Eurosatory

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Logo der Ausstellung 2018

Die Eurosatory ist eine Rüstungsmesse, die alle zwei Jahre nördlich von Paris in Villepinte stattfindet. Der Schwerpunkt liegt auf Heeres- und Luftlandetechnik. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem französischen Verteidigungsministerium ausgerichtet. Der Name stammt vom Versailler Garnisonsstadtteil Satory.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufer der Eurosatory waren jährlich stattfindende Ausstellungen, die von der französischen Armee in den 1950er und 1960er Jahren durch deren “Section Technique de l’Armée de Terre” (STAT) organisiert wurden. Ab 1967 wurde von den Organisationen „French Defence procurement agency (DGA)“ und „French company for armament equipment (SOFMA)“ Veranstaltungen auf dem Militärgelände von Satory organisiert. Ab 1992 fand die Veranstaltung unter privatwirtschaftlicher Regie der GICAT (French Land Defence Manufacturers Association) in Le Bourget statt. Wegen weiterem Wachstums der Ausstellung wurde sie 2002 nach Paris-Nord, Villepinte Parc des Expositions verlegt.[1][2]

Alternierend mit Eurosatory findet Defence & Security Equipment International (DSEI) in London statt. Ein Überblick der Veranstaltungen:[1]

  • 1967 Satory I (30 Aussteller)[1]
  • 1969 Satory II
  • 1971 Satory III
  • 1973 Satory IV
  • 1975 Satory V
  • 1977 Satory VI
  • 1979 Satory VII
  • 1981 Satory VIII
  • 1983 Satory IX
  • 1985 Satory X
  • 1987 Satory XI
  • 1989 Satory XII
  • 1991 Satory XIII
  • Eurosatory 1992
    Umbenennung zur Eurosatory[1]
  • Eurosatory 1994
  • Eurosatory 1996
  • Eurosatory 1998
  • Eurosatory 2000
  • Eurosatory 2002 (827 Aussteller, 38.800 Besucher)[3]
    (erste Ausstellung in Villepinte Parc des Expositions)[1]
  • Eurosatory 2004 (978 Aussteller, 44.700 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2006 (1.074 Aussteller, 47.945 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2008 (1.210 Aussteller, 52.414 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2010 (1.310 Aussteller, 53.566 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2012 (1.432 Aussteller, 53.480 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2014 (1.507 Aussteller, 55.784 Besucher)[3]
  • Eurosatory 2016 (1.571 Aussteller, 57.024 Besucher)[4][5][6][3]
  • Eurosatory 2018 (1.800 Aussteller, 60.000 Besucher)[7][8]

Kritik und Protestaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protestbanner 2010

Von diversen Friedensaktivisten und Friedensorganisationen kam es wiederholt zur Kritik und zu Protestaktionen gegen Rüstung und Waffenhandel.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eurosatory – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Eurosatory: Entwicklungsgeschichte (Memento vom 30. Mai 2018 im Internet Archive)
  2. Eurosatory – DEFENCE MANAGEMENT JOURNAL, Ausgabe 41, 2010, Shaping tomorrow’s defence (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive) (Entwicklungsgeschichte der Ausstellung, engl.)
  3. a b c d e f g h Eurosatory 2016 Review (online-PDF 7,11 MB) (Memento vom 21. August 2017 im Internet Archive)
  4. Eurosatory 2018 Commercial Brochure (online-PDF 7,2 MB) (Memento vom 22. August 2017 im Internet Archive)
  5. Ausstellerliste per 31. Mai 2016 (online-PDF 378 KB) (Memento vom 30. September 2017 im Internet Archive)
  6. Rheinmetall: Rheinmetall mit Weltpremieren auf der Eurosatory 2016 (Memento vom 24. Juli 2016 im Internet Archive)
  7. Eurosatory: Information zur Ausstellung 2018 (franz. online-PDF 3,38 MB) (Memento vom 30. Mai 2018 im Internet Archive)
  8. Gerd Portugal: Behördenspiegel, Ausgabe 15. Juni 2018 Eurosatory 2018: Starke deutsche Präsenz (Memento vom 15. Juni 2018 im Internet Archive)
  9. euronews.com, Juni 2016, "Eurosatory" in Paris: Rüstungsindustrie hat Hochkonjunktur „Ich arbeite viel mit Flüchtlingen, die wegen der Waffen, die hier verkauft werden, viel erleiden müssen.“ (Memento vom 14. Juni 2016 im Internet Archive)