Eurovision Song Contest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Eurovision Song Contest.svg
Produktionslandverschiedene
Jahr(e)seit 1956
Produktions-
unternehmen
verschiedene
Episoden86+ in 62+ Staffeln
Ausstrahlungs-
turnus
jährlich
GenreMusik
IdeeMarcel Bezençon
Moderationverschiedene
Erstausstrahlung24. Mai 1956

Der Eurovision Song Contest (ESC; übersetzt „Liederwettbewerb der Eurovision“; bis 2001 in Deutschland unter dem französischen Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson[1]) ist ein internationaler Musikwettbewerb von Komponisten und Songwritern, der seit 1956 jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet wird. Die Anregung dazu war vom Sanremo-Festival beeinflusst, das bereits 1951 ins Leben gerufen wurde. Beim ESC sind die Rundfunkanstalten aller Staaten der EBU teilnahmeberechtigt. Dieser Rundfunkunion gehören mehrheitlich europäische und einige Radio- und Fernsehstationen benachbarter westasiatischer und nordafrikanischer Staaten an.

Da die Shows auch außerhalb des Sendegebiets der EBU übertragen werden, konnte der Eurovision Song Contest über die Jahre hinweg auch eine große Fangemeinde in Australien, Neuseeland, Teilen Asiens (Japan, China, Südkorea, Hongkong, Indien), Mexiko und Teilen Südamerikas, Kanada und den USA gewinnen.[2] Insgesamt werden die Übertragungen des ESC von mehr als 200 Millionen Zuschauern gesehen. Im Jahr 2016 erhielt der ESC die Karlsmedaille für europäische Medien.

Veranstaltungsmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnung in Düsseldorf 2011

Seit dem Eurovision Song Contest 1957 entsenden die Rundfunkanstalten jedes teilnehmenden Landes ein Lied zum Eurovision Song Contest.

Der Wettbewerb findet seit 1958 regelmäßig im Land des Vorjahressiegers statt; nur wenige Male wurde hiervon abgewichen, zuletzt 1980.

Wegen der immer höheren Teilnehmerzahlen aufgrund des Beitritts vieler osteuropäischer Länder zur EBU fand von 2004 bis 2007 eine Vorausscheidung statt. Seit 2008 werden zwei als Halbfinale bezeichnete Vorausscheidungen ausgetragen.

Halbfinale und Finale bestehen aus zwei Teilen: Im etwa zweistündigen ersten Teil präsentieren die Teilnehmer ihren Song, im zweiten Teil vergeben die Teilnehmerländer ihre Punkte. Im Halbfinale dauert dieser Teil nur ca. 15 Minuten, da die Finalisten dort in zufälliger Reihenfolge und ohne die Verlesung aller einzelnen Punktevergaben bekannt gegeben werden. Im Finale dauert dieser zweite Teil eine gute Stunde. Die Überleitung von Teil eins zu Teil zwei – die Zeit, in der die Zuschauer zu Hause ihre Stimmen abgeben können – dauert ungefähr 15 Minuten, die auf der Bühne durch ein Showprogramm, den sogenannten interval act, überbrückt werden.

Übersicht der Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eurovision Song Contest hat seit 1956 insgesamt 62 Mal stattgefunden. Die erste Ausgabe fand 1956 in Lugano in der Schweiz statt, die bislang letzte fand 2017 in Kiew, Ukraine, statt.

Eine detailliertere Übersicht über alle Veranstaltungen seit 1956 findet sich in der Liste der Sieger und Veranstaltungen des Eurovision Song Contests.

Übersicht der Veranstaltungen des Eurovision Song Contests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Sieger
Land Interpret Titel
1956 SchweizSchweiz Lugano SchweizSchweiz Schweiz Lys Assia Refrain
1957 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Frankfurt am Main NiederlandeNiederlande Niederlande Corry Brokken Net als toen
1958 NiederlandeNiederlande Hilversum FrankreichFrankreich Frankreich André Claveau Dors mon amour
1959 FrankreichFrankreich Cannes NiederlandeNiederlande Niederlande Teddy Scholten Een beetje
1960 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London FrankreichFrankreich Frankreich Jacqueline Boyer Tom Pillibi
1961 FrankreichFrankreich Cannes LuxemburgLuxemburg Luxemburg Jean-Claude Pascal Nous les amoureux
1962 LuxemburgLuxemburg Luxemburg FrankreichFrankreich Frankreich Isabelle Aubret Un premier amour
1963 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London DanemarkDänemark Dänemark Grethe & Jørgen Ingmann Dansevise
1964 DanemarkDänemark Kopenhagen ItalienItalien Italien Gigliola Cinquetti Non ho l’età
1965 ItalienItalien Neapel LuxemburgLuxemburg Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son
1966 LuxemburgLuxemburg Luxemburg OsterreichÖsterreich Österreich Udo Jürgens Merci, Chérie
1967 OsterreichÖsterreich Wien Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Sandie Shaw Puppet on a String
1968 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Spanien 1945Spanien Spanien Massiel La, la, la
19691 Spanien 1945Spanien Madrid Spanien 1945Spanien Spanien Salomé Vivo cantando
FrankreichFrankreich Frankreich Frida Boccara Un jour, un enfant
NiederlandeNiederlande Niederlande Lenny Kuhr De troubadour
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Lulu Boom Bang-a-Bang
1970 NiederlandeNiederlande Amsterdam IrlandIrland Irland Dana All Kinds of Everything
1971 IrlandIrland Dublin MonacoMonaco Monaco Séverine Un banc, un arbre, une rue
1972 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edinburgh LuxemburgLuxemburg Luxemburg Vicky Leandros Après toi
1973 LuxemburgLuxemburg Luxemburg LuxemburgLuxemburg Luxemburg Anne-Marie David Tu te reconnaîtras
1974 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brighton SchwedenSchweden Schweden ABBA Waterloo
1975 SchwedenSchweden Stockholm NiederlandeNiederlande Niederlande Teach-In Ding-a-Dong
1976 NiederlandeNiederlande Den Haag Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
1977 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London FrankreichFrankreich Frankreich Marie Myriam L’oiseau et l’enfant
1978 FrankreichFrankreich Paris IsraelIsrael Israel Yizhar Cohen & The Alpha-Beta A-ba-ni-bi
1979 IsraelIsrael Jerusalem IsraelIsrael Israel Gali Atari & Milk and Honey Hallelujah (הללויה)
1980 NiederlandeNiederlande Den Haag IrlandIrland Irland Johnny Logan What’s Another Year
1981 IrlandIrland Dublin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Bucks Fizz Making Your Mind Up
1982 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Harrogate Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Deutschland Nicole Ein bißchen Frieden
1983 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland München LuxemburgLuxemburg Luxemburg Corinne Hermès Si la vie est cadeau
1984 LuxemburgLuxemburg Luxemburg SchwedenSchweden Schweden Herreys Diggi-loo, diggi-ley
1985 SchwedenSchweden Göteborg NorwegenNorwegen Norwegen Bobbysocks La det swinge
1986 NorwegenNorwegen Bergen BelgienBelgien Belgien Sandra Kim J’aime la vie
1987 BelgienBelgien Brüssel IrlandIrland Irland Johnny Logan Hold Me Now
1988 IrlandIrland Dublin SchweizSchweiz Schweiz Céline Dion Ne partez pas sans moi
1989 SchweizSchweiz Lausanne Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien Riva Rock Me
1990 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Zagreb ItalienItalien Italien Toto Cutugno Insieme: 1992
1991 ItalienItalien Rom SchwedenSchweden Schweden Carola Fångad av en stormvind
1992 SchwedenSchweden Malmö IrlandIrland Irland Linda Martin Why Me
1993 IrlandIrland Millstreet IrlandIrland Irland Niamh Kavanagh In Your Eyes
1994 IrlandIrland Dublin IrlandIrland Irland Paul Harrington & Charlie McGettigan Rock ’n’ Roll Kids
1995 IrlandIrland Dublin NorwegenNorwegen Norwegen Secret Garden Nocturne
1996 NorwegenNorwegen Oslo IrlandIrland Irland Eimear Quinn The Voice
1997 IrlandIrland Dublin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Katrina and the Waves Love Shine a Light
1998 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Birmingham IsraelIsrael Israel Dana International Diva
1999 IsraelIsrael Jerusalem SchwedenSchweden Schweden Charlotte Nilsson Take Me to Your Heaven
2000 SchwedenSchweden Stockholm DanemarkDänemark Dänemark Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
2001 DanemarkDänemark Kopenhagen EstlandEstland Estland Tanel Padar, Dave Benton & 2XL Everybody
2002 EstlandEstland Tallinn LettlandLettland Lettland Marie N I Wanna
2003 LettlandLettland Riga TurkeiTürkei Türkei Sertab Erener Everyway that I Can
2004 TurkeiTürkei Istanbul UkraineUkraine Ukraine Ruslana Wild Dances
2005 UkraineUkraine Kiew GriechenlandGriechenland Griechenland Elena Paparizou My Number One
2006 GriechenlandGriechenland Athen FinnlandFinnland Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
2007 FinnlandFinnland Helsinki SerbienSerbien Serbien Marija Šerifović Molitva
2008 SerbienSerbien Belgrad RusslandRussland Russland Dima Bilan Believe
2009 RusslandRussland Moskau NorwegenNorwegen Norwegen Alexander Rybak Fairytale
2010 NorwegenNorwegen Oslo DeutschlandDeutschland Deutschland Lena Satellite
2011 DeutschlandDeutschland Düsseldorf AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
2012 AserbaidschanAserbaidschan Baku SchwedenSchweden Schweden Loreen Euphoria
2013 SchwedenSchweden Malmö DanemarkDänemark Dänemark Emmelie de Forest Only Teardrops
2014 DanemarkDänemark Kopenhagen OsterreichÖsterreich Österreich Conchita Wurst Rise Like a Phoenix
2015 OsterreichÖsterreich Wien SchwedenSchweden Schweden Måns Zelmerlöw Heroes
2016 SchwedenSchweden Stockholm UkraineUkraine Ukraine Jamala 1944
2017 UkraineUkraine Kiew PortugalPortugal Portugal Salvador Sobral Amar Pelos Dois
2018 PortugalPortugal Lissabon

1 1969 gab es mangels Regelung bei Punktegleichstand vier Sieger

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmende Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt am Eurovision Song Contest sind alle Länder, die Mitglied der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sind. Mitglieder der EBU sind neben den meisten europäischen (seit 1990 auch den osteuropäischen) Ländern auch einige nichteuropäische Länder im Mittelmeerraum. Von den nicht zu Europa gehörenden EBU-Mitgliedern hat jedoch nur Israel regelmäßig am ESC teilgenommen.

Jedes EBU-Mitglied hat das Recht auf die Teilnahme am Eurovision Song Contest, jedoch besteht keine Pflicht. Dadurch ändert sich die Anzahl der tatsächlichen Teilnehmer. Am ersten Wettbewerb 1956 im schweizerischen Lugano nahmen sieben Länder mit je zwei Beiträgen teil, der Gastgeber Schweiz sowie die Niederlande, Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Italien. In den folgenden Jahren zeigten zunehmend mehr Länder Interesse am Wettbewerb. Jugoslawien war EBU-Mitglied und nahm bereits seit 1961 als einziges sozialistisches Land regelmäßig am Eurovision Song Contest teil.

