Eva Hesse (Autorin)

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Eva Hesse (* 2. März 1925 in Berlin) ist eine deutsche Autorin, Essayistin, Herausgeberin und Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten]

Eva Hesse lebte vor dem Zweiten Weltkrieg in London, wo ihr Vater, der Journalist Fritz Hesse (1898–1980), als Pressebeirat an der deutschen Botschaft tätig war. Nach dem Krieg studierte sie in München und arbeitete als Herausgeberin und Übersetzerin angloamerikanischer Literatur.[1]

Eva Hesse hat das Werk von Ezra Pound übersetzt, in deutscher Sprache herausgegeben, es mit kritischen Essays und in einer Biographie interpretiert. Sie hat dem deutschen Publikum wesentliche amerikanische Dichtungen des 20. Jahrhunderts vermittelt mit Übersetzungen von E. E. Cummings, T. S. Eliot, Robert Frost, Langston Hughes, Robinson Jeffers, James Laughlin, Marianne Moore und Melvin B. Tolson. Eva Hesse hat auch Samuel Beckett und F. T. Marinetti übertragen.

Werke[Bearbeiten]

Als Autorin[Bearbeiten]

Als Herausgeberin[Bearbeiten]

  • Nō - Vom Genius Japans. Ernest Fenollosa. Ezra Pound, Serge Eisenstein. Arche, Zürich (1963)
  • New Approaches to Ezra Pound. A Co-ordinated Investigation of His Poetry and Ideas. University of California Press, Berkeley, und Faber & Faber, London 1969.
  • Ezra Pound Lesebuch. Suhrkamp 1997, ISBN 3-518-39275-1.
  • mit Heinz Ickstadt: Amerikanische Dichtung von den Anfängen bis zur Gegenwart (= Englische und amerikanische Dichtung. Band 4). Beck, München 2000, ISBN 3-406-46463-7.

Als Übersetzerin[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Zum Geburtstag der großen Essayistin und Übersetzerin amerikanischer Dichtung der Moderne auf kirchheimverlag.de