische Clubs gewannen zehnmal den Pokal und belegten sechsmal Platz 2. Belgische Clubs gewannen zweimal den Cup und belegten jeweils viermal die Plätze 2 und 3. Erfolgreichster Club ist der D.U.C. Nice aus Frankreich, der den EuroCup viermal gewinnen konnte.

Schach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Schach existiert der European Club Cup, der von der European Chess Union seit 1976 veranstaltet wird.

Skibergsteigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europacup im Skibergsteigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sportart Skibergsteigen richtet seit 1992 der International Council for Ski Mountaineering Competitions (ISMC) den Europacup im Skibergsteigen aus.

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Europapokal (Tischtennis)

Unihockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EuroFloorball Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Unihockey gibt es einen EuroFloorball Cup, der jährlich stattfindet (zwischen 2000 und 2008 wurde der Event halbjährlich ausgetragen) und von der International Floorball Federation (IFF) organisiert wird. Der Cup hat jeweils eine Qualifikationsrunde die in 3 Gruppen an drei Qualifikationsturnieren ausgetragen wird und am eigentlichen Europacup spielen dann noch 6 Teams mit. Der Cup wird auch an einem Standort in etwa 5 Tagen ausgetragen.

Rugby Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe in Rugby Union sind das Six-Nations-Organisationskomitee. Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

Heineken Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist der Heineken Cup, in Frankreich wegen der strengen Alkoholwerbegesetze und manchmal als Abkürzung nur H Cup genannt. Darunter sind keine deutschen, österreichischen und Schweizer Vereine da sie weit unter diesem Niveau spielen. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale am 25. Mai 2008 in Cardiff. Das erste Mal wurde ein Europapokal-Wettbewerb 1961/62 ausgetragen, damals ausgespielt von der FIRA-AER. Erster Sieger war AS Béziers aus Frankreich. 1995/96 startete dann nach über 25 Jahren noch unter den Namen European Rugby Cup wieder ein europaweiter Wettbewerb, heute bekannt unter dem Sponsornamen „Heineken Cup“. Erster Sieger und Rekordsieger hier ist Stade Toulousain aus Frankreich mit drei Titeln. Der Sieger ist für den nächsten Heineken Cup qualifiziert.

European Challenge Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit derzeit 20 Teilnehmern ist der European Challenge Cup. Darunter sind ebenfalls keine deutschen, österreichischen und Schweizer Vereine. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale am 25. Mai 2008. Das erste Mal wurde der Europapokal Wettbewerb 1996/97 ausgetragen. Erster Sieger war CS Bourgoin-Jallieu aus Frankreich. Rekordsieger sind die aus England stammenden NEC Harlequins mit zwei Titeln. Der Sieger ist für den nächsten Heineken Cup qualifiziert.

Volleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrichter der Volleyball Europapokal-Wettbewerbe ist die Confédération Européenne de Volleyball (CEV). Es gibt momentan drei Wettbewerbe:

Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Champions League ist der höchste Europapokal-Wettbewerb im Volleyball. Für den größten Erfolg aus deutscher Sicht sorgte 2007 der Gewinner VfB Friedrichshafen.

CEV-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der CEV-Pokal ist der zweithöchste Europapokal-Wettbewerb im Volleyball. Bis einschließlich der Saison 2006/07 wurde der Wettbewerb unter dem Namen Top Teams Cup ausgetragen und die Bezeichnung CEV-Pokal galt für den jetzigen Challenge Cup.

Challenge Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Challenge Cup ist der dritthöchste und somit rangniedrigste Europapokal-Wettbewerb im Volleyball. Bis einschließlich zur Saison 2006/07 wurde der Wettbewerb unter dem Namen CEV-Pokal ausgetragen.

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Leichtathletik wurde seit 1965 der Leichtathletik-Europacup veranstaltet. 2009 wurde eine völlige Umgestaltung vorgenommen, und die Leichtathletik-Team-Europameisterschaft geschaffen.

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In fast allen olympischen Individualsportarten des Wintersports, wie beispielsweise Biathlon, Ski Alpin und Skispringen, werden Europacups ausgetragen. Diese sind dann zusammen mit Asiencup und anderen Continental-Cups nach dem Weltcup die zweithöchste Klasse. Ausnahme war bis 2011 der Ladies-Continental-Cup beim Skispringen, da es bis dahin für Frauen keinen Weltcup gab.

Faustball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Champions Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste europäische Wettbewerb für Vereinsmannschaften ist der Champions Cup (ehamals Europacup). Er wird in der Feldsaison seit 1963 für Männerteams und 1993 für Frauenteams ausgetragen.