Seit der EBU-Erweiterung ab 1990 konnten auch die mittel- und osteuropäischen Länder teilnehmen, von denen sich immer mehr auch für eine Teilnahme entschieden. Um die Dauer der Veranstaltung nicht ausufern zu lassen, musste die EBU die Zahl der Teilnehmer begrenzen, es konnten also nicht mehr alle Länder jedes Jahr teilnehmen. 1993 gab es einen separaten osteuropäischen Vorentscheid, bei dem sieben osteuropäische Länder um drei Startplätze konkurrierten. Ab 1994 wurde die Teilnehmerzahl auf 25 (im Jahr 1995 nur 23) begrenzt. Die besten 19 Länder qualifizierten sich für das kommende Jahr, die übrigen mussten ein Jahr aussetzen.

1996 schließlich wurde aufgrund weiter gestiegener Anmeldezahlen ein neues Verfahren eingeführt: Alle Angemeldeten mit Ausnahme des norwegischen Heimbeitrages mussten sich einer internen Audio-Vorauswahl durch eine Jury stellen. Da der deutsche Beitrag bei dieser Vorauswahl ausschied und Deutschland daraufhin androhte, die Finanzierung weiterer Veranstaltungen zu verweigern, wenn es als größter Beitragszahler nicht teilnehmen dürfe, wurde beschlossen, dass die vier (seit 2011 die fünf) Mitglieder mit dem größten Anteil am EBU-Etat für die Teilnahme an der Veranstaltung gesetzt sind. Damit waren Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien sowie – seit seiner Rückkehr zum Song Contest 2011 – auch Italien unabhängig von ihrer Platzierung im Vorjahr automatisch teilnahmeberechtigt. Diese Länder werden als Die großen Fünf (englisch The Big Five; vor 2011 The Big Four) bezeichnet. Seit der Einführung von Vorausscheidungen 2004 bedeutet diese Regelung, dass diese Länder sich nicht dieser Vorausscheidung stellen müssen und direkt für das Finale qualifiziert sind. Dieses Sonderrecht wird von einigen Ländern als „Erkaufen der Finalteilnahme“ kritisiert. Seit 2013 ist diese Regelung ein Grund für die Nicht-Teilnahme der Türkei.[3]

Um wieder jedem Land jedes Jahr eine Chance auf eine Teilnahme zu eröffnen, werden seit 2004 Vorausscheidungen ausgetragen, an denen alle aktiven Mitglieder der EBU teilnehmen können. 2004 bis 2007 wurde eine Vorausscheidung ausgetragen; die zehn Bestplatzierten aus dieser Vorausscheidung kamen ins Finale, zusammen mit den vier Gesetzten, dem Ausrichter und den Plätzen zwei bis zehn des Vorjahres. Seit 2008 finden zwei Vorausscheidungen („Halbfinale“) statt, aus denen sich die jeweils zehn Bestplatzierten neben den vier, seit 2011 fünf, Gesetzten und dem Ausrichter für das Finale qualifizieren. Durch die Aufteilung kulturell, geografisch und sprachlich verwandter Länder auf verschiedene Halbfinale sollen Vorteile aus dieser Nähe reduziert werden.

Mittlerweile haben fast alle europäischen Länder teilgenommen. Liechtenstein und der Vatikan sind die einzigen unumstritten unabhängigen Staaten Europas, die noch nie am ESC teilgenommen haben. Während Liechtenstein noch nie einen Rundfunkanbieter hatte, der auch EBU-Mitglied ist, ist Radio Vatikan in diesem Verband vertreten. In Liechtenstein existiert seit 2008 mit 1 FL TV ein Fernsehsender, der eine Mitgliedschaft in der EBU und eine Teilnahme am ESC anstrebt.

Marokko ist mit seiner Teilnahme am Wettbewerb 1980 das einzige arabische Land, das bisher beteiligt war. Noch nie am Wettbewerb teilgenommen haben die Länder des arabischen Kulturkreises Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien und Libanon, obwohl sie Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion sind, da sie sich (aus Solidarität mit den Palästinensern) weigern, zusammen mit Israel an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen.

Australien trat 2015 laut Aussage der EBU als einmaliger Jubiläumsgast an und war direkt für das Finale qualifiziert. Seit 2016 nimmt Australien als assoziiertes Mitglied der EBU, entgegen vorheriger Aussagen, weiter am Wettbewerb teil. Es ist jedoch eine Qualifikation über eines der Semifinale nötig.[4][5][6] Sollte Australien gewinnen, würde der ESC aber nicht in Australien, sondern in einem europäischen Partnerland ausgetragen, das der verantwortliche Sender SBS frei wählen kann.

Zeitleiste der Teilnehmerländer am Eurovision Song Contest[Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer Summen 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7
SchweizSchweiz Schweiz 00x 46x 2x 10x 4x
NiederlandeNiederlande Niederlande 02x 45x 4x 9x 2x
FrankreichFrankreich Frankreich 02x 55x 5x 0x 0x
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 25x 32x 5x 0x 0x
DanemarkDänemark Dänemark 12x 39x 3x 5x 3x
ItalienItalien Italien 19x 41x 2x 0x 0x
OsterreichÖsterreich Österreich 10x 44x 2x 4x 2x
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 02x 55x 5x 0x 0x
SpanienSpanien Spanien 05x 55x 2x 0x 0x
IrlandIrland Irland 10x 37x 7x 7x 1x
MonacoMonaco Monaco 37x 21x 1x 3x 0x
SchwedenSchweden Schweden 05x 50x 6x 1x 0x
IsraelIsrael Israel 20x 31x 3x 7x 1x
DeutschlandDeutschland Deutschland 00x 59x 2x 1x 0x
NorwegenNorwegen Norwegen 05x 50x 3x 3x 1x
BelgienBelgien Belgien 00x 50x 1x 8x 3x
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 27x 23x 1x 0x 11x
EstlandEstland Estland 37x 13x 1x 10x 1x
LettlandLettland Lettland 44x 09x 1x 8x 0x
TurkeiTürkei Türkei 27x 32x 1x 1x 1x
UkraineUkraine Ukraine 47x 13x 2x 0x 0x
GriechenlandGriechenland Griechenland 23x 36x 1x 1x 1x
FinnlandFinnland Finnland 06x 43x 1x 6x 6x
SerbienSerbien Serbien 52x 5x 1x 3x 0x
RusslandRussland Russland 40x 19x 1x 1x 1x
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 52x 09x 1x 0x 0x
PortugalPortugal Portugal 12x 40x 1x 8x 1x
MaltaMalta Malta 34x 24x 0x 4x 0x
MarokkoMarokko Marokko 61x 01x 0x 0x 0x
Zypern RepublikZypern Zypern 27x 28x 0x 6x 1x
IslandIsland Island 30x 24x 0x 6x 2x
SlowenienSlowenien Slowenien 37x 13x 0x 10x 2x
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 41x 18x 0x 1x 2x
KroatienKroatien Kroatien 39x 18x 0x 5x 0x
SlowakeiSlowakei Slowakei 51x 03x 0x 5x 3x
UngarnUngarn Ungarn 44x 13x 0x 4x 1x
RumänienRumänien Rumänien 38x 19x 0x 2x 3x
LitauenLitauen Litauen 41x 12x 0x 6x 3x
PolenPolen Polen 40x 14x 0x 6x 2x
MazedonienMazedonien Mazedonien 41x 08x 0x 10x 3x
AlbanienAlbanien Albanien 48x 07x 0x 7x 0x
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro 60x 2x 0x 0x 0x
AndorraAndorra Andorra 56x 00x 0x 6x 0x
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 48x 05x 0x 9x 0x
MoldawienMoldawien Moldawien 49x 09x 0x 4x 0x
BulgarienBulgarien Bulgarien 51x 03x 0x 8x 0x
ArmenienArmenien Armenien 51x 10x 0x 1x 0x
GeorgienGeorgien Georgien 52x 07x 0x 3x 0x
MontenegroMontenegro Montenegro 53x 02x 0x 7x 0x
TschechienTschechien Tschechien 56x 01x 0x 5x 0x
San MarinoSan Marino San Marino 54x 01x 0x 7x 0x
AustralienAustralien Australien 59x 03x 0x 0x 0x
Teilnehmer Summen 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7
1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
  •  am Finale teilgenommen, aber nicht gewonnen
  •  teilgenommen und gewonnen
  •  teilgenommen, aber nicht im Finale, weil: in osteuropäischer Vorentscheidung ausgeschieden (1993), in Qualifikationsrunde ausgeschieden (1996), im Semifinale ausgeschieden (ab 2004)
  •  nicht teilgenommen, weil: von der EBU gesperrt (1993-2003), wegen Vorjahresplatzierung nicht qualifiziert (1994 und 1995), wegen durchschnittlicher Platzierungen der letzten vier oder fünf Jahre nicht qualifiziert (1997–2003)
  •  nicht teilgenommen
  • Sortierreihenfolge: Erster Sieg beim ESC, erste Teilnahme, Platzierung in Qualifikation, alphabetisch.

    Rückzüge vom ESC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Laufe der Zeit haben sich immer wieder einzelne Länder gegen die Teilnahme am Eurovision Song Contest entschieden, teils aus Protest, teils aus Desinteresse oder wegen kurzfristiger Probleme. 1969 blieb Österreich dem Wettbewerb in Madrid aus Protest gegen die in Spanien herrschende Franco-Diktatur fern. Ein Jahr später nahmen Finnland, Norwegen, Portugal, Schweden und Österreich nicht teil, da sie mit den Gegebenheiten und Abstimmungsmechanismen der letztjährigen Veranstaltung, bei der es vier Sieger gab, unzufrieden waren. Mit Tunesien (1977) und dem Libanon (2005) standen zwei weitere arabische Länder jeweils kurz vor der Teilnahme, zogen diese jedoch wieder zurück. In beiden Fällen war die gleichzeitige Teilnahme Israels ein Grund für die Absage.[7] Das insgesamt fünfmal siegreiche Luxemburg nimmt seit 1994 aus mangelndem Interesse und finanziellen Schwierigkeiten nicht mehr am Wettbewerb teil. Serbien und Montenegro zog seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2006 kurzfristig zurück, da es Indizien für Abstimmungsunregelmäßigkeiten beim nationalen Vorentscheid gegeben hatte. Beim ESC 2009 in Moskau zog Georgien die Teilnahme kurzfristig zurück, nachdem der Teilnehmertitel We Don’t Wanna Put In als Kritik an Russlands Ministerpräsidenten Putin beanstandet wurde. Armenien meldete sich für den Eurovision Song Contest 2012 im verfeindeten Nachbarland Aserbaidschan an, zog aber nach der Anmeldefrist die Teilnahme aufgrund fehlender Sicherheit für etwaige Teilnehmer wieder zurück.[8]

    Einige Länder nehmen derzeit nicht mehr am Wettbewerb teil:

    • Andorra nahm von 2004 bis 2009 teil und zog sich danach zurück.
    • Bosnien und Herzegowina kehrte 2016 nach einer dreijährigen Pause dank Sponsoring zum ESC zurück, konnte aber aufgrund der desolaten finanziellen Situation der Rundfunkstation BHRT und fehlender Sponsoren für 2017 nicht zusagen.
    • Luxemburg siegte insgesamt fünfmal, zuletzt 1983. Seit 1993 nimmt man mangels Interesse nicht mehr teil.
    • Marokko nahm einmalig 1980 teil.
    • Monaco siegte 1971, verzichtete schon von 1980 bis 2003 auf Teilnahme, kam dann für drei Jahre zurück und nimmt seit 2007 nicht mehr teil. Als Grund werden Mängel des Wertungssystems und mangelnde Siegchancen angegeben.
    • Die Slowakei nimmt seit 2013 aus finanziellen Gründen nicht mehr teil.
    Im Jahr 2003 siegte die Türkei mit der Sängerin Sertab Erener
    • Die Türkei nimmt seit 2013 nicht am Wettbewerb teil, da das Land mit dem Status der „Big Five“ und der gleichwertigen Gewichtung der Jury und des Televotings bei der Punktewertung nicht mehr einverstanden ist.[9] Die Sendung wird seitdem auch nicht mehr im Fernsehen übertragen. Nach dem Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen hat sich die ablehnende Haltung verstärkt. Die Auftritte mit sexuellen Anspielungen und in leichter Bekleidung sowie die Triumphe von homosexuellen Künstlern seien den Zuschauern in der Türkei nicht zuzumuten.[10]

    Veranstaltungsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Eurovision Song Contest wird seit 1958 im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Da die Regelung der Vergabe an das Siegerland 1956 noch nicht bestand, richtete 1957 die Bundesrepublik Deutschland den Großen Preis der Eurovision in Frankfurt am Main aus.

