European Muslim Network

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Das European Muslim Network („Netzwerk europäischer Muslime“; Abk. EMN) ist eine 2005 gegründete muslimische Denkfabrik mit Sitz in Brüssel, der europäische muslimische Intellektuelle und Aktivisten vereint. Sein Gründer und Präsident ist Tariq Ramadan (mit der Landesangabe „England[1]“), der Sohn von Said Ramadan. Seine Koordinatorin ist Malika Hamidi aus Belgien.[2]

Zu den prominenten Mitgliedern des EMN zählt Ahmet Alibašić, ein Vertreter des Islams in Bosnien und Herzegowina, der Direktor der Zweigstelle der sich als Think Tank der Muslimbrüder verstehenden US-amerikanisch-muslimischen Denkfabrik International Institute of Islamic Thought (IIIT; ‚Internationales Institut für Islamisches Denken‘) in Sarajevo.[3]

Das EMN ruft die Muslime dazu auf,

„to realize their responsibility and participate in the construction of an Islam in Europe that is modern, defiant, reflective and self-conscious, for the benefit of the European society at large and in the interest of the Muslim communities in Europe in particular.[4] / dt. ihre Verantwortung zu erkennen und sich am Aufbau eines Islams in Europa zu beteiligen, der modern, trotzig, reflektierend und selbstbewusst ist, zum Wohle der europäischen Gesellschaft im allgemeinen und im Interesse der muslimischen Gemeinschaften in Europa im besonderen.

Zu deutschen Mitgliedern des Teams zählen Sabiha Erbakan-El-Zayat[5] als Gründungsmitglied und ihr Ehemann Ibrahim El-Zayat[6], der Geschäftsmann und Funktionär islamischer Organisationen in Europa; ebenfalls Mohammed Belal El-Mogaddedi, Nezar Mahmoud und Michael Pfaff.

Team (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Malika Hamidi[7]
  • Abdelmajid Mhauchi
  • Ahmed Bouziane
  • Farid Meziani
  • Naima Lafrarchi
  • Sarah Vaux
  • Nora El youssoufi
  • Younes Nassir-Sahli

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lucia Dahlab

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sabine Schmitz, Tuba Isik (Hrsg.): Muslimische Identitäten in Europa: Dispositive im gesellschaftlichen Wandel. 2015 (Online-Teilansicht)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. eumuslim.net (Team) - abgerufen am 10. Juni 2017
  2. Malika Hamidi-Hosseinpour wird bereits in der Unterzeichnerliste der Botschaft aus Amman (2004) als Coordinator genannt.
  3. iiit.org: Offices and Affiliates (Memento des Originals vom 7. Juni 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iiit.org* (Website des International Institute of Islamic Thought)
  4. eumuslim.net – About us – abgerufen am 10. Juni 2017
  5. Sabiha El-Zayat-Erbakan ist die Nichte des türkischen islamistischen Politikers Necmettin Erbakan (1926–2011) und Schwester des langjährigen Milli Görüs-Chefs Mehmet Erbakan.
  6. Der Herr der Moscheen. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 19. Dezember 2007
  7. lescahiersdelislam.fr: Malika Hamidi - abgerufen am 10. Juni 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 47′ 47,8″ N, 4° 19′ 50,1″ O