    Fünfmal kam es bisher vor, dass nicht wie eigentlich vorgesehen das Siegerland des letztjährigen Wettbewerbs die Veranstaltung ausrichtete, sondern stattdessen ein anderes Land als Veranstalter einsprang. Viermal war dies Großbritannien (1960 für die Niederlande, 1963 für Frankreich, 1972 für Monaco und 1974 für Luxemburg) sowie einmal die Niederlande (1980 für Israel).

    Der Eurovision Song Contest wurde bisher achtmal in Großbritannien und siebenmal in Irland ausgetragen. Häufigster Austragungsort ist mit sechs Veranstaltungen die irische Hauptstadt Dublin, gefolgt von London und Luxemburg mit je vier Veranstaltungen.

    Bezeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung lautet seit 1992 Eurovision Song Contest. Die Bezeichnung wurde erstmals 1960 für den fünften Wettbewerb im Vereinigten Königreich verwendet. Insgesamt trugen 41 der bisherigen 61 Veranstaltungen diesen Namen. Seit 1970 wird diese Bezeichnung auch bei der Austragung in nichtenglischsprachigen Ländern verwendet, zuerst in übertragener Form wie Eurovisie Songfestival (nl.), Concours Eurovision de la Chanson (franz.) oder zuletzt 1991 Concorso Eurovisione della Canzone (ital.).

    In der deutschen Öffentlichkeit wird für den Songwettbewerb auch der Begriff Grand Prix[11][12][13] verwendet, da dies einerseits die Kurzform der Benennung von früheren Veranstaltungen ist, mit Titeln wie Grand Prix Eurovision de la Chanson oder deren Übertragungen ins Italienisch-Spanische (Gran Premio […]) und Deutsche (Großer Preis der Eurovision). Andererseits hieß die Auszeichnung, die der Sieger des Wettbewerbs erhielt, bis 2003 Grand Prix (zuletzt: Grand Prix of the 2003 Eurovision Song Contest).[14] Seit 2004 ist der Begriff Grand Prix gänzlich aus dem Regelwerk verschwunden.

    Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Wettbewerb 1956 war der bislang einzige, bei dem ein einzelner Mann durch den Abend führte. In den Folgejahren waren es immer Moderatorinnen, bis 1978 in Paris erstmals ein Mann und eine Frau gemeinsam Gastgeber waren. Diesem Beispiel folgte Israel 1979. Von 1980 bis 1987, 1993 und 1995 waren es dann wieder einzelne Frauen; von 1996 bis 2009 wurde, mit der Ausnahme 1999, wieder ein Zweiergespann aus einem Mann und einer Frau eingesetzt, 2010, 2011 und 2012 führten zwei Moderatorinnen und ein Moderator durch die Veranstaltung. Im Jahr 2013 wurde die Veranstaltung wieder von einer einzelnen Moderatorin, 2014 gemeinsam von einer Moderatorin und zwei Moderatoren präsentiert. 2015 gab es erstmals drei Moderatorinnen, 2016 kehrte man zu einem Mann-Frau-Duo zurück. 2017 gab es auch erstmals drei Moderatoren.

    Gelegentlich haben auch ehemalige Wettbewerbsteilnehmer/innen durch den Abend geführt: 1976 Corry Brokken, 1979 Jardena Arasi, 1985 Lill Lindfors, 1986 Åse Kleveland, 1991 Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno, 1999 Dafna Dekel, 2003 Marie N und Renārs Kaupers, 2006 Sakis Rouvas, 2008 Željko Joksimović, 2009 Alsou, 2011 Stefan Raab, 2012 Eldar Qasımov, 2013 Eric Saade (Green Room), 2015 Conchita Wurst (Green Room) und 2016 Måns Zelmerlöw.

    Teilnahmebedingungen für Interpret und Lied[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Von 1966 bis 1972 und von 1977 bis 1998 galt die Regel, dass jeder Interpret in seiner Landessprache singen muss. Seit 1999 ist den Interpreten die Sprache, in der ihr Beitrag gesungen wird, wieder freigestellt.

    Neuregelung ab 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Ende August 2010 trat die Reference Group der Europäischen Rundfunkunion in Belgrad zusammen. Das Gremium zog dabei das Datum der Veröffentlichung der Lieder eines Jahrganges vom 1. Oktober auf den 1. September des Vorjahres vor.[15][16]

    Aktuelle Regeln seit 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach der aktuellen Fassung[17] der Regeln gilt:

    • Die Interpreten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
    • Jeder Interpret darf in einem Jahr nur für ein Land antreten.
    • Es dürfen höchstens sechs Personen auf der Bühne mitwirken.
    • Das Lied muss live gesungen werden.
    • Lied oder Auftritt dürfen keine politische Botschaft enthalten oder dem Image des Liederwettbewerbs schaden.
    • Beim Auftritt dürfen keine Tiere mitwirken.
    • Die Lieder dürfen frühestens am 1. September des Vorjahres veröffentlicht werden (diese Regel gilt seit dem 1. September 2010).
    • Es muss sich um einen Originalsong handeln, darf also keine Coverversion eines älteren Liedes sein.
    • Die Länge des Beitrags darf maximal drei Minuten betragen
    • Die Instrumental-Musik wird als Playback eingespielt. Zum letzten Mal wurde den Interpreten 1998 die Möglichkeit geboten, sich durch ein Orchester live begleiten zu lassen.
    • Die Zahl der teilnehmenden Länder ist auf 46 begrenzt, im Finale auf 26. (Ausnahme beim ESC 2015, dort traten 27 Länder an, einschließlich des Jubiläums-Ehrengasts Australien.)

    Nationale Vorentscheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Jedem Land steht es frei, wie es seinen Vertreter für den Eurovision Song Contest ermittelt. Meist geschieht dies in Form von nationalen Vorentscheiden, bei denen mehrere Sänger gegeneinander antreten. Während anfangs meist eine Jury den Teilnehmer wählte, geschieht dies zunehmend per Telefonabstimmung (engl.: Televoting). Der deutsche Vorentscheid hieß lange Zeit „Ein Lied für …“ (ergänzt durch die jeweilige Stadt, in der der Song Contest im betreffenden Jahr stattfand). 2004 und 2005 trug er den Titel „Germany 12 Points!“, im Jahr 2006 den Titel „Deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2006“, 2010 den Titel Unser Star für Oslo, 2011 den Titel Unser Song für Deutschland, 2012 den Titel Unser Star für Baku, 2013 Unser Song für Malmö, 2014 Unser Song für Dänemark, 2015 Unser Song für Österreich und 2016 Unser Lied für Stockholm. Außerdem gab es 2014 und 2015 ein Clubkonzert, bei dem der Gewinner eine Wildcard für den endgültigen Vorentscheid erhielt.

    Folgende Formen der Auswahl nutzen die derzeit teilnehmenden Länder:

    • Albanien: Festivali i Këngës
    • Armenien: Depi Jewratessil
    • Aserbaidschan: Interne Auswahl
    • Australien: Interne Auswahl
    • Belgien: Interne Auswahl (RTBF) / Eurosong (VRT)
    • Bulgarien: Interne Auswahl
    • Dänemark: Dansk Melodi Grand Prix
    • Deutschland: Unser Song
    • Estland: Eesti Laul
    • Finnland: Uuden Musiikin Kilpailu
    • Frankreich: Interne Auswahl
    • Georgien: Erovnuli Shesarcevi Konkursi
    • Griechenland: Interne Auswahl
    • Irland: Interne Auswahl
    • Israel: HaKokhav HaBa
    • Island: Söngvakeppni Sjónvarpsins
    • Italien: Sanremo-Festival
    • Lettland: Supernova
    • Litauen: Eurovizijos dainų konkurso nacionalinė atranka
    • Kroatien: Interne Auswahl
    • Malta: Malta Eurovision Song Contest
    • Mazedonien: Interne Auswahl
    • Moldawien: O Melodi Pentru Europa
    • Montenegro: Montevizija
    • Niederlande: Interne Auswahl
    • Norwegen: Melodi Grand Prix
    • Österreich: Interne Auswahl
    • Polen: Krajowe Eliminacje
    • Portugal: Festival da Canção
    • Rumänien: Selecția Națională
    • Russland: Interne Auswahl
    • San Marino: 1 in 360
    • Schweden: Melodifestivalen
    • Schweiz: Die grosse Entscheidungsshow
    • Serbien: Interne Auswahl
    • Slowenien: EMA (Evrovizijska Melodija)
    • Spanien: Objetivo Eurovisión
    • Tschechien: Interne Auswahl
    • Ukraine: Jewrobachenya
    • Ungarn: A Dal
    • Vereinigtes Königreich: Eurovision: You Decide
    • Weißrussland: Eurofest
    • Zypern: Interne Auswahl

    Mit einer oder mehreren Vorrunden und einem Finale verlaufen die Shows in Finnland, Estland, Schweden, Litauen, Ungarn, Island, Moldawien, Malta und Rumänien. Das Sanremo-Festival (Italien) sowie Supernova (Lettland), HaKokhav HaBa (Israel) und Festivali i Këngës (Albanien) wurden nicht extra für den ESC konzipiert, in all diesen Formaten wird dem Sieger die ESC-Teilnahme angeboten, lediglich in Italien hat der Sanremo-Sieger die Möglichkeit, im Falle eines Sieges nicht teilnehmen zu wollen. Frankreich, die Niederlande und Armenien hatten früher Vorentscheidungen, sind aber in den letzten Jahren meist zu interner Auswahl von Beitrag und Interpret übergegangen. In San Marino und Montenegro sind überschaubare finanzielle Mittel und die geringe Einwohnerzahl Grundlage der internen Auswahl.

    Von der internen Auswahl machte Deutschland unter anderem in den Jahren 1993 bis 1995 sowie 2009 Gebrauch, die Schweiz in den Jahren 2005 bis 2010 und Österreich im Jahr 2014 und 2017.

    Punktevergabe und Abstimmungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Jahre 1975 wurde das noch heute angewandte und mittlerweile zum Kult gewordene, allgemein „douze points“-System genannte, Verfahren der Punktevergabe eingeführt. Seit 1980 werden die Punkte, um die Spannungskurve zu erhöhen, aufsteigend vergeben. 2016 wurde das Verfahren dahingehend erweitert, dass jedes Land zweimal bis zu zwölf Punkte vergibt, mit getrennten Ergebnissen aus Televoting und Jurybewertungen.

    Bisherige Wertungsmodi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bis 1997 wurde die Punktevergabe ausschließlich durch eine Jury bestimmt. Beim ersten ESC mit veröffentlichtem Abstimmungsergebnis (1957) kam folgender Modus zum Einsatz: In jeder Landesjury saßen zehn Mitglieder, jedes Mitglied konnte für seinen Favoriten einen Punkt abgeben. Dieser Modus wurde von 1957 bis 1961, 1967 bis 1970 sowie im Jahre 1974 genutzt.

    1962 vergaben die Landesjurys drei Punkte an den besten Titel, zwei Punkte an den zweitbesten und einen Punkt an den drittbesten Titel. Dieser Modus wurde 1963 auf fünf Punkte für den erstplatzierten und folgend erweitert. 1964 wurde ein neuer Modus eingeführt: Jeder Juror bewertet jedes Land, daraus entsteht eine Liste. An den besten Titel wurden fünf Punkte, an den zweitplatzierten drei und an den drittplatzierten ein Punkt vergeben. Sollte nur ein Titel nominiert sein, bekommt dieser alle neun Punkte, sollten es zwei sein, bekommt der erste sechs und der zweitplatzierte Titel drei Punkte.

    Da es seit 1962 regelmäßig null Punkte, 1962 bis 1965 sogar vier pro Jahr, gab und wegen der Unzufriedenheit mit dem Wertungssystem von 1957, das 1969 für vier Sieger gesorgt hatte, wurde 1971 ein neuer Modus eingeführt: Jedes Land entsendet zwei Juroren, die für jedes Lied zwischen einen und fünf Punkte geben konnten, sodass die erreichten Punktzahlen erstmals über 100 Punkte stiegen.

    Bis 1996 bestand die Jury pro Land aus 16 Personen – acht Experten und acht musikinteressierten Laien, die zudem aus verschiedenen Generationen und Geschlechtern sein mussten, um ein objektives Ergebnis zu gewährleisten. Die besten zehn Titel wurden, aufsteigend von 1 bis 8, 10 und 12 Punkten, bewertet. Von 1975 bis 1979 wurden die Punkte nach Startreihenfolge verlesen.

    1997 wurde in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich zum ersten Mal das Televoting ausprobiert, das beim Publikum auf große Begeisterung stieß. Schon 1998 wurde die Jury durch das neue Wertungssystem abgelöst. Nur wenige Länder, wie Russland und Ungarn, wo es aus technischen Gründen nicht möglich war, führten das Televoting erst etwas später ein. Die Publikumsstimmen wurden ins „douze points“-System übertragen und so vergeben.

    2006 wurde die Bekanntgabe der Punkte geändert. Seitdem werden nicht mehr alle Punkte verlesen, sondern teilweise eingeblendet. Bis 2015 wurden die Punkte von eins bis sieben eingeblendet und nur noch die Titel mit 8, 10 und 12 Punkten von den nationalen Fernsehsprechern durchgegeben. Die Vergabeprozedur konnte so beschleunigt werden.

    Zwischen 2009 und 2015 wurden die Punktzahlen, die jedes Land vergibt, zu 50 % durch Telefonabstimmung und zu 50 % durch eine fünfköpfige Jury bestimmt.

    Aktuelles Abstimmungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Finale dürfen alle Länder abstimmen, die in den Halbfinalen angetreten sind. Somit sind auch die im Halbfinale ausgeschiedenen Länder stimmberechtigt.

    Für den Beitrag des eigenen Landes dürfen keine Punkte vergeben werden. Gewonnen hat der Beitrag mit den insgesamt meisten Punkten.

    Seit 2016 vergibt jedes Land zwei getrennte Punktesätze, einer aus den Ergebnissen der Jury, der andere aus den Ergebnissen der Telefonabstimmung. Jeder Punktesatz besteht aus den Punkten 1 bis 8, 10 und 12, die an die besten zehn Lieder vergeben werden. Zuerst werden die Ergebnisse der Jurys verkündet, wobei die Ergebnisse pro Land vorgestellt werden. Der zugeschaltete nationale Fernsehsprecher liest die Nation mit der höchsten Punktzahl vor, die anderen Punkte werden vorher eingeblendet. Die Punkte der Telefonabstimmung aus den Ländern werden addiert und diese Gesamtpunktzahl von den Moderatoren der Sendung aufsteigend verkündet.

    Tritt kurzfristig ein Problem auf, das die Ermittlung per Telefonabstimmung verhindert, so werden die Punkte durch einen Schnitt von Ländern, die in den vergangenen Jahren ähnlich abgestimmt haben, vergeben. Dies gilt auch für eine Disqualifikation des Juryergebnisses. Seit 2013 können Fernsehzuschauer auch mit einer Mobile App abstimmen. Die Anwendung zeigt Informationen zum aktuellen Geschehen beim Eurovision Song Contest an, die Stimmabgabe erfolgt direkt aus der Mobile App per SMS.

    Regelungen bei Punktgleichheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Wenn zwei oder mehr Teilnehmer am Ende die gleiche Punktanzahl haben, gelten weitere Unterscheidungskriterien, um eine eindeutige Platzierung zu gewährleisten. Ausschlaggebend ist zunächst die Anzahl der Länder, von denen die jeweiligen Teilnehmer Punkte erhalten haben. Lässt sich dadurch keine eindeutige Rangfolge erstellen, wird die Anzahl der an die entsprechenden Teilnehmer vergebenen Höchstwertungen berücksichtigt. Dabei wird zuerst die Anzahl der 12-Punkte-Wertungen, bei Gleichheit die Anzahl der 10-Punkte-Wertungen und so folgend bewertet. Erst für den Fall, dass sich durch den Vergleich sämtlicher Einzelwertungen kein Unterschied ergibt, werden die betroffenen Länder nach der Reihenfolge der Startnummern platziert.[18]

    Dieser Katalog von Regelungen fand bisher einmal zur Bestimmung des Siegers Anwendung, nämlich beim ESC 1991, als die Schwedin Carola („Fångad av en stormvind“) mehr 10-Punkte-Wertungen erhalten hatte als die punktgleiche Französin Amina („Le dernier qui a parlé“) und zur Siegerin erklärt wurde. Damals gab es die erste Regel (das Lied gewinnt, das aus mehr Ländern Punkte bekommen hat) noch nicht, hätte es sie aber schon damals gegeben, hätte Frankreich gewonnen. Mittlerweile ist dieser Punkt eingeführt worden, so dass 2004 trotz jeweils 50 erreichten Punkten der Beitrag aus Malta einen sicheren Platz im Finale 2005 bekam, während jener aus Kroatien durchs Semifinale musste.

    Vor 1975 kamen verschiedene andere Punktevergabesysteme zum Einsatz. Beim ESC 1969 führte ein Wertungsmodus, der für niedrige Punktzahlen pro Teilnehmer sorgte, dazu, dass vier Länder (Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Frankreich) punktgleich an der Spitze lagen und zu gleichberechtigten Siegern ernannt wurden.

    Kritik am Wertungssystem, Reformdiskussion und Neuregelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der öffentlichen Debatte wurde des Öfteren angemerkt, dass einige Länder innerhalb desselben Kulturraums sich während der Abstimmung gegenseitig begünstigten.[19][20] Unmut über als ungerecht empfundene Punkteverteilungen wird seit Beginn der Veranstaltung geäußert, die erst im 43. Jahr zur mehrheitlichen Telefonabstimmung überging. Vor allem politische Tendenzen und Boykotts wurden bemängelt, welche heute nur noch einen untergeordneten Punkt in der Kritik einnehmen.

    Neuregelung ab 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die verantwortliche Europäische Rundfunkunion (European Broadcasting Union, EBU) stellte am 2. Oktober 2007 Regeländerungen vor:[21] Ab 2008 wurden zwei getrennte Halbfinale veranstaltet, über deren Zusammenstellungen man per Los entschied. Alle Länder waren in dem Semifinale stimmberechtigt, in welchem sie selbst teilnahmen. Die für das Finale Qualifizierten wurden je einer Sendung zugeteilt. In das Finale zogen die neun Bestplatzierten nebst dem Bestbewerteten der Back-Up-Jurys ein, der ohne diese den Finaleinzug nicht erreicht hätte.

    Neuregelung ab 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    2009 kam es zu weitreichenden Veränderungen hinsichtlich des Abstimmverfahrens im Finale. Nachdem in den Jahren 2004–2008 einzig das Publikum über die Punktergebnisse entschieden hatte, wurde wieder die ursprüngliche Idee der Jury aufgegriffen. Fortan erhielt pro Teilnehmerland diese Jury, deren Mitglieder eine Verbindung zur Musik aufweisen sollten, gleichgewichtetes Mitspracherecht. Für die Vorrunden hielten die Verantwortlichen noch am Konzept des Vorjahres fest.[22]

    Die Europäische Rundfunkunion begründete ihre Entscheidung damit, dass sich die Resultate von Ersatzjurys, welche im Falle technischer Pannen eine reibungslose Punktevergabe gewährleisten sollten, in den letzten Jahren zunehmend vom offiziellen Ergebnis unterschieden. Der NDR-Verantwortliche Ralph Quibeldey betonte außerdem den Aspekt, dass sich im Gegensatz zum Großteil der Fernsehzuschauer Juroren die Beiträge mehrmals anhörten und zu einem differenzierteren Urteil in der Lage wären. In der Öffentlichkeit hingegen wurden die Reformen überwiegend als Reaktionen auf die hinteren Platzierungen vieler westlicher Staaten, insbesondere der der finanzstärksten Big-5, gedeutet.[23][24][25] Beobachter sahen den Versuch, kulturell bedingte Geschmacksverschiedenheiten osteuropäischer und zentralasiatischer Zuschauer gezielt zu unterdrücken und warfen den Befürwortern des neuen Modus Blockbildung und Nichtbeachtung der individuellen Qualität der Beiträge vor.[26] Der Stern betitelte die deutschen Juroren aufgrund ihrer Zusammenstellung als „Spaß-Jury“.[27] Tatsächlich erzielten zehn der elf östlich orientierten Teilnehmer durch das Mischvoting schlechtere Platzierungen; eines konnte trotz niedrigerer Jury-Wertung seine Gesamtplatzierung halten.[28][29]

    Neuregelung ab 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im September 2009 gab die Europäische Rundfunkunion bekannt, dass sowohl in den beiden getrennten Semi-Finalrunden als auch im Finale die Jurys zu 50 % mit abstimmen. Außerdem darf vom Anfang des ersten Liedes bis 15 Minuten nach dem Ende des letzten Liedes abgestimmt werden.[30][31]

    Neuregelung ab 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    2012 wurden die Leitungen erst wieder nach der Präsentation des letzten Liedes geöffnet, weil die Möglichkeit des Abstimmens während der Liedpräsentationen nur sehr wenig genutzt wurde.[32]

    Neuregelung ab 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Jahr 2013 wurde der Modus der Ermittlung der Gesamtwertung eines Landes aus Publikums- und Jurywertung geändert. Während die beiden Wertungen aus einem Land bisher erst in das bekannte Punkteschema von 12 bis 1 (und 16-mal „0“ bei 26 Beiträgen im Finale) umgerechnet und diese Punkte dann addiert wurden, werden nun die Positionen in der Reihenfolge von 1 bis 26 addiert, um die Gesamtrangfolge zu bestimmen. Dies führt dazu, dass ein Beitrag, der bei der Jury oder dem Publikum sehr weit hinten liegt, auch durch eine Topwertung der anderen Abstimmenden nicht mehr zu Punkten kommt.[33] Im Finale 2014 bekam beispielsweise Russland die meisten Stimmen der Zuschauer aus Montenegro; da die Jury Russland aber nur auf Platz 23 bewertete, bekam Russland keine Punkte aus Montenegro. Andererseits wurde der Beitrag aus Armenien von der Jury fast einheitlich auf Platz 1 gesetzt, vom Televoting aber auf Platz 10, im Mittel ergab das Platz 2 und 10 Punkte.[34]

    Neuregelung ab 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Um 2013 aufgekommenen kritischen Meinungen bezüglich des Stimmenkaufs entgegen zu treten, wurden ab 2014 erstmals die genauen Rankings aller Jurymitglieder, des gesamten Jury-Votums sowie die Platzierungen im Televoting eines jeden Landes auf der offiziellen Webseite direkt im Anschluss an das Finale veröffentlicht.[35] Dabei wurden auch alle detaillierten Ergebnisse der beiden Semi-Finalrunden angegeben. Da die georgischen Jurymitglieder einstimmig dieselben Länder auf Platz 1-8 in den jeweiligen Rankings des Finales gelistet hatten, wurden diese Wertungen annulliert und allein das Televoting gezählt. Es ergaben sich jedoch keinerlei Strafen bezüglich der Teilnahme Georgiens beim ESC 2015.

    Neuregelung ab 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 18. Februar 2016 kündigte die EBU eine Änderung der Punktevergabe an. Die Punkte der Jurys und der Telefonabstimmung werden von nun an nicht mehr pro Land einzeln kombiniert, sondern separat vergeben. Im klassischen Format tragen dann alle Länder nacheinander die Punkte der Jury vor. Dabei bekommen die zehn am besten bewerteten Länder Punkte, wie gewohnt von 1 bis 12. Nachdem alle Punkte der Jury vergeben wurden, werden alle Punkte aus dem Televoting aller Länder kombiniert. Die Moderatoren der Show tragen dann diese kombinierten Punkte vor, beginnend mit dem Land, welches die wenigsten Punkte bekommen hat. Damit vergibt jedes Land doppelt so viele Punkte wie gewohnt mit der maximalen Punktzahl 24 für ein Land. Ziel ist es, mit der neuen Regelung die Spannung zu erhöhen.[36]

    Preisvergabe und -zuerkennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der dem Interpreten des siegreichen Titels überreichte Preis (Trophäe) wird an den Komponisten des Songs weitergereicht, in dessen Besitz er letztendlich auch verbleibt, da der Eurovision Song Contest von der Grundidee her ein reiner Komponisten- und Songschreiberwettbewerb ist. Der Interpret selbst geht diesbezüglich gesehen leer aus, ihm bleibt lediglich der gesteigerte Bekanntheitsgrad, den er für den Aufbau der eigenen Karriere nutzen kann.

    Ewige Bestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Länderstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bisher erfolgreichstes Teilnehmerland ist Irland mit sieben Siegen, in den Jahren 1992 bis 1994 sogar drei in Folge. Bisher haben 27 Länder gewonnen, wobei Jugoslawien, das 1989 gewann, nicht mehr existiert. Während Salvador Sobral (Portugal) den Rekord mit 758 Punkten für Amar pelos dois aus dem Jahr 2017 hält, konnte Anne-Marie David (für Luxemburg) im Jahr 1973 mit Tu te reconnaîtras mit 80,6 % der Punkte die höchste relative Punktzahl erreichen.

    Erfolgreichste Länder beim Eurovision Song Contest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Erfolgreichste Länder
    Rang Land 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Total
    der ersten 7 Plätze
    Gesamtpunkte
    ohne SF
    Gesamtteilnahmen Punkteschnitt
    pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System
    (ab 2016: für Vergleichbarkeit Punktzahl halbiert)
    01. IrlandIrland Irland 07 04 01 03 03 03 02 23 000000000003292.00000000003.292 51 (davon 7 × SF) 000000000000003.03000000003,03
    02. SchwedenSchweden Schweden 06 01 06 02 08 02 03 28 000000000004733.00000000004.733 57 (davon 1 × SF) 000000000000003.65000000003,65
    03. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 05 15 03 05 01 02 05 36 000000000004022.00000000004.022 60 000000000000002.97000000002,97
    04. FrankreichFrankreich Frankreich 05 04 07 07 02 01 02 28 000000000003475.00000000003.475 60 000000000000002.49000000002,49
    05. LuxemburgLuxemburg Luxemburg 05 02 05 01 01 01 15 000000000001423.00000000001.423 37 000000000000002.55000000002,55
    06. NiederlandeNiederlande Niederlande 04 01 01 02 02 02 03 15 000000000002453.00000000002.453 58 (davon 9 × SF) 000000000000002.07000000002,07
    07. IsraelIsrael Israel 03 02 01 02 02 02 03 15 000000000002509.00000000002.509 40 (davon 6 × SF) + 1 Qfkr. 000000000000002.51000000002,51
    08. DanemarkDänemark Dänemark 03 01 03 02 05 02 01 17 000000000002500.00000000002.500 46 (davon 4 × SF) + 1 Qfkr. 000000000000002.62000000002,62
    09. NorwegenNorwegen Norwegen 03 01 01 03 03 01 02 14 000000000002974.00000000002.974 56 (davon 3 × SF) 000000000000002.46000000002,46
    10. DeutschlandDeutschland Deutschland 02 04 05 03 02 03 02 21 000000000003081.00000000003.081 61 + 1 Qfkr. 000000000000002.51000000002,51
    11. SpanienSpanien Spanien 02 04 01 02 01 04 02 16 000000000002682.00000000002.682 57 000000000000002.01000000002,01
    12. SchweizSchweiz Schweiz 02 03 03 05 02 03 0 18 000000000002191.00000000002.191 57 (davon 10 × SF) 000000000000002.01000000002,01
    13. ItalienItalien Italien 02 02 05 02 04 05 04 24 000000000002937.00000000002.937 43 000000000000003.72000000003,72
    14. UkraineUkraine Ukraine 02 02 01 01 0 01 01 08 000000000002255.00000000002.255 14 000000000000003.92000000003,92
    15. OsterreichÖsterreich Österreich 02 0 0 01 04 02 02 11 000000000001904.00000000001.904 50 (davon 4 × SF) 000000000000001.72000000001,72
    16. RusslandRussland Russland 01 04 03 0 01 0 01 10 000000000002956.00000000002.956 20 + 1 Qfkr. 000000000000004.01000000004,01
    17. BelgienBelgien Belgien 01 02 0 04 02 04 04 17 000000000002503.00000000002.503 59 (davon 8 × SF) 000000000000001.93000000001,93
    18. MonacoMonaco Monaco 01 01 03 03 02 01 01 12 000000000000738.0000000000738 24 (davon 3 × SF) 000000000000001.89000000001,89
    19. TurkeiTürkei Türkei 01 01 01 03 0 0 02 08 000000000001996.00000000001.996 34 (davon 1 × SF) 000000000000002.33000000002,33
    20. AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 01 01 01 01 01 0 0 05 000000000001408.00000000001.408 10 000000000000003.44000000003,44
    21. GriechenlandGriechenland Griechenland 01 0 03 0 02 01 03 10 000000000002817.00000000002.817 37 (davon 1 × SF) 000000000000002.83000000002,83
    22. EstlandEstland Estland 01 0 01 01 01 03 01 08 000000000001143.00000000001.143 23 (davon 9 × SF) + 1 Qfkr. 000000000000001.97000000001,97
    23. LettlandLettland Lettland 01 0 01 0 01 01 0 04 000000000000971.0000000000971 18 (davon 8 × SF) 000000000000001.72000000001,72
    24. SerbienSerbien Serbien 01 0 01 0 0 01 0 03 000000000000967.0000000000967 10 (davon 3 × SF) 000000000000002.80000000002,80
    25. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 01 0 0 03 0 01 03 08 000000000001013.00000000001.013 27 000000000000002.89000000002,89
    26. FinnlandFinnland Finnland 01 0 0 0 0 01 04 06 000000000001480.00000000001.480 51 (davon 7 × SF) 000000000000001.45000000001,45
    27. PortugalPortugal Portugal 01 0 0 0 0 01 02 04 000000000002014.00000000002.014 49 (davon 8 × SF) 000000000000001.33000000001,33
    28. MaltaMalta Malta 0 02 02 0 01 01 0 06 000000000001843.00000000001.843 30 (davon 6 × SF) 000000000000002.26000000002,26
    29. IslandIsland Island 0 02 0 01 0 0 01 04 000000000001314.00000000001.314 30 (davon 6 × SF) 000000000000001.83000000001,83
    30. BulgarienBulgarien Bulgarien 0 01 0 01 01 0 0 03 000000000001079.00000000001.079 11 (davon 8 × SF) 000000000000001.53000000001,53
    31. AustralienAustralien Australien 0 01 0 0 01 0 0 02 000000000000880.0000000000880 03 000000000000005.62000000005,62
    32. Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro 0 01 0 0 0 0 01 02 000000000000400.0000000000400 02 000000000000005.48000000005,48
    32. PolenPolen Polen 0 01 0 0 0 0 01 02 000000000000809.0000000000809 20 (davon 6 × SF) 000000000000001.55000000001,55
    34. RumänienRumänien Rumänien 0 0 02 01 0 0 01 04 000000000001470.00000000001.470 18 + 2 Qfkr. 000000000000002.01000000002,01
    35. Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 0 0 01 0 0 01 01 03 000000000001242.00000000001.242 19 (davon 1 × SF) 000000000000002.23000000002,23
    36. MoldawienMoldawien Moldawien 0 0 01 0 0 01 0 02 000000000000998.0000000000998 13 (davon 4 × SF) 000000000000001.58000000001,58
    37. KroatienKroatien Kroatien 0 0 0 02 01 01 0 04 000000000001216.00000000001.216 23 (davon 5 × SF) 000000000000001.84000000001,84
    38. ArmenienArmenien Armenien 0 0 0 02 0 0 02 04 000000000001276.00000000001.276 11 (davon 1 × SF) 000000000000002.85000000002,85
    39. UngarnUngarn Ungarn 0 0 0 01 01 0 0 02 000000000001019.00000000001.019 16 (davon 2 × SF) + 2 Qfkr. 000000000000001.61000000001,61
    40. Zypern RepublikZypern Zypern 0 0 0 0 03 02 01 06 000000000001461.00000000001.461 34 (davon 6 × SF) 000000000000001.70000000001,70
    41. AlbanienAlbanien Albanien 0 0 0 0 01 0 01 02 000000000000504.0000000000504 14 (davon 7 × SF) 000000000000001.49000000001,49
    42. LitauenLitauen Litauen 0 0 0 0 0 01 0 01 000000000000653.0000000000653 18 (davon 6 × SF) 000000000000001.16000000001,16
    42. WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 0 0 0 0 01 0 01 000000000000337.0000000000337 14 (davon 9 × SF) 000000000000001.17000000001,17
    44. SlowenienSlowenien Slowenien 0 0 0 0 0 0 02 02 000000000000556.0000000000556 23 (davon 10 × SF) 000000000000001.15000000001,15
    45. GeorgienGeorgien Georgien 0 0 0 0 0 0 0 000000000000919.0000000000919 10 (davon 3 × SF) 000000000000001.76000000001,76
    45. MazedonienMazedonien Mazedonien 0 0 0 0 0 0 0 000000000000369.0000000000369 17 (davon 9 × SF) + 1 Qfkr. 000000000000001.25000000001,25
    45. MontenegroMontenegro Montenegro 0 0 0 0 0 0 0 000000000000081.000000000081 09 (davon 7 × SF) 000000000000000.95000000000,95
    45. SlowakeiSlowakei Slowakei 0 0 0 0 0 0 0 000000000000042.000000000042 07 (davon 4 × SF) + 1 Qfkr. 000000000000000.76000000000,76
    45. TschechienTschechien Tschechien 0 0 0 0 0 0 0 000000000000041.000000000041 06 (davon 5 × SF) 000000000000000.31000000000,31
    45. San MarinoSan Marino San Marino 0 0 0 0 0 0 0 000000000000014.000000000014 08 (davon 7 × SF) 000000000000000.76000000000,76
    45. MarokkoMarokko Marokko 0 0 0 0 0 0 0 000000000000007.00000000007 01 000000000000000.39000000000,39
    52. AndorraAndorra Andorra 0 0 0 0 0 0 0 06 (nur SF)
    Gesamt 000000000075164.000000000075.164 1.533 (davon 195 × SF) + 11 × Qfkr.
    Anm.:
    • Kleine Zahlen in der Spalte Rang deuten auf den gleichen Rang eines Landes mit dem darüberstehenden hin.
    • da es um den Erfolg der Länder geht, sind bei Ländern mit gleichem Rang zuerst die mit dem besten Punkteschnitt aufgeführt
    • SF = Semifinale
    Gewinner des Wettbewerbes
    Häufigkeit der Siege
    Platz Anzahl

    der Siege[A 1]

    Land[A 2] Siege
    1 7 IrlandIrland Irland 1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996
    2 6 SchwedenSchweden Schweden 1974, 1984, 1991, 1999, 2012, 2015
    3 5 FrankreichFrankreich Frankreich 1958, 1960, 1962, 1969, 1977
    LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1961, 1965, 1972, 1973, 1983
    Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1967, 1969, 1976, 1981, 1997
    4 4 NiederlandeNiederlande Niederlande 1957, 1959, 1969, 1975
    5 3 IsraelIsrael Israel 1978, 1979, 1998
    NorwegenNorwegen Norwegen 1985, 1995, 2009
    DanemarkDänemark Dänemark 1963, 2000, 2013
    6 2 SpanienSpanien Spanien 1968, 1969
    SchweizSchweiz Schweiz 1956, 1988
    ItalienItalien Italien 1964, 1990
    DeutschlandDeutschland Deutschland 1982, 2010
    OsterreichÖsterreich Österreich 1966, 2014
    UkraineUkraine Ukraine 2004, 2016
    7 1
    MonacoMonaco Monaco 1971
    BelgienBelgien Belgien 1986
    Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1989
    EstlandEstland Estland 2001
    LettlandLettland Lettland 2002
    TurkeiTürkei Türkei 2003
    GriechenlandGriechenland Griechenland 2005
    FinnlandFinnland Finnland 2006
    SerbienSerbien Serbien 2007
    RusslandRussland Russland 2008
    AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 2011
    PortugalPortugal Portugal 2017

    Anmerkungen:

    1. Bei gleicher Anzahl von Siegen erfolgt die Sortierung chronologisch.
    2. Das fett geschriebene Land hat den bisher letzten Eurovision Song Contest gewonnen.

    Erfolgreichste Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Erfolgreichste Sprachen beim Eurovision Song Contest
    Siege Sprache Jahr Land
    29 Englisch 1967, 1969, 1970, 1974, 1975, 1976, 1980, 1981, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010,2011, 2012, 2013, 2014, 2015 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan, DanemarkDänemark Dänemark, DeutschlandDeutschland Deutschland, EstlandEstland Estland, FinnlandFinnland Finnland, GriechenlandGriechenland Griechenland, IrlandIrland Irland, LettlandLettland Lettland, NiederlandeNiederlande Niederlande, NorwegenNorwegen Norwegen, OsterreichÖsterreich Österreich, RusslandRussland Russland, SchwedenSchweden Schweden, TurkeiTürkei Türkei, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
    14 Französisch 1956, 1958, 1960, 1961, 1962, 1965, 1969, 1971, 1972, 1973, 1977, 1983, 1986, 1988 BelgienBelgien Belgien, FrankreichFrankreich Frankreich, LuxemburgLuxemburg Luxemburg, MonacoMonaco Monaco, SchweizSchweiz Schweiz
    3 Hebräisch 1978, 1979, 1998 IsraelIsrael Israel
    Niederländisch 1957, 1959, 1969 NiederlandeNiederlande Niederlande
    2 Deutsch 1966, 1982 DeutschlandDeutschland Deutschland, OsterreichÖsterreich Österreich
    Italienisch 1964, 1990 ItalienItalien Italien
    Norwegisch 1985, 1995 NorwegenNorwegen Norwegen
    Schwedisch 1984, 1991 SchwedenSchweden Schweden
    Kroatisch/Serbisch 1989, 2007 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien, SerbienSerbien Serbien
    Spanisch 1968, 1969 SpanienSpanien Spanien
    1 Dänisch 1963 DanemarkDänemark Dänemark
    Krimtatarisch1 2016 UkraineUkraine Ukraine
    Portugiesisch 2017 PortugalPortugal Portugal
    Ukrainisch1 2004 UkraineUkraine Ukraine

    1 Die Lieder sind zum Großteil in der jeweiligen Sprache gesungen worden. Teilweise wurden die Beiträge auch auf Englisch gesungen.

    Erfolgreichste Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der erfolgreichste Teilnehmer kommt aus Irland: Johnny Logan gewann zweimal als Sänger (1980 mit What’s Another Year und 1987 mit Hold Me Now) sowie einmal als Komponist (1992: Why Me).

    Erfolgreichste Teilnehmer nach dem erreichten Anteil an der jeweils rechnerisch möglichen Maximalpunktzahl waren Anne-Marie David mit dem Lied Tu te reconnaîtras (1973; 80,6 % der möglichen Punkte), Brotherhood of Man mit Save Your Kisses for Me (1976; 80,4 %) und Nicole mit Ein bißchen Frieden (1982; 78,9 %). Seit 1997 (Punktevergabe nicht mehr ausschließlich durch Jurys) waren die erfolgreichsten Teilnehmer Katrina and the Waves mit Love Shine a Light (1997; 78,8 %), Alexander Rybak mit Fairytale (2009; 78,7 %) sowie Måns Zelmerlöw mit Heroes (2015; 78,0 %).

    Häufigste Teilnahmen eines Künstlers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sowohl die Norwegerin Elisabeth Andreassen, die Schweizer Musikgruppe Peter, Sue & Marc, der Belgier Fud Leclerc als auch die san-marinesische Sängerin Valentina Monetta nahmen jeweils viermal und somit am häufigsten am Wettbewerb teil: Andreassen gewann den Wettbewerb 1985 als Teil der Bobbysocks, darüber hinaus nahm sie 1982 einmal für Schweden als Teil des Duos Chips teil, es folgten Teilnahmen für ihr Heimatland in den Jahren 1994 (mit Jan Werner Danielsen) und 1996. Peter, Sue & Marc vertraten die Schweiz in den Jahren 1971, 1976, 1979 und 1981. Sie sangen ihre Lieder dabei jeweils in einer anderen Sprache. In den Jahren 1976 und 1981 erreichten sie als beste Platzierung jeweils Platz 4. Ebenfalls viermal nahm Fud Leclerc aus Belgien teil, der das Land 1956, 1958, 1960 und 1962 vertrat. Sein bestes Resultat war Platz 5 im Jahre 1958. Valentina Monetta vertrat San Marino 2012, 2013, 2014 und (gemeinsam mit Jimmie Wilson) 2017; sie schied dabei dreimal im Halbfinale aus und erreichte nur 2014 das Finale, wo sie den 24. (drittletzten) Platz belegte.

    Eine Reihe von Interpreten war dreimal beim Eurovision Song Contest vertreten. Für Deutschland waren Katja Ebstein und die Gruppe Wind je dreimal am Start. Ebstein war mit zwei dritten Plätzen in den Jahren 1970 und 1971 sowie einem zweiten Platz im Jahre 1980 erfolgreich. Mit zwei zweiten Plätzen in den Jahren 1985 und 1987 gehört die Gruppe Wind ebenfalls zu den erfolgreichen Teilnehmern für Deutschland. 1992 belegte die Gruppe Wind lediglich den 16. Platz.

    Die Schwedin Carola Häggkvist erreichte bei drei Teilnahmen für ihr Heimatland einen Sieg (1991) sowie die Plätze 3 (1983) und 5 (2006). Ebenfalls dreimal am Start war die Malteserin Chiara, die für Malta die Plätze 3 (1998), 2 (2005) und 22 (2009) erreichte. Einige mehrmals teilnehmende Interpreten traten für verschiedene Länder an. Die Zypriotin Anna Vissi sang zweimal für Griechenland (1980, 2006) und einmal für Zypern (1982). Der Franzose Romuald nahm zweimal für Monaco (1964, 1974) und einmal für Luxemburg (1979) teil. Ireen Sheer trat als Solokünstlerin einmal für Luxemburg (1974) und einmal für Deutschland (1978) sowie als Teil einer Gruppe erneut für Luxemburg (1985) an.

    Die Sängerin Corry Brokken trat bei den ersten drei Wettbewerben in den Jahren 1956 bis 1958 jeweils für die Niederlande an, die Sängerin Lys Assia in den gleichen Jahren für die Schweiz. Udo Jürgens war in den Jahren 1964 bis 1966 dreimal für Österreich beim Wettbewerb dabei. Jeder dieser drei Teilnehmer konnte den Wettbewerb einmal für sein Land entscheiden. Assia gewann 1956 den ersten Eurovision Song Contest, Brokken war ein Jahr später erfolgreich, Jürgens siegte im Jahr 1966.

    Ebenfalls dreimal nahmen darüber hinaus der Italiener Domenico Modugno (1958, 1959, 1966), die Norwegerin Kirsti Sparboe (1965, 1967, 1969) sowie das dänische Duo Hot Eyes (1984, 1985, 1988) teil.

    Der Österreicher Gary Lux war sechsmal beim Songcontest: Das erste Mal 1983 als Mitglied der Gruppe Westend (Platz 9/20), 1984 als Background-Sänger für Anita (Platz 19/19), 1985 als Solist (Platz 8/19), 1987 als Solist (Platz 20/22), 1993 als Background-Sänger für Tony Wegas (Platz 14/25) und 1995 als Background-Sänger für Stella Jones (Platz 13/23).

    Erfolgreiche Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aus dem Eurovision Song Contest gingen im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Lieder hervor, die zu internationalen Erfolgen und bisweilen zu Evergreens wurden. Beispielhaft sind die italienischen Beiträge Nel blu dipinto di blu (Volare) und Piove (Ciao ciao bambina), beide wurden von Domenico Modugno in den Jahren 1958 beziehungsweise 1959 vorgetragen. Obwohl keine Wettbewerbssieger, wurden diese Songs weltweit millionenfach verkauft und von Sängern wie Paul Anka oder Dean Martin adaptiert. Kommerziell besonders erfolgreich waren Songs aus dem Song Contest ab Mitte der 1960er bis Ende der 1970er Jahre. Puppet on a String avancierte 1967 für Sängerin Sandie Shaw zum weltweiten Radio- und Hitparadenerfolg und wurde in Werbespots und auf Modenschauen jener Zeit als Untermalung eingesetzt. Aus demselben Jahrgang kam der Luxemburger Beitrag von Vicky Leandros L’amour est bleu in einer Instrumental-Version von Paul Mauriat auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. 1972 gewann Vicky Leandros mit Après toi den Wettbewerb und verkaufte von der Single in mehreren Sprachversionen (Dann kamst Du, Come what May) weltweit über 5,5 Millionen Exemplare. Waterloo von ABBA übertraf diese Marke 1974 mit dem Verkauf von rund 6 Millionen. Bislang waren nach den Verkaufszahlen Brotherhood of Man mit dem Schlagerpop Save your kisses for me mit 6,5 Millionen weltweit abgesetzten Tonträger die Erfolgreichsten.

    Weitere internationale Tophits sind Congratulations von Cliff Richard (GBR 1968), All kinds of everything von Dana (IRL 1970), Beg, steal or borrow von den New Seekers (GBR 1972), Eres tú von Mocedades (ESP 1973), von Gigliola Cinquetti (ITA 1974), Dschinghis Khan von Dschinghis Khan (DEU 1979), What’s another year von Johnny Logan (IRL 1980), Ein bißchen Frieden von Nicole (DEU 1982), Gente di mare von Umberto Tozzi und Raf (ITA 1987), Insieme 1992 von Toto Cutugno (ITA 1990), Diva von Dana International (ISR 1998) und Fly On The Wings Of Love von den Olsen Brothers (DNK 2000), Satellite von Lena (DEU 2010) und Euphoria von Loreen (SWE 2012).

    Schnellst bekannter Sieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Immer wieder wurde die Reihenfolge des Votings geändert; zunächst in der Startreihenfolge, später in von einem Computer generierten Reihenfolge, um es möglichst spannend zu machen, wer nun als Sieger des Eurovision Song Contest feststand.

    Als schnellst feststehender Sieg kann Alexander Rybak aus Norwegen festgemacht werden. Nach 30 von 42 Ländern und 71,4 Prozent der abgegebenen Punkte stand er 2009 als Sieger fest.

    An zweiter Stelle befindet sich Nicole aus Deutschland. Als sie 1982 antrat, nahmen 18 Länder am ESC teil. Bereits nach 14 abgegebenen Ländervotings (77,8 Prozent) stand sie als Siegerin fest.

    Den dritten Platz nehmen Katrina and the Waves aus dem Vereinigten Königreich teil. Bei ihrem Antreten 1997 stand die Band nach 20 von 25 Ländern, was 80 Prozent der abgegebenen Stimmen entspricht, als Sieger fest.

    Eurovision Song Contest als Karrierestart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Eurovision Song Contest machte im Laufe der Jahre einige Interpreten zu internationalen Stars, die bis zum Zeitpunkt ihres Auftritts noch nahezu unbekannt waren.

    Dies trifft in besonderem Maße auf die schwedische Popgruppe ABBA zu, die 1974 mit dem Song Waterloo den Wettbewerb gewann. Auch die franko-kanadische Sängerin Céline Dion wurde durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 1988, bei dem sie für die Schweiz startete und mit Ne partez pas sans moi siegte, in Europa bekannt. Die Belgierin Lara Fabian (später durch I will love again zu Charts-Ehren gelangt) tat beim ESC für Luxemburg ihren ersten internationalen Schritt. Ebenfalls durch den ESC zu Weltruhm gelangt ist die irische Folkloregruppe Riverdance, die 1994 als Pausenfüller auftrat.

    Bekanntheit ist kein Erfolgsgarant[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Teilnahme eines international bereits bekannten Interpreten ist kein Garant für den Gewinn des Titels im Wettbewerb.

    Cliff Richard erreichte mit Congratulations 1968 den zweiten und mit Power to All Our Friends 1973 den dritten Platz. Anschließend waren diese Titel in den Verkaufshitparaden höher platziert als die jeweiligen Eurovisionsgewinner.

    1977 ging mit Silver Convention für Deutschland eine zu jener Zeit international sehr erfolgreiche Gruppe an den Start. Sie hatte wie Boney M. mit Hit-Produktionen im Discosound („Munich Sound“) von Deutschland aus 1976 weltweit die Charts erobert. Trotz hervorragender Wettquoten sowie mit den Millionsellern Fly Robin Fly und Get Up And Boogie im Rücken kam das Damentrio mit dem Titel "Telegram" nur auf Rang acht.

    Auch Ricchi e Poveri aus Italien oder Baccara aus Spanien (beide 1978) erreichten nicht das Siegertreppchen, ebenso wie Matia Bazar (1979). Alan Sorrenti (1980), Alice und Franco Battiato (1984) oder Al Bano & Romina Power (1976 und 1985), alle aus Italien konnten sich in den frühen 1980er Jahren trotz der Italo-Pop-Welle in vielen Ländern Europas nicht durchsetzen. Das international erfolgreiche russische Duo t.A.T.u. belegte den dritten Platz beim Eurovision Song Contest 2003 mit Ne wer, ne boisja. Die estnische Band Vanilla Ninja kam 2005 für die Schweiz mit Cool Vibes nicht über Rang 8 hinaus. Die spanische Band Las Ketchup landete zwar im Sommer 2002 mit dem Ketchup-Song einen europaweiten Nummer-eins-Hit, kam aber beim ESC 2006 mit Un Blodymary nur auf Platz 21. Kate Ryan scheiterte 2006 für Belgien bereits im Halbfinale, ebenso DJ BoBo 2007 für die Schweiz.

    Auch die erfolgreiche Popgruppe No Angels war mit Disappear 2008 in Serbien wenig erfolgreich. Zuvor wurden sie allerdings mit nur einem Prozentpunkt vor Carolin Fortenbacher (Hinterm Ozean) in der deutschen Vorentscheidung zum Finalteilnehmer gewählt. Beim Song Contest selbst erreichten sie Platz 23 von 25, wobei sie zusammen mit Platz 24 (Polen, Isis GeeFor Life) und 25 (Vereinigtes Königreich, Andy AbrahamEven If) mit jeweils 14 Punkten die letzten drei Plätze belegten.

    2013 war mit Cascada für Deutschland auch eine in Europa sehr bekannte Gruppe am Start, schlussendlich landete sie mit ihrem Lied Glorious aber nur auf Platz 21. Ähnlich erging es der britischen Sängerin Bonnie Tyler, die auf dem 19. Rang landete.

    Rezeption als queere Veranstaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Eurovision Song Contest ist in der LGBT-Szene sehr beliebt; schwule Männer waren spätestens seit den 1980er Jahren maßgeblich am Aufbau der Fangemeinde des Musikwettbewerbs und dem dazugehörigen Verein l’Organisation Generale des Amateurs de l’Eurovision (OGAE) beteiligt. Dabei stand und steht neben der europäischen Vielfalt eine queere Aneignung des Wettbewerbs im Vordergrund. Die Kitschästhetik des Wettbewerbs wird dabei als absichtlich übertriebene und künstliche Ästhetik des Camp interpretiert und in dieser Aneignung als Basis einer queeren, subversiven Identität gefeiert.[37][38][39]

    Seit den späten 1990er Jahren wird der queere Subtext der Veranstaltung verstärkt sichtbar: Nachdem mit dem Isländer Páll Óskar 1997 erstmals ein offen schwuler Künstler aufgetreten war, gewann 1998 die transsexuelle israelische Sängerin Dana International.[37] Die Kulturwissenschaftlerin Jessica Carniel stellt fest, die moderne Eurovision-Tradition biete dem queeren Publikum eine wichtige Gelegenheit, ein Zugehörigkeitsgefühl zu Europa zu erleben.[40]

    Jubiläen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    50-Jahr-Jubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 22. Oktober 2005 fand in Kopenhagen eine Jubiläumsshow mit dem Titel Congratulations (deutsch: „Herzlichen Glückwunsch“) statt. Damit wurde das 50-Jahr-Jubiläum des Eurovision Song Contests gefeiert. Das Ziel der Show war, das beste Lied des Grand Prix unter allen Titeln, die jemals teilgenommen haben, zu ermitteln. Auf der offiziellen Internetseite eurovision.tv konnte jeder seine Stimme für seinen Lieblingstitel des ESC abgeben. Die zehn Lieder mit den meisten Stimmen kamen ins Semifinale. Zusätzlich wählte eine Jury der Europäischen Rundfunkunion vier weitere Titel ins Halbfinale. Im Halbfinale wurden per Telefonvoting die fünf besten Lieder ermittelt. Im zweiten Durchgang, also dem Finale, wurde durch ein weiteres Telefonvoting die Platzierung dieser fünf Lieder festgelegt.

    Moderiert wurde die Show von der britischen ESC-Siegerin Katrina Leskanich (Katrina and the Waves, ESC-Sieg 1997 mit Love Shine a Light) und dem lettischen Eurovision Song Contest-Drittplatzierten Renars Kaupers (Brainstorm, ESC-Teilnahme 2000 mit My Star). Die Sendung wurde in Deutschland vom WDR und vom SWR, in Österreich von ORF 2, und in der Schweiz von SF 1 übertragen.

    Dabei kam es zu folgendem Ergebnis:

    Platz Jahr Land Interpret Titel
    1. 1974 SchwedenSchweden Schweden ABBA Waterloo
    2. 1958 ItalienItalien Italien Domenico Modugno Nel blu dipinto di blu (Volare)
    3. 1987 IrlandIrland Irland Johnny Logan Hold Me Now
    4. 2005 GriechenlandGriechenland Griechenland Elena Paparizou My Number One
    5. 1976 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
    6. 2000 DanemarkDänemark Dänemark Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
    7. 1982 DeutschlandDeutschland Deutschland Nicole Ein bißchen Frieden
    8. 1968 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Cliff Richard Congratulations
    9. 2003 TurkeiTürkei Türkei Sertab Erener Everyway that I Can
    10. 1988 SchweizSchweiz Schweiz Céline Dion Ne partez pas sans moi
    11. 1973 Spanien 1945Spanien Spanien Mocedades Eres tú
    12. 1980 IrlandIrland Irland Johnny Logan What’s Another Year
    13. 1998 IsraelIsrael Israel Dana International Diva
    14. 1965 LuxemburgLuxemburg Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son

    60-Jahr-Jubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zum 60-Jahr-Jubiläum wurde von der BBC am 31. März 2015 im Londoner Hammersmith Apollo die Veranstaltung Eurovision Song Contest’s Greatest Hits organisiert.[41] Moderiert wurde die Show von Graham Norton und Petra Mede. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und bis zum Contest in verschiedenen Ländern ausgestrahlt.

    Es traten folgende Interpreten auf:

    Anne-Marie David (Gewinnerin 1973, Teilnehmerin 1979) Brotherhood of Man (Gewinner 1976)
    Johnny Logan (Gewinner 1980, 1987 und als Komponist 1992) Nicole (Gewinnerin 1982)
    Herrey’s (Gewinner 1984) Bobbysocks (Gewinner 1985)
    Dana International (Gewinnerin 1998, Teilnehmerin 2011) Olsen Brothers (Gewinner 2000)
    Natasha Saint-Pier (Teilnehmerin 2001) Rosa López (Teilnehmerin 2002)
    Lordi (Gewinner 2006) Dima Bilan (Teilnehmer 2006, Gewinner 2008)
    Loreen (Gewinnerin 2012) Emmelie de Forest (Gewinnerin 2013)
    Conchita Wurst (Gewinnerin 2014) Riverdance (Interval act 1994)[42]

    Ähnliche Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit 2003 wird zusätzlich der jährliche Junior Eurovision Song Contest ausgetragen. In den Jahren 2007 und 2008 gab es zudem den Eurovision Dance Contest.

    Anhang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Christine Ehardt, Georg Vogt, Florian Wagner (Hrsg.): Eurovision Song Contest – Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation. Zaglossus, Wien 2015, ISBN 978-3-902902-32-0.
    • Clemens Dreyer, Claas Triebel, Urban Lübbeke: Ein bisschen Wahnsinn: Wirklich alles zum Eurovision Song Contest. Verlag Antje Kunstmann, München 2011, ISBN 978-3-88897-715-2.
    • Jan Feddersen: Ein Lied kann eine Brücke sein. Die deutsche und internationale Geschichte des Grand Prix Eurovision. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-455-09350-7.
    • Jan Feddersen: Wunder gibt es immer wieder: Das große Buch zum Eurovision Song Contest. Aufbau TB, Berlin 2010, ISBN 978-3-7466-7074-4.
    • Werner Jauk, Christian Fastl: Song Contest. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
    • John Kennedy O’Connor: Eurovision Song Contest. Mit einem Vorwort von Michael Sonneck. Gondrom, Bindlach 2005, ISBN 3-8112-2536-7.
    • Irving Wolther: Kampf der Kulturen: der „Eurovision Song Contest“ als Mittel national-kultureller Repräsentation. Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3357-4.
    • Mari Pajala: Finlande: zero points? Der Eurovision Song Contest in den finnischen Medien. Mit einem Vorwort von Jan Feddersen. SAXA Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-939060-07-9.
    • Tim Moore: Null Punkte – Ein bisschen Scheitern beim Eurovision Song Contest. Aus dem Englischen von Olaf Bentkämper. Covadonga Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-936973-28-0.
    • Ivan Raykoff, Robert Dean Tobin (Hrsg.): A Song for Europe. Popular Music and Politics in the European Song Contest. Abingdon 2007.[43]
    • Christiane Graf: germany: zero points, Nationale Befindlichkeiten beim Eurovision Song Contest. In: prager frühling 05.
    • Irving Wolther: Musikwettbewerb vs. Wettbewerbsmusik: Das Dilemma des Eurovision Song Contests. In: Beiträge zur Popularmusikforschung, Bd. 33, 2005, S. 101–111 (uni-giessen.de).
    • Tony Brown, Paul Gambaccini, Jonathan Rice, Tim Rice: The Complete Eurovision Song Contest Companion. Pavilion Books, London 1998, ISBN 1-86205-167-4 (160 Seiten plus 8 Bildseiten, Buchformat: Groß-Oktav, Sprache: Englisch, Thema: internationale Finals von 1956 bis 1997, Vorwort von Terry Wogan).
    • Holger Burandt: Der Weg zum Grand Prix Eurovision de la Chanson. Eigenverlag, ohne Ort 1999, ISBN 3-9804141-5-9 (140 Seiten, keine Abbildungen, Buchformat: Oktav, Sprache: Deutsch, Thema: deutsche Vorentscheidungen von 1956 bis 1999).
    • Jørgen de Mylius: Det danske Melodi Grand Prix. DR Multimedie, Kopenhagen 2001, ISBN 87-7047-967-4 (210 großformatige Seiten, durchgehend farbig bebildert, Buchformat: Klein-Quart, Sprache: Dänisch, Thema: dänische Vorentscheidungen von 1957 bis 2000).
    • Tschajk Freiberg: Tu te reconnaîtras – The Story of Eurovision. Eigenverlag, Bergen 2006 (500 großformatige, in Leder gebundene Seiten, durchgehend farbig bebildert, Buchformat: Quart, Sprache: Deutsch, Hauptthemen: Internationale Finals und deutsche Vorentscheidungen von 1956 bis 2005, incl. Bonus-DVD mit einem 4-Minuten-Track).
    • Henk Langerak: Muziek op punten – Muziek in 44 jaar Eurovisie Songfestival. Autorenrechtsvereinigung Buma/Stemra, Amstelveen 1999 (40 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Buchformat: Oktav, Sprache: Niederländisch, Thema: allgemeiner Überblick von 1956 bis 1999 mit Schwerpunkt Niederlande).
    • Leif Thorsson: Melodifestivalen genom tiderna. Premium Förlag, Stockholm 1999, ISBN 91-89136-00-4 (360 großformatige Seiten, durchgehend farbig bebildert, Buchformat: Quart, Sprache: Schwedisch, Themen: schwedische Vorentscheidungen und internationale Finals von 1958 bzw. 1956 bis 1999, incl. Bonus-CD mit 18 Tracks).

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: Eurovision Song Contest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
     Wikinews: Eurovision Song Contest – in den Nachrichten

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Eurovision Song Contest. In Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Das Fernsehlexikon. 2005, online abgerufen am 4. Januar 2015.
    2. Eurovision Trivia. In: Eurovision Song Contest 2002 Press Pack. BBC, 15. Mai 2002, S. 18; abgerufen am 19. Mai 2015 (PDF, englisch).
    3. Turkey: No return to the Eurovision Song Contest in 2017?
    4. Australien nimmt erstmals am Wettbewerb teil. oe3.orf.at; abgerufen am 10. Februar 2015
    5. Song Contest 2016: Australien nimmt wieder teil
    6. NDR: Häufige Fragen rund um den ESC. Abgerufen am 10. Mai 2017.
    7. Lebanon withdraws from Eurovision
    8. Georgien fährt nicht nach Moskau. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Abgerufen 17. März 2009.
    9. 39 countries to take part in Eurovision 2013. eurovision.tv, 21. Dezember 2012; abgerufen am 14. März 2014 (englisch).
    10. Conchita Wurst beendet Eurovisions-Teilnahme der Türkei
    11. Dieter Bohlen will ARD beim nächsten Grand Prix helfen. In: Berliner Morgenpost, 24. Mai 2009, nach dpa.
    12. Alex Christensen. Jetzt rechnet er mit dem Grand Prix ab. In: Bild, am 24. Mai 2009 ALEX CHRISTENSEN – Jetzt rechnet er mit dem Grand Prix ab (Memento vom 25. Juni 2010 im Internet Archive)
    13. Raab darf wohl doch den Grand Prix aufhübschen. derwesten.de, 21. Mai 2009.
    14. Rules of the 2003 Eurovision Song Contest (PDF; 184 kB), Article XV.1
    15. Eurovision.tv: Reference Group Gathered in Belgrade.
    16. NDR berichtet vom EBU-Treffen in Belgrad Ende August 2010 (Memento vom 24. November 2010 im Internet Archive)
    17. Rules for the Eurovision Song Contest 2012 (Englisch, PDF; 150 kB) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. S. 4. Abgerufen am 3. Juni 2012.
    18. eurovision.tv: Offizielle Regeln des 60. Eurovision Song Contests (pdf, 447 KB), Abschnitt 1.4 „Procedure in case of a tie in the Semi-Finals or in the Final“ (englisch), abgerufen am 24. Mai 2015
    19. europaeische-musikwissenschaft.eu (PDF)
    20. Eurovision votes 'farce' attack
    21. Regeländerungen bei eurovision.tv.
    22. Neuregelung 2009 bei ecgermany.de.
    23. Jury soll „Ostblockmafia“ knacken. stern.de.
    24. Guildo Horn sitzt in neuer Eurovision-Jury. n24.de.
    25. Eurovision Song Contest wieder mit Jury. tagesspiegel.de.
    26. Märchenerzähler schlägt Sexbombe. Spiegel Online.
    27. „Spaß-Jury“ vergibt deutsche Punkte. stern.de.
    28. Results Televoting Only (PDF; 65 kB) eurovision.tv.
    29. Results Televoting & Jury Mixed (50/50) (PDF; 70 kB) eurovision.tv.
    30. Originalregeln 2010 (PDF; 89 kB; englisch).
    31. Regeln 2010 zusammengefasst vom NDR (Memento vom 20. Januar 2011 im Internet Archive)
    32. EBU restores televoting Window as from 2012. Eurovision.tv, abgerufen 2. Juli 2011.
    33. Schwere Vorwürfe nach dem ESC 2013 - Wurden Stimmen gekauft? n-tv.de
    34. eurovision.tv, Montenegro in the Eurovision Song Contest 2014 Grand Final
    35. Ergebnisse der Wettbewerbe seit 2014 Eurovision.tv, abgerufen 21. Mai 2014.
    36. Radikale Änderung beim Voting zum ESC auf eurovision.de
    37. a b Catherine Baker: ‘The Gay World Cup’?: the Eurovision Song Contest, LGBT equality and human rights after the Cold War. 4. April 2014; abgerufen am 14. Mai 2016.
    38. Carl F. Stychin: Queer/Euro Visions. In: Mireille Rosello, Sudeep Dasgupta (Hrsg.): What’s Queer about Europe?: Productive Encounters and Re-enchanting Paradigms. Oxford University Press, 2014, S. 171–188.
    39. Brian Singleton, Karen Fricker, Elena Moreo: Performing the queer network. Fans and families at the Eurovision Song Contest. In: SQS. Band 2, Nr. 2, 2007, S. 12–24 (tsv.fi [abgerufen am 14. Mai 2016]).
    40. Jessica Carniel: Skirting the issue: finding queer andgeopolitical belonging at theEurovision Song Contest. In: Contemporary Southeastern Europe. Band 2, Nr. 1, 2015 (edu.au [PDF; abgerufen am 14. Mai 2016]).
    41. Eurovision’s Greatest Hits: Lineup complete, tickets sell out in minutes. In: escunited.com. 6. Februar 2015; abgerufen am 6. Februar 2015.
    42. eurovoix.com Eurovision’s Greatest Hits: Riverdance to perform
    43. Stefan Troebst: Rezension zu: Ivan Raykoff, Robert Dean Tobin, (Hrsg.): A Song for Europe. Popular Music and Politics in the European Song Contest. Abingdon 2007. In: H-Soz-u-Kult, 25. Februar 2010.